50% Rabatt bei MeinFilmLab

Schon sehr lange schiebe ich einen Artikel vor mir her, in dem ich Euch eigentlich von MeinFilmLab überzeugen will. Wie geil die Scans und die Abwicklung ist, wie wichtig das Labor für den Erfolg von „Tage Danach“ ist. Aber gut, wen interessiert das heute schon, wenn der Artikel immer noch nicht online ist. Stattdessen habe ich mit dem Gründer Jörg lieber einen Podcast aufgenommen. Am Ende kann man in der einen Stunde Podcast wahrscheinlich mehr lernen, als ich in jeden Artikel hätte schreiben können.

Das gute ist heute aber, dass ich ein bisschen um den ausführlichen Artikel herumschiffe, indem ich Euch einfach nur ganz nüchtern mitteile, dass es von Montag bis Freitag 50% Rabatt auf die M bis XXL Filmentwicklung inklusive Scans bei MeinFilmLab gibt. Da die Entwicklung dort nicht günstig ist, ist der Rabatt perfekt für die von Euch geeignet, die bisher einfach unsicher waren. Kleiner Disclaimer: Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr danach immer zu MeinFilmLab geht, ist sehr sehr groß. Aber probiert’s halt einfach mal aus!

Mein Podcast mit MeinFilmLab Gründer Jörg Bergs auf Spotify

Für alle Unschlüssigen an dieser Stelle nochmal der explizite Hinweis auf den Podcast mit Jörg. Da gibt’s einen Haufen Insights zu den Entwicklungsverfahren und der Qualitätssicherung bei MeinFilmLab.

Kennt ihr Robert Winter? Eine neue Podcast-Folge

Ok, ich kannte den schönsten Fotografen-Kölns bis vor ein paar Wochen auch nicht. Ok, auch nicht richtig. Name, Gesicht. Ja. Aber irgendwie haben wir es nie mal auf zwei Worte geschafft. Ich weiß nur, dass er immer die coolen Cover gemacht hat. Von den Bands die ich eben geil finde. Welche das sind weiß ich aber gerade auch nicht. Deswegen hab ich ihn aber nicht in den Chips & Champagner Podcast eingeladen. Eigentlich wollte ich nur mal herausfinden, wie das Phönomen Robert Winter funktioniert. Nach über einer Stunde Podcast hier im Studio – glaube ich – bin ich der Antwort ein Stück näher. Was ich verraten kann: Ein guter Mann. Sympathisch, sehr energisch. Kreativ, Detailverliebt. Alles, was man eben an einem guten Kreativen schätzt. Was Robert durch seine Energie schon alles umgesetzt und erlebt hat, ist der Hammer. Bald kommt sein erster richtiger Bildband „Prod by.“ den er mit 30.000 Euro gecrowdfunded hat. Was Euch und mich mit „Prod by.“ erwartet und wie tief der Wahlkölner in der Produzenten Szene hängt, erfahrt ihr in dieser Podcast-Folge von Chips & Champagner. Solltet reinhören!

Guck mal, Weinbank-Köln. So als Wohnzimmer für Dich und Deine Jungs?

Robert Winter

Achja und nun hier das wichtigste. Für alle Spotifyer. Ihr könnt den Podcast mit Robert jetzt auf Spotify hören. Und natürlich überall, wo es Podcasts gibt. Aber Spotify-Embeds sehen hier einfach am coolsten aus!

Wer mit Bildern mehr anfangen, als mit meiner überaus liebevollen textlichen Einleitung in diese Podcast-Episode, sollte einfach mal bei Robert Winter im Web vorbeisurfen. Lohnt sich, gibt nämlich einiges zu entdecken. Dabei kann man auch entspannt den Podcast hören 😉

Podcast mit Robert Winter aus Köln
Wie der Kölner Robert Winter aussieht, wenn er nachdenklich in den Sonnenuntergang schaut und von dopen Beat-Sets träumt.

Ich darf die Lagerfeuer Deluxe Künstler portraitieren

Dieses Jahr findet das wunderschöne Kunstformat von den Freunden von den Kulturschaffnern tatsächlich zwei Mal im Monat statt. Wer auf handgemachte Musik steht, bekommt im ehemaligen Studio 672 (heute Jaki) im Stadtgarten, drei stets gut ausgewählte Bands in kleinem Setup live. Die Ticketpreise sind mehr als fair und die LineUps stets ziemlich gut. Ich hatte beim Lagerfeuer Deluxe schon den ein oder anderen guten Abend. Egal ob alleine oder mit Freunden und mag, was die Jungs von den Kulturschaffnern so konzipieren. Darum freue ich mich umso mehr, dass wir dieses Jahr das erste so richtige Projekt gemeinsam angegangen sind. Bis zur Sommerpause werde ich also alle Künstler des Lagerfeuer Deluxe im Umfeld des Stadtgarten portraitieren. Was wir daraus machen wissen wir noch gar nicht so genau. Vielleicht eine Ausstellung, vielleicht ein Buch? Mal gucken. Erstmal machen, lautet meine Devise. Das ganze mache ich übrigens wieder mit meiner Leica Q und habe mir dafür einen neuen ProFoto Auslöser und den B10 Akku-Blitz geholt. Das ganze funktioniert tatsächlich ganz gut, auch wenn ich mich noch ein bisschen eingrooven muss.

Hier werde ich Euch hin und wieder einfach ein paar Fotos von den Akustiksessions zeigen. Mal gucken, wie viele es in der Zukunft noch werden.

Lagerfeuer Deluxe Episode #2 in 2020

Lagerfeuer Deluxe Episode #1 in 2020

Vielleicht sehen wir uns ja auch mal auf einem Lagerfeuer Deluxe 😉

PHOTOBOOKS.ONLINE – Das Photobook Archive ist da!

Es ist endlich online! Mit dem Studio BENHAMMER und unserem Kollektiv Chips & Champagner haben wir heute PHOTOBOOKS.ONLINE gelauncht. Eine Website, die vor allem selbstveröffentlichte, gecrowdfundete und selbstverlegte Bildbände aka Photobooks archivieren soll. Nicht inhaltlich, eher eine Art Verzeichnis. Ich bekomme immer mal wieder von Fotografen Crowdfunding-Links geschickt und unterstütze sie gerne. Leider wird der Platz dafür hier immer kleiner. Weil ich auf meiner Suche nach Fotobüchern bis heute keine gute Anlaufstelle gefunden habe, haben wir also entschlossen PHOTOBOOKS.ONLINE zu launchen. Die letzten Tage haben wir den Launch hier im Studio vorbereitet. Jetzt ist das Photobooks online Archive für Euch alle verfügbar.

Anderes als die meisten meiner anderen Projekte, ist Photobooks Online bereits jetzt als Community angelegt und kann qualitativ auch nur wachsen, wenn ihr mithelft.

Das kann PHOTOBOOKS Online schon

  • Du kannst Dir ein Profil bei PHOTOBOOKS.ONLINE anlegen und pflegen
  • Mit dem Weekly bekommst Du jede Woche eine E-Mail mit den neusten Büchern auf Photobooks.online und interessanten Crowdfundings
  • Fotografen und andere Kreative können über Submission ihre eigenen Werke einsenden
  • Photobooks zeigt die Bücher in einer kurzen Vorschau und ermöglicht es Bücher bei Interesse direkt beim Künstler zu bestellen (über den eigenen Shop des Künstlers)

Was das PHOTOBOOKS Online Archive bald können soll

  • Wir haben bereits einen Event-Kalender inkludiert, in dem ihr Eure Buch-Releasepartys oder Ausstellungen selber einstellen können sollt

Soweit der jetzige Stand! Würde mich freuen ein paar von Euch auch dort drüben zu begrüßen!

Gerne entweder auf Facebook, Instagram, Pinterest oder als Abonnent auf Photobooks – dem Photobook Archive selbst oder im Weekly.

Im Podcast mit Flimmy Hendrix vom Team Rhythmusgymnastik

Seit gefühlt zwei Jahren habe ich Rene Tillmanns alias Flimmy Hendrixxx zum Podcast eingeladen, nachdem wir uns immer mal wieder in die Arme gelaufen waren und er schlussendlich sogar bei der BENHAMMER & FRIENDS im Hochsommer aufgelegt hatte. Leider im leeren VeedelClub, bei 36 Grad im Schatten. Ich will jetzt nicht sagen ich hatte ein schlechtes Gewissen und habe ihn deswegen in den Podcast eingeladen,aber…. ich hatte ein schlechtes Gewissen.

Und weil Flimmy Hendrixxx ein bunter Hund ist, ein Entertainer durch und durch und mit dem Team Rhythmusgymnastik in Köln beweist, wie man abreißt, dachte ich, frage ich einfach mal nach der ein oder anderen Anekdote. Außerdem wollte ich endlich wissen, wie es Rene nach Köln verschlagen hat, wann die Turntables in sein Leben eingezogen sind und was er eigentlich gelernt hat 😉 Eine Stunde lang gab’s von Flimmy die schönsten Anekdoten, lustigsten Geschichten und viel viel mehr. Partypeople schmeißt die Bluetooth-Box an und gebt Euch Episode 10 vom Chips & Champagner Podcast.

Podcast mit Flimmy Hendrixxx vom Team Rhythmusgymnastik auf Spotify hören

Keine Folge „Ben trifft…“ verpassen und den Podcast abonnieren

Hier geht’s zur Website vom Bingolinchen. Eine der unzähligen Veranstaltungen auf denen ihr Rene alias Flimmy Hendrixxx antreffen könnt.

#Anfang20 zum Ersten

Liebe Leute, das war ein wunderschöner Start ins Jahr 2020 mit Euch. Samstag fand im Fuchsbau.Studio von Fotografen-Nachbar Immo Fuchs unsere erste gemeinsame „Hallo neues Jahr, lass Gas geben und gemeinsam Spaßhaben“ Party statt! Was eigentlich mal eine Weihnachtsfeier von Immo, Jenny und mir werden sollte, ist jetzt eben eine Starter Party geworden. Wir hatten sehr sehr viel Spaß mit Euch und einen wunderbaren Abend 🙂 Vieeelen Dank. Es könnte sein, dass wir das ganze nochmal wiederholen.

Achja, großes Dank auch nochmal an dieser Stelle an alle Partner, Sponsoren & Supporter! Danke Gaffel Kölsch, Jägermeister, RedBull und Brick Gin. Danke DJ Densen & Mikey Dyna für den Spaß an den Turntables (Danke Lasse fürs einfach mitmachen 😉

Wir sehen uns. Anbei ein paar Bilder vom Abend. Auch hier Danke an alle, die die Kamera mal mitgenommen haben. Lukas Piel, Steffen Skopp, Mo Schinn, Lena Heckl und und und…

Fotos von #Anfang20 im Fuchsbau.Studio

Ein paar Bilder aus der Fotobox gibt’s jetzt auf Chips & Champagner. Guckt gerne mal rein, wir wollen ihr in Zukunft einen festen Platz auf Veranstaltungen schenken.

Im Podcast-Gespräch mit Agenturgründer Ulli Kilberth von Lauter,Leute

Neues Jahr, neuer Podcast. Zwischen den Jahren habe ich mit Agenturgründer Ulli Kilberth im Studio getroffen und fast 2 Stunden über das Agenturleben und vor allem die Schulzeit gesprochen. Er gehört nämlich zu der kleinen Gruppe von Menschen, die es in Deutschland trotz Schulpflicht geschafft haben, nicht in die Schule zugehen. Aber der 3. Klasse war Ulli nicht mehr in der Schule. Erst am Abend-Gymnasium holte er seine Ausbildung nach. Bis dahin organisierte er sich seine Tage mit Hilfe seiner Familie selbst. Was es heißt, in Deutschland nicht zur Schule zu gehen, welche Belastung es für die eigene Familie ist und wie überfordert das Deutsche Schulsystem mit dieser Entscheidung war, erzählt Ulli im Laufe dieser Chips & Champagner Podcast Folge. Ein sehr interessantes Gespräch über das eigene Handeln, Konsequenzen und Lernsysteme. Aber auch die Agentur Lauter,Leute und was diese Kommunikationsagentur vielleicht auch wegen Ullis persönlichem Werdegang von anderen Kreativagenturen unterscheiden. Eine Folge, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet!

Podcast mit Ulli Kilberth von Lauter,Leute jetzt auf Spotify hören

Keine Folge „Ben trifft…“ verpassen und den Podcast abonnieren

Hier geht’s zur Website vom der Kölner Kommunikations- und Kreativagentur Lauter,Leute.

Ulli Kilberth über „Survival“ bei den Creative Mornings in Köln

Als kleiner Bonus zum Podcast gibt’s hier noch additional den 30-Minütigen Vortrag von Ulli von der Creative Mornings Veranstaltung in Köln.

Profilfoto Ulli Kilberth © Niren Mahajan

Passwort-Tresor Enpass gerade im Angebot

Schon einige Jahre nutze ich jetzt den Passwort-Tresor von Enpass für die Verwaltung meiner Passwörter. Ich habe ihn damals noch zum Festpreis gekauft und Euch letztens hier auch erklärt, wie ihr den Tresor statt über Dropbox oder GoogleDrive auch über Euren eigenen Synology Server synchronisieren könnt.

Jetzt haben die Macher von Enpass etwas an der Preisstruktur geschraubt und bieten ihre Software wahlweise in einem jährlich zahlbaren Abo oder zum Festpreis an. Wer Enpass einmal genutzt hat, will nie wieder ohne die Software, darum kann ich Euch die Software wärmstens im Festpreis empfehlen. Seit dem 24. Dezember gibt’s Enpass in dem App-Store Eures Vertrauens zum Vorzugspreis. Die Aktion läuft noch bis zum 2. Januar 2020. Also ein guter Zeitpunkt sich für das neue Jahr auszurüsten und Ordnung in die eigenen Passwörter zu bringen.

Die neue Enpass Preisstruktur

AngebotspreisNormalpreis
6-Monate Abo3,99 Euro7,99 Euro
12-Monate Abo6,49 Euro12,99 Euro
Lifetime (Einmalpreis)28,99 Euro57,98

Die Abos werden nicht monatlich, sondern direkt für den gesamten Abo-Zeitraum bezahlt. Beim 6-monatigen Abonnement liegen die monatlichen Kosten für den Enpass Tresor also bei 66 Cent. Egal, für welches Preismodell ihr Euch entscheidet, bis zum 2. Januar könnt ihr 50% beim Enpass-Kauf sparen.

Meine Empfehlung für den Enpass-Tresor

Holt Euch das Lifetime-Abo zum Festpreis. Keine monatlichen Kosten, keine wiederholenden Belege, keine ständigen Auslandstransaktions-Gebühren auf Eurer Kreditkarte. Ihr werdet es definitiv nicht bereuen.

Desktop, Smartphone und Tablet

Übrigens: Jede Lizenz ist übrigens für jede Plattform inklusive. Einmal lizensieren, überall nutzen. Egal, ob auf dem iPhone, dem WindowsPC, dem Android Handy oder Mac. Genau da entfaltet Enpass auch seine volle Stärke, wenn alle Passwörter auf jedem Device verfügbar sind. Nervige Passwort-Resets oder veraltete Schlüsselbünde von Browsern und OS gehören damit der Vergangenheit an.

Enpass Passwort-Tresor im Angebot

Wie mache ich mein erstes Buch? Der Online-Workshop von Ben Bernschneider

Vor einiger Zeit hatte ich hier im Blog unter dem Titel „Der Traum vom eigenen Bildband“ schon einmal über meine eigene Motivation und meinen Traum vom Bildband geschrieben. Für viele ist der eigene Bildband ein großes Ziel des eigenen Schaffens. Vollkommen gerechtfertigt, wie ich finde. Wir haben das Glück in einer Zeit zu leben, wo wir nicht mehr Verlage von unserer Arbeit überzeugen müssen, sondern auch einfach den Traum selbst in die Hand nehmen können. Die Zahl der selbstverlegten Bildbände ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Auch Dank vieler erfolgreicher Crowdfundings im World Wide Web. Ein Vorreiter in der deutschen Lifestyle-Fotografie-Bubble war und ist mit Sicherheit der Kollege Ben Bernschneider. Erst kürzlich, hat er mit „Voyageur“ sein inzwischen fünftes Buch veröffentlicht und sich wieder ein Stück weit neu erfunden. Ben gehört zu den Kollegen, die immer für einen Rat zu haben sind. Er ist einer, der nicht nur nimmt, sondern sein Know-How auch gerne teilt. Egal, ob man ihn persönlich Anhaut oder seiner riesigen Community auf Facebook beitritt. Mit dem Bam Bam Club hat er eine Anlaufstelle im Web für alle Fotobegeisterten geschaffen, denen die Hochzeitsfotografie zu spießig und die klassischen Fotocommunities zu technisch sind.

Online Workshop –
Wie mache ich mein erstes Buch? (NEU)

Mit seinem Online-Workshop „Wie mache ich mein erstes Buch“ ist im Bam Bam Club nun der erste Kurs erschienen, der sich explizit und ausschließlich der eigenen Buchproduktion widmet. Wer Ben’s Werke kennt, weiß, dass er mit seinen Büchern ziemlich viel richtig macht. Papier, Format, Layout…etcpp… Warum also Fehler selber machen, wenn man von Menschen lernen kann, die den Prozess bereits hinter sich haben.

