Was wir Fotografen von Fortnite lernen können

Das bereits 2017 releaste Multiplayer Spiel Fortnite schafft es wie kaum ein anderes Spiel seine Community bei Laune zu halten. Was wir Fotografen und andere Kreative von den Machern und Marketing-Menschen des Spiels lernen können, möchte ich Euch heute in einem kleinen Selfbranding Exkurs näher bringen. Am Ende entscheidet wie immer Ihr selbst, ob Ihr mit dem Input etwas anfangen und ihn für Eure Arbeit nutzen könnt.

Ein Anlass um einmal über den Tellerrand hinauszuschauen. Am Freitag erschien mit „Star Wars Jedi: Fallen Order“ ein neues Spiel aus dem Star Wars Universum für alle aktuellen Spieleplattform. Entwickler EPIC Games, der auch hinter Fortnite steckt, nimmt das Release und die große Star Wars Community zum Anlass und veröffentlicht in klassischer Cross-Sale Manier ein zeitlich begrenztes Skin-Update für seinen Kassenschlager Fortnite.

Wer also zum Beispiel Fallen Order über den Epic Gamestore bestellt, bekommt den exklusiven Stormtrooper Skin für seinen Fortnite Account gratis dazu. Da zum Release des Star Wars Spiels die Berichterstattung der Game-Branche und das Social-Web sowieso mit Werbung und Kampagnen gefüllt ist, ein kalkulierter Schachzug. Der greift nicht nur Aufmerksamkeit über die Star Wars Berichterstattung ab, sondern berschert auch der eigenen Fortnite-Community ein Update.

Dafür werben Fortnite, Epic-Games und sämtliche Partner stringent in allen möglichen Kommunikationsplattformen mit dem passenden visuellen Material. Egal ob Grafiken, Animationen oder Videotrailer. Dass das ganze dabei auch immer sehr gut aussieht, lasse ich hier aber mal bewusst außer Acht.

Aber was können wir Fotografen jetzt von Fortnite lernen?

Genau da wird es jetzt interessant. Ich nenne das ganze gerne „mediale Allgemeinbildung“. Bestimmte Veröffentlichungen, Hypes, Feste, Feiertage und Co. erzeugen eine hohe Aufmerksamkeit – gerade auch im Social-Web. Das Wissen über diese Themen durch einen allgemeinen Medienkonsum gemischt mit etwas Kreativität kann dafür sorgen, dass Ihr Eure Außendarstellung als Kreativer einen kleinen Push geben könnt. Durch besondere Kreativität oder einfach nur das „mediale Wissen“. Denn Ihr könnt das Wissen mit etwas Planung in Storytelling umwandeln und es zum Anlass nehmen, mal wieder etwas nicht nur stumpf aus dem Archiv oder der letzten Produktion zu posten, sondern eine Cross-Mediale-Vernetzung herzustellen.

Noch zu abstrakt? Ein Beispiel zum Thema Fortnite und Star Wars

Die meisten von Euch werden Fotografie-Kollege Patrick Ludolph alias Neunzehn72 kennen. Vielleicht kennt Ihr auch seine Stormtrooper Serie. Vor fünf Tagen postet er mal wieder ein Bild aus der Serie. Ohne Zusammenhang. Davor ein Bild aus Istanbul, danach ein schwarz-weiß Portrait aus dem Studio. Okay. Ich stelle hier jetzt bewusst mal die leicht provokative Frage: Wie hätte das Bild wohl am Freitag mit den Hashtags #epicgames #fortnite und statt dem „Blast from the past“ einer Verknüpfung zum Computerspiel performt?

Ein anderes sehr gutes Beispiel ist die Netflix Serie „Stranger Things“, die nicht nur eine Paradebeispiel für die richtige Präsentation ihres Inhalts auf den sozialen Netzwerken ist, sondern auch immer einen ordentlichen Hype zum Release einer neuen Staffel im Social-Web generiert. Ein schöne Umsetzung meiner Philosophie liefert in diesem Zusammenhang der Kölner Landschafts- und Lifestyle Fotograf Johannes Hoehn. Zu finden als Pangea auf Instagram.

Das Release einer neuen Stranger Things Staffel hat er zum Anlass genommen, eins seiner Burg Eltz Fotos neu zu bearbeiten und in ein Bewegtbild Motiv getreu den Stranger Things Visuals zu verwandeln. Seine Bildbeschreibung und die verwendeten Hashtags zeigen genau, was ich oben im Stormtrooper Beispiel von Paddy meinte. Spätestens die Interaktionsraten zum Beitrag sprechen jedoch für sich.

Mein persönliches Fazit

Spätestens jetzt sollte jedem von Euch klar sein, worauf ich mit diesem kleinen Exkurs hinaus will. Gerade wenn Ihr sowieso gut informiert seid und es für Euch keine große Recherchearbeit bedarf, um zu wissen was in den nächsten Wochen an medialen Ereignissen ansteht, ist es verschenktes Content-Material, es nicht für Eure Selbstvermarktung zu nutzen. Denn auch Agenturen, Art-Buyer und potentielle Kunden treiben sich im Social-Web rum und gucken nicht selten dieselben Serien oder spielen die gleichen Games. Jeder Anlass, der Euch erneut in die Köpfe dieser Menschen ruft ist ein guter. Wenn er medial vernetzt ist und Bezug zu gemeinsamen Interessen oder Ereignissen herstellt, sogar ein noch besserer. Wie im Beispiel von Johannes Hoehn oder Paddy kann dafür sogar eventuell auf altes Archivmaterial zurückgegriffen werden.

Schlussendlich bleibt es dabei: Ein Blick über den Tellerrand oder nach oben zu den Großen macht immer Sinn und füttert Euch mit neuen Ideen. In den Kommentaren unten könnt Ihr gerne Fragen stellen oder Input liefern. Ich freue mich auf Diskussionen und Meinungen. Am allermeisten freue ich mich aber, wenn Ihr den Input einfach mal auf Euren Content und euer Arbeitsfeld anwendet. Egal ob Fotograf, Texter, Grafiker oder Illustrator.

Den Passwort Tresor von Enpass über den eigenen Synology Server synchronisieren

Den Passwort-Manager Enpass hatte ich schon an der ein oder anderen Stelle empfohlen. Zuletzt hatte ich den verschlüsselten Tresor über Google Drive synchronisiert. So stehen alle Passwörter direkt auf jedem Gerät zur Verfügung. Egal, ob MacBook, iPhone, Huawei, PC oder MacMini. Im Rahmen meiner Synology Server Einrichtung habe ich nun auch den Tresor auf den eigenen Server umgezogen. Hier will ich Euch zeigen, wie es funktioniert.

Voraussetzungen für die Einrichgung:

  • Euer Synology Server sollte über das Internet und via DynDNS aufrufbar sein
  • Ihr müsst WebDAV auf Eurem DSM installieren
  • Die Ports von WebDAV sollten in Eurem Router freigegeben sein

Wenn ihr diese Voraussetzungen schon umgesetzt habt, kann es direkt losgehen mit der Einrichtung.

Verzeichniss für Enpass auf dem Synology Server anlegen

Ich habe auf meinem Server einen eigenen Backup Ordner für die TimeMaschine eingerichtet. In dem Backup Ordner gibt’s nun auch einen Enpass Ordner, dass ist wichtig, damit ihr über die WebDAV URL auch das Verzeichnis korrekt angeben könnt.

Neuen Enpass Tresor anlegen

In Enpass könnt ihr einfach über Einstellungen ❯ Tresore einen neuen Tresor hinzufügen. Namen vergeben und im nächsten Fenster „WebDAV“ als Synchronisierungs-Methode wählen.

Häufigster Fehler liegt in der URL. Ihr müsst unbedingt den offenen Port hinter der URL angeben. In meinem Fall der HTTPS Port von WebDav mit 5006 und das Verzeichnis, welches ihr nutzen wollt für den Enpass Tresor. Ohne Verzeichnis hinter dem Port wird es immer einen fehler geben.

Nutzername und Passwort entsprechen Eurem Zugangsdaten auf der Synology DSM Oberfläche. Solltet ihr einen nicht Admin-Account nutzen, checkt bitte vorher unbedingt ob Euer Account die richtigen Rechte für WebDAV und das Verzeichnis besitzt.

Solange ihr das SSL-Zertifkat von Eurem Synology Server noch nicht installiert habt, solltet ihr bei einer https:// Adresse die „Verzifizierung des SSL-Zertifkats umgehen“ auswählen. Ansonsten wird Euch Enpass einen Zertfikat-Fehler ausspucken.

Voila. Wenn ihr Euch ohne Fehlerverbinden könnt, liegt Euer neuer Enpass-Tresor nun auf Eurem eigenen Synology Server und kann über die DynDNS von jedem Eurer Geräte auch außerhalb des eigenen Netzwerks aufgerufen werden.

Enpass Einträge von Tresor zu Tresor umziehen

Glücklickerweise müsst ihr nicht jedes Passwort manuell umziehen. Sobald zwei Tresore in Enpass angelegt sind, könnt ihr über die Einstellungen eines Eintrags über Mehr ❯ Zu Tresor hinzufügen die Beiträge einzelnd von einem Tresor in einen anderen Tresor verschieben. Eine Passwortbestätigung des neuen Ziel-Tresors ist alles, was von Nöten ist.

Einträge ganz bequem von einem ENPASS Tresor in einen anderen Verschieben

WebDav Server im Synology DSM Installieren

Wenn ihr Euch mit Adminrechten auf Eurem DSM einloggt, könnt ihr den WebDAV Server mit wenigen klicks über das Paket-Zentrum aktivieren. Die Anwendung ist kostenlos und ermöglicht es Euch mit Nutzerdaten auch per „Gehe zu“ sich mit dem Server ohne Finder oder Explorer zu verbinden.

Die Standard-Einstellungen der WEBDAV SERVER

Kit.com – Die Plattform für deine Technik-Kits

Technikfans aufgepasst. Ich habe mal wieder eine Empfehlung für Euch. Entdeckt über den Newsletter von Matze. Die Plattform „Kit“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Anlaufstelle für Content-Creators und Interessierte zu sein, die nicht mehr stundenlang das Internet nach der richtigen Technik für die eigenen Anforderungen zu durchsuchen. Früher haben Blogger ihre Kits in Beiträgen vorgestellt, heute gibt’s hin und wieder noch Einblicke bei YouTubern. Mit Kit.com gibt’s seit ein paar Jahren eine Plattform die diese „Kits“ bündelt.

Viele große Content-Creators aus Übersee findet ihr dort schon. Zum Beispiel Kollegen wie Peter McKinnon. Jeder kann sich auf Kit.com kostenlos registrieren und seine verwendeten Produkte und Empfehlungen in sogenannten „Kits“ zusammenfassen.

Ich zum Beispiel habe bisher Kits für mein „Studio Setup“, meine „Mobile Workstation“, meinen „Synology Server“ und meinen „Point of Sale“ angelegt. Aber auch digitale und analoge Produkte können in Kits gebündelt werden.

