Fotografie Equipment Empfehlungen

Hier findest Du eine ausführliche Liste an Produkten, die ich selber in meinem Alltag nutze und fotografisch eingesetzt habe. Aber auch Produkte, die ich lange genutzt habe. Über die Produktlinks kannst Du meine Arbeit supporten oder einfach Dankeschön sagen. Für was auch immer. Den Tipp, meine Blogposts oder Kölsch. Dich kostet das keinen Cent mehr, aber mich und meine Arbeit unterstützt Du damit.

Wenn Du eine bestimmte Empfehlung suchst, kannst Du hier über das Inhaltsverzeichnis direkt zum entsprechenden Bereich springen. Zum Beispiel zu den Kameras, oder Analogkameras oder Lichtformern oder wo auch immer Du Empfehlungen suchst.

Inhaltsverzeichnis meiner Equipment Empfehlungen

Meine Kamera Empfehlungen

Seit Beginn meiner Fotografie habe ich die verschiedensten Kameras genutzt und auch getestet. Beginnend bei einer Canon 550 D kommen heute verschiedene Modelle verschiedener Hersteller für verschiedene Anforderungen zum Einsatz. Hier findest du eine Übersicht der digitalen Kameras.


Leica Q2

2017 habe ich mir die erste Leica Q gekauft und fast nicht mehr aus der Hand gelegt. Alle Reportagen, Outdoors, Events, Konzerte und Co. habe ich mit ihr geschossen. Jetzt wurde sie durch die Q2 abgelöst. Da die Leica Preise kaum fallen, würde ich immer die Q2 empfehlen.

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Meine Licht Empfehlungen

Wie fast alle, habe auch ich damals mit Aufsteckblitzen und China-Produkten angefangen. Wenn ich eins heute anders machen würde, wäre das die Investition in richtiges Lichtequipment. Es funktioniert oft gerade bei der Farbstabilität besser, ist robuster und gerade Lichtformer und Co. sind schneller verpackt oder kommen direkt mit richtiger Tasche für den Transport. Auf diese Lichtformer und Lichter schwöre ich inzwischen seit einigen Jahren:


Profoto B10

Weil ich mit meinen ProFotos so zu frieden bin, habe ich mir auch den B10 mit Accu geholt. Das Ding ist klein, kommt mit Tasche und super Flexibel. Außerdem leicht zu bedienen, sehr Formschön und das Einstelllicht lässt sich sogar in der Farbtemperatur und Helligkeit stufenlos regulieren. Das ist mein mobiler Alleskönner und ich bin froh ihn zu haben.

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ProFoto D2 Kit

Im Studio oder On-Location mit Strom schwöre ich auf die D2 von Profoto. Gibt’s mit 500 und 1000 Watt und haben für die meisten Anwendungen von mir genug Power. Außerdem gibt’s die im Kit etwas günstiger. Riesige Auswahl an Lichtformern, gute Farbstabiliät, einfach in der Bedienung und inzwischen auch mit TTL Auslösern für viele Kamerahersteller. Lassen sich auch direkt vom Funkauslöser steuern. Haben damals meine Jinbei’s abgelöst 😉

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Lichtformer

coming soon

Analogkameras

coming soon

Hinweis: Dieser Artikel enthält „Affiliate“-Links. Über diese Links bekomme ich vom Anbieter eine kleine Provision für deinen Einkauf, du zahlst dabei aber keinen Cent mehr. Außerdem hat keiner der Hersteller mir irgendetwas bezahlt, damit sie hier gelistet werden.

Wenn Du Fragen hast, lass es mich in den Kommentaren wissen. So können vielleicht auch andere Menschen davon profitieren.

Das Comeback des Newsletters

Ich habe in der aktuellen t3n gestern die Kolumne von Johnny Haeusler gelesen. Vor Jahren hab ich ihn auf meinem damals noch recht jungen Blog mal für meine Interview-Serie “Bloss nichts über Blogs” befragt und schaue heute noch in regelmäßigen Abständen und sehr zielgerichtet in seinen Kanälen vorbei. Er betreibt unter anderem den Spreeblick-Blog, moderiert bei FluxFM und ist nicht ganz unbeteiligt an der Republica. Kurzum: Ein umtreibiger Medienmensch mit viel Output und interessanten Denkansätzen.