Inhalte von „Wie mache ich mein erstes Buch?“

  1. INTRO
  2. MEINE STORY
  3. WARUM EIN BUCH MACHEN?
  4. WARUM KEIN VERLAG?
  5. WIE FANGE ICH AN?
  6. WOHER KOMMEN DIE IDEEN/INSPIRATION?
  7. DIE WAHL DER WAFFEN (KONTEXT)
  8. WOHER MODELS NEHMEN?
  9. INTERMEZZO: KOSTENKALKULATION
  10. CROWDFUNDING
  11. WIE PRÄSENTIERE ICH MEIN PROJEKT?
  12. WELCHE CROWDFUNDING PLATTFORM?
  13. FALLBEISPIEL: TALES OF AN AMERICAN SUMMER
  14. DIE VORBEREITUNG
  15. DIE KAMERAS
  16. STYLING & MODELLE
  17. DIE FILME
  18. MIT FILMMATERIAL REISEN
  19. DIE REISE
  20. DIE ENTWICKLUNG
  21. DIE POSTPRODUKTION
  22. PAPIERWAHL UND FORMAT
    1. SEITEN- UND STÜCKZAHL
  23. LAYOUT & DESIGN
  24. WELCHE DRUCKEREI?
  25. DIGITALDRUCK VS. OFFSET-DRUCK
  26. WIE LÄUFT DER DRUCK AB?
  27. WICHTIGE INFOS
  28. DO IT YOURSELF
  29. EPILOG

Den 4-stündigen Onlinekurs gibt’s gerade zum Kennenlernpreis von 49,00 Euro im Bam Bam Club. Ein fairer Preis für alles, was ihr zum ersten Bildband wissen müsst.

Wie mache ich meinen ersten Bildband
4-Stunden Online-Kurs über den Weg zum ersten eigenen Fotobuch von und mit Ben Bernschneider

Im Gespräch mit Andreas Schmitz, Inhaber des Künstlerhauses Quartier am Hafen in Köln

Vor 15 Jahren entschied Andreas Schmitz zusammen mit seinem Geschäftspartner ein Künstlerhaus zu bauen. Eins, was sich selbst trägt und durch die Miete der Künstler finanziert wird. Ohne dabei horrende Mietpreise fordern zu müssen. Nächstes Jahr wird das Quartier am Hafen 10 Jahre alt. Inzwischen ist es komplett vermietet. Es gibt lange Wartelisten und ein Anbau ist bereits geplant. Auch ich bin hier im Quartier am Hafen seit ein paar Jahren beheimatet mit meinem Studio. Nach nun fast 5 Jahren, wurde es nun endlich mal Zeit Inhaber Andreas Schmitz zum Podcast einzuladen. Ich plauderte mit ihm über das, was mich schon länger selbst an dem Projekt „Künstlerhaus“ interessiert hat. Wie kommt man eigentlich auf die Idee? Warum baut man nicht einfach ein klassisches Mietobjekt? Was sind die Herausforderungen? Viele viele Fragen. Über eine Stunde nahm sich Andreas Zeit, meinen Fragen Rede und Antwort zu stehen. Alles, gibt’s jetzt in dem knapp 1-stündigen Podcast bei Chips & Champagner. Wer sich für Arbeitsraum und Künstler in Großstädten interessiert, ist genau richtig. Viel Spaß beim Hören.

Podcast mit Andreas Schmitz jetzt auf Spotify hören

Keine Folge „Ben trifft…“ verpassen und den Podcast abonnieren

Hier geht’s zur Website vom Quartier am Hafen in Köln. Dort und auf Facebook und Co. gibt’s Aktuelles, Veranstaltungen und Ausstellungen. Generell passiert hier immer viel im Haus und es gibt unzählige Möglichkeiten über das Jahr hinweg das Haus und die Künstler hier kennenzulernen und sich die Arbeit und Architektur hier anzuschauen. Lohnt sich auf jeden Fall mal vorbeizukommen.

Jahresrückblick 2019

Ein neues Jahrzehnt steht vor der Tür und ich dachte, es ist ein guter Anlass mal wieder zurückzublicken. So, wie ich es früher hier auf dem Blog auch immer gemacht habe. Es könnte auch als kleine Gedächtnisstütze interpretiert werden. Nach den wilden Jahren mit BENHAMMER & FRIENDS, wollte ich dieses Jahr mal etwas kürzer treten, mich neu sammeln, nachdenken und evaluieren. Was wieder zu mehr Blogposts, aber weniger Veranstaltungen führte. Über vieles habe ich hier schon lange nicht mehr gebloggt. Dafür habe ich in den letzten Jahren ziemlich viel mit Videofilmern machen dürfen, was zum Ergebnis hat, dass 2019 wohl der erste Jahresrückblick in diesem Blog wird, der ausschließlich aus Bewegtbild besteht. Großen Dank an dieser Stelle mal an die Jungs, die in den letzten Jahren allen möglichen Kram mit ihren Kameras dokumentiert und so geil geschnitten haben. Kristof Schloesser, Johnny Brungs und Louis Bürk.

Dieses Jahr haben wir mit Chips & Champagner und den Fotografen des Kollektivs erstmals gemeinsam ausgestellt. Im Liebefeld in Ehrenfeld. Im Rahmen von Ehrenfeld XXL. Das war ein wilder Tag. Mit vielen bekannten und neuen Gesichtern.

Dann haben wir uns mal das Phänomen Grüngürtelrosen genauer angeguckt. Bei ihrer ersten Soloshow in der Live Music Hall. So ein Männerchor ist schon ein verrücktes Gebilde. Ich machte Fotos. Johnny filmte.

Zum ersten Mal fand dieses Jahr auch das Quartier am Hafen Festival statt. Im Künstlerhaus, wo ich beheimatet bin. Zwei Tage bestes Wetter, viele Drinks und ein Haufen Kunst & Künstler. Das war tatsächlich ein sehr anstrengendes aber auch schönes Wochenende im Sommer.

Mit meiner besten menschlichen Neuentdeckung der letzten Jahre durfte ich die Werthalle eröffnen. Mit „Warming Werthalle“ zeigten Sebastian Trägner und ich ein paar unsere besten Bilder von Photocircle gerahmt. Ich hatte noch nie so groß gedruckt, will es aber wieder tun.

In Bremen besuchte ich mit Johnny meine aktuellen Deutschpop-Lieblinge von Klan. Bremen ist schön, viele nette neue Menschen dort kennengelernt und mal wieder KLAN live gesehen.

Eine der größten Produktionen in diesem Jahr war der KLAN Livestream aus dem CBE. Mit großem Team hatte ich das Ding zur C/O Pop organisiert. Endlich konnte man auch von Zuhause mal die geile Performance der Jungs verfolgen. Simon Grohé machte auch noch mit. Fetten Dank an die gesamte Crew, die mal wieder geholfen hat, meine wirren Ideen in die Tat umzusetzen.

Mit Johnny und Trägi produzierten wir mit Chips & Champagner etwas Social-Media Content für die Gaffel und ProCar Kollaboration. Alle Fotos von mir findet, ihr auf meinem Behance.

Höhenverstellbarer Schreibtisch von Ergotopia

Man wird nicht jünger. Die Zeiten, wo man nächtelang auf klapprigen Holzstühlen die Nacht zum Tag gemacht hat und mit seinen Kumpels um die Wette gezockt hat, sind auch bei mir lange vorbei. Vor ein paar Jahren, mit Einrichtung meines Home-Offices, investierte ich in meine Gesundheit und Griff zu einem Bürostuhl von Ergohuman. Eine meiner besten Büroinvestitionen jemals. Er leistet mir bis heute noch gute Dienste und Rückenschmerzen hatte ich seitdem kaum.

Vor ein paar Monaten folgte dann der nächste Schritt. Da MacBooks, Monitore, iPads und andere elektronische Arbeitsgeräte immer kleiner werden, muss auch der Schreibtisch nicht mehr so riesig sein, wie noch vor ein paar Jahren. Außerdem fand ich Gefallen an der Vorstellung, auch im Stehen arbeiten zu können. Ich begab mich also auf die Suche nach einem höhenverstellbaren Schreibtisch für die Zukunft im Studio. Relativ schnell wurde ich fündig bei Ergotopia. Unter anderem bekannt aus der T3N, aber auch die Freunde von Canon setzen auf die ergonomischen Schreibtische des deutschen Unternehmens.

Meine Auswahlkriterien für Erogtopia

  • Mit dem Ergotopia Pro in 180 cm x 80 cm gibt es eine angenehm große und nicht zu kleine Variante
  • Das Gestell ist dezent und nicht so klobig wie bei ähnlichen Produkten anderer Hersteller
  • Man kann den Ergotopia Schreibtisch mit weißen Füßen und weißer Arbeitsplatte sehr dezent gestalten
  • Das Bedienpanel lässt sich frei nach den eigenen Bedürfnissen montieren und ist weitaus schöner gestaltet als vergleichbare Panels anderer Hersteller
  • Die Website ist übersichtlich und informativ
  • Es gibt einen schnellen Support

Ihr seht, wie so oft, sind die meisten meiner Auswahlkriterien sehr subjektiv und nicht von technischer Natur. Somit habe ich mich für den Ergotopia Pro in komplett weiß und 180 x 80 cm entschieden. Der Kaufpreis von 699,00 Euro (Produktseite ansehen) liegt dabei absolut im Rahmen. Im Vergleich: Mein Eiermann in 210 x 90 hat ohne technische Funktionen genau so viel gekostet.

Lieferung über Ergotopia

Gerade größere Produkte können dem Besteller Sorgen bereiten. Auch ich war anfangs skeptisch. Jedoch umsonst. Der Logistiker lieferte den Schreibtisch nach 3 Tagen bis zu meiner Studiotür, packte die zwei Pakete von der Palette und nahm das gesamte Verpackungsmaterial wieder mit. Ich konnte ihn auch nicht davon überzeugen, es liegen zu lassen, weil ich sowieso später noch Müll entsorgen musste.

Der Aufbau des Ergotopia Pro

Ergotopia selbst empfiehlt auf der Website, sich helfende Hände für den Aufbau zu holen und zwischen 30 und 45 Minuten einzuplanen. Ich habe als Handwerks-Legasteniker natürlich das Projekt in Eigenregie angefasst. Ich behaupte mal, es war einfacher als so manches Ikea Produkt, gut dokumentiert und lediglich zum Aufstellen suchte ich mir Hilfe. Denn schwer ist der Schreibtisch mit seinen beiden Motoren auf jeden Fall. Also besser genau dort aufbauen, wo er hin soll. Treppen möchte ich damit nämlich nicht steigen wollen. Die Querstrebe, beide Füße und die Verkabelung sind also wirklich in wenigen Handgriffen gemacht. Lediglich das Kabelmanagement auf dem Tisch bedarf später ein paar Kniffen. Aber das Problem hat wohl jeder mit vielen Geräten auf dem Schreibtisch.

Und wie ist es jetzt mit dem höhenverstellbaren Schreibtisch?

Eine gute Frage. Die Antwort ist nicht ganz leicht. Zu Beginn habe ich die Funktionen sehr viel genutzt und mindestens drei Mal am Tag zwischen einer Sitz- und einer Stehposition gewechselt. Beim Bloggen, Telefonieren oder Skype-Calls ist das nämlich tatsächlich eine gute Alternative zum Sitzen. Mit der Zeit hat das jedoch etwas abgenommen. Zuletzt nutzte ich die Funktion also weniger. Seitdem ich den Tisch aber nun auf der unteren Ebene meines Studios stehen habe, habe ich ein paar nützliche Life-Hacks entdeckt.

Tethered-Shootings: Beim Tethered-Shooting ist es gerade sehr praktisch, dass ich den Tisch auf bis 127cm hoch-fahren kann. Das erleichtert das Betrachten der Bilder mit mehreren Personen auf einem Monitor enorm. Früher musste eine zweite Abstellmöglichkeit her, die oft viel zu niedrig war, sodass wir uns zu zweit oder dritt über den kleinen MacBook Monitor krümmten. Das gehört zumindest bei meinen Studio Produktionen und freien Strecken nun der Vergangenheit an.

Verpacken von Buch Bestellungen: Gleiches gilt für das Verpacken meiner Buchbestellungen. Ihr wisst ja vielleicht, dass ich meine Bildbände über den Chips & Champagner Store selbst vertreibe. Alle Bestellungen werden also hier im STUDIO BENHAMMER von mir verpackt, signiert und verschickt. Bisher hatte ich dafür immer eine Ablage oder habe es in ungünstiger Haltung an meinem Schreibtisch verpackt. Mit dem höhenverstellbaren Schreibtisch von Ergotopia mache ich mir nun einfach etwas Platz auf der Arbeitsfläche und fahre den Tisch auf eine Höhe zwischen 110 cm und 120 cm. Das macht gerade das Verpacken von mehreren Bestellungen um ein vielfaches angenehmer.

Produktfotos: Als weiterer schöner Anwendungsbereich haben sich Produktfotos herausgestellt. Hin und wieder muss ich neue Produkte für den Chips & Champagner Store ausleuchten. Aufgrund meiner sehr hohen Studio-Decke, bin ich nach oben sehr flexibel, was es mir erstmals ermöglicht, nicht nur an die Stative und ihre Beinlängen angewiesen zu sein, sondern auch den Tisch via Steuerungspanel Zentimeter genau auf das Motiv ausrichten kann.

Alles eigentlich nicht die typischen Anwendungsbereiche für einen Schreibtisch. Doch umso praktischer, dass man mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch diese Bereiche erschließen und vereinfachen kann.

Mein Fazit zum Ergotopia Pro

Nach nun einigen Monaten am Ergotopia Pro darf ich feststellen: Die Investition hat sich gelohnt. Zum Einen habe ich durch den etwas kleineren Schreibtisch Platz im Studio gespart, zum anderen weiß ich nun, dass ich die Möglichkeit habe, auch in wenigen Sekunden meine Arbeitsposition am Schreibtisch zu wechseln. Auch wenn mein Ergohuman Bürostuhl unfassbar angenehm ist, bin ich für jede weitere Option, die zur Verfügung steht dankbar. Auch von der Abwicklung im Onlineshop bei Ergotopia bis zur Lieferung lief alles reibungslos. Den Aufbau habe ich mit Anleitung und Akkuschrauber in unter einer Stunde selbst machen können. Seitdem läuft der Tisch – wer hätte gedacht, dass wir so etwas mal über einen Tisch sagen – tadellos. Selbst EIZO Monitor, MacMini, Windows 10 Höllenmaschine und weitere Gewichte werden von den in den Beinen untergebrachten Motoren ohne Probleme auf eine Arbeitshöhe von 127 cm gebracht. Hin und wieder knackt’s hier und da, beim Auflehnen – aber das hat der Eiermann auch gemacht. Was dann wohl eher an mir als an den Tischen liegt 😉

Wer plant, sich einen höhenverstellbaren Schreibtisch anzulegen, sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf die Ergotopia Website werfen. Ziemlich sicher werdet Ihr dort fündig.

Bei Fragen meldet Euch gerne unten in den Kommentaren. Oder guckt Euch das gute Stück einfach beim nächsten Mal im Studio an.

Ein Unternehmen sollte der Gesellschaft dienen und nicht umgekehrt. Deswegen entwickeln wir nachhaltige Produkte, die Menschen und Organisationen helfen. Ergotopia – und die Mitglieder des Ergotopia Teams im Privaten – setzen sich für soziale Projekte und Umweltorganisationen ein. Ein Beispiel: Unsere Tischplatten stammen aus nachhaltiger Waldwirtschaft und wir pflanzen zusätzlich für jede verkauften Tisch mindestens einen Baum über die Organisation Plant for the Planet, um aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

Ergotopia – Ethik und Nachhaltigkeit

Disclaimer: Im Sinne der Transparenz, enthält dieser Beitrag Affiliate Links von Ergotopia. Meinen Ergotopia Pro habe ich ganz offiziell über die Website mit Presserabatt bestellt.

Podcast mit Jörg Bergs von MeinFilmLab

Der aufmerksame Leser weiß, dass ich für die Entwicklung des analogen Filmmaterials für mein Buch, aber auch für Jobs auf MeinFilmLab zurückgreife. Ein kleines feines Entwicklungs- und Digitalisierungsoffice für Analogfetischisten. Jörg Bergs hatte mein MeinFilmLab vor 5 Jahren gegründet. Eigentlich aus einer naiven Idee. Heute ist es mit fünf Angestellten sein neuer Job. Wir hatten schon länger geplant, mal einen Podcast aufzunehmen. Vor ein paar Wochen war es dann endlich soweit. Jörg kam mich hier in Köln besuchen und wir quatschten eine Stunde lang über MeinFilmLab, die Analogfotografie, Cinestill und andere Themen des Unternehmertums. Am Ende hab ich wieder mal einen beeindruckenden Menschen und damit verbunden auch ein schönes Projekt vor meinem Podcast-Mirkofon sitzen gehabt. Die Folge ist nun endlich bei Chips & Champagner auf Spotify verfügbar und ich freue mich über den ein oder anderen Analogfan, den wir mit der Folge vielleicht gewinnen können. Brauche bestimmt nicht mehr zu betonen, dass Ihr es gerne mal ausprobieren könnt. Schickt Euren nächsten Analogfilm doch einfach mal zu MeinFilmLab. Ich wette, Ihr werdet von den Scans begeistert sein. Ich bin es jedenfalls immer wieder. Im Podcast erfahrt Ihr übrigens auch, warum die Qualität von MeinFilmLab so gut ist. Viel Spaß beim Hören.

Die Folge „Ben trifft Jörg Bergs von MeinFilmLab“ könnt ihr hier auf Spotify hören

Keine Folge „Ben trifft…“ verpassen und den Podcast abonnieren

Hier geht’s zum Blog von MeinFilmLab. Dort schreibt Jörg über interessante Themen rund um die Analogfotografie. Ambitionierte Fotografen können dort sogar noch das ein oder andere über die historische Fotografietechnik lernen. Ein Blick lohnt sich.

Neue Pressebilder für Maxim

Maxim steht wieder in Startlöchern. Neue Musik, neue Tour im nächsten Jahr. Er ist einer der Künstler, die ich fotografisch schon am längsten und intensivsten begleiten darf. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich irgendwann vielleicht mal erzählen werde.

Vor ein paar Monaten zeigte er mir erstmals ein paar seiner neuen Songs und ich kann Euch verraten, es wird wieder richtig gut. Ich weiß selbst nicht wie er es immer wieder schafft, sich selbst und seine Musik so facettenreich weiterzuentwickeln, ohne dabei sich selbst zu verlieren. Jedes Mal, wenn ein neues Album von ihm rauskommt, denke ich, es kann nicht besser als sein letztes sein. Und doch setzt er immer wieder neue Highlights. Dabei ist es fast egal, ob es textlich, musikalisch oder am Ende einfach in der Live-Performance liegt. Nicht selten hinterfrage ich meine eigene Arbeit, wenn ich wieder sehe, wie allumfänglich, konsequent und informiert er sich seiner Musik hingibt.