Supportet Euren Creator via Kit dank Affiliate

Um ihre Creator zu supporten, setzt Kit.com auf das Affiliate Programm von Amazon. Wer seine Kits also mit Amazon-Links füllt und seinen Partner-Link bei Kit.com aktiviert, profitiert von seinen Empfehlungen durch die Community. Eine klassische Win-Win Situation. Ihr erfahrt, was Creators z.b für ihre Podcasts, Videoblogs oder Produktionen verwenden, und könnt sie im Falle eines Kaufs direkt und ohne Zusatzkosten supporten. Ein interessantes und sehr community-orientiertes Finanzierungssystem.

Entweder crawlt Kit.com die Infos für die Produkte über den eingefügten Link (z.b Amazon, Shopify und Co.) oder ihr könnt Produkte selbst anlegen. Mit Produktfoto, Titel und eigener Beschreibung. Produkte, die einmal von einem Content-Creator eingestellt wurden, können danach auch von anderen Kit-Usern in ihre eigenen Kits gepackt werden.

Kit.com über die Plattform selbst

Kit is a community to discover, discuss and get interesting products – grouped into kits – for activities like traveling, DJing, cooking, cycling and more.

We were inspired by the Whole Earth Catalog, which was put together with the idea that “the user should know better what is worth getting and where and how to do the getting.” Building on this inspiration, Kit was created with the belief in a community that helps each other learn and easily discover the products they need for the activities that enrich their lives.

QUELLE: KIT.COM/ABOUT

Meine Kit.com Empfehlungen für Euch

Mich findet ihr natürlich auch auf Kit.com freue mich über den ein oder anderen neuen Follower in der Kit-Community. Achja, und wenn ihr Euch besondere Kit’s wünscht oder was fehlt, was Euch interessiert, lasst es mich gerne in den Kommentaren hier wissen.

Mein erster Fotokalender für 2020

Eigentlich immer eine schöne Sache, diese fotografischen Jahreskalender. Bis heute habe ich jedes Jahr ein Exemplar von Simon Bolz archiviert. Weil ich selbst aber nur noch sehr selten Kalender irgendwo hängen habe, habe ich mich nie weiter damit beschäftigt. Die Frage „Willst Du nicht selbst auch mal einen Herausbringen, hat sich mir irgendwie nie gestellt“.

Dieses bzw. genauer gesagt nächstes Jahr wird aber alles anderes. Denn seit gestern ist tatsächlich mein aller erster Kalender verfügbar. Bisher habe ich nicht mal einen inoffiziellen oder einen für die eigene Verwendung produziert. Die Freunde von Photocircle hingegen veröffentlichen zu jedem Jahresende Kalender mit den Fotografen aus ihrem Galerie-Pool. Dieses Jahr hat mich Thomas gefragt, ob ich nicht auch dabei sein will. Er hatte mich spätestens mit dem dem guten Zweck. Über Photocircle hab ich hier schon das ein oder andere Mal ein paar Worte verloren, weil ich die Arbeit und das Konzept hinter dem Berliner Druckdienstleister so großartig finde. Ich verlinke die Artikel hier mal.

Kurzgesagt: Mit jedem Kalenderkauf unterstützt ihr die Pflanzung von bis zu 12 Bäumen in Äthiopien. Dafür arbeitet Photocircle mit örtlichen und internationalen Vereinen zusammen, die das eingenommene Geld in ihrer Projektarbeit einsetzen können. Abhängig von Eurem gewählten Format variiert auch die Anzahl der Bäume, die gepflanzt werden können.

Eine schöne Sache, die ich gerne mit meinen Bildern unterstütze. Bisher weiß ich gar nicht, was eigentlich für mich genau pro Kalender hängen bleibt. Aber ist mir eigentlich auch egal, wenn es doch eine schöne Summe wird, können wir ja auf Instagram oder in der Facebook-Gruppe mal checken, was man vielleicht damit auch noch machen kann.

Fotokalender MISC. von BENHAMMER

So. Und nun zum Kalender. Er trägt den Namen MISC und zeigt verschiedene Aufnahmen der letzten Jahre, die in den verschiedensten Shootings entstanden sind. Wahlweise könnt ihr Euch zwischen den Formaten A2 oder A3 entscheiden. Generell gilt meiner Meinung nach: Je größer desto besser.

Der Preis variiert zwischen 26,90 für die A3 Variante und 36,90 Euro für die A2 Ausführung.

Inhaltlich gibt’S ausschließlich Schwarz-Weiß-Fotografie. Analog und Digital gemischt mit Motiven, Closeups und Bodyscapes, die in den Serien selbst nie die Aufmerksamkeit bekommen haben, die sie vielleicht verdient haben. Viel nackte Haut also.

ACHTUNG SPOILER!!!!! Für Unentschlossene gibt jetzt noch Einblicke in die insgesamt 13 Motive des Kalenders. Wer sich lieber überraschen lassen will, sollte jetzt aufhören weiterzulesen.

Motive des Jahreskalenders

Das Site Kit Plugin von Google für Dein WordPress

Endlich aus der Beta und für alle im WordPress-Plugin Market verfügbar ist das Google Plugin Site Kit. Damit gehören nervige Authentifizierungen der Google Dienste in Zukunft der Vergangenheit an. Wo bisher iFrames und HTML Snippets nötig waren, löst das neue Google Plugin all diese Aufgaben über seine Zugriffsrechte zu Eurem Google Konto

Übersichtliches Google Overview im WordPress BACKEND

Site Kit: Google-Statistiken ins CMS

Mit dem Google-Plugin gibt’s deine Website Statistiken direkt im Backend des beliebten Open-Source CMS. Gerade, wer von den vielen Einstellungen im Analytics Backend oft erschlagen oder überfordert war, bekommt mit dem Site-Kit eine kleine abgespeckte und übersichtliche Variante.

Es bündelt neben den Google Analytics auch die Google-Dienste „Site Search“, „AdSense“ und „Page Speed Insights“ in einem Plugin. Weitere Dienste sollen in Zukünftigen Updates eingepflegt werden.

Google hatte Site Kit vor knapp einem Jahr angekündigt und auf dem diesjährigen WordCamp Europe in Berlin veröffentlicht. Nachdem die Vorabversion für Entwickler in den letzten Monaten getestet werden konnte, ist das Plugin nun für die breite Maße an WordPress Nutzern verfügbar.

Der Code ist seitdem als Open Source auf GitHub verfügbar. In den letzten sechs Monaten pflegten die Entwickler vor allem Änderungswünsche der GitHub Community und Beta-Testern ein. Vereinfachten nach eigener Aussage aber auch die Einrichtung und beseitigten Bugs.

Eingerichtet in wenigen Sekunden

Die aktuelle Version hatte ich in wenigen Sekunden eingerichtet. Nach der Installation reicht ein Klick für die Verbindung mit Deinem Google-Account und zwei weitere Klicks verfizieren deine Dienste und deine Website. Weitere Dienste können danach im Backend des Plugins nachträglich verbunden und aktiviert werden.

Ben Bernschneider gibt Releasedatum für sein neues Buch "Voyageur" bekannt

Es geht wieder los! Fans des in Hamburg anässigen Fotografen und Regisseurs wissen, dass mit Voyageur sein inzwischen 5. Bilderband erscheinen wird. Vor wenigen Tagen gab er in seiner Facebook-Gruppe nun auch das offizielle Releasedate bekannt: Der 30. Dezember 2019. Gleichzeitig startete er den offiziellen Vorverkauf. In seinem Shop kann die Din A5 große Publikation jetzt für 39,00 Euro inkl. 7% MwSt. vorbestellt werden.

Er selbst bezeichnet „Voyageur“ nach seinen drei visuellen Ausflügen in das Land der unbeschränkten Möglichkeiten so:

Wenn die Amerika-Trilogie ein frisches Pabst Blue Ribbon in der Mittagssonne Kaliforniens war, ist VOYAGEUR ein eiskalter, trockener Martini in einer gedimmten Hotellobby in Tanger.

Ben Bernschneider über Voyageur,Drinks und seine Amerika-Trilogie

„Voyageur“ erscheint selbstverlegt am 30. Dezember 2019. Softcover, 484 Seiten und im handlichen Din-A5 Format. Wie Ben Bernschneider im Shop ankündigt, soll es sich um sein bisher persönlichstes Werk handeln. Vielleicht ein Grund für das nun etwas intimiere und kleinere Din-Format.

Wir werden uns überraschen lassen. Anbei folgen noch ein paar Einblicke und ein kleiner Vorgeschmack für Voyageur. Was könnte einen Bildband schließlich besser beschreiben als ein paar BIlder. Hier kannst Du Voyageur vorbestellen!

Ein Rückblick auf unseren Roadtrip #beingontheroad

Tatsächlich weiß ich gar nicht, wo ich eigentlich anfangen soll. Vielleicht am Anfang? Eine gute Idee. Gegen Ende meiner Ausbildung verstärkte sich mein Drang nach Freiheit. Noch einmal ohne Sorgen weg. Ohne genaues Ziel, einfach drauf los, bevor der Alltag dich irgendwann so fest im Griff hat, dass Du eh nicht mehr losziehst um dich drei Wochen auszuklinken.

In den letzten Jahren sammelten sich zunehmend auch die Eindrücke durch Menschen wie Theo Gosselin, Emmanuel Rosario oder Lennart Ritscher. Ich wollte wissen, ob das alles wirklich so geil ist, wie es nachher auf Bildern aussieht.

Und weil mir relativ schnell klar war, dass ich sowas niemals alleine machen würde, gab es in meinem engeren Bekanntenkreis genau einen einzigen Menschen, mit dem ich mir vorstellen konnte ungefähr 3 Wochen aufeinander zu hocken. Schlussendlich saß ich irgendwann also mit Jannis am Laptop und wir gingen die Planung unserer Reise an. Mehr oder weniger.

Ich bin großer Fan der Europäischen Union und kann einfach auch in der aktuellen politischen Situation keine Chance auslassen, genau das zu betonen. Wir wurden uns relativ schnell einig, dass wir dieses Privileg auch nutzen wollten und entschieden uns aufgrund des Klimas für einen Trip durch die süd-westlichen Teile Europas. Sonne, Meer und milde Nächte klangen gut. Auf Google Maps setzten wir uns einige Ziele. Lugano, Mailand, Genua, Monaco, Cannes, Nizza, Marseille, Barcelona, Bilbao, Bordeaux, Le Havre, Paris. Unsere Tagesetappen versuchten wir immer bei maximal 600km zu halten. In der Regel sollten es nicht mehr also 300km pro Tag sein. Wir wollten uns schließlich auch genug Zeit für spontane Entscheidungen lassen. Hinzu kommt auch die Maut in fast allen anderen Ländern, die dich auf die langsameren, aber deutlich schöneren Landstraßen zwingt und die schnell berechneten Navi-Strecken gerne mal verdoppelt oder dreifacht.