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Gowland’s Girls

Lange Geschichte, möglichst kurz erzählt. Christian war einer von zwei Wildcard Gewinnern für meinen aller ersten Webtalk mit Steffen Böttcher. Damals noch auf dem Land. Bis heute gibt’s immer wieder Schnittmengen mit Christian, der in Köln arbeitet und in der Region lebt. Als er vor ein paar Jahren ein Haus kaufte, musste das alte Haus auf dem Grundstück abgerissen werden. Unzählige Fundstücke warteten auf ihn. Darunter auch eine Sammlung an „Schmuddelhäften“. Die letzten nahm ich mit, darunter auch ein paar Ausgaben von „Peter Gowland’s Girls“. Statt klassische Magazine handelt es sich dabei eher um „Bestellkataloge“ für seine PinUp Fotografien, die der amerikanische Fotograf an Werbekunden in klassischer Stock Manier verkaufte. Dank Corona habe ich gerade ein bisschen Zeit, auch alte Dinge abzuwickeln. Also habe ich mal begonnen, die alten Katalog/Magazine zu digitalisieren. Als Blick in die Vergangenheit oder auch Inspiration für die Zukunft. Viel Spaß damit.

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Zu Gast im Catch Us If You Can Podcast von Benjamin Diedering und Norman Keutgen

Es ist mal wieder Zeit für einen Podcast. Auch wenn der Chips & Champagner Podcast gerade ein wenig pausiert, soll es ja trotzdem was neues für die Ohren geben. Ich war zu Gast im Podcast von Fotograf und Videofilmer Norman Keutgen und Benjamin Diedering von der BDX Media Agentur aus Leipzig. Zwei sehr umtriebige Menschen, von denen ich bisher leider nur Norman schon ein paar Jahre persönlich kenne. Wir haben über dies und das gesprochen und wer Bock hat, mal wieder einen neuen Podcast zu entdecken, sollte einfach mal reinschauen – bzw. reinhören 😉

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Die Kunstwundertüte mit Foto-Prints

Die Fotografin Joy Dana aus Fulda, hat in diesen stürmischen Zeiten eine wunderbare Idee geboren. Unter dem Hashtag #supportartists hat sie die Kunstwundertüte ins Leben gerufen. Noch bis zum 15. April 2020 könnt ihr die Wundertüte mit 4 Fine-Art Fotografie Prints von 4 unterschiedlichen Fotografen bestellen.

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Auf einen Kaffee mit Niko Neithardt vom DNA kollektiv

Der erste richtige Studio-Besuch, seit diesem Corona Ding. Tatsächlich. Am Sonntag war Niko Neithardt vom Heidelberger Kreativ-Kollektiv DNA zu Besuch auf einen Kaffee. Eigentlich wollte ich ihm Abends Kölns geilste Bar zeigen, aber weil der gute Mann so busy ist, wurden es ein paar Kaffee und zwei Kebekuss-Shots. Das wird er Euch irgendwann erklären müssen, wenn er sich dafür bereit fühlt, sein Gulity-Foto-Pleasure öffentlich zu machen 😉

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Ein kleines Studio Update

Nach nun fast 4 Jahren im Studio wurde es Zeit für eine weitere Veränderung. Schon im ersten Winter nach meinem Einzug habe ich mir vorgenommen die Außenwand in der unteren Studio-Fläche zu dämmen. Während es im Sommer im ganzen Studio ordentlich warm ist, zieht im Herbst und Winter ein merklicher Zug durch die untere Ebene. Das mag nicht nur an den Oberlichtern aus Doppelstegplatten liegen, sondern auch an der rudimentären Bauart, die diese Künstlerhäuser wie das Quartier am Hafen überhaupt erst finanziell ermöglichen. Für mich bisher auch kein Grund zur Beschwerde, denn so konnte ich nun die Wand nach eigenem Ermessen gestalten und auf meine Bedürfnisse anpassen. Ich sage nur Netzwerksteckdosen und Strom.

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Meine ersten beiden Schwarz-Weiß Filter für Instagram

Es wurde aber auch mal Zeit, wa? Bei Instagram-Filtern denken die meisten wohl erstmal an den Beauty-Kram. Schöne Haut, lange Wimpern. All der Quatsch. Meiner Meinung nach, kann man auch die Welt einfach mit Monochrom verschönern. Oder wie Haller singen würde:„Du bist schön genug!“.

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Der Reiz der Schwarz-Weiß Fotografie

Eigentlich habe ich nichts gegen Farbfotos. Trotzdem habe ich die letzten Monate ausschließlich Schwarz-Weiß Fotografien gepostet und eigentlich alle meine freien Strecken in Schwarz-Weiß bearbeitet. Für mich haben Schwarz-Weiß Fotos nämlich einen ganz großen Vorteil.