Jedefalls war es vor ein paar Wochen auch mal wieder Anlass für ein paar Fotos loszuziehen. Neue Pressefotos für die Pressekommunikation, Tour-Plakate und Co. standen auf dem Plan.

Wir hatten Glück. Es war einer dieser schöneren Herbsttage in Köln. Morgens bewölkt und gegen Nachmittag zog die Wolkendecke auf. Ich hatte zwei Locations im Hinterkopf, wir starteten im Belgischen Viertel. Maxim mit zwei Outfits im Rucksack und los gings. Nach 30 Minuten waren wir fertig. Ich war selbst überrascht.

Es ist eine von Maxims größten Fähigkeit den Leuten, die er an sich und seine Musik heranlässt zu vertrauen. Für meinen Fall heißt das, dass wir meist ziemlich schnell mit Fotos fertig sind. Ich kann mich nicht mal erinnern, dass es in den letzten fünf Jahren einen Moment gab, in denen ich keine Fotos machen durfte. Meist versuche mich zu beeilen oder gar nicht aufzufallen. Sicherlich nicht einfach, wenn man zu zweit auf einem Parkdeck steht 😉 Dafür hat er diese entspannte Haltung, wenn Du ihn nicht fragst, würde er sich nicht mal die Bilder auf der Kamera angucken, weil er weiß, „dass da schon was bei sein wird. Mach einfach so wie immer“!

Als ich die Bilder auf dem Rechner hatte, wusste ich: 30 Minuten reichen. Ich habe die letzten 5 Jahre unzählige Bilder von ihm gemacht. Die von unserem 30-minütigen Parkdeck Shooting sind für meinen Geschmack, die besten, die ich bisher von ihm gemacht habe.

Am Ende wurde es nun dieses Bild, was zum Beginn seine Tour-Plakate schmückt. Der sehr talentierte Philipp Stephan Gisbert Rose zauberte diese Plakate daraus. Großartiger Typ, wer sich für Layout & Design interessiert, sollte mal auf seinem Portfolio vorbeisurfen!

Weil’s mich selbst fotografisch immer sehr interessiert und ich eigentlich alle Bilder aus der Strecke mag, gibt’s hier noch ein paar mehr Fotos.

Maxim Tour-Dates 2020

Wer jetzt Bock auf Musik in Farbe und Live hat, der kann sich schonmal die Termine der kleinen Vorab-Tour in den Kalender eintragen:

DatumStadtVenueTickets
01. März 2020KölnKulturkircheeventim.de
02. März 2020HamburgElbphilharmonieeventim.de
03. März 2020BerlinColumbia Theatereventim.de
05. März 2020MannheimAlte Feuerwacheeventim.de

Da gibt’s dann auch noch mehr neue Songs zu hören 🙂

Die Spotify-Playlist zur Veranstaltung

Es ist der Spot im Lineup, der die meiste Arbeit verursacht: Die Live-Band. Lange haben wir im Vorfeld darüber diskutiert, ob wir nur Singer-Songwriter auftreten lassen. Das wollte wir auf keinen Fall. Am Ende haben wir uns dagegen entschieden, weil wir eine Live-Band zum Abschluss des Bühnenprogramms als so wichtig erachtet haben, dass wir die Arbeit mit Bühnenprogramm, Technik und Techniker in Kauf genommen haben. Eine gute Entscheidung. Nach Interviews, Videos und Fotos haben die BENHAMMER & FRIENDS Besucher so am Ende noch die Möglichkeit ein bisschen das Tanzbein zu schwingen.

Jetzt, wo wir uns dem Ende und der großen Jubiläumsfolge nähern, haben wir ein paar der schönsten Songs der letzten Monate als kleines Dankeschön in eine Spotify Playlist gepackt. Nicht alle Bands sind auf Spotify gelistet – leider – dafür geben die anderen Bands einen umso schöneren Einblick in die musikalische Ausrichtung unserer kleinen Kunstveranstaltung. Ihr dürft der Spotify Playlist gerne folgen, in den nächsten Episoden folgen ja noch ein paar mehr Bands, die ihr nicht verpassen solltet.

Best of BENHAMMER & FRIENDS – Die Spotify Playlist zur Veranstaltung

Alle Bands und musikalischen Künstler im Überblick

EpisodeBand
01Ray Novacane
02Mond
03Nadim
04Girl
05Kayam
06Planetarium
07Madanii
08Young Paul
09Schafe & Wölfe
10Heen
11Soeckers
12nicosams|sd
13Dan O’Clock
14Paul Weber

DAS WAR TAG 2 UNSERES POP-UP STORES ZUR PHOTOKINA

Donnerstag. Tag 2 unseres Pop-Up Stores zur Photokina und gleichzeitig letzter BENHAMMER & FRIENDS Abend. Mit Kevin McElvaney, Valentin Lindt in Vertretung von Micha Fritz für Viva Con Agua, den Jungs von Aevor, die einwenig über die Produktentstehung und Neuheiten bei Aevor erzählten, DJ Densen als neuer Sidekick auf der Bühne und Menschen, wie Jan Altmann, Christian Hedel und dem Paul Weber Duo. Im Little Lui spielte Helsinkiyeah Musik und Tilmann Cologner & Raffi Balboa schmissen die Aftershow an den Turntables, während das Team den Pop-Up Store wieder umbaute.

Bilder © Lukas Piel

Sebastian Trägner für "Meine Stimme für Köln"

Vor einigen Wochen, als es in Köln noch etwas wärmer war, durfte ich Kollegen und Freund Sebastian Trägner für die „Meine Stimme für Köln“ Kampagne von der Privatbrauerei Gaffel fotografieren. Schon seit Jahren lässt Gaffel Menschen aus der Stadt ablichten und ihre Stimme für Köln erheben. Alle, die Sebastian kennen, wissen, dass er ein beeindruckender Mensch mit einem sehr krassen Lebensweg ist. Umso mehr freue ich mich, dass auch er Teil der Kampagne geworden ist. Neben den dem Anzeigen-Motiv, dienen die Fotos auch für die heißbegehrten Gaffel-Bierdeckeln für die Kölner Gastro.

Aufgenommen haben wir die Fotos im wunderschönen QVEST Hotel in der Kölner Innenstadt.

Meine Stimme für Koeln - Sebastian Trägner für Gaffel
Gaffel Bierdeckel Sebastian Trägner
10.000 Bierdeckel mit Sebastian Trägner

Wenn ihr noch mehr über Sebastian selbst erfahren wollt, empfehle ich Euch an dieser Stelle übrigens noch mal unseren Chips & Champagner Podcast. Für den Podcast habe ich mit Sebastian mehr als eine Stunde über seine Fotografie und sein Leben gequatscht und es ist ein sehr intensives Gespräch dabei herausgekommen. Zum Glück haben wir es aufgenommen.

Zum Abschluss gibt’s hier noch ein paar Shots aus der Produktion, die es nicht zum finalen Motiv geschafft haben. Mein persönlicher Favorit ist übrigens Nummer 4. Aber wie heisst es so schön: „Das Leben ist kein Wunschkonzert!“

Was wir Fotografen von Fortnite lernen können

Das bereits 2017 releaste Multiplayer Spiel Fortnite schafft es wie kaum ein anderes Spiel seine Community bei Laune zu halten. Was wir Fotografen und andere Kreative von den Machern und Marketing-Menschen des Spiels lernen können, möchte ich Euch heute in einem kleinen Selfbranding Exkurs näher bringen. Am Ende entscheidet wie immer Ihr selbst, ob Ihr mit dem Input etwas anfangen und ihn für Eure Arbeit nutzen könnt.

Ein Anlass um einmal über den Tellerrand hinauszuschauen. Am Freitag erschien mit „Star Wars Jedi: Fallen Order“ ein neues Spiel aus dem Star Wars Universum für alle aktuellen Spieleplattform. Entwickler EPIC Games, der auch hinter Fortnite steckt, nimmt das Release und die große Star Wars Community zum Anlass und veröffentlicht in klassischer Cross-Sale Manier ein zeitlich begrenztes Skin-Update für seinen Kassenschlager Fortnite.

Wer also zum Beispiel Fallen Order über den Epic Gamestore bestellt, bekommt den exklusiven Stormtrooper Skin für seinen Fortnite Account gratis dazu. Da zum Release des Star Wars Spiels die Berichterstattung der Game-Branche und das Social-Web sowieso mit Werbung und Kampagnen gefüllt ist, ein kalkulierter Schachzug. Der greift nicht nur Aufmerksamkeit über die Star Wars Berichterstattung ab, sondern berschert auch der eigenen Fortnite-Community ein Update.

Dafür werben Fortnite, Epic-Games und sämtliche Partner stringent in allen möglichen Kommunikationsplattformen mit dem passenden visuellen Material. Egal ob Grafiken, Animationen oder Videotrailer. Dass das ganze dabei auch immer sehr gut aussieht, lasse ich hier aber mal bewusst außer Acht.

Aber was können wir Fotografen jetzt von Fortnite lernen?

Genau da wird es jetzt interessant. Ich nenne das ganze gerne „mediale Allgemeinbildung“. Bestimmte Veröffentlichungen, Hypes, Feste, Feiertage und Co. erzeugen eine hohe Aufmerksamkeit – gerade auch im Social-Web. Das Wissen über diese Themen durch einen allgemeinen Medienkonsum gemischt mit etwas Kreativität kann dafür sorgen, dass Ihr Eure Außendarstellung als Kreativer einen kleinen Push geben könnt. Durch besondere Kreativität oder einfach nur das „mediale Wissen“. Denn Ihr könnt das Wissen mit etwas Planung in Storytelling umwandeln und es zum Anlass nehmen, mal wieder etwas nicht nur stumpf aus dem Archiv oder der letzten Produktion zu posten, sondern eine Cross-Mediale-Vernetzung herzustellen.

Noch zu abstrakt? Ein Beispiel zum Thema Fortnite und Star Wars

Die meisten von Euch werden Fotografie-Kollege Patrick Ludolph alias Neunzehn72 kennen. Vielleicht kennt Ihr auch seine Stormtrooper Serie. Vor fünf Tagen postet er mal wieder ein Bild aus der Serie. Ohne Zusammenhang. Davor ein Bild aus Istanbul, danach ein schwarz-weiß Portrait aus dem Studio. Okay. Ich stelle hier jetzt bewusst mal die leicht provokative Frage: Wie hätte das Bild wohl am Freitag mit den Hashtags #epicgames #fortnite und statt dem „Blast from the past“ einer Verknüpfung zum Computerspiel performt?

Ein anderes sehr gutes Beispiel ist die Netflix Serie „Stranger Things“, die nicht nur eine Paradebeispiel für die richtige Präsentation ihres Inhalts auf den sozialen Netzwerken ist, sondern auch immer einen ordentlichen Hype zum Release einer neuen Staffel im Social-Web generiert. Ein schöne Umsetzung meiner Philosophie liefert in diesem Zusammenhang der Kölner Landschafts- und Lifestyle Fotograf Johannes Hoehn. Zu finden als Pangea auf Instagram.

Das Release einer neuen Stranger Things Staffel hat er zum Anlass genommen, eins seiner Burg Eltz Fotos neu zu bearbeiten und in ein Bewegtbild Motiv getreu den Stranger Things Visuals zu verwandeln. Seine Bildbeschreibung und die verwendeten Hashtags zeigen genau, was ich oben im Stormtrooper Beispiel von Paddy meinte. Spätestens die Interaktionsraten zum Beitrag sprechen jedoch für sich.

Mein persönliches Fazit

Spätestens jetzt sollte jedem von Euch klar sein, worauf ich mit diesem kleinen Exkurs hinaus will. Gerade wenn Ihr sowieso gut informiert seid und es für Euch keine große Recherchearbeit bedarf, um zu wissen was in den nächsten Wochen an medialen Ereignissen ansteht, ist es verschenktes Content-Material, es nicht für Eure Selbstvermarktung zu nutzen. Denn auch Agenturen, Art-Buyer und potentielle Kunden treiben sich im Social-Web rum und gucken nicht selten dieselben Serien oder spielen die gleichen Games. Jeder Anlass, der Euch erneut in die Köpfe dieser Menschen ruft ist ein guter. Wenn er medial vernetzt ist und Bezug zu gemeinsamen Interessen oder Ereignissen herstellt, sogar ein noch besserer. Wie im Beispiel von Johannes Hoehn oder Paddy kann dafür sogar eventuell auf altes Archivmaterial zurückgegriffen werden.

Schlussendlich bleibt es dabei: Ein Blick über den Tellerrand oder nach oben zu den Großen macht immer Sinn und füttert Euch mit neuen Ideen. In den Kommentaren unten könnt Ihr gerne Fragen stellen oder Input liefern. Ich freue mich auf Diskussionen und Meinungen. Am allermeisten freue ich mich aber, wenn Ihr den Input einfach mal auf Euren Content und euer Arbeitsfeld anwendet. Egal ob Fotograf, Texter, Grafiker oder Illustrator.

Den Passwort Tresor von Enpass über den eigenen Synology Server synchronisieren

Den Passwort-Manager Enpass hatte ich schon an der ein oder anderen Stelle empfohlen. Zuletzt hatte ich den verschlüsselten Tresor über Google Drive synchronisiert. So stehen alle Passwörter direkt auf jedem Gerät zur Verfügung. Egal, ob MacBook, iPhone, Huawei, PC oder MacMini. Im Rahmen meiner Synology Server Einrichtung habe ich nun auch den Tresor auf den eigenen Server umgezogen. Hier will ich Euch zeigen, wie es funktioniert.

Voraussetzungen für die Einrichgung:

  • Euer Synology Server sollte über das Internet und via DynDNS aufrufbar sein
  • Ihr müsst WebDAV auf Eurem DSM installieren
  • Die Ports von WebDAV sollten in Eurem Router freigegeben sein

Wenn ihr diese Voraussetzungen schon umgesetzt habt, kann es direkt losgehen mit der Einrichtung.

Verzeichniss für Enpass auf dem Synology Server anlegen

Ich habe auf meinem Server einen eigenen Backup Ordner für die TimeMaschine eingerichtet. In dem Backup Ordner gibt’s nun auch einen Enpass Ordner, dass ist wichtig, damit ihr über die WebDAV URL auch das Verzeichnis korrekt angeben könnt.

Neuen Enpass Tresor anlegen

In Enpass könnt ihr einfach über Einstellungen ❯ Tresore einen neuen Tresor hinzufügen. Namen vergeben und im nächsten Fenster „WebDAV“ als Synchronisierungs-Methode wählen.

Häufigster Fehler liegt in der URL. Ihr müsst unbedingt den offenen Port hinter der URL angeben. In meinem Fall der HTTPS Port von WebDav mit 5006 und das Verzeichnis, welches ihr nutzen wollt für den Enpass Tresor. Ohne Verzeichnis hinter dem Port wird es immer einen fehler geben.

Nutzername und Passwort entsprechen Eurem Zugangsdaten auf der Synology DSM Oberfläche. Solltet ihr einen nicht Admin-Account nutzen, checkt bitte vorher unbedingt ob Euer Account die richtigen Rechte für WebDAV und das Verzeichnis besitzt.

Solange ihr das SSL-Zertifkat von Eurem Synology Server noch nicht installiert habt, solltet ihr bei einer https:// Adresse die „Verzifizierung des SSL-Zertifkats umgehen“ auswählen. Ansonsten wird Euch Enpass einen Zertfikat-Fehler ausspucken.

Voila. Wenn ihr Euch ohne Fehlerverbinden könnt, liegt Euer neuer Enpass-Tresor nun auf Eurem eigenen Synology Server und kann über die DynDNS von jedem Eurer Geräte auch außerhalb des eigenen Netzwerks aufgerufen werden.

Enpass Einträge von Tresor zu Tresor umziehen

Glücklickerweise müsst ihr nicht jedes Passwort manuell umziehen. Sobald zwei Tresore in Enpass angelegt sind, könnt ihr über die Einstellungen eines Eintrags über Mehr ❯ Zu Tresor hinzufügen die Beiträge einzelnd von einem Tresor in einen anderen Tresor verschieben. Eine Passwortbestätigung des neuen Ziel-Tresors ist alles, was von Nöten ist.

Einträge ganz bequem von einem ENPASS Tresor in einen anderen Verschieben

WebDav Server im Synology DSM Installieren

Wenn ihr Euch mit Adminrechten auf Eurem DSM einloggt, könnt ihr den WebDAV Server mit wenigen klicks über das Paket-Zentrum aktivieren. Die Anwendung ist kostenlos und ermöglicht es Euch mit Nutzerdaten auch per „Gehe zu“ sich mit dem Server ohne Finder oder Explorer zu verbinden.

Die Standard-Einstellungen der WEBDAV SERVER

Kit.com – Die Plattform für deine Technik-Kits

Technikfans aufgepasst. Ich habe mal wieder eine Empfehlung für Euch. Entdeckt über den Newsletter von Matze. Die Plattform „Kit“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Anlaufstelle für Content-Creators und Interessierte zu sein, die nicht mehr stundenlang das Internet nach der richtigen Technik für die eigenen Anforderungen zu durchsuchen. Früher haben Blogger ihre Kits in Beiträgen vorgestellt, heute gibt’s hin und wieder noch Einblicke bei YouTubern. Mit Kit.com gibt’s seit ein paar Jahren eine Plattform die diese „Kits“ bündelt.

Viele große Content-Creators aus Übersee findet ihr dort schon. Zum Beispiel Kollegen wie Peter McKinnon. Jeder kann sich auf Kit.com kostenlos registrieren und seine verwendeten Produkte und Empfehlungen in sogenannten „Kits“ zusammenfassen.

Ich zum Beispiel habe bisher Kits für mein „Studio Setup“, meine „Mobile Workstation“, meinen „Synology Server“ und meinen „Point of Sale“ angelegt. Aber auch digitale und analoge Produkte können in Kits gebündelt werden.