Genau so planten wir unsere Route. Wir buchten keine Hotels, wir lasen keine Reiseführer und wir schauten uns auch keine Campingplätze an. Die größte Arbeit bestand darin, unser Equipment vorzubereiten. Zu entscheiden, was wir eigentlich alles brauchten und was nicht. Schlussendlich hatten wir natürlich viel zu viel unnötigen Kram mit. Von den Medikamenten brauchten wir rein gar nichts. Die Kühlbox für’s Auto war im Endeffekt auch unnötig und auch ein paar andere Dinge hätten einfach daheim bleiben können. Zum Laden unserer Handys verließen wir uns auf Anker-Akkus und für die Kameras schnorrten wir Strom in Gastronomien oder McDonalds.

Ausgestattet mit zwei Navis hatten wir noch die nötigen Länderinformationen und Maps unserer Destinationen beim ADAC bestellt um uns montags um 5 Uhr morgens durch die nebligen Landstraßen meiner Heimat auf den Weg zu machen. Schon am Bodensee sprangen wir das erste Mal ungeplant ins Wasser und liefen durch Bregenz. Der weitere Verlauf der Reise war ähnlich. Wir hielten an, wo es uns gefiel, suchten meist erst abends im Zielort eine gute Unterkunft oder beendeten unsere Tagesreisen nur kurz vor dem geplanten Ziel. Mit dem Ergebnis, dass wir entweder die geilsten Nächte unseres Lebens hatten und unter klarem Sternenhimmel direkt am Meer schliefen, oder eben auf einem billigen Parkplatz eines Vorortes oder auch mal auf der nächsten Autobahnraststätte. Nicht immer lustig bei gefühlten 30 Grad im Auto. Auch nach 500 km im Auto und nachts um 3 Uhr kann sich das mit der Suche nach einem geeigneten Parkplatz zum Pennen als nervige Tortur herausstellen.

Alle paar Tage kam es trotzdem vor, dass man am Strand jemanden kennenlernte. Bei Roadtrippern endet das meist erst einmal in einer ausführlichen Vorstellung des eigenen Gefährts. Wir nutzten diese kleinen Abende um uns ein paar Reisetipps einzuholen und sollten so auch unseren Roadtrip deutlich aufpimpen. Fast die gesamte zweite Hälfte unseres Trips bestand nur noch aus Empfehlungen von diesen flüchtigen Bekanntschaften. Was in Beauduc seinen Anfang nahm führte uns über San Sebastian nach Carnac, die Normandie und Etretat.

Unser treuer Begleiter war übrigens ein Ford Mondeo, den Jannis seit einiger Zeit besitzt und den er mehr als luxuriös in einen halben Schlafwagen verwandelte. Das gute Stück brachte uns absolut zuverlässig überall hin, schluckte zwischen 5,3 und 6 Litern und freut sich jetzt über 5400km mehr auf seinem Tacho. Knapp 500 Euro gaben wir insgesamt in den 19 Tagen für Diesel aus.

Die beste Zeit begann für mich übrigens nach 3-4 Tagen. Nachdem man sich an das im Auto sitzen gewöhnt hatte, einen guten Ablauf von Frühstück im Supermarkt zusammenstellen, Reisen und Abendessen gefunden hatte und besonders durch die vielen Kilometer am Mittelmeer eigentlich andauernd ins warme Wasser springen konnte. Weniger cool als die Abende am Strand, die Nächte im Sand und die endlosen Kilometer an den Promenaden waren dagegen die City-Stopps. Meist mit hohen Parkgebühren verbunden ist das in der ewigen Hitze zwischen all dem Beton und ohne regelmäßige Dusche nur bedingt inspirierend.

Und wenn ich jetzt so zurückdenke, kann ich es eigentlich gar nicht richtig fassen, was für ein Glück wir die ganze Zeit hatten. 19 Tage durchgängigen Sonnenschein. Jeden Tag etwas Neues gesehen und dabei – abgesehen von der Schweiz – absolut alles in der eigenen Währung bezahlt. Neben wunderschönen Landschaften auch noch total freundliche und offenherzige Menschen kennengelernt, die wir wohl nie wieder sehen werden, dafür aber wenigstens für einen kurzen Zeitraum die Leben gekreuzt. Lediglich ein einziges Mal wurden wir morgens geweckt und von unserem Schlafplatz verscheucht.

Jetzt, auch ein paar Jahre später, kann ich Euch sagen: Ja, es ist so geil, wie es auf den Roadtrip Bildern immer aussieht!

beingontheroad – Tag 18 – Étretat

Geweckt von einem aggressiven „tock tock tock“ an der Seitenscheibe schaute ich auf und sah einen Mann mit Agent Municipal Uniform: „Oh, jetzt haben wir ein richtiges Problem“. Ich blieb allerdings seelenruhig liegen, da der Mann auch bei all den anderen Campern mit seinem „Notizbuch“ bewaffnet klopfen ging.

Wir packten so schnell wie möglich zusammen, auch wenn wir eh davon ausgingen, dass der Agent bereits alles notiert hatte, von wegen Wildcampen etc. Jannis checkte noch schnell im Morgenlicht das Schild des Parkplatzes. „Campen streng verboten, Parken kostenpflichtig“. Da kam der Mann auch schon wieder. *Bibber*. „Do you already have a parking ticket“ Erleichterung… wir bezahlten schon fast glücklich die 3 € für einen ganzen Tag und hauten ab. Durch den Tipp von Gaby schauten wir uns flott Deauville an, mit seinen alten Fachwerk-Häusern und den vielen bunten Sonnenschirmen am Strand. Alles etwas gehobener, da dort jährlich auch der amerikanische Independent-Film gefeiert wird.

Eigentlich war unser Ziel Le Havre, aber da wir schon von der anderen Küstenseite eine unendlich erscheinende Hafenanlage mit Kränen sahen, ging der idyllische Gedanken von Le Havre schnell verloren. 

Wir überquerten für 5,70 € die Seine mit Blick auf das Landesinnere, sowie die Meermündung. Dann reisten wir schnell durch die industrielle Hafenanlage Le Havres weiter nach Étretat. Dort angekommen sahen wir eine, von zwei Klippen (Falaise d’Aval, Falaise d’Amont) je rechts und links, eingekesselte Stadt. 

Die Falaises waren circa 84 Meter hoch und boten spektakuläre Aussichten. Nach einem Stadtspaziergang entschieden wir uns Pizza essen zu gehen. Den Sonnenuntergang verbrachten wir an der Klippenkirche mit Martini-Sprite, bevor wir erneut in die Stadt gingen um Crêpes zu essen (ziemlich viel beschissener als in Carnac. Erinnerte eher an die Mikrowellen-Aufback-Pfannekuchen für arme Studenten vom Aldi)

Auf dem Rückweg zum Auto, welches wir dieses Mal ganz oben auf dem Klippen-Touri-Parkplatz abgestellt hatten, trafen wir auf vier Rockabilly-Punker aus Nordhorn, hörten ein paar ihrer Geschichten, schenkten ihnen unseren Rest-billig-Fusel-Wein und legten uns gegen 00:30 Uhr in unser warmes Auto, während draußen der Klippenwind fegte und erstmals für gemütliche Camping-Atmosphäre sorgte.

beingontheroad – Tag 17 Le Brèche

Ich musste fahren! Gezwungenermaßen habe ich mich an jenem Morgen quasi um alles gekümmert. Nach einem Mittagssnack und Schiss beim Mäckes und 400km später erreichten wir die Normandie. Genauer gesagt Colleville sur la Mer. Dort besichtigten wir den unglaublichen US-Friedhof mit unzähligen weißen Marmor-Kreuzen und Denkmälern, sowie den Omaha-Beach und seine Bunker. 

Danach sind wir in Port-en-Bessin-Huppain am Hafen essen gegangen. Burger + Muscheln, etwas kalt und teuer aber hm okay. Anschließend packten wir es und fuhren die Küste noch ein Stück entlang, in der Hoffnung noch einen Parkplatz mit Meerblick zu finden. Nach einiger Zeit sahen wir ca. 25 Wohnmobile und gesellten uns neben einen britischen VW-Camper. Der Parkplatz schien in Ordnung zu sein. 

Die historische Bedeutung des Ortes präsentierte sich uns erst am nächsten Morgen, als Dank erster Sonnenstrahlen auch die alten Schiffssperren aus Beton zu erkennen waren. Nur wenige Meter vor der Küste ragen bei Ebbe die letzten Überbleibsel des Kriegsgeschehens aus der Wasseroberfläche.

beingontheroad – Tag 16 – Quiberon

Nachdem wir beide mit die schlafloseste Nacht hatten (waren oft wach, haben uns berührt, einfach unruhig) entschieden wir uns die nahgelegene Sanitäranlage des Hafens zu nutzen, um seit der Camargue nach einer Woche mal wieder zu Duschen. Wir bemerkten, dass wir ohne diese Duscherei sehr viel Zeit gespart haben. Um 10:45 deckten wir uns im Supermarkt des Dorfes mit Baguette ein. Unserem klassischen Frühstück. Und fuhren über Royan nach Carnac

Dort schauten wir uns die Stadt etwas an und folgten Annas Tipp, in der Crêperie Au Pressoir zwischen den ganzen Steinen, die in dem Ort mysteriöser Weise überall auf den Feldern rumliegen, zu essen. 

Wir tranken Cider und aßen Crêpes mit Käse und Ei, Honig, Butter und Zucker (Jannis),  Crêpes mit Apfel und Karamell, Schokolade und Cocos (ich).

Als wir die Aussicht vom kleinen Hafen aufs Meer genossen hatten, war Jannis die Atmosphäre doch etwas zu ruhig und wir entschlossen auf die nah gelegene Halbinsel Quiberon zu fahren.

Wir erhofften uns eine Kneipe und einen Meerblickparkplatz. 10 Kilometer waren nicht sonderlich aufregend, aber wie konnte es anders kommen, am Ende der Halbinsel erwartete uns eine „Kirmes“. Eine Live-Band (Epsylon) spielte auf dem Marktplatz und alle feierten das Ende der Ferien. Als wir das Auto am Ende des Hafens abgestellt hatten und ich etwas Apfelschnaps und Jannis seinen Billig-Fusel getrunken hatten, gingen wir ins Getümmel, holten uns zwei Dosen Desperados und leiteten den Abend feuchtfröhlich ein.

Gin-Tonics aus der örtlichen Bar gaben uns den Rest. Wir spielten mit Thais auf dem Bazar Fußball und lernten eine französische Jugendgruppe aus Paris kennen. Zusammen mit ihnen tranken wir ihr Zeug und unsere Reste. Bevor wir versackten.

Wegen drunken-Jannis kamen wir nicht mit dem Rest in die schäbbige Dorfdisco, sondern mussten uns mit dem Strand begnügen. Laut meiner Erinnerung sind wir auf dem Weg zum Auto gegen 2 Uhr noch in eine andere Disco gegangen, wo Jannis den Türsteher auf Französisch bequatschte und wir argumentierten, dass uns die Jungs vom Disco-Balkon förmlich eingeladen hätten.

Fünf Minuten später verließen wir die Einrichtung schon wieder. 

Mitten in der Nacht klopfte bei Jannis der Alkohol, aber ich reagierte im Halbschlaf noch rechtzeitig und entriegelte die Autotür, bevor die Alarmanlage des Fords zu ihrer nächtlichen Unterhaltungseinlage ansetzen konnte.