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Meine ersten Silbersalz Filme

Als Silbersalz das Licht der Welt erblickte, konnte ich natürlich nicht wegsehen. Viel zu gut ist die Idee, viel zu schön ist auch die digitale Präsenz der Jungs. Zugegeben: Echten FilmFilm auf 35mm zu bringen und für ganz normale 35mm Fotokameras zugänglich zu machen, ist geil. So, wie es CineStill auch schon macht. Nur das Silbersalz eben das deutsche Pendant ist. Ich habe also zugeschlagen, jetzt endlich aber auch mal die Filme vollgehabt und zurückgeschickt.

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Buch-Tipp: Eins Reicht. Fotos gezielt auswählen und präsentieren.

Es ist eine kleine Premiere, dass ich hier wirklich mal allen Ernstes ein Fachbuch empfehle, obwohl ich fast immer der Meinung bin, dass das meiste Wissen inzwischen kostenfrei im Internet verfügbar ist. Heute ist das anderes. Dafür muss ich ein wenig ausholen. Seit meinem ersten eigenen Bildband, der 2016 entstanden und 2017 erschienen ist, werde ich nicht müde zu betonen, welchen Einfluss Sebastian H. Schroeder auf die finalen Werke hatte und noch heute hat. Ich hatte damals das Glück, Sebastian als Nachbarn hier im Quartier kennenlernen zu dürfen.

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So gut hat sich das soziale Netzwerk Ello entwickelt

Als ich am Donnerstag Abend mit Katja von Kwerfeldein für Photobooks.online zusammen saß, kam irgendwie unser Gespräch auf Ello.co einem dieser Social-Networks was vor Jahren mal released wurde. Zu einer Zeit, als gerade ziemlich viele Networks ins Internet gestolpert sind. Ich hatte mich damals sofort registriert, ein paar Bilder gepostet und das Netzwerk nun für 3 Jahre vergessen.

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Warum Ziele vielleicht doch wertlos sind?

Der Jahreswechsel steht bevor, gute Vorsätze gibt’s wahrscheinlich wieder hunderte. Aber vielleicht auch das ein oder andere neue Businessziel. Genau deswegen will ich Euch heute sagen, warum Ziele allein wertlos sind.

Witzigerweise hatte ich erst an Weihnachten ein ganz interessantes Gespräch mit meiner Schwester und meinem Vater zu dem Thema. Und beide hatten mit allem Recht, was sie mir aus ihrem Berufsalltag erzählt haben. Ich für meinen Teil habe meine persönlichen Lebensziele ja schon alle erreicht und kann deswegen umso entspannter einen Blick auf Lebensziele werfen. Schon vor Jahren habe ich also aufgehört mir harte Ziele zusetzen, strebe lieber meine “Soft Ziele” an — wie ich sie gerne nenne.

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Warum ein starkes Netzwerk Eure Kundenbindung verbessern kann

Ich kenne zwar den Ursprung nicht, aber für die meisten Menschen scheint es normal, dass Dienstleister in der selben Branche eher als Konkurrenten anstatt als Kollegen wahrgenommen werden. Vielleicht ist es bei mir aufgrund meiner Blogger-Vergangenheit anders. Vielleicht hat es auch wieder andere Gründe, aber ich sehe andere Fotografen eher als Kollegen, statt als Konkurrenten. Heute will ich Euch kurz erklären, wieso. Denn in meinen Augen stärkt ein gutes Netzwerk auch die Kundenbindung.

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Die beste finanzielle Investition meines Lebens

Es hat ein bisschen gedauert, aber bereits vor ein paar Jahren merkte ich, dass sich eine Investition als besonders nachhaltig herausgestellt hat. Ich habe schon früh begonnen in mein späteres Business zu investieren, weil ich immer versucht habe meinen “Workflow” zu verbessern. Fast nie habe ich mir private Spielereien gegönnt, sondern lieber in Technik und meinen Arbeitsplatz investiert. Vieles davon war sinnvoll, das meiste aber auch nur eingeschränkt auf einen speziellen Bereich.

Deswegen halte ich meine beste finanzielle Investition seit Jahren, für in der heutigen Zeit fast ein bisschen vernachlässigt. In meinen Augen ist es nämlich mein Führerschein.