Supportet Euren Creator via Kit dank Affiliate

Um ihre Creator zu supporten, setzt Kit.com auf das Affiliate Programm von Amazon. Wer seine Kits also mit Amazon-Links füllt und seinen Partner-Link bei Kit.com aktiviert, profitiert von seinen Empfehlungen durch die Community. Eine klassische Win-Win Situation. Ihr erfahrt, was Creators z.b für ihre Podcasts, Videoblogs oder Produktionen verwenden, und könnt sie im Falle eines Kaufs direkt und ohne Zusatzkosten supporten. Ein interessantes und sehr community-orientiertes Finanzierungssystem.

Entweder crawlt Kit.com die Infos für die Produkte über den eingefügten Link (z.b Amazon, Shopify und Co.) oder ihr könnt Produkte selbst anlegen. Mit Produktfoto, Titel und eigener Beschreibung. Produkte, die einmal von einem Content-Creator eingestellt wurden, können danach auch von anderen Kit-Usern in ihre eigenen Kits gepackt werden.

Kit.com über die Plattform selbst

Kit is a community to discover, discuss and get interesting products – grouped into kits – for activities like traveling, DJing, cooking, cycling and more.

We were inspired by the Whole Earth Catalog, which was put together with the idea that “the user should know better what is worth getting and where and how to do the getting.” Building on this inspiration, Kit was created with the belief in a community that helps each other learn and easily discover the products they need for the activities that enrich their lives.

QUELLE: KIT.COM/ABOUT

Meine Kit.com Empfehlungen für Euch

Mich findet ihr natürlich auch auf Kit.com freue mich über den ein oder anderen neuen Follower in der Kit-Community. Achja, und wenn ihr Euch besondere Kit’s wünscht oder was fehlt, was Euch interessiert, lasst es mich gerne in den Kommentaren hier wissen.

Mein erster Fotokalender für 2020

Eigentlich immer eine schöne Sache, diese fotografischen Jahreskalender. Bis heute habe ich jedes Jahr ein Exemplar von Simon Bolz archiviert. Weil ich selbst aber nur noch sehr selten Kalender irgendwo hängen habe, habe ich mich nie weiter damit beschäftigt. Die Frage „Willst Du nicht selbst auch mal einen Herausbringen, hat sich mir irgendwie nie gestellt“.

Dieses bzw. genauer gesagt nächstes Jahr wird aber alles anderes. Denn seit gestern ist tatsächlich mein aller erster Kalender verfügbar. Bisher habe ich nicht mal einen inoffiziellen oder einen für die eigene Verwendung produziert. Die Freunde von Photocircle hingegen veröffentlichen zu jedem Jahresende Kalender mit den Fotografen aus ihrem Galerie-Pool. Dieses Jahr hat mich Thomas gefragt, ob ich nicht auch dabei sein will. Er hatte mich spätestens mit dem dem guten Zweck. Über Photocircle hab ich hier schon das ein oder andere Mal ein paar Worte verloren, weil ich die Arbeit und das Konzept hinter dem Berliner Druckdienstleister so großartig finde. Ich verlinke die Artikel hier mal.

Kurzgesagt: Mit jedem Kalenderkauf unterstützt ihr die Pflanzung von bis zu 12 Bäumen in Äthiopien. Dafür arbeitet Photocircle mit örtlichen und internationalen Vereinen zusammen, die das eingenommene Geld in ihrer Projektarbeit einsetzen können. Abhängig von Eurem gewählten Format variiert auch die Anzahl der Bäume, die gepflanzt werden können.

Eine schöne Sache, die ich gerne mit meinen Bildern unterstütze. Bisher weiß ich gar nicht, was eigentlich für mich genau pro Kalender hängen bleibt. Aber ist mir eigentlich auch egal, wenn es doch eine schöne Summe wird, können wir ja auf Instagram oder in der Facebook-Gruppe mal checken, was man vielleicht damit auch noch machen kann.

Fotokalender MISC. von BENHAMMER

So. Und nun zum Kalender. Er trägt den Namen MISC und zeigt verschiedene Aufnahmen der letzten Jahre, die in den verschiedensten Shootings entstanden sind. Wahlweise könnt ihr Euch zwischen den Formaten A2 oder A3 entscheiden. Generell gilt meiner Meinung nach: Je größer desto besser.

Der Preis variiert zwischen 26,90 für die A3 Variante und 36,90 Euro für die A2 Ausführung.

Inhaltlich gibt’S ausschließlich Schwarz-Weiß-Fotografie. Analog und Digital gemischt mit Motiven, Closeups und Bodyscapes, die in den Serien selbst nie die Aufmerksamkeit bekommen haben, die sie vielleicht verdient haben. Viel nackte Haut also.

ACHTUNG SPOILER!!!!! Für Unentschlossene gibt jetzt noch Einblicke in die insgesamt 13 Motive des Kalenders. Wer sich lieber überraschen lassen will, sollte jetzt aufhören weiterzulesen.

Motive des Jahreskalenders

Das Site Kit Plugin von Google für Dein WordPress

Endlich aus der Beta und für alle im WordPress-Plugin Market verfügbar ist das Google Plugin Site Kit. Damit gehören nervige Authentifizierungen der Google Dienste in Zukunft der Vergangenheit an. Wo bisher iFrames und HTML Snippets nötig waren, löst das neue Google Plugin all diese Aufgaben über seine Zugriffsrechte zu Eurem Google Konto

Übersichtliches Google Overview im WordPress BACKEND

Site Kit: Google-Statistiken ins CMS

Mit dem Google-Plugin gibt’s deine Website Statistiken direkt im Backend des beliebten Open-Source CMS. Gerade, wer von den vielen Einstellungen im Analytics Backend oft erschlagen oder überfordert war, bekommt mit dem Site-Kit eine kleine abgespeckte und übersichtliche Variante.

Es bündelt neben den Google Analytics auch die Google-Dienste „Site Search“, „AdSense“ und „Page Speed Insights“ in einem Plugin. Weitere Dienste sollen in Zukünftigen Updates eingepflegt werden.

Google hatte Site Kit vor knapp einem Jahr angekündigt und auf dem diesjährigen WordCamp Europe in Berlin veröffentlicht. Nachdem die Vorabversion für Entwickler in den letzten Monaten getestet werden konnte, ist das Plugin nun für die breite Maße an WordPress Nutzern verfügbar.

Der Code ist seitdem als Open Source auf GitHub verfügbar. In den letzten sechs Monaten pflegten die Entwickler vor allem Änderungswünsche der GitHub Community und Beta-Testern ein. Vereinfachten nach eigener Aussage aber auch die Einrichtung und beseitigten Bugs.

Eingerichtet in wenigen Sekunden

Die aktuelle Version hatte ich in wenigen Sekunden eingerichtet. Nach der Installation reicht ein Klick für die Verbindung mit Deinem Google-Account und zwei weitere Klicks verfizieren deine Dienste und deine Website. Weitere Dienste können danach im Backend des Plugins nachträglich verbunden und aktiviert werden.

Ben Bernschneider gibt Releasedatum für sein neues Buch "Voyageur" bekannt

Es geht wieder los! Fans des in Hamburg anässigen Fotografen und Regisseurs wissen, dass mit Voyageur sein inzwischen 5. Bilderband erscheinen wird. Vor wenigen Tagen gab er in seiner Facebook-Gruppe nun auch das offizielle Releasedate bekannt: Der 30. Dezember 2019. Gleichzeitig startete er den offiziellen Vorverkauf. In seinem Shop kann die Din A5 große Publikation jetzt für 39,00 Euro inkl. 7% MwSt. vorbestellt werden.

Er selbst bezeichnet „Voyageur“ nach seinen drei visuellen Ausflügen in das Land der unbeschränkten Möglichkeiten so:

Wenn die Amerika-Trilogie ein frisches Pabst Blue Ribbon in der Mittagssonne Kaliforniens war, ist VOYAGEUR ein eiskalter, trockener Martini in einer gedimmten Hotellobby in Tanger.

Ben Bernschneider über Voyageur,Drinks und seine Amerika-Trilogie

„Voyageur“ erscheint selbstverlegt am 30. Dezember 2019. Softcover, 484 Seiten und im handlichen Din-A5 Format. Wie Ben Bernschneider im Shop ankündigt, soll es sich um sein bisher persönlichstes Werk handeln. Vielleicht ein Grund für das nun etwas intimiere und kleinere Din-Format.

Wir werden uns überraschen lassen. Anbei folgen noch ein paar Einblicke und ein kleiner Vorgeschmack für Voyageur. Was könnte einen Bildband schließlich besser beschreiben als ein paar BIlder. Hier kannst Du Voyageur vorbestellen!

Ein Rückblick auf unseren Roadtrip #beingontheroad

Tatsächlich weiß ich gar nicht, wo ich eigentlich anfangen soll. Vielleicht am Anfang? Eine gute Idee. Gegen Ende meiner Ausbildung verstärkte sich mein Drang nach Freiheit. Noch einmal ohne Sorgen weg. Ohne genaues Ziel, einfach drauf los, bevor der Alltag dich irgendwann so fest im Griff hat, dass Du eh nicht mehr losziehst um dich drei Wochen auszuklinken.

In den letzten Jahren sammelten sich zunehmend auch die Eindrücke durch Menschen wie Theo Gosselin, Emmanuel Rosario oder Lennart Ritscher. Ich wollte wissen, ob das alles wirklich so geil ist, wie es nachher auf Bildern aussieht.

Und weil mir relativ schnell klar war, dass ich sowas niemals alleine machen würde, gab es in meinem engeren Bekanntenkreis genau einen einzigen Menschen, mit dem ich mir vorstellen konnte ungefähr 3 Wochen aufeinander zu hocken. Schlussendlich saß ich irgendwann also mit Jannis am Laptop und wir gingen die Planung unserer Reise an. Mehr oder weniger.

Ich bin großer Fan der Europäischen Union und kann einfach auch in der aktuellen politischen Situation keine Chance auslassen, genau das zu betonen. Wir wurden uns relativ schnell einig, dass wir dieses Privileg auch nutzen wollten und entschieden uns aufgrund des Klimas für einen Trip durch die süd-westlichen Teile Europas. Sonne, Meer und milde Nächte klangen gut. Auf Google Maps setzten wir uns einige Ziele. Lugano, Mailand, Genua, Monaco, Cannes, Nizza, Marseille, Barcelona, Bilbao, Bordeaux, Le Havre, Paris. Unsere Tagesetappen versuchten wir immer bei maximal 600km zu halten. In der Regel sollten es nicht mehr also 300km pro Tag sein. Wir wollten uns schließlich auch genug Zeit für spontane Entscheidungen lassen. Hinzu kommt auch die Maut in fast allen anderen Ländern, die dich auf die langsameren, aber deutlich schöneren Landstraßen zwingt und die schnell berechneten Navi-Strecken gerne mal verdoppelt oder dreifacht.

Genau so planten wir unsere Route. Wir buchten keine Hotels, wir lasen keine Reiseführer und wir schauten uns auch keine Campingplätze an. Die größte Arbeit bestand darin, unser Equipment vorzubereiten. Zu entscheiden, was wir eigentlich alles brauchten und was nicht. Schlussendlich hatten wir natürlich viel zu viel unnötigen Kram mit. Von den Medikamenten brauchten wir rein gar nichts. Die Kühlbox für’s Auto war im Endeffekt auch unnötig und auch ein paar andere Dinge hätten einfach daheim bleiben können. Zum Laden unserer Handys verließen wir uns auf Anker-Akkus und für die Kameras schnorrten wir Strom in Gastronomien oder McDonalds.

Ausgestattet mit zwei Navis hatten wir noch die nötigen Länderinformationen und Maps unserer Destinationen beim ADAC bestellt um uns montags um 5 Uhr morgens durch die nebligen Landstraßen meiner Heimat auf den Weg zu machen. Schon am Bodensee sprangen wir das erste Mal ungeplant ins Wasser und liefen durch Bregenz. Der weitere Verlauf der Reise war ähnlich. Wir hielten an, wo es uns gefiel, suchten meist erst abends im Zielort eine gute Unterkunft oder beendeten unsere Tagesreisen nur kurz vor dem geplanten Ziel. Mit dem Ergebnis, dass wir entweder die geilsten Nächte unseres Lebens hatten und unter klarem Sternenhimmel direkt am Meer schliefen, oder eben auf einem billigen Parkplatz eines Vorortes oder auch mal auf der nächsten Autobahnraststätte. Nicht immer lustig bei gefühlten 30 Grad im Auto. Auch nach 500 km im Auto und nachts um 3 Uhr kann sich das mit der Suche nach einem geeigneten Parkplatz zum Pennen als nervige Tortur herausstellen.

Alle paar Tage kam es trotzdem vor, dass man am Strand jemanden kennenlernte. Bei Roadtrippern endet das meist erst einmal in einer ausführlichen Vorstellung des eigenen Gefährts. Wir nutzten diese kleinen Abende um uns ein paar Reisetipps einzuholen und sollten so auch unseren Roadtrip deutlich aufpimpen. Fast die gesamte zweite Hälfte unseres Trips bestand nur noch aus Empfehlungen von diesen flüchtigen Bekanntschaften. Was in Beauduc seinen Anfang nahm führte uns über San Sebastian nach Carnac, die Normandie und Etretat.

Unser treuer Begleiter war übrigens ein Ford Mondeo, den Jannis seit einiger Zeit besitzt und den er mehr als luxuriös in einen halben Schlafwagen verwandelte. Das gute Stück brachte uns absolut zuverlässig überall hin, schluckte zwischen 5,3 und 6 Litern und freut sich jetzt über 5400km mehr auf seinem Tacho. Knapp 500 Euro gaben wir insgesamt in den 19 Tagen für Diesel aus.

Die beste Zeit begann für mich übrigens nach 3-4 Tagen. Nachdem man sich an das im Auto sitzen gewöhnt hatte, einen guten Ablauf von Frühstück im Supermarkt zusammenstellen, Reisen und Abendessen gefunden hatte und besonders durch die vielen Kilometer am Mittelmeer eigentlich andauernd ins warme Wasser springen konnte. Weniger cool als die Abende am Strand, die Nächte im Sand und die endlosen Kilometer an den Promenaden waren dagegen die City-Stopps. Meist mit hohen Parkgebühren verbunden ist das in der ewigen Hitze zwischen all dem Beton und ohne regelmäßige Dusche nur bedingt inspirierend.

Und wenn ich jetzt so zurückdenke, kann ich es eigentlich gar nicht richtig fassen, was für ein Glück wir die ganze Zeit hatten. 19 Tage durchgängigen Sonnenschein. Jeden Tag etwas Neues gesehen und dabei – abgesehen von der Schweiz – absolut alles in der eigenen Währung bezahlt. Neben wunderschönen Landschaften auch noch total freundliche und offenherzige Menschen kennengelernt, die wir wohl nie wieder sehen werden, dafür aber wenigstens für einen kurzen Zeitraum die Leben gekreuzt. Lediglich ein einziges Mal wurden wir morgens geweckt und von unserem Schlafplatz verscheucht.

Jetzt, auch ein paar Jahre später, kann ich Euch sagen: Ja, es ist so geil, wie es auf den Roadtrip Bildern immer aussieht!

beingontheroad – Tag 18 – Étretat

Geweckt von einem aggressiven „tock tock tock“ an der Seitenscheibe schaute ich auf und sah einen Mann mit Agent Municipal Uniform: „Oh, jetzt haben wir ein richtiges Problem“. Ich blieb allerdings seelenruhig liegen, da der Mann auch bei all den anderen Campern mit seinem „Notizbuch“ bewaffnet klopfen ging.

Wir packten so schnell wie möglich zusammen, auch wenn wir eh davon ausgingen, dass der Agent bereits alles notiert hatte, von wegen Wildcampen etc. Jannis checkte noch schnell im Morgenlicht das Schild des Parkplatzes. „Campen streng verboten, Parken kostenpflichtig“. Da kam der Mann auch schon wieder. *Bibber*. „Do you already have a parking ticket“ Erleichterung… wir bezahlten schon fast glücklich die 3 € für einen ganzen Tag und hauten ab. Durch den Tipp von Gaby schauten wir uns flott Deauville an, mit seinen alten Fachwerk-Häusern und den vielen bunten Sonnenschirmen am Strand. Alles etwas gehobener, da dort jährlich auch der amerikanische Independent-Film gefeiert wird.

Eigentlich war unser Ziel Le Havre, aber da wir schon von der anderen Küstenseite eine unendlich erscheinende Hafenanlage mit Kränen sahen, ging der idyllische Gedanken von Le Havre schnell verloren. 

Wir überquerten für 5,70 € die Seine mit Blick auf das Landesinnere, sowie die Meermündung. Dann reisten wir schnell durch die industrielle Hafenanlage Le Havres weiter nach Étretat. Dort angekommen sahen wir eine, von zwei Klippen (Falaise d’Aval, Falaise d’Amont) je rechts und links, eingekesselte Stadt. 

Die Falaises waren circa 84 Meter hoch und boten spektakuläre Aussichten. Nach einem Stadtspaziergang entschieden wir uns Pizza essen zu gehen. Den Sonnenuntergang verbrachten wir an der Klippenkirche mit Martini-Sprite, bevor wir erneut in die Stadt gingen um Crêpes zu essen (ziemlich viel beschissener als in Carnac. Erinnerte eher an die Mikrowellen-Aufback-Pfannekuchen für arme Studenten vom Aldi)

Auf dem Rückweg zum Auto, welches wir dieses Mal ganz oben auf dem Klippen-Touri-Parkplatz abgestellt hatten, trafen wir auf vier Rockabilly-Punker aus Nordhorn, hörten ein paar ihrer Geschichten, schenkten ihnen unseren Rest-billig-Fusel-Wein und legten uns gegen 00:30 Uhr in unser warmes Auto, während draußen der Klippenwind fegte und erstmals für gemütliche Camping-Atmosphäre sorgte.

beingontheroad – Tag 17 Le Brèche

Ich musste fahren! Gezwungenermaßen habe ich mich an jenem Morgen quasi um alles gekümmert. Nach einem Mittagssnack und Schiss beim Mäckes und 400km später erreichten wir die Normandie. Genauer gesagt Colleville sur la Mer. Dort besichtigten wir den unglaublichen US-Friedhof mit unzähligen weißen Marmor-Kreuzen und Denkmälern, sowie den Omaha-Beach und seine Bunker. 