Die Nacht nahm ihren Lauf.

beingontheroad – Tag 15 – Port de Mortagne

Den Morgen starteten wir um 09:30 Uhr mit einem Sprung in den Atlantik. Später aßen wir anstatt eines Frühstücks direkt zu Mittag und zwar frittierte Calamaris und Gambas bzw. ein belegtes Baguette vom Bäcker. 

Anschließend bahnten wir uns den Weg zur Dune du Pyla. Welche uns von Anne und Anna empfohlen worden war. Die 4 € Parkgebühren lohnten sich tatsächlich. 

Mitten zwischen Naturschutzgebiet und Atlantik türmte sich ein riesiger Sandberg auf.  Nachdem wir mit Mühe durch den Sand auf die Spitze der Düne gekommen waren, genossen wir die Aussicht auf die Karibik-ähnlichen Gewässer der Küste.

Als Jannis den steilsten Hang der Dune du Pyla mit Purzelbäumen hinuntergefegt war, ging der Trip weiter nach Bordeaux. Also wieder ins Landesinnere. Angeblich sollte Bordeaux ganz schön sein – auf geht’s!

Nach ca. 2 Stunden Fahrt parkten wir im Parkhaus einer Galerie mitten in Bordeaux und begannen unsere ca. 2 ½ stündige Stadtbesichtigung zu Fuß. 

Wir sahen eine Kirche, Shoppingstraßen, einen dreckigen Fluss und spielende Kinder vergnügten sich an einer flussnahen Wasserstelle. Als wir unserer Meinung nach die schönsten Stellen der Stadt gesehen hatten, verließen wir selbige in Richtung des nächsten Ziels: Royan

Bis wohin wir es an diesem Tag allerdings nicht mehr schaffen sollten.

Stattdessen kehrten wir beim örtlichen Italiener in Port de Mortagne ein, um Tagliatelle Carbonara (was sich dann als Tagliatelle Bologonese entpuppte) und Entrecôte mit Pommes und Bier zu konsumieren. Nebenbei nutzten wir das öffentliche W-Lan des Hafendorfs für unsere Tumblrupdates und luden den Akku der EOS.  

beingontheroad – Tag 14 – Biscarosse Plage

Da unser Parkticket um 9 Uhr endete, verließen wir unseren Schlafplatz kurz darauf und setzten ein kleines Nickerchen zwischen den Surferboys fort. Vorher aßen wir je ein frisches französisches Baguette aus der Boulangerie. 

Gegen Mittag setzten wir unsere Reise fort und landeten nach einigen Staus in Biscarosse Plage. Während wir eine 10 Kilometer lange Waldstraße in Richtung Strand fuhren kamen uns schon unzählige Autos entgegen und bildeten einen endlosen Stau. Der Strand bzw. der gesamte Ort schien doch größer zu sein als angenommen. Mit etwas Glück bekamen wir erneut einen Parkplatz in erster Reihe am Strand. 

Und tatsächlich, es war eine Touri-Hochburg, was erstens durch den Stau vor der Stadt, an den zugeparkten Straßen in der Stadt, sowie am überfüllten Strand selbst deutlich wurde. 

Nach einer entspannten Zeit am Strand kramten wir schon einmal das Bett im Auto zurecht, um uns auf den Weg ins bunte Treiben der örtlichen Markt/Kirmes/Kacke zu begeben. Uns boten sich Surfershops, Meeresfruchtläden, Eisdielen, Kirmeskram und die Pizzeria, in welcher wir eine Tonno und eine Royale bestellten. 

Anschließend gönnten wir uns unseren Apfelschnaps bzw. warmen Wein aus Plastikpullen direkt am Strand. Gegen Mitternacht verkrochen wir uns dann in die weniger windigen Schlafsäcke im Auto.

beingontheroad – Tag 13 – Biarritz

Peng! Dann wurden wir von einer Spanierin geweckt. Sie war alt. Nicht schön. Auch nicht erotisch. Eher dicklich. Aber freundlich. Mit absoluter Bestimmtheit machte sie uns klar, dass wir auf Privatgelände gelandet waren. Und dieses lieber verlassen sollten, oder doch runter auf den Camping-Parkplatz kommen könnten. 

Wir entschieden uns natürlich fürs Verlassen und fuhren den Berg in Richtung San Sebastian hinunter. Dabei bot sich uns auch der ein oder andere Blick auf die wunderschöne Bucht, welche in den Morgenstunden noch von einer Wolkenfront bedeckt wurde. 

Um uns San Sebastian etwas genauer anzusehen, suchten wir uns einen preiswerten Parkplatz in Buchtnähe. 

Nach einem Frühstück und Laden unserer Technik (Ich schlief ein und wir wurden freundlich aus dem Schuppen gekehrt) begaben wir uns auf die inzwischen sonnige Promenade in Richtung Altstadt um Emmas Empfehlung nach Tapas Konsum Folge zu leisten. Ein paar Minuten in Google brachten uns zur Bar Zeruko und ließ uns Seeigel-Creme in Seeigel Hirnschalen mit Stacheln serviert bekommen, Garnelen-Mayo-Toast und Wachtelspiegelei-Baguette genießen.

Genießen ist in diesem Zusammenhang ein eher einseitiges Wort, schließlich beförderte allein der Geruch von Tapas bereits die gesamte Magenfüllung der letzten Wochen aus meinem Bauch in Richtung Kehlkopf. Nur meiner überragenden Körperbeherrschung hat Zeruko es zu verdanken, nicht in einem neuen und mehrfarbigen Braunton zu erstrahlen. 

Nachdem wir aufgrund des gestrigen Feiertags noch Freibier geschenkt bekamen, wollte uns auch schon ein Dealer Ananas-Bonbons andrehen, welche wir allerdings dieses Mal ablehnten. Sahen wir schon so ranzig aus, dass wir Ananas-Bonbons nötig hatten?

Da sich in der Zwischenzeit auch schon unsere Parkzeit dem Ende nährte, entschlossen wir uns aufzubrechen und auch das wunderbare und inzwischen angenehm warme San Sebastian zu verlassen. 

Nach ca. 2 ½ Stunden Küstenstraße und kleineren Staus kamen wir in Biarritz an. Surferhochburg. Ewige Sucherei brachte uns dann doch zu einem strandnahen Parkplatz und wir genossen die Nachmittagssonne am Strandabschnitt Plage de Marbella. Zwar war es deutlich kälter als an der Südküste, dafür wurde durch den Wind das Meerwasser des Golf von Biscaya ordentlich aufgeschäumt und erzeugte große Wellen, die sich super zum Surfen und Kämpfen eigneten. 

Jannis wurde bereits nach kurzer Zeit vom Rescue-Team aus dem Wasser gepfiffen, nachdem die obercoolen Baywatch-Imitate wehrlos mit ansehen mussten, wie Jannis kläglich in einer zwei Meter Welle versank. 

Bei mir dagegen verzogen sie fünf Minuten zuvor keine Miene, nachdem jede Art von Welle an meinem klobigen Körper zerbrachen.

Bevor es zu spät wurde um einen offenen Supermarkt zu finden, brachen wir gegen 20 Uhr vom Strand auf und betraten pünktlich zum Ladenschluss den letzten Casino Supermarché auf unserer Tagesetappe. 

Da auch im französischen Biarritz wieder einmal irgendeine Kirmes war und die Straßen voll von Leuten, Musikern und Bühnen waren,  flanierten wir mit der Masse durch die Stadt und fanden einen ruhiges Plätzchen auf dem langen Natursteinsteg direkt gegenüber des Leuchtturmes, welcher einen wunderbaren Blick auf die nächtliche Kulisse von Biarritz bot. 

Mit Wein und Apfelschnaps bewaffnet, warteten wir auf das Feuerwerk, welches um 23 Uhr stattfinden sollte. Da es sich wohl um ein Missverständnis handeln sollte, suchten wir gegen Mitternacht unseren Schlafplatz auf, welcher auch dieses Mal wieder ein strandnaher Parkplatz war.

beingontheroad – Tag 12 – San Sebastian

Ausgeschlafen ging es heute nach Bilbao, wobei wir uns nach der Hälfte und 17 € weiterer Maut entschlossen den letzten Teil der Route wieder auf der Landstraße zurückzulegen. Um 15:00 Uhr trafen wir in Bilbao ein, wo schon wieder eine Kirmes war. Selbige umfuhren wir und parkten im Parkhaus einer Shopping-Mall. Die Stadt schien wie ausgestorben. Alle Geschäfte hatten geschlossen und auch viele Gaststätten und Restaurants hatten zu. Wir hatten jedoch Hunger bis unter beide Arme.

Unsere Suche nach Essbarem endete schlussendlich im „Ribs“, wo wir es uns mit Burgern und Salat gutgehen ließen. Vom Caesar-Salat schwärmte ich selbst am letzten Roadtrip-Tag noch.

Beim anschließenden Stadtrundgang bewunderten wir nicht nur die Architektur des Guggenheim Museums, sondern schlenderten auch durch die wunderschöne Altstadt von Bilbao.

Die Stadt war es auf jeden Fall wert den sowieso geplanten Weg in Richtung Atlantik einzuschlagen und auch die Tagesetappe durch das spanische Hinterland auf sich zu nehmen. 

Um 20 Uhr ließen wir Bilbao hinter uns und nahmen uns Emmas Tipp zu Herzen nach San Sebastian zu fahren. Auf dem Weg an der Küste entlang boten sich erneut tolle Landschaftseindrücke. Dieses Mal nicht nur 10° kälter, sondern auch um einiges schroffer.

In jeder Ortschaft, die wir durchkreuzten, trafen wir auf trinkende und feiernde Einheimische, die die Straßen zu ihren Wohnzimmern machten. Wie wir später herausfinden sollten, herrschte Feiertag und die Spanier feierten an diesem Tag Maria Himmelfahrt, was auch die geschlossenen Einkaufsmeilen in Bilbao rückwirkend erklärte.

Nachdem Jannis mal wieder unzählige Park- und Schlafmöglichkeiten wörtlich „links liegen ließ“ erreichten wir auch schon fast San Sebastian, wobei wir nur ein spektakuläres Feuerwerk hinter den Bergrücken erahnen konnten, welches den nächtlichen Himmel rot färbte. 

Leider konnten wir nur noch einen kurzen Blick erhaschen, bevor wir mit dem Auto in die absolut übervölkerte Stadt eindrangen. Unzählige Menschenmassen, gesperrte Straßen und wir wieder mittendrin. Nach dem Beobachten des nächtlichen Getümmels machten wir uns eine Stunde nach Mitternacht auf die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz und fuhren auf den Monte Igueldo, wo wir in der Nähe eines Leuchtturms einen ruhigen Parkplatz fanden, der uns bis in die Morgenstunden etwas Schlaf garantieren sollte.

beingontheroad – Tag 11 – Barcelona

Leicht verschwitzt war unser nächstes Ziel Barcelona, wo wir auch gegen Mittag ankamen. Aber mehr als vier Stunden Aufenthalt sollten es nicht werden, also zeigte Jannis mir die ihm schon bekannten Plätze: Mont Montjuic (tolle Aussicht auf die Stadt) auf den wir mit der Seilbahn fuhren. Das Olympia-Gelände und einen Museums-Vorplatz.