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Danke DSGVO

Ich kenne das Internet, da war es noch jung, wild and free. Das war eine geile Zeit. Die DSGVO tut inzwischen seit ein paar Jahren alles dafür, dass das Internet kaum noch Spaß macht. Ich bin ein Befürworter von Datenschutz im Allgemeinen. Es ist wichtig, aber die DSGVO mit ihren vielen Fallstricken und Löchern und wirklich alltagsfremden Vorgaben, hat nur einen Nutzen. Es macht uns kleinen Internet-Website-Betreibern das Leben einfach nur unnötig schwer.

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Oma

Auch wenn ich wusste, dass dieser Tag kommen wird, ist er scheiße. Am 4. Dezember wärst Du 96 geworden und hast dir diese letzte unbeschwerte Reise mehr als verdient. Für mich warst Du nicht nur eine beeindruckende Frau, sondern auch die einzige Oma, die ich hatte. Du hast nicht nur deine 6 jüngeren Geschwister durch den Krieg gebracht, sondern auch deinen vier Söhnen und 5 Enkeln ein Zuhause geschaffen. Ich hatte das Glück einer von ihnen zu sein. Statt Schlüsselkind wurde ich Omakind, wenn meine Eltern arbeiten waren. Unzählige Schulferien durfte ich mit meiner Schwester bei Dir und Opa verbringen. Du warst es, die mir das Schwimmen noch vor der Schule beibrachte, in Eurem Haus machte ich meine ersten Gehversuche, Du brachtest mir das Canasta, Schach und unzählige weitere Gesellschaftsspiele bei. Auch wenn ich bis heute nicht weiß, ob ich dich wirklich ein einziges Mal im Schach geschlagen hätte, wenn Du es nicht gewollt hättest. Später brachtest Du mir, auch wenn ich es nicht gerne zugebe, das Kochen bei und zeigtest mir und meiner Schwester das Engadin und brachtest uns dort deine Liebe zu den Bergen näher. Unzählige Schulferien verbrachten wir mit Dir in der Schweiz. Wir schwammen in Bergseen und selbst, wenn uns 67 Lebensjahre trennten, gingst Du im Sommer mit uns Wandern und im Winter mit uns Skifahren. Mit Dir habe ich meinen ersten Kräuterlikör getrunken, oder auf der Terrasse unter freiem Himmel geschlafen. Oft gingen wir abends mit Bauchschmerzen vom Lachen ins Bett. Du brachtest Dir selbst noch im hohen Alter Italienisch und Englisch mit Sprachsoftware für deinen Computer bei. Und standest sogar noch auf dem World Trade Center. Für uns warst Du immer auf ICQ und Skype erreichbar und hast zuletzt via Tablet und Whatsapp mit uns kommunizierst. Wenn ich heute mal vor einem elektrischen Gerät hänge und mit meinen 28 Jahren verzweifel’, denke ich an dich. Und bin ein bisschen stolz. Du konntest „neins“ nur schwer akzeptieren. Hast versucht deine Neugier für Neues zu behalten und auch wenn Du nichts von dem verstehst, was ich in meinem Leben tue, warst Du immer für mich da. Mit deiner Digitalkamera habe ich vor vielen Jahren im Sommerurlaub sogar den ersten Kontakt zur digitalen Fotografie gehabt. Jeden Abend musstest Du dir meine schlechten Blumenfotos stundenlang anschauen. Gemeckert hast Du dabei aber nie. Zuletzt warst Du viel zu schnell und am Anfang noch ohne Helm mit deinem elektrischen Fahrrad unterwegs. Gingst einkaufen, fuhrst zum Arzt oder an den Fühlinger See. Irgendwie wolltest Du wohl selber nicht war haben, dass auch Du älter wirst. Lieber hast Du stolz von deinen letzten Fahrradausflügen erzählt, die über die Zeit weniger und weniger wurden.

Umso schwerer fiel es mir, deinen zwar kurzen, aber nicht deinem Leben würdigen Leidensweg in den letzten Wochen zu akzeptieren. Auch wenn Du bis zuletzt deinen trockenen Humor nicht verloren hast, hattest Du dir schon länger das Ende gewünscht. Wer soll Dir das auch nach 95 Lebensjahren verübeln?

Ich hoffe Du bist deinen geliebten Bergen jetzt noch ein bisschen näher als früher! 
Das ist der aktuell einzige Trost.

Danke für alles, Oma! Und Grüß Opa, wenn Du ihn siehst!
xoxo,
Ben

* 4. Dezember 1925 † 17. Oktober 2019

2015/2016 auf Ilford Hp5 Rollfilm mit der Rolleiflex von meinem Opa aufgenommen.