Danach sind wir in Port-en-Bessin-Huppain am Hafen essen gegangen. Burger + Muscheln, etwas kalt und teuer aber hm okay. Anschließend packten wir es und fuhren die Küste noch ein Stück entlang, in der Hoffnung noch einen Parkplatz mit Meerblick zu finden. Nach einiger Zeit sahen wir ca. 25 Wohnmobile und gesellten uns neben einen britischen VW-Camper. Der Parkplatz schien in Ordnung zu sein. 

Die historische Bedeutung des Ortes präsentierte sich uns erst am nächsten Morgen, als Dank erster Sonnenstrahlen auch die alten Schiffssperren aus Beton zu erkennen waren. Nur wenige Meter vor der Küste ragen bei Ebbe die letzten Überbleibsel des Kriegsgeschehens aus der Wasseroberfläche.

Oma

Auch wenn ich wusste, dass dieser Tag kommen wird, ist er scheiße. Am 4. Dezember wärst Du 96 geworden und hast dir diese letzte unbeschwerte Reise mehr als verdient. Für mich warst Du nicht nur eine beeindruckende Frau, sondern auch die einzige Oma, die ich hatte. Du hast nicht nur deine 6 jüngeren Geschwister durch den Krieg gebracht, sondern auch deinen vier Söhnen und 5 Enkeln ein Zuhause geschaffen. Ich hatte das Glück einer von ihnen zu sein. Statt Schlüsselkind wurde ich Omakind, wenn meine Eltern arbeiten waren. Unzählige Schulferien durfte ich mit meiner Schwester bei Dir und Opa verbringen. Du warst es, die mir das Schwimmen noch vor der Schule beibrachte, in Eurem Haus machte ich meine ersten Gehversuche, Du brachtest mir das Canasta, Schach und unzählige weitere Gesellschaftsspiele bei. Auch wenn ich bis heute nicht weiß, ob ich dich wirklich ein einziges Mal im Schach geschlagen hätte, wenn Du es nicht gewollt hättest. Später brachtest Du mir, auch wenn ich es nicht gerne zugebe, das Kochen bei und zeigtest mir und meiner Schwester das Engadin und brachtest uns dort deine Liebe zu den Bergen näher. Unzählige Schulferien verbrachten wir mit Dir in der Schweiz. Wir schwammen in Bergseen und selbst, wenn uns 67 Lebensjahre trennten, gingst Du im Sommer mit uns Wandern und im Winter mit uns Skifahren. Mit Dir habe ich meinen ersten Kräuterlikör getrunken, oder auf der Terrasse unter freiem Himmel geschlafen. Oft gingen wir abends mit Bauchschmerzen vom Lachen ins Bett. Du brachtest Dir selbst noch im hohen Alter Italienisch und Englisch mit Sprachsoftware für deinen Computer bei. Und standest sogar noch auf dem World Trade Center. Für uns warst Du immer auf ICQ und Skype erreichbar und hast zuletzt via Tablet und Whatsapp mit uns kommunizierst. Wenn ich heute mal vor einem elektrischen Gerät hänge und mit meinen 28 Jahren verzweifel’, denke ich an dich. Und bin ein bisschen stolz. Du konntest „neins“ nur schwer akzeptieren. Hast versucht deine Neugier für Neues zu behalten und auch wenn Du nichts von dem verstehst, was ich in meinem Leben tue, warst Du immer für mich da. Mit deiner Digitalkamera habe ich vor vielen Jahren im Sommerurlaub sogar den ersten Kontakt zur digitalen Fotografie gehabt. Jeden Abend musstest Du dir meine schlechten Blumenfotos stundenlang anschauen. Gemeckert hast Du dabei aber nie. Zuletzt warst Du viel zu schnell und am Anfang noch ohne Helm mit deinem elektrischen Fahrrad unterwegs. Gingst einkaufen, fuhrst zum Arzt oder an den Fühlinger See. Irgendwie wolltest Du wohl selber nicht war haben, dass auch Du älter wirst. Lieber hast Du stolz von deinen letzten Fahrradausflügen erzählt, die über die Zeit weniger und weniger wurden.

Umso schwerer fiel es mir, deinen zwar kurzen, aber nicht deinem Leben würdigen Leidensweg in den letzten Wochen zu akzeptieren. Auch wenn Du bis zuletzt deinen trockenen Humor nicht verloren hast, hattest Du dir schon länger das Ende gewünscht. Wer soll Dir das auch nach 95 Lebensjahren verübeln?

Ich hoffe Du bist deinen geliebten Bergen jetzt noch ein bisschen näher als früher! 
Das ist der aktuell einzige Trost.

Danke für alles, Oma! Und Grüß Opa, wenn Du ihn siehst!
xoxo,
Ben

* 4. Dezember 1925 † 17. Oktober 2019

2015/2016 auf Ilford Hp5 Rollfilm mit der Rolleiflex von meinem Opa aufgenommen.

beingontheroad – Tag 16 – Quiberon

Nachdem wir beide mit die schlafloseste Nacht hatten (waren oft wach, haben uns berührt, einfach unruhig) entschieden wir uns die nahgelegene Sanitäranlage des Hafens zu nutzen, um seit der Camargue nach einer Woche mal wieder zu Duschen. Wir bemerkten, dass wir ohne diese Duscherei sehr viel Zeit gespart haben. Um 10:45 deckten wir uns im Supermarkt des Dorfes mit Baguette ein. Unserem klassischen Frühstück. Und fuhren über Royan nach Carnac

Dort schauten wir uns die Stadt etwas an und folgten Annas Tipp, in der Crêperie Au Pressoir zwischen den ganzen Steinen, die in dem Ort mysteriöser Weise überall auf den Feldern rumliegen, zu essen. 

Wir tranken Cider und aßen Crêpes mit Käse und Ei, Honig, Butter und Zucker (Jannis),  Crêpes mit Apfel und Karamell, Schokolade und Cocos (ich).

Als wir die Aussicht vom kleinen Hafen aufs Meer genossen hatten, war Jannis die Atmosphäre doch etwas zu ruhig und wir entschlossen auf die nah gelegene Halbinsel Quiberon zu fahren.

Wir erhofften uns eine Kneipe und einen Meerblickparkplatz. 10 Kilometer waren nicht sonderlich aufregend, aber wie konnte es anders kommen, am Ende der Halbinsel erwartete uns eine „Kirmes“. Eine Live-Band (Epsylon) spielte auf dem Marktplatz und alle feierten das Ende der Ferien. Als wir das Auto am Ende des Hafens abgestellt hatten und ich etwas Apfelschnaps und Jannis seinen Billig-Fusel getrunken hatten, gingen wir ins Getümmel, holten uns zwei Dosen Desperados und leiteten den Abend feuchtfröhlich ein.

Gin-Tonics aus der örtlichen Bar gaben uns den Rest. Wir spielten mit Thais auf dem Bazar Fußball und lernten eine französische Jugendgruppe aus Paris kennen. Zusammen mit ihnen tranken wir ihr Zeug und unsere Reste. Bevor wir versackten.

Wegen drunken-Jannis kamen wir nicht mit dem Rest in die schäbbige Dorfdisco, sondern mussten uns mit dem Strand begnügen. Laut meiner Erinnerung sind wir auf dem Weg zum Auto gegen 2 Uhr noch in eine andere Disco gegangen, wo Jannis den Türsteher auf Französisch bequatschte und wir argumentierten, dass uns die Jungs vom Disco-Balkon förmlich eingeladen hätten.

Fünf Minuten später verließen wir die Einrichtung schon wieder. 

Mitten in der Nacht klopfte bei Jannis der Alkohol, aber ich reagierte im Halbschlaf noch rechtzeitig und entriegelte die Autotür, bevor die Alarmanlage des Fords zu ihrer nächtlichen Unterhaltungseinlage ansetzen konnte.

Die Nacht nahm ihren Lauf.

beingontheroad – Tag 15 – Port de Mortagne

Den Morgen starteten wir um 09:30 Uhr mit einem Sprung in den Atlantik. Später aßen wir anstatt eines Frühstücks direkt zu Mittag und zwar frittierte Calamaris und Gambas bzw. ein belegtes Baguette vom Bäcker. 

Anschließend bahnten wir uns den Weg zur Dune du Pyla. Welche uns von Anne und Anna empfohlen worden war. Die 4 € Parkgebühren lohnten sich tatsächlich. 

Mitten zwischen Naturschutzgebiet und Atlantik türmte sich ein riesiger Sandberg auf.  Nachdem wir mit Mühe durch den Sand auf die Spitze der Düne gekommen waren, genossen wir die Aussicht auf die Karibik-ähnlichen Gewässer der Küste.

Als Jannis den steilsten Hang der Dune du Pyla mit Purzelbäumen hinuntergefegt war, ging der Trip weiter nach Bordeaux. Also wieder ins Landesinnere. Angeblich sollte Bordeaux ganz schön sein – auf geht’s!

Nach ca. 2 Stunden Fahrt parkten wir im Parkhaus einer Galerie mitten in Bordeaux und begannen unsere ca. 2 ½ stündige Stadtbesichtigung zu Fuß. 

Wir sahen eine Kirche, Shoppingstraßen, einen dreckigen Fluss und spielende Kinder vergnügten sich an einer flussnahen Wasserstelle. Als wir unserer Meinung nach die schönsten Stellen der Stadt gesehen hatten, verließen wir selbige in Richtung des nächsten Ziels: Royan

Bis wohin wir es an diesem Tag allerdings nicht mehr schaffen sollten.

Stattdessen kehrten wir beim örtlichen Italiener in Port de Mortagne ein, um Tagliatelle Carbonara (was sich dann als Tagliatelle Bologonese entpuppte) und Entrecôte mit Pommes und Bier zu konsumieren. Nebenbei nutzten wir das öffentliche W-Lan des Hafendorfs für unsere Tumblrupdates und luden den Akku der EOS.  

beingontheroad – Tag 14 – Biscarosse Plage

Da unser Parkticket um 9 Uhr endete, verließen wir unseren Schlafplatz kurz darauf und setzten ein kleines Nickerchen zwischen den Surferboys fort. Vorher aßen wir je ein frisches französisches Baguette aus der Boulangerie. 

Gegen Mittag setzten wir unsere Reise fort und landeten nach einigen Staus in Biscarosse Plage. Während wir eine 10 Kilometer lange Waldstraße in Richtung Strand fuhren kamen uns schon unzählige Autos entgegen und bildeten einen endlosen Stau. Der Strand bzw. der gesamte Ort schien doch größer zu sein als angenommen. Mit etwas Glück bekamen wir erneut einen Parkplatz in erster Reihe am Strand. 

Und tatsächlich, es war eine Touri-Hochburg, was erstens durch den Stau vor der Stadt, an den zugeparkten Straßen in der Stadt, sowie am überfüllten Strand selbst deutlich wurde. 

Nach einer entspannten Zeit am Strand kramten wir schon einmal das Bett im Auto zurecht, um uns auf den Weg ins bunte Treiben der örtlichen Markt/Kirmes/Kacke zu begeben. Uns boten sich Surfershops, Meeresfruchtläden, Eisdielen, Kirmeskram und die Pizzeria, in welcher wir eine Tonno und eine Royale bestellten. 

Anschließend gönnten wir uns unseren Apfelschnaps bzw. warmen Wein aus Plastikpullen direkt am Strand. Gegen Mitternacht verkrochen wir uns dann in die weniger windigen Schlafsäcke im Auto.

beingontheroad – Tag 13 – Biarritz

Peng! Dann wurden wir von einer Spanierin geweckt. Sie war alt. Nicht schön. Auch nicht erotisch. Eher dicklich. Aber freundlich. Mit absoluter Bestimmtheit machte sie uns klar, dass wir auf Privatgelände gelandet waren. Und dieses lieber verlassen sollten, oder doch runter auf den Camping-Parkplatz kommen könnten. 

Wir entschieden uns natürlich fürs Verlassen und fuhren den Berg in Richtung San Sebastian hinunter. Dabei bot sich uns auch der ein oder andere Blick auf die wunderschöne Bucht, welche in den Morgenstunden noch von einer Wolkenfront bedeckt wurde. 

Um uns San Sebastian etwas genauer anzusehen, suchten wir uns einen preiswerten Parkplatz in Buchtnähe. 

Nach einem Frühstück und Laden unserer Technik (Ich schlief ein und wir wurden freundlich aus dem Schuppen gekehrt) begaben wir uns auf die inzwischen sonnige Promenade in Richtung Altstadt um Emmas Empfehlung nach Tapas Konsum Folge zu leisten. Ein paar Minuten in Google brachten uns zur Bar Zeruko und ließ uns Seeigel-Creme in Seeigel Hirnschalen mit Stacheln serviert bekommen, Garnelen-Mayo-Toast und Wachtelspiegelei-Baguette genießen.

Genießen ist in diesem Zusammenhang ein eher einseitiges Wort, schließlich beförderte allein der Geruch von Tapas bereits die gesamte Magenfüllung der letzten Wochen aus meinem Bauch in Richtung Kehlkopf. Nur meiner überragenden Körperbeherrschung hat Zeruko es zu verdanken, nicht in einem neuen und mehrfarbigen Braunton zu erstrahlen. 

Nachdem wir aufgrund des gestrigen Feiertags noch Freibier geschenkt bekamen, wollte uns auch schon ein Dealer Ananas-Bonbons andrehen, welche wir allerdings dieses Mal ablehnten. Sahen wir schon so ranzig aus, dass wir Ananas-Bonbons nötig hatten?

Da sich in der Zwischenzeit auch schon unsere Parkzeit dem Ende nährte, entschlossen wir uns aufzubrechen und auch das wunderbare und inzwischen angenehm warme San Sebastian zu verlassen. 

Nach ca. 2 ½ Stunden Küstenstraße und kleineren Staus kamen wir in Biarritz an. Surferhochburg. Ewige Sucherei brachte uns dann doch zu einem strandnahen Parkplatz und wir genossen die Nachmittagssonne am Strandabschnitt Plage de Marbella. Zwar war es deutlich kälter als an der Südküste, dafür wurde durch den Wind das Meerwasser des Golf von Biscaya ordentlich aufgeschäumt und erzeugte große Wellen, die sich super zum Surfen und Kämpfen eigneten. 

Jannis wurde bereits nach kurzer Zeit vom Rescue-Team aus dem Wasser gepfiffen, nachdem die obercoolen Baywatch-Imitate wehrlos mit ansehen mussten, wie Jannis kläglich in einer zwei Meter Welle versank. 

Bei mir dagegen verzogen sie fünf Minuten zuvor keine Miene, nachdem jede Art von Welle an meinem klobigen Körper zerbrachen.

Bevor es zu spät wurde um einen offenen Supermarkt zu finden, brachen wir gegen 20 Uhr vom Strand auf und betraten pünktlich zum Ladenschluss den letzten Casino Supermarché auf unserer Tagesetappe. 

Da auch im französischen Biarritz wieder einmal irgendeine Kirmes war und die Straßen voll von Leuten, Musikern und Bühnen waren,  flanierten wir mit der Masse durch die Stadt und fanden einen ruhiges Plätzchen auf dem langen Natursteinsteg direkt gegenüber des Leuchtturmes, welcher einen wunderbaren Blick auf die nächtliche Kulisse von Biarritz bot. 

Mit Wein und Apfelschnaps bewaffnet, warteten wir auf das Feuerwerk, welches um 23 Uhr stattfinden sollte. Da es sich wohl um ein Missverständnis handeln sollte, suchten wir gegen Mitternacht unseren Schlafplatz auf, welcher auch dieses Mal wieder ein strandnaher Parkplatz war.

beingontheroad – Tag 12 – San Sebastian

Ausgeschlafen ging es heute nach Bilbao, wobei wir uns nach der Hälfte und 17 € weiterer Maut entschlossen den letzten Teil der Route wieder auf der Landstraße zurückzulegen. Um 15:00 Uhr trafen wir in Bilbao ein, wo schon wieder eine Kirmes war. Selbige umfuhren wir und parkten im Parkhaus einer Shopping-Mall. Die Stadt schien wie ausgestorben. Alle Geschäfte hatten geschlossen und auch viele Gaststätten und Restaurants hatten zu. Wir hatten jedoch Hunger bis unter beide Arme.

Unsere Suche nach Essbarem endete schlussendlich im „Ribs“, wo wir es uns mit Burgern und Salat gutgehen ließen. Vom Caesar-Salat schwärmte ich selbst am letzten Roadtrip-Tag noch.

Beim anschließenden Stadtrundgang bewunderten wir nicht nur die Architektur des Guggenheim Museums, sondern schlenderten auch durch die wunderschöne Altstadt von Bilbao.

Die Stadt war es auf jeden Fall wert den sowieso geplanten Weg in Richtung Atlantik einzuschlagen und auch die Tagesetappe durch das spanische Hinterland auf sich zu nehmen. 

Um 20 Uhr ließen wir Bilbao hinter uns und nahmen uns Emmas Tipp zu Herzen nach San Sebastian zu fahren. Auf dem Weg an der Küste entlang boten sich erneut tolle Landschaftseindrücke. Dieses Mal nicht nur 10° kälter, sondern auch um einiges schroffer.

In jeder Ortschaft, die wir durchkreuzten, trafen wir auf trinkende und feiernde Einheimische, die die Straßen zu ihren Wohnzimmern machten. Wie wir später herausfinden sollten, herrschte Feiertag und die Spanier feierten an diesem Tag Maria Himmelfahrt, was auch die geschlossenen Einkaufsmeilen in Bilbao rückwirkend erklärte.

Nachdem Jannis mal wieder unzählige Park- und Schlafmöglichkeiten wörtlich „links liegen ließ“ erreichten wir auch schon fast San Sebastian, wobei wir nur ein spektakuläres Feuerwerk hinter den Bergrücken erahnen konnten, welches den nächtlichen Himmel rot färbte. 