Wir sparten uns die Innenstadt und steuerten das Camp Nou an. Während Jannis die Zeit dummerweise verschwendetete, da er im Stadium ansässigen Museum die Pokale und Ballon d’Ors von Messi filmte, konnte Ben noch einen kurzen Blick in das Stadioninnere erhaschen, bevor dieses 30-Sekunden später schloss und auch für Jannis nach dem Durchwuseln von nicht betretbaren Bereichen nicht mehr sichtbar wurde.

Mit einem leicht angefressenen Jannis verließen wir die Stadt in Richtung Bilbao. Da wir möglichst schnell wieder an die Küste wollten, durchfuhren wir das spanische Hinterland größtenteils via Autobahn. 

Nach ca. 200km mussten wir die ersten 30 € bezahlen. Puh!

Gegen 23:30 Uhr wurde Jannis neben sleepy me auch müde und wir nächtigten auf einer Raststätte unter einem Wellblechdach, welches uns erstmals vor der brühenden Morgenhitze schützte. 

beingontheroad – Tag 10 – Tossa de Mar

Als Ben gegen 9 Uhr seine Augen öffnete, wurde er instant von einem kleinen Franzosen mit sarkastischem Unterton angeschrien „Est-ce que vous avez bien dormi?“ Ben verstand natürlich mal wieder absolut nichts und Jannis sprang als Dolmetscher ein. Es stellte sich heraus, dass in der Nacht wohl die beiden Motoren des Bootes gestohlen worden waren. Da wir nichts gesehen hatten außer Sterne und Sand (zugegeben: wir waren auch ziemlich voll) konnten wir nicht weiterhelfen. Wir entschieden uns endlich eine Sanitäranlage zu suchen um richtig zu Duschen und folgten dann Pascals Rat zum Plage de Beauduc

Dort sollte es kaum Menschen geben, dafür Delphine und Haie. Nach einer Stunde Fahrt durch Schlaglöcher, erreichten wir einen von Kite-Surfern besiedelten und mit 5 cm großen Sardellen überbevölkerten Strand.  Falscher Abschnitt?

Wir entschieden uns heute endlich wieder ein paar Kilometer zu machen und nach Spanien weiterzureisen. Nach einigen vielen Kilometern kamen wir in Sête in einen dicken Stau, wodurch wir Hunger bekamen und in Cap d’Agde etwas Essen wollten und aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit auch einen Schlafplatz suchten. Der ortsansässige Lunapark (Kirmes) wimmelte von Assis und unser Auto kam uns auf dem Parkplatz, welcher nach Pisse stank und einen einem Assitreff glich, auch nicht sicher vor. Also ekeligen Döner mit kalten Pommes verdrückt und gegen 23 Uhr entschieden regelrecht aus dem „Krisengebiet“ zu fliehen.

Jannis war schon so angewidert, dass er die Motivation entwickelte ins knapp 500 Kilometer entfernte Tossa de Mar zu fahren. Mit mir als schlafenden Beifahrer zog er das Vorhaben auch durch und um 3 Uhr nachts erreichten wir letztendlich die spanische Stadt. Da Jannis bereits letztes Jahr in Tossa urlaubte, kannte er eine Strandstraße und wir schliefen im strömenden Regen bis 11:30 Uhr. Nach einem Supermarkt-Baguette-Frühstück zeigte Jannis mir die schönsten Ecken der Stadt (Altstadt, Leuchtturm). Als das Wetter von Regen zu bewölkt wechselte, fragten wir in einer Beachbar nach Strom, luden die Elektrik auf und chillten derweil am Strand. Als Dankeschön für den Strom aßen wir noch 2 Tiefkühlpizzen und tranken je zwei Bier.

Nachdem wir die Elektronik im Auto verstauten, packten wir Decken und Schlafsäcke ein um es uns am Strand mit vier großen Pullen Desperados bequem zu machen.

Dort beeindruckten uns zwei Spanierinnen mit ihren Turnübungen und wir kamen ins Gespräch. Nachdem sowohl unser, als auch ihr Alkohol verdunstet war, holte ich unseren Plastikwein und Apfelschnaps. Damit war es uns einige Zeit später möglich zwei Straßen-/Strandmusiker aus Barcelona anzulocken. Diese spielten eigene Akkustiksongs und Coversongs (u.A. Folsome Prison Blues). Am Strand kauften wir einer Gruppe Ananas-Bonbons ab und lutschten das ein oder andere Bonbon. Gegen 1 Uhr nachts trafen dann auch drei Freunde von Emma und Mar (die Turnergirls) ein und verließen uns kurze Zeit später. Daraufhin suchten wir unseren Schlafplatz hinter den Felsen auf (knapp 2 Meter oberhalb von zwei anderen Mädels, die wir aufgrund der 20%igen Neigung des Hangs auch fast in derselben Nacht noch rüberrollten). Von Mücken geplagt gingen wir um 6 Uhr an den Kiesstrand und wachten später zwischen Badegästen in unseren Schlafsäcken auf. Zuvor hatte der morgendliche Traktorrundgang zur Strandsäuberung uns schon das ein oder andere Mal geweckt und in andere Ecken des Strands getrieben.

beingontheroad – Tag 9 – Salin de Giroud (Plage d’Arles)

Tatsächlich frühstückten wir mit Öffnen des Supermarktes ein Selfmade-Baguette und fuhren durch kleine französische Hinterland Orte in Richtung Camargue. Dadurch ergaben sich ganz neue Ausblicke auf Meer, Landschaften und Küste. Da wir bis dato lediglich Küstenstraßen gefahren waren. In der Region der Camargue angelangt, präsentierte sich diese als französisches Holland. Flach, trocken und trostlos. Es gab viele ausgetrocknete Gewässer und einige Industrieanlagen.

Wegen des leichten Frusts entschieden wir uns für einen Zwischenstopp bei MC, um bei 35° ein paar Cokes zu genießen. Da wir als Orientierung in der Camargue unser Kartenmaterial verwendeten, wählten wir Salin de Giroud als nächstes Ziel. Diesen Ort wollten wir trotz der ersten Ernüchterung auf jeden Fall erreichen. Schließlich hatte Hartmut uns mit seiner Flamingo-Ankündigung schon neugierig auf die Camargue gemacht. Auch Milena schwärmte von der Landschaft in der Camargue

Durch Zufall gelangten wir an eine Autofähre, die nur 5 € kostete. Da wir sonst wahrscheinlich zu geizig gewesen wären selbige zu nutzen, bei dem was uns die Camargue bisher präsentierte.

Zum Glück machten wir die Erfahrung mit der kleinen Autofähre und waren wenig später schon in Salin de Giroud angelangt. Dort folgten wir erst einmal dem Camping- und Sanitärschild. Duschen war eine tolle Idee. 

Wir kamen an eine kleine Sanitäranlage für Camper. Duschen und WC für 80 Cent, geil! Vor dem Duschen erkundigten wir uns allerdings nach dem Strand, da uns diese Reihenfolge deutlich sinniger vorkam. 

Auch dieses Mal kam uns der von den Einheimischen empfohlene Strand „spanisch“ vor und wir suchten auf eigene Faust weiter. Auf der Landstraße fragte Jannis diesen wandernden vollbärtigen Mann nach dem Weg zum Strand und wir bekamen den Tipp: Plage de Piemanson. Ein Strandabschnitt, an dem das Campen ohne Genehmigung oder Kosten geduldet ist. 

Als Dankeschön nahmen wir den Vollbärtigen die letzten Kilometer bis zum Strand mit und erfuhren so, dass er Schweizer ist. Ich verbrachte die Zeit im Kofferraum. Dadurch hatten wir die Möglichkeit wieder einmal eine nette Seele kennenzulernen und bekamen neben weiteren Tipps auch einige Flamingos zu Gesicht. 

Was wir dann erblickten, war fast schon eine Offenbarung. Hinter Salzwassertümpeln bekamen wir den Einblick auf einen 2-3 km langen Strandabschnitt, voll mit Wohnwagen, Zelten, Autos, Campern und ganz eigenen Gebilden. Ein riesiger Campingplatz in der ersten Reihe direkt am Meer. 

Wohl gemerkt, wie schon der Vollbärtige angekündigt hatte, ohne jegliche Sanitäranlagen. Nachdem wir unseren ersten Sandstrand des Trips zu sehen bekamen, mogelten wir uns in die dritte Reihe vor dem Meer und sprangen in die Fluten. 

Nach einem kurzen Mittagsschlaf im Sand zogen wir den Strand entlang. Piratenflaggen, Wohnwagen mit Holzvorbauten, Angler, Outback-Wohnmobile und kiffende Menschen. Wir mal wieder mittendrin.

Der Eindruck glich einer Mischung aus Hartz IV- Siedlung und Hippie-Kommune. Nachdem wir wenigstens die kleine Imbiss-Bude Chez Cathy gefunden hatten und eine kleine Mahlzeit eingenommen hatten, mit dem Wissen, dass rein gut geht, raus aber hinter den Dünen stattfinden muss, tranken wir noch ein paar Kronenburg. 

Gut gelaunt zogen wir danach durch die Wohnwagenschluchten und hielten Impressionen fest. Dabei stießen wir auch auf einen folierten Feuerwehrwagen aus Berlin, der Pascal und Sarah gehörte, die mit ihren Kids Nele und Noah unterwegs waren. Wir kamen ins Gespräch und wurden auf einen Drink eingeladen. Zusammen quatschten wir über Gott und die Welt, tranken Bier und Wein, aßen Chips und Nüsse und lutschten Ananas-Bonbons. 

Unser Gelage endete irgendwann um 2 Uhr, als Pascal und Sarah sich in ihren umgebauten Feuerwehrwagen zurückzogen und wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz am Strand machten. 

Schlussendlich legten wir uns mit unseren Isomatten und Schlafsäcken in den Windschatten eines Fischerbootes am Strand und genossen die Nacht unter sternenklaren Himmel.

Kneipentour 2017 – Tag 1 – Little Lui

Ein kurzer kleiner Sommerregen kühlt den Asphalt vor dem Little Lui auf der Luxemburger Str. 43 gerade ab, als die ersten 5 Kölschdates unserer kleinen Wanderausstellung gerade ihren Platz an den Wänden der Eckkneipe finden. 10 Bilder vertreten fünf Kneipenbegegnungen. Egal, ob Ben im Little Lui, eine Mühlenkölsch Begegnung mit Hanna oder der Ausflug an den Brüssler mit Nicci. Direkt neben den Portraits erzählen zwei Din-A4-Papiere von der Begegnung. Online alles hier nachzulesen. In den nächsten Tagen wird die Ausstellung kontinuierlich Tag für Tag um fünf neue Begegnungen erweitert.