Leider konnten wir nur noch einen kurzen Blick erhaschen, bevor wir mit dem Auto in die absolut übervölkerte Stadt eindrangen. Unzählige Menschenmassen, gesperrte Straßen und wir wieder mittendrin. Nach dem Beobachten des nächtlichen Getümmels machten wir uns eine Stunde nach Mitternacht auf die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz und fuhren auf den Monte Igueldo, wo wir in der Nähe eines Leuchtturms einen ruhigen Parkplatz fanden, der uns bis in die Morgenstunden etwas Schlaf garantieren sollte.

beingontheroad – Tag 11 – Barcelona

Leicht verschwitzt war unser nächstes Ziel Barcelona, wo wir auch gegen Mittag ankamen. Aber mehr als vier Stunden Aufenthalt sollten es nicht werden, also zeigte Jannis mir die ihm schon bekannten Plätze: Mont Montjuic (tolle Aussicht auf die Stadt) auf den wir mit der Seilbahn fuhren. Das Olympia-Gelände und einen Museums-Vorplatz.

Wir sparten uns die Innenstadt und steuerten das Camp Nou an. Während Jannis die Zeit dummerweise verschwendetete, da er im Stadium ansässigen Museum die Pokale und Ballon d’Ors von Messi filmte, konnte Ben noch einen kurzen Blick in das Stadioninnere erhaschen, bevor dieses 30-Sekunden später schloss und auch für Jannis nach dem Durchwuseln von nicht betretbaren Bereichen nicht mehr sichtbar wurde.

Mit einem leicht angefressenen Jannis verließen wir die Stadt in Richtung Bilbao. Da wir möglichst schnell wieder an die Küste wollten, durchfuhren wir das spanische Hinterland größtenteils via Autobahn. 

Nach ca. 200km mussten wir die ersten 30 € bezahlen. Puh!

Gegen 23:30 Uhr wurde Jannis neben sleepy me auch müde und wir nächtigten auf einer Raststätte unter einem Wellblechdach, welches uns erstmals vor der brühenden Morgenhitze schützte. 

beingontheroad – Tag 10 – Tossa de Mar

Als Ben gegen 9 Uhr seine Augen öffnete, wurde er instant von einem kleinen Franzosen mit sarkastischem Unterton angeschrien „Est-ce que vous avez bien dormi?“ Ben verstand natürlich mal wieder absolut nichts und Jannis sprang als Dolmetscher ein. Es stellte sich heraus, dass in der Nacht wohl die beiden Motoren des Bootes gestohlen worden waren. Da wir nichts gesehen hatten außer Sterne und Sand (zugegeben: wir waren auch ziemlich voll) konnten wir nicht weiterhelfen. Wir entschieden uns endlich eine Sanitäranlage zu suchen um richtig zu Duschen und folgten dann Pascals Rat zum Plage de Beauduc

Dort sollte es kaum Menschen geben, dafür Delphine und Haie. Nach einer Stunde Fahrt durch Schlaglöcher, erreichten wir einen von Kite-Surfern besiedelten und mit 5 cm großen Sardellen überbevölkerten Strand.  Falscher Abschnitt?

Wir entschieden uns heute endlich wieder ein paar Kilometer zu machen und nach Spanien weiterzureisen. Nach einigen vielen Kilometern kamen wir in Sête in einen dicken Stau, wodurch wir Hunger bekamen und in Cap d’Agde etwas Essen wollten und aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit auch einen Schlafplatz suchten. Der ortsansässige Lunapark (Kirmes) wimmelte von Assis und unser Auto kam uns auf dem Parkplatz, welcher nach Pisse stank und einen einem Assitreff glich, auch nicht sicher vor. Also ekeligen Döner mit kalten Pommes verdrückt und gegen 23 Uhr entschieden regelrecht aus dem „Krisengebiet“ zu fliehen.

Jannis war schon so angewidert, dass er die Motivation entwickelte ins knapp 500 Kilometer entfernte Tossa de Mar zu fahren. Mit mir als schlafenden Beifahrer zog er das Vorhaben auch durch und um 3 Uhr nachts erreichten wir letztendlich die spanische Stadt. Da Jannis bereits letztes Jahr in Tossa urlaubte, kannte er eine Strandstraße und wir schliefen im strömenden Regen bis 11:30 Uhr. Nach einem Supermarkt-Baguette-Frühstück zeigte Jannis mir die schönsten Ecken der Stadt (Altstadt, Leuchtturm). Als das Wetter von Regen zu bewölkt wechselte, fragten wir in einer Beachbar nach Strom, luden die Elektrik auf und chillten derweil am Strand. Als Dankeschön für den Strom aßen wir noch 2 Tiefkühlpizzen und tranken je zwei Bier.

Nachdem wir die Elektronik im Auto verstauten, packten wir Decken und Schlafsäcke ein um es uns am Strand mit vier großen Pullen Desperados bequem zu machen.

Dort beeindruckten uns zwei Spanierinnen mit ihren Turnübungen und wir kamen ins Gespräch. Nachdem sowohl unser, als auch ihr Alkohol verdunstet war, holte ich unseren Plastikwein und Apfelschnaps. Damit war es uns einige Zeit später möglich zwei Straßen-/Strandmusiker aus Barcelona anzulocken. Diese spielten eigene Akkustiksongs und Coversongs (u.A. Folsome Prison Blues). Am Strand kauften wir einer Gruppe Ananas-Bonbons ab und lutschten das ein oder andere Bonbon. Gegen 1 Uhr nachts trafen dann auch drei Freunde von Emma und Mar (die Turnergirls) ein und verließen uns kurze Zeit später. Daraufhin suchten wir unseren Schlafplatz hinter den Felsen auf (knapp 2 Meter oberhalb von zwei anderen Mädels, die wir aufgrund der 20%igen Neigung des Hangs auch fast in derselben Nacht noch rüberrollten). Von Mücken geplagt gingen wir um 6 Uhr an den Kiesstrand und wachten später zwischen Badegästen in unseren Schlafsäcken auf. Zuvor hatte der morgendliche Traktorrundgang zur Strandsäuberung uns schon das ein oder andere Mal geweckt und in andere Ecken des Strands getrieben.

beingontheroad – Tag 9 – Salin de Giroud (Plage d’Arles)

Tatsächlich frühstückten wir mit Öffnen des Supermarktes ein Selfmade-Baguette und fuhren durch kleine französische Hinterland Orte in Richtung Camargue. Dadurch ergaben sich ganz neue Ausblicke auf Meer, Landschaften und Küste. Da wir bis dato lediglich Küstenstraßen gefahren waren. In der Region der Camargue angelangt, präsentierte sich diese als französisches Holland. Flach, trocken und trostlos. Es gab viele ausgetrocknete Gewässer und einige Industrieanlagen.

Wegen des leichten Frusts entschieden wir uns für einen Zwischenstopp bei MC, um bei 35° ein paar Cokes zu genießen. Da wir als Orientierung in der Camargue unser Kartenmaterial verwendeten, wählten wir Salin de Giroud als nächstes Ziel. Diesen Ort wollten wir trotz der ersten Ernüchterung auf jeden Fall erreichen. Schließlich hatte Hartmut uns mit seiner Flamingo-Ankündigung schon neugierig auf die Camargue gemacht. Auch Milena schwärmte von der Landschaft in der Camargue

Durch Zufall gelangten wir an eine Autofähre, die nur 5 € kostete. Da wir sonst wahrscheinlich zu geizig gewesen wären selbige zu nutzen, bei dem was uns die Camargue bisher präsentierte.

Zum Glück machten wir die Erfahrung mit der kleinen Autofähre und waren wenig später schon in Salin de Giroud angelangt. Dort folgten wir erst einmal dem Camping- und Sanitärschild. Duschen war eine tolle Idee. 

Wir kamen an eine kleine Sanitäranlage für Camper. Duschen und WC für 80 Cent, geil! Vor dem Duschen erkundigten wir uns allerdings nach dem Strand, da uns diese Reihenfolge deutlich sinniger vorkam. 

Auch dieses Mal kam uns der von den Einheimischen empfohlene Strand „spanisch“ vor und wir suchten auf eigene Faust weiter. Auf der Landstraße fragte Jannis diesen wandernden vollbärtigen Mann nach dem Weg zum Strand und wir bekamen den Tipp: Plage de Piemanson. Ein Strandabschnitt, an dem das Campen ohne Genehmigung oder Kosten geduldet ist. 

Als Dankeschön nahmen wir den Vollbärtigen die letzten Kilometer bis zum Strand mit und erfuhren so, dass er Schweizer ist. Ich verbrachte die Zeit im Kofferraum. Dadurch hatten wir die Möglichkeit wieder einmal eine nette Seele kennenzulernen und bekamen neben weiteren Tipps auch einige Flamingos zu Gesicht. 

Was wir dann erblickten, war fast schon eine Offenbarung. Hinter Salzwassertümpeln bekamen wir den Einblick auf einen 2-3 km langen Strandabschnitt, voll mit Wohnwagen, Zelten, Autos, Campern und ganz eigenen Gebilden. Ein riesiger Campingplatz in der ersten Reihe direkt am Meer. 

Wohl gemerkt, wie schon der Vollbärtige angekündigt hatte, ohne jegliche Sanitäranlagen. Nachdem wir unseren ersten Sandstrand des Trips zu sehen bekamen, mogelten wir uns in die dritte Reihe vor dem Meer und sprangen in die Fluten. 

Nach einem kurzen Mittagsschlaf im Sand zogen wir den Strand entlang. Piratenflaggen, Wohnwagen mit Holzvorbauten, Angler, Outback-Wohnmobile und kiffende Menschen. Wir mal wieder mittendrin.

Der Eindruck glich einer Mischung aus Hartz IV- Siedlung und Hippie-Kommune. Nachdem wir wenigstens die kleine Imbiss-Bude Chez Cathy gefunden hatten und eine kleine Mahlzeit eingenommen hatten, mit dem Wissen, dass rein gut geht, raus aber hinter den Dünen stattfinden muss, tranken wir noch ein paar Kronenburg. 

Gut gelaunt zogen wir danach durch die Wohnwagenschluchten und hielten Impressionen fest. Dabei stießen wir auch auf einen folierten Feuerwehrwagen aus Berlin, der Pascal und Sarah gehörte, die mit ihren Kids Nele und Noah unterwegs waren. Wir kamen ins Gespräch und wurden auf einen Drink eingeladen. Zusammen quatschten wir über Gott und die Welt, tranken Bier und Wein, aßen Chips und Nüsse und lutschten Ananas-Bonbons. 

Unser Gelage endete irgendwann um 2 Uhr, als Pascal und Sarah sich in ihren umgebauten Feuerwehrwagen zurückzogen und wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz am Strand machten. 

Schlussendlich legten wir uns mit unseren Isomatten und Schlafsäcken in den Windschatten eines Fischerbootes am Strand und genossen die Nacht unter sternenklaren Himmel.

Kneipentour 2017 – Tag 1 – Little Lui

Ein kurzer kleiner Sommerregen kühlt den Asphalt vor dem Little Lui auf der Luxemburger Str. 43 gerade ab, als die ersten 5 Kölschdates unserer kleinen Wanderausstellung gerade ihren Platz an den Wänden der Eckkneipe finden. 10 Bilder vertreten fünf Kneipenbegegnungen. Egal, ob Ben im Little Lui, eine Mühlenkölsch Begegnung mit Hanna oder der Ausflug an den Brüssler mit Nicci. Direkt neben den Portraits erzählen zwei Din-A4-Papiere von der Begegnung. Online alles hier nachzulesen. In den nächsten Tagen wird die Ausstellung kontinuierlich Tag für Tag um fünf neue Begegnungen erweitert.

Jetzt klingen aus den Boxen aber erst einmal die  ersten Songs unseres Freundes, Simon X, der während der Kölschtour für musikalische Untermalung sorgt. Ab 18 Uhr beginnt das kleine Lui sich endlich langsam zu füllen und sowohl Fremde als auch Bekannte trinken die ersten Kölsch zusammen. Das Wetter meint es erstaunlich gut mit uns, und so verlagert sich das Geschehen überwiegend unter den freien Himmel vor der gemütlichen Eckkneipe, bis später das Licht der Neonreklamen das Sonnenlicht ablöst.

Einen besseren Start für unsere Auf ein Kölsch Kneipentour hätten wir uns wohl nicht wünschen können. Was nicht nur am Wetter und den netten Menschen lag, die schon am ersten Tag mit von der Partie waren und mit denen wir heute auf den Tourstart anstoßen durften. Ein großer Dank gilt auch dem perfekt vorbereitet Little Lui, das mit bester Laune einen gehörigen Anteil leistete. Danke, Freunde. Und das sagen wir hier nicht nur einfach so – nein, dass meinen wir so!

Wer es gestern nicht ins Lui geschafft hat, darf sich uns heute im Stiefel anschließen. Dort haben wir 10 neue Bilder und 5 schöne Geschichten dabei! Alle weiteren Tourdaten der nächsten vier Tage gibt’s sonst hier noch einmal schnell im Überblick. Wir verbleiben bis dahin mit einem freundlichen Prost und freuen uns auf heute Abend!

Die weiteren „Auf ein Kölsch“ Kneipentour-Dates

Kneipentour 2017 – Tag 2 – Stiefel

Tag 2. Wir sind auf der Züplicher angekommen. Man könnte behaupten Freitag Abend „ein gewagtes Unterfangen“ oder „eine sichere Anlaufstelle“. Schon um 20:00 Uhr ist die Kultkneipe gut gefüllt. Was nicht an unserer Ausstellung, sondern am treuen Stammpublikum liegt. Aber das ist heute egal, denn wir haben auf den wunderbar runtergerockten Wänden der geräumigen Eckkneipe mit den kultigen Neonbuchstaben eine gute Präsentationsfläche für die Bilder gefunden. 12 neue Bilder haben wir heute im Schlepptau. Kölsch mit Julien im angestaubten Knobelbechereinen Ausflug in die Welt des Uni-Centers mit Endidie Bierreise zur Tischtennisplatte mit Isis und einige mehr. Für etwas Licht sorgt unser Neonsign, welches in Biergelb leuchtend auch unser limitiertes „Auf ein Kölsch“-Kneipentour T-Shirt heute in Szene setz. Ein paar Bänke müssen zwar ihren Platz verlassen, aber machen sich auf der gegenüberliegenden Seite immer noch gut. Ob der treue Stiefelgänger das überhaupt gemerkt hat, wir wissen es nicht!

Simon X, der sich schon lange auf sein DJ Pult im Stiefel freute, passte sogar seine Hitlist für den Abend an die Rock- und Indiewünsche des Publikums an. Und so vermengte sich eine große Menge an Stammpublikum mit einer treuen Zahl neuer und seit vorgestern bereits bekannter „Auf ein Kölsch“-Fans auf dem Gehsteig vor der Bar.

Dass der kleine Abstecher in den Veedelclub zum Abschluss schon fast als vorhersehbares Aftershow-Getümmel einzustufen ist, finden wir selbst ein bisschen gut und freuen uns über die neu gewonnenen Biertrinker und die bereits als Bierfreunde einzustufenden Mitreisenden des vorgestrigen Tourstarts.

Wers gestern auch nicht in den Stiefel geschafft hat, der darf sich uns gerne heute in der Stapel.bar anschließen. Denn auch dort haben wir wieder 10 neue Bilder und Geschichten im Schlepptau. Von der Stimmung wollen wir jetzt gar nicht erst groß reden, denn dafür sind ja die Bilder und das Video da. Somit könnt ihr Euch auch heute ein eigenes Bild unserer reisenden Fotoausstellung machen!

Die weiteren „Auf ein Kölsch“ Kneipentour-Dates

Noch etwas mehr über den Stiefel und ein paar andere Worte findet ihr auch wieder bei den Freunden von We Are City.

Kneipentour 2017 – Tag 3 – Stapel.bar

Unter Palmen aus Plastik sitzt hier heute niemand! Denn die sind echt! In unserer sehr belgisch geprägten Kneipentour gabs gestern den ersten und einzigen Ausreißer. Für die Stapel.bar war unserer Meinung nach kein Weg zu weit – und so richtig weit ist das ja auch gar nicht. Ganz im Gegenteil. Am Puls Ehrenfelds hat Thomas da eine ziemlich chillige und äußerst geil eingerichtete Bar aus dem Boden gestampft. Die umfunktionierten Europaletten sind mit ihren bequemen Sitzkissen der perfekte Platz für den inzwischen dritten Halt auf unserer Tour.

Als Fläche für unsere Kölschstories mit JoannaChristophSimonPhilipp und Co. dienten die mit Graffiti verschönerten Außenwände der Stapel.bar. Damit hing „Auf ein Kölsch“ gestern zum ersten Mal unter freiem Himmel. Eine kleine Kneipenpremiere sozusagen. Trotz des eigentlich durchwachsenen Wetters eine gute Entscheidung, wie wir finden.

Wer es bisher noch nicht in die Stapel.bar geschafft hat, sollte das übrigens schnellst möglich nachholen. Noch könnte man die geräumige Bar nämlich als freshen Geheimtipp in Ehrenfeld ankündigen. Eure Freunde werden ähnlich begeistert sein, wie unsere Beerbuddies – versprochen. Einen digitalen Vorgeschmack gibt’s auch heute wieder mit einem kleinen Video und unseren Bildern vom Abend.

Die weiteren „Auf ein Kölsch“ Kneipentour-Dates

Eine andere Sicht auf den Abend gibt es, wie die letzten Tage auch, bei den Jungs und Mädels von We Are City. Hier könnt ihr den ganzen Beitrag lesen…

Lagersale bei Chips & Champagner

Der aufmerksame Instagram-Freund wird in den letzten Tagen mitbekommen haben, dass wir aktuell bei Chips & Champagner im Store einen kleinen Lagersale haben. Da wird in naher Zukunft im Studio renovieren werden, muss das Shop-Lager leer. Aus diesem einfachen Grund, läuft zur Zeit der Lagersale im Shop und ihr bekommt mein auf 1000 Exemplare limitiertes Erstlingswerk für 15,00 statt 35,00 Euro. Ja, dass liegt unter dem Produktionskosten, aber macht das Buch natürlich nicht schlechter. Haha.

Knapp 200 Bücher gibt’s noch. Danach ist die Auflage ausverkauft. Aufgrund gewisser Anwaltlichen Rahmenbedingungen und dem Crowdfunding-Versprechen folgend, wird es dieses Buch danach nie wieder in einer neuen Auflage geben. Wer noch kein Exemplar hat, sollte zuschlagen. Vielleicht sind die Dinger ja irgendwann auch mal richtig viel wert.

Wollte ich nur kurz mitgeteilt haben, viel Spaß beim Shoppen. Andere Aktionen bekommt ihr auf Instagram immer als erstes mit, auf FB bin ich aktuell mal wieder geblockt. Ups.

Picdrop unter eigener Domain betreiben

Das Berliner Unternehmen PicDrop hat sich in den letzten Jahren zum verlässlichen Dienstleister für den Bildaustausch zwischen Fotografen und ihren Kunden entwickelt. Dank ständiger Updates wird das Webtool ständig besser. Wer bereits seine eigene Website unter einer Top-Level-Domain hostet, kann seit einiger Zeit auch PicDrop dank Weiterleitung über die eigene Domain laufen lassen. So werden Kunden statt auf die picdrop.de-Adresse in Zukunft über die Adresse des Fotografen geleitet und können beim Bilddownload nicht mehr erkennen, dass es sich bei dem Galerie-Anbieter um einen dritten Dienstleister handelt. Weitere Möglichkeit der Individualisierung und Logo-Implementierung helfen so auch beim Datenaustausch das eigene Branding konsequent durchzusetzen. In dieser kurzen Anleitung zeige ich Euch, wie Ihr in wenigen Schritten PicDrop über die eigene Domain umleiten könnt.

Voraussetzung für die Web-Integration ist ein Apache-Server mit PHP-Unterstützung. Dies kannst Du bei deinem Hoster erfragen oder in den Paket-Einstellungen herausfinden.

So geht die Installation:

  1. Entpacke Deine heruntergeladene PicDrop-ZIP-Datei.
  2. Logge Dich über FTP auf Deinen eigenen Webserver ein oder nutze den Web-FTP Deines Hosters
  3. Rufe dort Dein Stammverzeichnis auf, also das Verzeichnis, in dem auch die index.html oder index.php-Datei Deiner Website liegt. Bei einer WordPress-Installation lädst Du den Ordner einfach ins Hauptverzeichnis zu den wp-admin, wp-content, wp-includes hoch (Die Index.php Datei solltest Du niemals überschreiben!) 
  4. Lade den PicDrop-Ordner in genau dieses Verzeichnis. Wichtig: Lade unbedingt den gesamten Ordner hoch und nicht nur die Datei im Ordner!
  5. Jetzt kannst Du Dich noch entscheiden, ob Du diesen Ordner umbenennen möchtest. (z.B. in »daten«, »kunden«, »upload« oder ähnliches anstelle von »picdrop«) Falls Du nichts veränderst, werden Deine Galerien später unter www.deinewebsite.de/picdrop/albumname erreichbar sein. Wichtig: nach dem ersten Aufruf Deiner Galerie über diese neue Adresse kannst Du den Ordner nicht mehr umbenennen. Entscheidest Du Dich später anders, musst Du die Web-Integration neu installieren. Ich habe mich für den Ordnernamen »clients« entschieden
  6. Nun rufst Du über deine URL www.deineseite.de/picdrop auf. (Oder ersetze „picdrop“ hier ggf. durch den Namen des soeben umbenannten Ordners. In meinem Beispiel www.deineseite.de/clients)
  7. Das Tool installiert sich nun von selbst und Du wirst danach in Deine PicDrop-Oberfläche weitergeleitet.
  8. In der Adressleiste oben siehst Du, dass PicDrop von nun an unter Deiner Adresse läuft.
  9. Fertig!

Deine Bilder musst Du auch in Zukunft weiter über deinen PicDrop Account hochladen. Sie landen nicht auf Deinem Webserver. Bei der soeben installierten Web-Integration handelt es sich nämlich „nur“ eine Umleitung, die dafür sorgt, dass Du PicDrop mit Deiner eigenen Adresse nutzen kannst und Deine Kunden auf Deine eigene Domain geleitet werden. Dank dieser Umleitung nehmen deine Kundendaten allerdings keinen Platz auf deinem Webserver ein, sondern werden weiterhin von PicDrop selbst gehostet und verwaltet. Sehr angenehm!

 Das Web-Integration.Zip von PicDrop kannst Du in deinen Kontoeinstellungen unter dem Reiter „Deine Tools, Website“ herunterladen.

Du verwendest noch kein PicDrop? Hier geht’s zum einmonatigen Test-Account. Ohne Abofalle 30 Tage lang testbar, danach im „Free“-Modus mit einigen Limitierungen sogar weiter nutzbar.

Wie aus meinem Bikini-Streifen Projekt einfach nichts wurde.

Beim Aufräumen meiner Daten für den großen Serverumzug bin ich auch über eins meiner alten und offiziell als gescheitert geltenden Projekte gestolpert. „Tanning Lines“ bzw. „Bikini Streifen“ war der Arbeitstitel des Projekts. Kurz nach meiner Nudelines Ausstellung in 2015, hatte ich direkt wieder Lust auf ein neues „konzeptionelleres“ Projekt. Die Idee war relativ simpel, ich wollte ein Bodyscapes Projekt. In schwarz-weiß, mit einem identischen Licht Setup und einer gewissen Vergleichbarkeit.

Die als Ausstellungs-Konzept entworfene Serie sollte verschiedene Menschen mit verschiedenen Bikini-Streifen featuren. Die Persönlichkeit selbst stand dabei eher im Hintergrund. Nach langem Suchen hatte ich mit Sarah das erste Mal die Chance das Projekt voranzutreiben, über genau diese Bilder bin ich nun gestolpert.

Damals dachte ich noch, wenn man erst einmal ein paar Fotos hat, wird es auch einfacher entsprechende Modelle für das Projekt zu finden. Nach dem Shooting mit Sarah fertigte ich also eine kleine Konzeptmappe an, die ich per PDF verschicken konnte. Bei Agenturen fand das Konzept natürlich keinen fruchtbaren Boden und ziemlich schnell musste ich feststellen, dass auch die Modelsuche sich als schwierig herausstellte.

Entweder hatten die meisten Modelle keine Bikinistreifen, weil sie sich ohne Bikini sonnen und penibel darauf achten, dass es für Shootings eben keine Bikini Streifen gibt, die gegebenenfalls sogar von Make-Up Artists überschminkt werden müssen – oder das Projekt war ihnen eben zu freizügig.

Damals hatten mir befreundete Fotografen geraten, doch einfach Bräunungsspray zu nehmen und Bikini-Streifen nachzubilden. Kam für mich aber weder damals, noch heute in Frage.

Nun, 3 Jahre später, würde ich das Projekt einfach anders angehen und die entsprechenden Modelle einfach buchen. Damals habe ich keine Modelle für freie Arbeiten gebucht, sondern immer versucht jemanden zu finden, der die Projektidee ähnlich gut fand, wie ich. Was Projekte wie Nudelines oder auch mein inzwischen zweites Buch „Tage Danach“ zu ziemlich lang in der Schublade vegetierenden Projekten machte. Nichtsdestotrotz fanden sie irgendwann ihre Umsetzung. „Tanning Lines“ allerdings bis heute nicht. Womit ich mich in den letzten Jahren aber auch ganz gut arrangiert habe. Schließlich gibt es keinen Zwang, dass jede kleine Idee auch in die Tat umgesetzt wird.

Auch wenn ich die Projektidee heute gar nicht mehr so gut finde, wie ich sie vielleicht damals erachtet habe, hat das Shooting mit Sarah hat sich trotzdem gelohnt. Zwei der Motive gefallen mir noch heute, womit ich der Strecke eine gewisse Zeitlosigkeit zusprechen würde, eins schaffte es sogar in unsere Loft am Hafen Gruppenausstellung. Womit das Shooting in Summe sogar mehr Verwendung fand als die ein oder andere Fotoserie die ich in den letzten Jahren schoss.

In gewisser Weise ist es sogar eine Befreiung, wenn man den Mut aufgebracht hat ein Projekt guten Gewissens zu beerdigen.

Erster Erfahrungsbericht mit dem SumUp Kartenterminal Air

Eigentlich war ich immer großer Bargeld Fan. Ich mag den Bezug zum Geld, den man dadurch hat. Seitdem ich allerdings Car2Go und MyTaxi für mich entdeckt habe, ist es mit der Bargeld Liebe etwas vorbei. Gefühlt war ich sowieso einer der letzten meiner Generation, der auf’s Bargeld geschworen hat.

Eine Erfahrung, die ich aus den letzten Veranstaltungen mitgenommen habe, ist auch die Gewissheit, dass PayPal noch gar nicht so verbreitet ist, wie es sein sollte.

Zwar hatte ich nie das Vertrauensproblem bei Aussagen wie “Kann ich das später zahlen?” aber den meisten macht es wohl doch ein schlechtes Gewissen. Darum habe ich nach dem Buchrelease entschlossen, endlich in einen Kartenterminal zu investieren. Damit gehören auch Ausreden im Studio à la “Würde das gerne kaufen, aber habe leider nicht genug Geld dabei” der Vergangenheit an.

Also habe ich mir ohne große Recherchen einfach mal einen SumUp bestellt. Und obwohl ich es noch nicht ausgiebig genutzt habe, bin ich bereits verliebt. Warum, möchte ich hier ein wenig erläutern. Vielleicht hilft’s ja auch Eurem Berufsalltag. Außerdem bekommt Ihr über diesen Link 14,00 € Rabatt bei Eurer SumUp Bestellung!

Keine Fixkosten mit SumUp!

SumUp Kartenterminal und iOS App fürs iPad

Da ich nicht ständig auf Kartenzahlungen angewiesen bin, finde ich es schon einmal gut, dass außer den geringen Investitionskosten von 39,00 € für das Kartenlesegerät, keine weiteren Fixkosten anfallen.

SumUp verdient also nur Geld, wenn auch ich Geld umsetze. Die Konditionen variieren je nach Zahlungsart. Wird bei mir z.B mit EC-Karte bezahlt, nimmt sich SumUp 0,95 % der Buchungssumme. Das entspricht in etwa den Gebühren, die auch Paypal auf Eingangstransaktionen im Geschäftskonto erhebt.

Bei Kreditkarten nimmt sich SumUp 2,75% was ebenfalls den branchenüblichen Gebühren entspricht.

SumUp unterstützt die folgenden Zahlungsdienstleister

  • VISA
  • Visa Pay
  • Mastercard
  • Maestro
  • American Express
  • Apple Pay
  • Google Pay
  • kontaktlose Zahlung per NFC
  • Discover
  • UnionPay
  • Electronic Cash (EC-Karten)
  • DinersClub International
HandlichDer SumUp Kartenterminal

Die kinderleichte Bedienung von SumUp

Da der Kartenterminal an sich nicht viele Funktionen hat, ist die Einrichtung und Verwendung entsprechend einfach. In meinem Fall nutzte ich ausschließlich mein iPad Mini 4 für die SumUp Zahlung. Auf dem iPad werden sowieso schon die Eventbrite Tickets für Veranstaltungen verwaltet, aber auch der Versand und die Auftragsabwicklung der Shopify Bestellungen von Chips & Champagner laufen über das iPad. Es hat sich als guter Weggefährte dafür herausgestellt.

Verbunden wird der SumUp Air Kartenterminal einfach per Bluetooth mit dem gewünschten Device. Der größere SumUp 3G Terminal kommt mit eigener SIM und benötigt kein zusätzliches Device für die Abwicklung.

Sobald das Terminal verbunden ist, könnt Ihr auf der App einen Betrag von min. 1,00 € eingeben und per Karte bezahlen lassen. Damit verifiziert Ihr gleichzeitig auch den Terminal und Euer im Benutzeraccount hinterlegtes Bankkonto. Verwaltet wird all das über das einfache Webinterface auf der SumUp Seite.

Wer einen eigenen Store, einen Pop-Up Store oder deutlich häufiger auf Kartenzahlungen angewiesen ist und mehrere Produkte anbietet, kann bei SumUp sogar ein vollwertiges Point-of-Sale System mit Kartenleser, Drucker für Belege und App-basiertem Kassensystem anfordern. Zum heutigen Zeitpunkt bin ich davon allerdings noch weit entfernt.

Flexible Auszahlung

Besonderer Pluspunkt, der schon lange nicht mehr selbstverständlich ist: Eure Auszahlungstage könnt Ihr im Benutzeraccount selber festlegen. Wahlweise werden euch Eure Einnahmen täglich, wöchentlich oder monatlich gutgeschrieben. Aufgrund der überschaubaren Buchungen habe ich mich zum Beispiel für monatliche Auszahlungen entschieden. Das hält Belege und Transaktionen auf den Kontoauszügen im Zaum.

Der Auszahlungszyklus kann trotzdem jederzeit geändert werden, falls man doch unsicher ist.

Schnittstelle zu Debitoor

SumUp Schnittstelle zu Debitoor

Eine weitere große Freude ist für mich persönlich die Schnittstelle zu Debitoor. Per kostenloser Debitoor App wird SumUp in die eigene Buchhaltung hinzugefügt. Ich nutzte Debitoor schon seit 2 oder 3 Jahren und bin immer noch sehr happy mit dem cloudbasierten System.

Über die Schnittstelle wird SumUp wie ein eigenes virtuelles Konto dem Debitoor-System hinzugefügt und jede einzelne Buchung wird, noch bevor sie auf das hinterlegte Bankkonto überwiesen wird, aufgelistet. Über Debitoor kann dann mit wenigen Klicks die passende Rechnung zu dem Betrag erstellt und auf Wunsch direkt per Mail an den Kunden verschickt werden.

Die App zum SumUp Kartenterminal

Sicherheit

Ein Thema, was uns Deutschen bei Kartenzahlung immer auf dem Herzen liegt, ist die Sicherheit. Am liebsten heben wir doch an unserer Hausbank ab und kontrollieren den Automaten lieber einmal zu viel.

Gerade bei einem so kleinen Gerät, was über einen Alltagsgegenstand wie das Handy oder das iPad gesteuert wird, können die Bedenken groß sein. Aus meiner kurzen Zeit bei einem dieser größeren Onlineshops weiß ich aber, die Auflagen für Zahlungsmethoden wie VISA Card sind enorm. Deswegen haben auch nur wenige Händler die Lizenz oder das Zertifikat dafür. Vielmehr binden sie Dienstleister, die sich darauf spezialisiert haben, in ihren Zahlungsprozess ein, ohne, dass wir es mitbekommen. Viele der Auflagen wären von kleinen- bis mittelständischen Unternehmen nämlich gar nicht zu erfüllen.

So verhält es sich auch mit SumUp. Eine Zahlung über das SumUp Terminal ist so sicher, wie eine Kartenzahlung über ein Terminal eben ist. Basta. Mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen.

Hintergrundinfo: Gegründet wurde SumUp übrigens schon 2011 in Großbritannien. Einige Venture-Capitals und Firmen wie American Express haben das StartUp finanziert. Seit 2012 sind sie auf dem deutschen Markt und sind inzwischen mit knapp 900 Mitarbeitern in 31 Ländern aktiv.

14,00 Euro Rabatt auf deinen SumUp

Fazit: Was mich an SumUp überzeugt

  • keine monatlichen Fixkosten
  • geringe Investitionskosten
  • faire Gebühren
  • schönes schlichtes Design
  • unkomplizierte Funktionsweise
  • Kompatibilität zu vielen Zahlungsdiensten (Apple Pay, Google Pay, Visa &Co)
  • Schnittstelle zur Buchhaltungssoftware Debitoor
  • einfache und schöne Apps für iOS und Android

Solltest Du jetzt auch Bock auf SumUp bekommen haben, bekommst Du über diesen Link 14,00 € Rabatt auf Deinen Kartenterminal Kauf. Das beinhaltet auch ein 30-tägiges Rückgaberecht, falls er Dir doch nicht gefallen sollte.

Einer der bekanntesten Mitbewerber von SumUp ist das schwedische Unternehmen iZettle. Auch Shopify bietet inzwischen eigene Kartenterminals für den Point-of-Sale passend zum eigenen Shopsystem an. Beides habe ich bisher noch nicht getestet.

Terminal für Kartenzahlungen von SumUp

Die offenen Ateliers 2019

Ein wenig unter dem Radar und ohne große Aufmerksamkeit habe ich auch dieses Jahr mit meinem Studio wieder an den offenen Ateliers im rechts-rheinischen Stadtgebiet Kölns teilgenommen. Es war inzwischen meine 4. oder 5. Ausstellung im Studio. Mich hat in den letzten Jahren dabei vor allem fasziniert, dem immer gleichen Raum eine immer neue Präsentationsidee zu verpassen. Obwohl sich viele Parameter nicht ändern lassen. Nach den letzten Jahren und immer einer großen Auswahl an Fotografien, habe ich mich dieses Jahr an dem Motto „less is more“ orientiert.

Schon länger hatte ich die Idee, einfach ein einziges Großformat Bild zu zeigen und das Studio so praktisch in der Mitte zu teilen. Sodass Besucher praktisch beim Eintritt ins Studio direkt vor dem Motiv stehen. Jetzt, 2019 mit einem alten Archivbild von Scarlette, habe ich die Idee schlussendlich mal umgesetzt.

Insgesamt 4,50 Meter x 2,81 Meter ist der Banner nun groß geworden, um das Geländer im Studio zu verdecken und die Treppe noch freizulassen. Im Rahmen der Öffnungszeiten des Hauses sorgten die Oberlichter der unteren Empore für die nötige Durchleuchtung des Schwarz-Weiß-Motivs. Zu später Stunde hatte ich noch einen LED-Fluter als Backup, der nach Sonnenuntergang einspringen musste.

Bei dem Druckdienstleister ließ ich die Folie für die Aufhängung extra an der Oberseite ösen und befestigte sie an den alten Metallösen von unserer Katharsis Ausstellung und am Metallträger. Funktionierte erstaunlich gut.