Jetzt klingen aus den Boxen aber erst einmal die  ersten Songs unseres Freundes, Simon X, der während der Kölschtour für musikalische Untermalung sorgt. Ab 18 Uhr beginnt das kleine Lui sich endlich langsam zu füllen und sowohl Fremde als auch Bekannte trinken die ersten Kölsch zusammen. Das Wetter meint es erstaunlich gut mit uns, und so verlagert sich das Geschehen überwiegend unter den freien Himmel vor der gemütlichen Eckkneipe, bis später das Licht der Neonreklamen das Sonnenlicht ablöst.

Einen besseren Start für unsere Auf ein Kölsch Kneipentour hätten wir uns wohl nicht wünschen können. Was nicht nur am Wetter und den netten Menschen lag, die schon am ersten Tag mit von der Partie waren und mit denen wir heute auf den Tourstart anstoßen durften. Ein großer Dank gilt auch dem perfekt vorbereitet Little Lui, das mit bester Laune einen gehörigen Anteil leistete. Danke, Freunde. Und das sagen wir hier nicht nur einfach so – nein, dass meinen wir so!

Wer es gestern nicht ins Lui geschafft hat, darf sich uns heute im Stiefel anschließen. Dort haben wir 10 neue Bilder und 5 schöne Geschichten dabei! Alle weiteren Tourdaten der nächsten vier Tage gibt’s sonst hier noch einmal schnell im Überblick. Wir verbleiben bis dahin mit einem freundlichen Prost und freuen uns auf heute Abend!

Die weiteren „Auf ein Kölsch“ Kneipentour-Dates

Kneipentour 2017 – Tag 2 – Stiefel

Tag 2. Wir sind auf der Züplicher angekommen. Man könnte behaupten Freitag Abend „ein gewagtes Unterfangen“ oder „eine sichere Anlaufstelle“. Schon um 20:00 Uhr ist die Kultkneipe gut gefüllt. Was nicht an unserer Ausstellung, sondern am treuen Stammpublikum liegt. Aber das ist heute egal, denn wir haben auf den wunderbar runtergerockten Wänden der geräumigen Eckkneipe mit den kultigen Neonbuchstaben eine gute Präsentationsfläche für die Bilder gefunden. 12 neue Bilder haben wir heute im Schlepptau. Kölsch mit Julien im angestaubten Knobelbechereinen Ausflug in die Welt des Uni-Centers mit Endidie Bierreise zur Tischtennisplatte mit Isis und einige mehr. Für etwas Licht sorgt unser Neonsign, welches in Biergelb leuchtend auch unser limitiertes „Auf ein Kölsch“-Kneipentour T-Shirt heute in Szene setz. Ein paar Bänke müssen zwar ihren Platz verlassen, aber machen sich auf der gegenüberliegenden Seite immer noch gut. Ob der treue Stiefelgänger das überhaupt gemerkt hat, wir wissen es nicht!

Simon X, der sich schon lange auf sein DJ Pult im Stiefel freute, passte sogar seine Hitlist für den Abend an die Rock- und Indiewünsche des Publikums an. Und so vermengte sich eine große Menge an Stammpublikum mit einer treuen Zahl neuer und seit vorgestern bereits bekannter „Auf ein Kölsch“-Fans auf dem Gehsteig vor der Bar.

Dass der kleine Abstecher in den Veedelclub zum Abschluss schon fast als vorhersehbares Aftershow-Getümmel einzustufen ist, finden wir selbst ein bisschen gut und freuen uns über die neu gewonnenen Biertrinker und die bereits als Bierfreunde einzustufenden Mitreisenden des vorgestrigen Tourstarts.

Wers gestern auch nicht in den Stiefel geschafft hat, der darf sich uns gerne heute in der Stapel.bar anschließen. Denn auch dort haben wir wieder 10 neue Bilder und Geschichten im Schlepptau. Von der Stimmung wollen wir jetzt gar nicht erst groß reden, denn dafür sind ja die Bilder und das Video da. Somit könnt ihr Euch auch heute ein eigenes Bild unserer reisenden Fotoausstellung machen!

Die weiteren „Auf ein Kölsch“ Kneipentour-Dates

Noch etwas mehr über den Stiefel und ein paar andere Worte findet ihr auch wieder bei den Freunden von We Are City.

Kneipentour 2017 – Tag 3 – Stapel.bar

Unter Palmen aus Plastik sitzt hier heute niemand! Denn die sind echt! In unserer sehr belgisch geprägten Kneipentour gabs gestern den ersten und einzigen Ausreißer. Für die Stapel.bar war unserer Meinung nach kein Weg zu weit – und so richtig weit ist das ja auch gar nicht. Ganz im Gegenteil. Am Puls Ehrenfelds hat Thomas da eine ziemlich chillige und äußerst geil eingerichtete Bar aus dem Boden gestampft. Die umfunktionierten Europaletten sind mit ihren bequemen Sitzkissen der perfekte Platz für den inzwischen dritten Halt auf unserer Tour.

Als Fläche für unsere Kölschstories mit JoannaChristophSimonPhilipp und Co. dienten die mit Graffiti verschönerten Außenwände der Stapel.bar. Damit hing „Auf ein Kölsch“ gestern zum ersten Mal unter freiem Himmel. Eine kleine Kneipenpremiere sozusagen. Trotz des eigentlich durchwachsenen Wetters eine gute Entscheidung, wie wir finden.

Wer es bisher noch nicht in die Stapel.bar geschafft hat, sollte das übrigens schnellst möglich nachholen. Noch könnte man die geräumige Bar nämlich als freshen Geheimtipp in Ehrenfeld ankündigen. Eure Freunde werden ähnlich begeistert sein, wie unsere Beerbuddies – versprochen. Einen digitalen Vorgeschmack gibt’s auch heute wieder mit einem kleinen Video und unseren Bildern vom Abend.

Die weiteren „Auf ein Kölsch“ Kneipentour-Dates

Eine andere Sicht auf den Abend gibt es, wie die letzten Tage auch, bei den Jungs und Mädels von We Are City. Hier könnt ihr den ganzen Beitrag lesen…

Lagersale bei Chips & Champagner

Der aufmerksame Instagram-Freund wird in den letzten Tagen mitbekommen haben, dass wir aktuell bei Chips & Champagner im Store einen kleinen Lagersale haben. Da wird in naher Zukunft im Studio renovieren werden, muss das Shop-Lager leer. Aus diesem einfachen Grund, läuft zur Zeit der Lagersale im Shop und ihr bekommt mein auf 1000 Exemplare limitiertes Erstlingswerk für 15,00 statt 35,00 Euro. Ja, dass liegt unter dem Produktionskosten, aber macht das Buch natürlich nicht schlechter. Haha.

Knapp 200 Bücher gibt’s noch. Danach ist die Auflage ausverkauft. Aufgrund gewisser Anwaltlichen Rahmenbedingungen und dem Crowdfunding-Versprechen folgend, wird es dieses Buch danach nie wieder in einer neuen Auflage geben. Wer noch kein Exemplar hat, sollte zuschlagen. Vielleicht sind die Dinger ja irgendwann auch mal richtig viel wert.

Wollte ich nur kurz mitgeteilt haben, viel Spaß beim Shoppen. Andere Aktionen bekommt ihr auf Instagram immer als erstes mit, auf FB bin ich aktuell mal wieder geblockt. Ups.

Picdrop unter eigener Domain betreiben

Das Berliner Unternehmen PicDrop hat sich in den letzten Jahren zum verlässlichen Dienstleister für den Bildaustausch zwischen Fotografen und ihren Kunden entwickelt. Dank ständiger Updates wird das Webtool ständig besser. Wer bereits seine eigene Website unter einer Top-Level-Domain hostet, kann seit einiger Zeit auch PicDrop dank Weiterleitung über die eigene Domain laufen lassen. So werden Kunden statt auf die picdrop.de-Adresse in Zukunft über die Adresse des Fotografen geleitet und können beim Bilddownload nicht mehr erkennen, dass es sich bei dem Galerie-Anbieter um einen dritten Dienstleister handelt. Weitere Möglichkeit der Individualisierung und Logo-Implementierung helfen so auch beim Datenaustausch das eigene Branding konsequent durchzusetzen. In dieser kurzen Anleitung zeige ich Euch, wie Ihr in wenigen Schritten PicDrop über die eigene Domain umleiten könnt.

Voraussetzung für die Web-Integration ist ein Apache-Server mit PHP-Unterstützung. Dies kannst Du bei deinem Hoster erfragen oder in den Paket-Einstellungen herausfinden.

So geht die Installation:

  1. Entpacke Deine heruntergeladene PicDrop-ZIP-Datei.
  2. Logge Dich über FTP auf Deinen eigenen Webserver ein oder nutze den Web-FTP Deines Hosters
  3. Rufe dort Dein Stammverzeichnis auf, also das Verzeichnis, in dem auch die index.html oder index.php-Datei Deiner Website liegt. Bei einer WordPress-Installation lädst Du den Ordner einfach ins Hauptverzeichnis zu den wp-admin, wp-content, wp-includes hoch (Die Index.php Datei solltest Du niemals überschreiben!) 
  4. Lade den PicDrop-Ordner in genau dieses Verzeichnis. Wichtig: Lade unbedingt den gesamten Ordner hoch und nicht nur die Datei im Ordner!
  5. Jetzt kannst Du Dich noch entscheiden, ob Du diesen Ordner umbenennen möchtest. (z.B. in »daten«, »kunden«, »upload« oder ähnliches anstelle von »picdrop«) Falls Du nichts veränderst, werden Deine Galerien später unter www.deinewebsite.de/picdrop/albumname erreichbar sein. Wichtig: nach dem ersten Aufruf Deiner Galerie über diese neue Adresse kannst Du den Ordner nicht mehr umbenennen. Entscheidest Du Dich später anders, musst Du die Web-Integration neu installieren. Ich habe mich für den Ordnernamen »clients« entschieden
  6. Nun rufst Du über deine URL www.deineseite.de/picdrop auf. (Oder ersetze „picdrop“ hier ggf. durch den Namen des soeben umbenannten Ordners. In meinem Beispiel www.deineseite.de/clients)
  7. Das Tool installiert sich nun von selbst und Du wirst danach in Deine PicDrop-Oberfläche weitergeleitet.
  8. In der Adressleiste oben siehst Du, dass PicDrop von nun an unter Deiner Adresse läuft.
  9. Fertig!

Deine Bilder musst Du auch in Zukunft weiter über deinen PicDrop Account hochladen. Sie landen nicht auf Deinem Webserver. Bei der soeben installierten Web-Integration handelt es sich nämlich „nur“ eine Umleitung, die dafür sorgt, dass Du PicDrop mit Deiner eigenen Adresse nutzen kannst und Deine Kunden auf Deine eigene Domain geleitet werden. Dank dieser Umleitung nehmen deine Kundendaten allerdings keinen Platz auf deinem Webserver ein, sondern werden weiterhin von PicDrop selbst gehostet und verwaltet. Sehr angenehm!

 Das Web-Integration.Zip von PicDrop kannst Du in deinen Kontoeinstellungen unter dem Reiter „Deine Tools, Website“ herunterladen.

Du verwendest noch kein PicDrop? Hier geht’s zum einmonatigen Test-Account. Ohne Abofalle 30 Tage lang testbar, danach im „Free“-Modus mit einigen Limitierungen sogar weiter nutzbar.

Wie aus meinem Bikini-Streifen Projekt einfach nichts wurde.

Beim Aufräumen meiner Daten für den großen Serverumzug bin ich auch über eins meiner alten und offiziell als gescheitert geltenden Projekte gestolpert. „Tanning Lines“ bzw. „Bikini Streifen“ war der Arbeitstitel des Projekts. Kurz nach meiner Nudelines Ausstellung in 2015, hatte ich direkt wieder Lust auf ein neues „konzeptionelleres“ Projekt. Die Idee war relativ simpel, ich wollte ein Bodyscapes Projekt. In schwarz-weiß, mit einem identischen Licht Setup und einer gewissen Vergleichbarkeit.

Die als Ausstellungs-Konzept entworfene Serie sollte verschiedene Menschen mit verschiedenen Bikini-Streifen featuren. Die Persönlichkeit selbst stand dabei eher im Hintergrund. Nach langem Suchen hatte ich mit Sarah das erste Mal die Chance das Projekt voranzutreiben, über genau diese Bilder bin ich nun gestolpert.

Damals dachte ich noch, wenn man erst einmal ein paar Fotos hat, wird es auch einfacher entsprechende Modelle für das Projekt zu finden. Nach dem Shooting mit Sarah fertigte ich also eine kleine Konzeptmappe an, die ich per PDF verschicken konnte. Bei Agenturen fand das Konzept natürlich keinen fruchtbaren Boden und ziemlich schnell musste ich feststellen, dass auch die Modelsuche sich als schwierig herausstellte.

Entweder hatten die meisten Modelle keine Bikinistreifen, weil sie sich ohne Bikini sonnen und penibel darauf achten, dass es für Shootings eben keine Bikini Streifen gibt, die gegebenenfalls sogar von Make-Up Artists überschminkt werden müssen – oder das Projekt war ihnen eben zu freizügig.

Damals hatten mir befreundete Fotografen geraten, doch einfach Bräunungsspray zu nehmen und Bikini-Streifen nachzubilden. Kam für mich aber weder damals, noch heute in Frage.

Nun, 3 Jahre später, würde ich das Projekt einfach anders angehen und die entsprechenden Modelle einfach buchen. Damals habe ich keine Modelle für freie Arbeiten gebucht, sondern immer versucht jemanden zu finden, der die Projektidee ähnlich gut fand, wie ich. Was Projekte wie Nudelines oder auch mein inzwischen zweites Buch „Tage Danach“ zu ziemlich lang in der Schublade vegetierenden Projekten machte. Nichtsdestotrotz fanden sie irgendwann ihre Umsetzung. „Tanning Lines“ allerdings bis heute nicht. Womit ich mich in den letzten Jahren aber auch ganz gut arrangiert habe. Schließlich gibt es keinen Zwang, dass jede kleine Idee auch in die Tat umgesetzt wird.

Auch wenn ich die Projektidee heute gar nicht mehr so gut finde, wie ich sie vielleicht damals erachtet habe, hat das Shooting mit Sarah hat sich trotzdem gelohnt. Zwei der Motive gefallen mir noch heute, womit ich der Strecke eine gewisse Zeitlosigkeit zusprechen würde, eins schaffte es sogar in unsere Loft am Hafen Gruppenausstellung. Womit das Shooting in Summe sogar mehr Verwendung fand als die ein oder andere Fotoserie die ich in den letzten Jahren schoss.

In gewisser Weise ist es sogar eine Befreiung, wenn man den Mut aufgebracht hat ein Projekt guten Gewissens zu beerdigen.

Erster Erfahrungsbericht mit dem SumUp Kartenterminal Air

Eigentlich war ich immer großer Bargeld Fan. Ich mag den Bezug zum Geld, den man dadurch hat. Seitdem ich allerdings Car2Go und MyTaxi für mich entdeckt habe, ist es mit der Bargeld Liebe etwas vorbei. Gefühlt war ich sowieso einer der letzten meiner Generation, der auf’s Bargeld geschworen hat.

Eine Erfahrung, die ich aus den letzten Veranstaltungen mitgenommen habe, ist auch die Gewissheit, dass PayPal noch gar nicht so verbreitet ist, wie es sein sollte.

Zwar hatte ich nie das Vertrauensproblem bei Aussagen wie “Kann ich das später zahlen?” aber den meisten macht es wohl doch ein schlechtes Gewissen. Darum habe ich nach dem Buchrelease entschlossen, endlich in einen Kartenterminal zu investieren. Damit gehören auch Ausreden im Studio à la “Würde das gerne kaufen, aber habe leider nicht genug Geld dabei” der Vergangenheit an.

Also habe ich mir ohne große Recherchen einfach mal einen SumUp bestellt. Und obwohl ich es noch nicht ausgiebig genutzt habe, bin ich bereits verliebt. Warum, möchte ich hier ein wenig erläutern. Vielleicht hilft’s ja auch Eurem Berufsalltag. Außerdem bekommt Ihr über diesen Link 14,00 € Rabatt bei Eurer SumUp Bestellung!

Keine Fixkosten mit SumUp!

SumUp Kartenterminal und iOS App fürs iPad

Da ich nicht ständig auf Kartenzahlungen angewiesen bin, finde ich es schon einmal gut, dass außer den geringen Investitionskosten von 39,00 € für das Kartenlesegerät, keine weiteren Fixkosten anfallen.

SumUp verdient also nur Geld, wenn auch ich Geld umsetze. Die Konditionen variieren je nach Zahlungsart. Wird bei mir z.B mit EC-Karte bezahlt, nimmt sich SumUp 0,95 % der Buchungssumme. Das entspricht in etwa den Gebühren, die auch Paypal auf Eingangstransaktionen im Geschäftskonto erhebt.

Bei Kreditkarten nimmt sich SumUp 2,75% was ebenfalls den branchenüblichen Gebühren entspricht.

SumUp unterstützt die folgenden Zahlungsdienstleister

  • VISA
  • Visa Pay
  • Mastercard
  • Maestro
  • American Express
  • Apple Pay
  • Google Pay
  • kontaktlose Zahlung per NFC
  • Discover
  • UnionPay
  • Electronic Cash (EC-Karten)
  • DinersClub International
HandlichDer SumUp Kartenterminal

Die kinderleichte Bedienung von SumUp

Da der Kartenterminal an sich nicht viele Funktionen hat, ist die Einrichtung und Verwendung entsprechend einfach. In meinem Fall nutzte ich ausschließlich mein iPad Mini 4 für die SumUp Zahlung. Auf dem iPad werden sowieso schon die Eventbrite Tickets für Veranstaltungen verwaltet, aber auch der Versand und die Auftragsabwicklung der Shopify Bestellungen von Chips & Champagner laufen über das iPad. Es hat sich als guter Weggefährte dafür herausgestellt.

Verbunden wird der SumUp Air Kartenterminal einfach per Bluetooth mit dem gewünschten Device. Der größere SumUp 3G Terminal kommt mit eigener SIM und benötigt kein zusätzliches Device für die Abwicklung.

Sobald das Terminal verbunden ist, könnt Ihr auf der App einen Betrag von min. 1,00 € eingeben und per Karte bezahlen lassen. Damit verifiziert Ihr gleichzeitig auch den Terminal und Euer im Benutzeraccount hinterlegtes Bankkonto. Verwaltet wird all das über das einfache Webinterface auf der SumUp Seite.

Wer einen eigenen Store, einen Pop-Up Store oder deutlich häufiger auf Kartenzahlungen angewiesen ist und mehrere Produkte anbietet, kann bei SumUp sogar ein vollwertiges Point-of-Sale System mit Kartenleser, Drucker für Belege und App-basiertem Kassensystem anfordern. Zum heutigen Zeitpunkt bin ich davon allerdings noch weit entfernt.

Flexible Auszahlung

Besonderer Pluspunkt, der schon lange nicht mehr selbstverständlich ist: Eure Auszahlungstage könnt Ihr im Benutzeraccount selber festlegen. Wahlweise werden euch Eure Einnahmen täglich, wöchentlich oder monatlich gutgeschrieben. Aufgrund der überschaubaren Buchungen habe ich mich zum Beispiel für monatliche Auszahlungen entschieden. Das hält Belege und Transaktionen auf den Kontoauszügen im Zaum.

Der Auszahlungszyklus kann trotzdem jederzeit geändert werden, falls man doch unsicher ist.

Schnittstelle zu Debitoor

SumUp Schnittstelle zu Debitoor

Eine weitere große Freude ist für mich persönlich die Schnittstelle zu Debitoor. Per kostenloser Debitoor App wird SumUp in die eigene Buchhaltung hinzugefügt. Ich nutzte Debitoor schon seit 2 oder 3 Jahren und bin immer noch sehr happy mit dem cloudbasierten System.

Über die Schnittstelle wird SumUp wie ein eigenes virtuelles Konto dem Debitoor-System hinzugefügt und jede einzelne Buchung wird, noch bevor sie auf das hinterlegte Bankkonto überwiesen wird, aufgelistet. Über Debitoor kann dann mit wenigen Klicks die passende Rechnung zu dem Betrag erstellt und auf Wunsch direkt per Mail an den Kunden verschickt werden.

Die App zum SumUp Kartenterminal

Sicherheit

Ein Thema, was uns Deutschen bei Kartenzahlung immer auf dem Herzen liegt, ist die Sicherheit. Am liebsten heben wir doch an unserer Hausbank ab und kontrollieren den Automaten lieber einmal zu viel.

Gerade bei einem so kleinen Gerät, was über einen Alltagsgegenstand wie das Handy oder das iPad gesteuert wird, können die Bedenken groß sein. Aus meiner kurzen Zeit bei einem dieser größeren Onlineshops weiß ich aber, die Auflagen für Zahlungsmethoden wie VISA Card sind enorm. Deswegen haben auch nur wenige Händler die Lizenz oder das Zertifikat dafür. Vielmehr binden sie Dienstleister, die sich darauf spezialisiert haben, in ihren Zahlungsprozess ein, ohne, dass wir es mitbekommen. Viele der Auflagen wären von kleinen- bis mittelständischen Unternehmen nämlich gar nicht zu erfüllen.

So verhält es sich auch mit SumUp. Eine Zahlung über das SumUp Terminal ist so sicher, wie eine Kartenzahlung über ein Terminal eben ist. Basta. Mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen.

Hintergrundinfo: Gegründet wurde SumUp übrigens schon 2011 in Großbritannien. Einige Venture-Capitals und Firmen wie American Express haben das StartUp finanziert. Seit 2012 sind sie auf dem deutschen Markt und sind inzwischen mit knapp 900 Mitarbeitern in 31 Ländern aktiv.