Auch wenn ich noch immer von der Idee, dem Schwarz-Weiß-Motiv und dem Präsentationsmedium überzeugt bin, habe ich am Wochenende wieder gelernt, dass Besucher meist mehr statt weniger Motive erwarten. Dabei ist ein gutes Bild doch viel besser als 5 schlechte. Witzigerweise dachten viele, dass das Foto in meinem Studio entstanden wär, was natürlich rein architektonisch gar nicht möglich ist. Aber das ist wohl eine weitere Geschichte für das Sender/Empfänger Buch.

Das ein oder andere gute Gespräch und das ein oder andere kalte Kölsch hat das Wochenende jedenfalls angereichert. Auf vielen verschiedenen Ebenen.

Kommunikationskanäle mit der App Franz bündeln

Die Kommunikation. Nichts wird von uns so selbstverständlich betrieben, selten infrage gestellt und hat trotzdem den vielleicht größten Einfluss auf die Wahrnehmung unserer Person, unserer Marke und unsere Positionierung.

Gerade durch die Digitalisierung sind unzählige neue Kommunikationswege entstanden. Die meisten davon kosten uns kein Geld, sind frei verfügbar und bedürfen wenig Pflegeaufwand. Schon die E-Mail gilt heute als fast altmodisch, obwohl sie sich erst seit in den letzten Jahrzehnten etabliert hat.

WhatsApp und andere Messenger machen heute im privaten Bereich die größte Kommunikationsfläche aus. Und hier wird es für uns Fotografen interessant. Aufgrund der zunehmenden Vermischung von sozialen Netzwerken, Kommunikationsnetzwerken und privat- und beruflichen Netzwerken, wird es immer schwerer die eigenen Nachrichten zu verwalten. Da fragt der Kunde noch einmal schnell nach einem aktuellen Bild per Facebook, das Model vom nächsten freien Shooting hat auf Instagram schon zugesagt, während die Visagistin via WhatsApp auf das Go wartet.

Natürlich könnte man jetzt versuchen, alle Produktionsteilnehmer und involvierten Menschen auf dem für sich selbst besten Kanal zu vereinen und die gesamte Kommunikation z.B. auf die von mir immer noch bevorzugte E-Mail auszulagern. In der Theorie klingt das gut, in der Praxis zeigt sich dann aber schnell: Es gibt einen Grund, warum wir von Mensch zu Mensch unterschiedliche Kommunikationstools bevorzugen. Wer auf Instagram sofort antwortet, guckt wahrscheinlich eher seltener in seine E-Mails. Gründe kann es dafür viele verschiedene geben. Affinität zu einem Netzwerk, andere Benachrichtigungseinstellungen etc.

Aber was heißt das nun für uns? Für uns Fotografen bedeutet das vor allem eins, wir müssen umdenken und uns flexibel auf neue Kommunikationswege und Möglichkeiten einstellen. Diese Flexibilität und kanalübergreifenden Kommunikationsmöglichkeiten sind nämlich der erste Schritt zur eigenen Brand im Selbstmarketing. Denn welcher Kunde, Ansprechpartner oder Kooperationspartner freut sich nicht, wenn er schnell und zuverlässig von seinem Fotografen eine Antwort auf dem eigens bevorzugten Kommunikationsweg bekommt? Richtig.

Da die Administration von so vielen Kanälen aber nicht unbedingt einfach ist, habe ich heute einen kleinen App-Tipp für Euch. Und zwar ist das die etwas unscheinbar klingende Desktop-App „Franz“, mit der Ihr fast alle bekannten Kommunikationskanäle auf Windows, OS X und Linux bündeln könnt. So werden zum Beispiel WhatsApps, Facebook-Messages, Skype-Nachrichten, ICQ Posts und viele andere Netzwerkupdates in „Franz“ abgerufen und können beantwortet werden, ohne, dass die jeweiligen Anbieterapps installiert und geöffnet sein müssen. Gerade am Desktop-PC erleichtert das so einiges an Arbeit.

Ich nutzte die App selbst erst knapp ein Jahr, bin aber hoch zufrieden. Bisher habe ich die Kanäle WhatsApp, Facebook-Messages und Skype darin vereint, sodass ich mir Facebook-Tabs, WhatsApp-Chrome-Tabs oder eigene Apps der Anbieter sparen kann. Franz ist dabei komplett kostenfrei und finanziert sich über freiwillige Spenden der Nutzer. Wer zufrieden ist, wird hin und wieder nach einer freien Spende für die App gebeten. Den Spendenwert könnt Ihr selbst bestimmen. Meiner Meinung nach die beste Voraussetzung für einen ausgiebigen Test! Die Chats bleiben dank API-Schnittstelle natürlich im jeweiligen Netzwerk sichtbar und sind nicht an die App Franz gebunden. Dafür gibt’s jedoch eine ganz passable Suchfunktion, mit der Ihr endlich auch Chatverläufe nach Schlagworten durchsuchen könnt. Was bisher bei den meisten Anbietern selbst noch nicht zufriedenstellend funktioniert.

Hier kannst Du Franz kostenfrei herunterladen und testen. Über Updates und Neuerungen hält Dich der Blog auf dem Laufenden.

Kneipentour 2017 – Tag 4 – Kölschbar

Kölsch statt Tatort. Auf diesen findigen Claim könnten Kreativ-Direktoren kommen. Sind wir aber nicht, deswegen steht er einfach nur so dort. Etwas dran ist trotzdem, denn wir tauschten die Couch im Wohnzimmer gegen die Kölschbar an diesem besagten Sonntag und viertem „Auf ein Kölsch“ Kneipentour Stopp.

Die gemütliche Kneipe mit ihrer schönen Fensterfront liegt genau mittig zwischen Rudolf- und Barbarossaplatz. Dennis und Malte, die beiden Jungs, die die Bar vor 6 Jahren zur Kölschbar gemacht haben, haben hier auch den Mexikölner erfunden. Die industrielle Mexikaner-Version, die wir schon die letzten 3 Tage als kleines kölsches Mitbringsel im Rollkoffer hatten. Hat sich übrigens als kleiner Wachmacher zu später Stunden mehr als bewährt.

Und so verbrachten wir unseren Sonntag überwiegend vor den Fenstern der Kölschbar und ließen das Wochenende ungewohnt entspannt ausklingen. Draußen hingen die Auf ein Kölsch“ Dates von LinaDavidBrittaPhilipp und Daniel einfach an der Fassade. Drinnen gab es dank des Kickertisches sogar die ersten offiziellen Kicker-Matches. Denn Kneipen und Kicker gehören in Köln zusammen, wie der Rhein und seine Rheinbrücken.

Ein besonderer Dank, gilt an dieser Stelle noch einmal dem Team aus der ziemlich gut klimatisierten Kölschbar, welches seinen eigentlichen Ruhetag opferte, um uns diese Kölschtour ohne Lücke zu ermöglichen! Danke.

Die weiteren „Auf ein Kölsch“ Kneipentour-Dates

Wie Jill von We Are City den Abend empfunden hat, könnt ihr im gleichnamigen Blog nachlesen.

Kneipentour 2017 – Tag 5 – Grünfeld

Alles hat ein Ende, haben wir schon von unseren Müttern zuhören bekommen. Oder spätestens von der ersten großen Liebe in der Schule. Auch unsere Auf ein Kölsch Tour hat sich ihrem Ende genähert und so hieß es gestern zum letzten Mal „Auf ein Kölsch“ Kneipentour 2017.

Für den fünften und letzten Tag haben wir uns dabei eine ganz besonders schöne Kneipe, das Grünfeld auf der Brüsseler Straße ausgesucht. Die herrlich ins Eckhaus eingebaute Kneipe mit ihrem überdachten Außenbereich ist immer eine gute Adresse und Garant für entspannte Abende mit Freunden.

Alle fünfzig Bilder im Schlepptau begrüßten die letzten fünf neuen „Auf ein Kölsch“ Geschichten die Besucher direkt am Eingang zum Biergarten. Jonas im ehemaligen ParadiesChristian im Rhein Energie StadionVera in der Braunstelle und Ninco auf seiner übergroßen Dachterrasse in Nippes gaben Euch einen letzten Einblick in die Geschichten dieses Blogs.

Zum Abschluss wurden geliebte Prints gegen Bierkränze getauscht, was sich dank der 1 € Kölsch Aktion des Grünfelds, die übrigens jeden Montag gilt, als lukratives Tauschgeschäft für die Verschönerung der eigenen vier Wände herausstelle und zu ordentlichem Kölschkonsum führte.

Irgendwann um 2:00 Uhr Nachts fand die „Auf ein Kölsch“ Kneipentour 2017 dann ihren glorreichen Abschluss unter den letzten verbliebenden Kölschfans. Wie immer Folgen ein paar Bilder und unser Videorecap. Die Bilder und Videos der anderen Tage findet ihr natürlich weiterhin in den Blogposts, auf unserer Facebook-Seite und bei YouTube.

Danke allen Mittrinkern, Organisatoren und Helfern für die Realisation dieser Tour. Danke auch dem Grünfeld für den Support. Einen schöneren Abschluss hätten wir uns nicht backen können! Much Love.

Wie Nicole den Abschlussabend im Grünfeld empfunden hat, könnt ihr auf We Are City nachlesen. Hier geht’s zu Nicoles Artikel

Buchhaltung in der Cloud mit Debitoor

Eine der ersten Schritte zur Professionalisierung und hin in Richtung Flexibilität und mobiles Arbeiten machte ich 2014. Bis dahin habe ich, wie viele von uns wahrscheinlich auch, mit Excel-Tabellen und InDesign/Pages gearbeitet, um Rechnungen auszustellen. Ein Weg, der zwar legitim ist, aber durchaus einschränkt und auch viele Flüchtigkeitsfehler ermöglicht. Etwas, was man eigentlich nicht brauchen kann.

2014 begann ich dann ernsthaft mit der Recherche nach Rechnungssoftware / Buchhaltungssoftware und wollte anfangs eigentlich auf ein Desktopprogramm wie GrandTotal zurückgreifen. Schlussendlich überzeugte mich aber dann doch eine Facebook-Werbung und ich registrierte einen Testaccount bei der Cloud-basierten Buchhaltungssoftware Debitoor.

Übersichtliche Oberfläche und ein schneller Durchblick

Die Vorteile von Debitoor im Überblick

  • Systemunabhängigkeit (läuft in jedem Browser egal ob Mac oder Windows)
  • Bietet alle Rechnungssoftware üblichen Funktionen, wie Anlegen von Produkten, Verwalten von Kunden, Digitalisieren von Belegen etc.
  • Kann von jedem Gerät mit Internetzugang geöffnet werden
  • Bequeme Verwaltung via Handy App. Selbst der Versand von Rechnungen und Angeboten ist direkt über Debitoor möglich
  • Geringe monatliche Kosten. Abhängig vom gewählten Plan.

Verschiedene Debitoor-Pläne mit verschiedenen Funktionen

Ich habe mich damals für den Plan M entschieden. Er ermöglicht es für 12,00 Euro im Monat mit einem Benutzer 800 Rechnungen zu schreiben. Außerdem ermöglicht er als erster Plan den automatischen Abgleich Eures Geschäftskontos. Die Funktionsweise dabei ist relativ simpel. Erkennt Debitoor eine Buchung auf Eurem Konto deren Verwendungszweck zu Eurer Rechnungsnummer passt, markiert Debitoor die Rechnung automatisch als bezahlt und gleicht die Summe ab. Sollte eine Differenz auftauchen zwischen Rechnungssumme und gebuchter Summe, weist Debitoor darauf hin. Ich habe so schon das ein oder andere Mal Unstimmigkeiten erst entdeckt. Praktisch vor allem, wenn Rechnungen in Teilen bezahlt werden.

Weitere Schnittstellen dank Apps

Es gibt zwar keine Unmengen an Apps für Debitoor, aber ein paar sehr wichtige sind dabei. Zum Beispiel lässt sich Debitoor auch mit Eurem Facebook / WooCommerce Shop verbinden und übernimmt so die Rechnungsstellung. Etwas, was leider noch immer nicht mit Shopify möglich ist, wodurch praktisch zwei Rechnungsnummern-Kreisläufe abgearbeitet werden müssen.

Rechnungs- und Angebotsversand über Debitoor

Wer möchte, kann seine Angebote und Rechnungen auch direkt über Debitoor an die im Kundenstamm hinterlegte E-Mail-Adresse versenden. Ich für meinen Teil nutze diese Funktion nicht, bevorzuge aber die Erinnerungsmöglichkeit, wenn Zahlungsfristen nicht eingehalten werden und man über Debitoor selbst die Zahlungserinnerungen in vordefinierten Zeitintervallen abschicken kann.

Anekdote am Rande: Ein guter Kumpel, dem ich Debitoor auch empfohlen habe, erzählte mir nach ein paar Monaten, dass viele seiner Kunden die Rechnungen wohl deutlich schneller bezahlen, wenn er sie über Debitoor rausmailt. Vielleicht hat auch das etwas mit wahrnehmbarer Professionalisierung zu tun. Vielleicht hat er es sich auch eingebildet. Ich glaube aber fest daran, dass die Rechnungen mit dem Debitoor-Rechnungsdesigner einfach besser und professioneller als so manche Word-Rechnung aussehen.

Mein Fazit zu Debitoor

Seit inzwischen 5 Jahren nutze ich Debitoor und bin immer noch so zufrieden wie zu Beginn. Auch wenn die Plankosten gestiegen sind, finde ich 12 Euro im Monat einen sehr fairen Preis für eine Software, die überall funktioniert und mir die nicht gerade schönste Beschäftigung des Arbeitsalltags vereinfacht. Mir macht Debitoor tatsächlich heute noch „Spaß“ und die Buchhaltung erträglich. Außerdem verliere ich weniger Zeit bei der Rechnungsstellung, da ich nicht mehr auf einen spezifischen Rechner angewiesen bin, an dem meine Rechnungen, Kundendaten und Rechnungsdaten gespeichert sind.


Wenn Ihr Bock bekommen habt, Debitoor zu testen, gibt’s über diesen Link 25% Rabatt auf Eure Registrierung und jeden gewählten Plan.Debitoor testen und 25% Rabatt sichern

Mit Immo Fuchs in Berlin

Es war Mittwoch in meiner Erinnerung, als Immo und ich in unseren Studios zusammensaßen und über unsere Pläne für 2019 philosophierten. Relativ spontan hatte Immo entschieden, am Freitag eine freie Strecke mit Caro Lossberg in Berlin zu produzieren. (Seinen kleinen Blogpost zur Produktion könnt ihr drüben bei ihm lesen) Wir beide sind keine großen Karnevalsfans. Also Immo und ich. Nicht Caro und ich. Nach unseren ausufernden Konferenztischphyschologie fragte er, ob ich nicht mitkommen will. Ein paar Tage raus. Ich meinte in meiner zurückgewonnenen Abenteuerlust: Na klar, aber dann mach ich auch ein paar Making-Of’s. Immo war einverstanden.

Es war sowieso schon lange überfällig, dass ich Immo mal über die Schultern schaue. Ich glaube, ich kenne niemanden im Bekanntenkreis so lange wie Immo, ohne dass auch nur mal für einen Tag gemeinsam unterwegs waren. Also viel die Entscheidung sehr einfach. Er hatte für die kleine Produktion sein Kapstadt-Team bestehend aus Joy Fischer (Produktion) und Sabine Szekely (MakeUp-Artist) reaktiviert.

Dass es dann in Köln viel wärmer sein sollte, als in Berlin stand nicht auf dem Plan. Also hieß es im kalten Berlin improvisieren. Bei 5 Grad und leichtem Wind, sind die Knochen auch bei der dicksten Jacke irgendwann durch. Aber was beschwere ich mich, den härtesten Job hatte schließlich Caro in ihren sommerlichen Outfits von Stylistin Natalia Witschke. Also wurden zwischendurch kleine Aufwärmpausen im Auto eingelegt. Den Rest der Zeit versuchte ich ein paar Making-Of’s zur machen und irgendwie behilflich zu sein. Mal die Jacke halten, mal die Kamera. Als Belohnung gab’s Einblicke in Immos Arbeits- und Herangehensweise. Umso gespannter bin ich auf die finalen Bilder von ihm, die ihr schon bald drüben bei Immo finden werdet. Am besten schaut ihr mal auf Instagramvorbei.

Den Abend nach dem Shooting verbrachten wir im Beuster in Neukölln. Ein schöner Laden. Genau dort, wo ich vor ein paar Jahren das erste Mal die Jungs von KLAN getroffen und fotografiert habe. Aber das ist eine andere Geschichte. Vielleicht dazu irgendwann auch mal mehr. Wir werden sehen. Die restliche Zeit gabs Moscow Mule und Pils in der Ä Stube. Zusammen mit Immos Agenturkollegen Cem Guenes, den ich nun endlich nach 3 Jahren persönlich kennenlernen durfte. Allein dafür, hat sich die Reise nach Berlin natürlich schon gelohnt. So, und jetzt entlasse ich Euch aus meinem Textgeschwafel in die Making-Of Bilder.

Fotograf: Immo Fuchs
Produktion: Joy Fischer
MakeUp-Artist:Sabine Szekely
Model:Caroline Lossberg
Styling: Natalia Witschke

Ein kurzer Rückblick auf das Quartier am Hafen Festival

Vor einigen Wochen, bzw. letzten Monat, fand das erste Quartier am Hafen Festival hier im Atelierhaus Quartier am Hafen statt. Ich hatte damals im Außenbereich meine Fotografien in Kooperation mit Sebastian Trägner gezeigt und ein bisschen bei der Planung und Organisation der Außenfläche beraten.

Johnny kam Samstag’s auch auf zwei Kaffee und drei Kölsch vorbei und machte fing mit seiner Kamera auch ein paar videografische Erinnerungen in Form dieses kleinen Clips ein. Wenn ihr also dieses Jahr nicht dabei sein konntet, gibts hier und heute einen winzig kleinen Vorgeschmack auf das, was ihr verpasst habt.

Ich hoffe sehr, dass es nächstes Jahr eine Wiederholung gibt. So ein Wochenende mit Kunst und Kölsch ist im Sommer von Köln nämlich schon was feines. Grüüüße.