14,00 Euro Rabatt auf deinen SumUp

Fazit: Was mich an SumUp überzeugt

  • keine monatlichen Fixkosten
  • geringe Investitionskosten
  • faire Gebühren
  • schönes schlichtes Design
  • unkomplizierte Funktionsweise
  • Kompatibilität zu vielen Zahlungsdiensten (Apple Pay, Google Pay, Visa &Co)
  • Schnittstelle zur Buchhaltungssoftware Debitoor
  • einfache und schöne Apps für iOS und Android

Solltest Du jetzt auch Bock auf SumUp bekommen haben, bekommst Du über diesen Link 14,00 € Rabatt auf Deinen Kartenterminal Kauf. Das beinhaltet auch ein 30-tägiges Rückgaberecht, falls er Dir doch nicht gefallen sollte.

Einer der bekanntesten Mitbewerber von SumUp ist das schwedische Unternehmen iZettle. Auch Shopify bietet inzwischen eigene Kartenterminals für den Point-of-Sale passend zum eigenen Shopsystem an. Beides habe ich bisher noch nicht getestet.

Terminal für Kartenzahlungen von SumUp

Die offenen Ateliers 2019

Ein wenig unter dem Radar und ohne große Aufmerksamkeit habe ich auch dieses Jahr mit meinem Studio wieder an den offenen Ateliers im rechts-rheinischen Stadtgebiet Kölns teilgenommen. Es war inzwischen meine 4. oder 5. Ausstellung im Studio. Mich hat in den letzten Jahren dabei vor allem fasziniert, dem immer gleichen Raum eine immer neue Präsentationsidee zu verpassen. Obwohl sich viele Parameter nicht ändern lassen. Nach den letzten Jahren und immer einer großen Auswahl an Fotografien, habe ich mich dieses Jahr an dem Motto „less is more“ orientiert.

Schon länger hatte ich die Idee, einfach ein einziges Großformat Bild zu zeigen und das Studio so praktisch in der Mitte zu teilen. Sodass Besucher praktisch beim Eintritt ins Studio direkt vor dem Motiv stehen. Jetzt, 2019 mit einem alten Archivbild von Scarlette, habe ich die Idee schlussendlich mal umgesetzt.

Insgesamt 4,50 Meter x 2,81 Meter ist der Banner nun groß geworden, um das Geländer im Studio zu verdecken und die Treppe noch freizulassen. Im Rahmen der Öffnungszeiten des Hauses sorgten die Oberlichter der unteren Empore für die nötige Durchleuchtung des Schwarz-Weiß-Motivs. Zu später Stunde hatte ich noch einen LED-Fluter als Backup, der nach Sonnenuntergang einspringen musste.

Bei dem Druckdienstleister ließ ich die Folie für die Aufhängung extra an der Oberseite ösen und befestigte sie an den alten Metallösen von unserer Katharsis Ausstellung und am Metallträger. Funktionierte erstaunlich gut.

Auch wenn ich noch immer von der Idee, dem Schwarz-Weiß-Motiv und dem Präsentationsmedium überzeugt bin, habe ich am Wochenende wieder gelernt, dass Besucher meist mehr statt weniger Motive erwarten. Dabei ist ein gutes Bild doch viel besser als 5 schlechte. Witzigerweise dachten viele, dass das Foto in meinem Studio entstanden wär, was natürlich rein architektonisch gar nicht möglich ist. Aber das ist wohl eine weitere Geschichte für das Sender/Empfänger Buch.

Das ein oder andere gute Gespräch und das ein oder andere kalte Kölsch hat das Wochenende jedenfalls angereichert. Auf vielen verschiedenen Ebenen.

Kommunikationskanäle mit der App Franz bündeln

Die Kommunikation. Nichts wird von uns so selbstverständlich betrieben, selten infrage gestellt und hat trotzdem den vielleicht größten Einfluss auf die Wahrnehmung unserer Person, unserer Marke und unsere Positionierung.

Gerade durch die Digitalisierung sind unzählige neue Kommunikationswege entstanden. Die meisten davon kosten uns kein Geld, sind frei verfügbar und bedürfen wenig Pflegeaufwand. Schon die E-Mail gilt heute als fast altmodisch, obwohl sie sich erst seit in den letzten Jahrzehnten etabliert hat.

WhatsApp und andere Messenger machen heute im privaten Bereich die größte Kommunikationsfläche aus. Und hier wird es für uns Fotografen interessant. Aufgrund der zunehmenden Vermischung von sozialen Netzwerken, Kommunikationsnetzwerken und privat- und beruflichen Netzwerken, wird es immer schwerer die eigenen Nachrichten zu verwalten. Da fragt der Kunde noch einmal schnell nach einem aktuellen Bild per Facebook, das Model vom nächsten freien Shooting hat auf Instagram schon zugesagt, während die Visagistin via WhatsApp auf das Go wartet.

Natürlich könnte man jetzt versuchen, alle Produktionsteilnehmer und involvierten Menschen auf dem für sich selbst besten Kanal zu vereinen und die gesamte Kommunikation z.B. auf die von mir immer noch bevorzugte E-Mail auszulagern. In der Theorie klingt das gut, in der Praxis zeigt sich dann aber schnell: Es gibt einen Grund, warum wir von Mensch zu Mensch unterschiedliche Kommunikationstools bevorzugen. Wer auf Instagram sofort antwortet, guckt wahrscheinlich eher seltener in seine E-Mails. Gründe kann es dafür viele verschiedene geben. Affinität zu einem Netzwerk, andere Benachrichtigungseinstellungen etc.

Aber was heißt das nun für uns? Für uns Fotografen bedeutet das vor allem eins, wir müssen umdenken und uns flexibel auf neue Kommunikationswege und Möglichkeiten einstellen. Diese Flexibilität und kanalübergreifenden Kommunikationsmöglichkeiten sind nämlich der erste Schritt zur eigenen Brand im Selbstmarketing. Denn welcher Kunde, Ansprechpartner oder Kooperationspartner freut sich nicht, wenn er schnell und zuverlässig von seinem Fotografen eine Antwort auf dem eigens bevorzugten Kommunikationsweg bekommt? Richtig.

Da die Administration von so vielen Kanälen aber nicht unbedingt einfach ist, habe ich heute einen kleinen App-Tipp für Euch. Und zwar ist das die etwas unscheinbar klingende Desktop-App „Franz“, mit der Ihr fast alle bekannten Kommunikationskanäle auf Windows, OS X und Linux bündeln könnt. So werden zum Beispiel WhatsApps, Facebook-Messages, Skype-Nachrichten, ICQ Posts und viele andere Netzwerkupdates in „Franz“ abgerufen und können beantwortet werden, ohne, dass die jeweiligen Anbieterapps installiert und geöffnet sein müssen. Gerade am Desktop-PC erleichtert das so einiges an Arbeit.

Ich nutzte die App selbst erst knapp ein Jahr, bin aber hoch zufrieden. Bisher habe ich die Kanäle WhatsApp, Facebook-Messages und Skype darin vereint, sodass ich mir Facebook-Tabs, WhatsApp-Chrome-Tabs oder eigene Apps der Anbieter sparen kann. Franz ist dabei komplett kostenfrei und finanziert sich über freiwillige Spenden der Nutzer. Wer zufrieden ist, wird hin und wieder nach einer freien Spende für die App gebeten. Den Spendenwert könnt Ihr selbst bestimmen. Meiner Meinung nach die beste Voraussetzung für einen ausgiebigen Test! Die Chats bleiben dank API-Schnittstelle natürlich im jeweiligen Netzwerk sichtbar und sind nicht an die App Franz gebunden. Dafür gibt’s jedoch eine ganz passable Suchfunktion, mit der Ihr endlich auch Chatverläufe nach Schlagworten durchsuchen könnt. Was bisher bei den meisten Anbietern selbst noch nicht zufriedenstellend funktioniert.

Hier kannst Du Franz kostenfrei herunterladen und testen. Über Updates und Neuerungen hält Dich der Blog auf dem Laufenden.

Kneipentour 2017 – Tag 4 – Kölschbar

Kölsch statt Tatort. Auf diesen findigen Claim könnten Kreativ-Direktoren kommen. Sind wir aber nicht, deswegen steht er einfach nur so dort. Etwas dran ist trotzdem, denn wir tauschten die Couch im Wohnzimmer gegen die Kölschbar an diesem besagten Sonntag und viertem „Auf ein Kölsch“ Kneipentour Stopp.

Die gemütliche Kneipe mit ihrer schönen Fensterfront liegt genau mittig zwischen Rudolf- und Barbarossaplatz. Dennis und Malte, die beiden Jungs, die die Bar vor 6 Jahren zur Kölschbar gemacht haben, haben hier auch den Mexikölner erfunden. Die industrielle Mexikaner-Version, die wir schon die letzten 3 Tage als kleines kölsches Mitbringsel im Rollkoffer hatten. Hat sich übrigens als kleiner Wachmacher zu später Stunden mehr als bewährt.

Und so verbrachten wir unseren Sonntag überwiegend vor den Fenstern der Kölschbar und ließen das Wochenende ungewohnt entspannt ausklingen. Draußen hingen die Auf ein Kölsch“ Dates von LinaDavidBrittaPhilipp und Daniel einfach an der Fassade. Drinnen gab es dank des Kickertisches sogar die ersten offiziellen Kicker-Matches. Denn Kneipen und Kicker gehören in Köln zusammen, wie der Rhein und seine Rheinbrücken.

Ein besonderer Dank, gilt an dieser Stelle noch einmal dem Team aus der ziemlich gut klimatisierten Kölschbar, welches seinen eigentlichen Ruhetag opferte, um uns diese Kölschtour ohne Lücke zu ermöglichen! Danke.

Die weiteren „Auf ein Kölsch“ Kneipentour-Dates

Wie Jill von We Are City den Abend empfunden hat, könnt ihr im gleichnamigen Blog nachlesen.

Kneipentour 2017 – Tag 5 – Grünfeld

Alles hat ein Ende, haben wir schon von unseren Müttern zuhören bekommen. Oder spätestens von der ersten großen Liebe in der Schule. Auch unsere Auf ein Kölsch Tour hat sich ihrem Ende genähert und so hieß es gestern zum letzten Mal „Auf ein Kölsch“ Kneipentour 2017.

Für den fünften und letzten Tag haben wir uns dabei eine ganz besonders schöne Kneipe, das Grünfeld auf der Brüsseler Straße ausgesucht. Die herrlich ins Eckhaus eingebaute Kneipe mit ihrem überdachten Außenbereich ist immer eine gute Adresse und Garant für entspannte Abende mit Freunden.

Alle fünfzig Bilder im Schlepptau begrüßten die letzten fünf neuen „Auf ein Kölsch“ Geschichten die Besucher direkt am Eingang zum Biergarten. Jonas im ehemaligen ParadiesChristian im Rhein Energie StadionVera in der Braunstelle und Ninco auf seiner übergroßen Dachterrasse in Nippes gaben Euch einen letzten Einblick in die Geschichten dieses Blogs.

Zum Abschluss wurden geliebte Prints gegen Bierkränze getauscht, was sich dank der 1 € Kölsch Aktion des Grünfelds, die übrigens jeden Montag gilt, als lukratives Tauschgeschäft für die Verschönerung der eigenen vier Wände herausstelle und zu ordentlichem Kölschkonsum führte.

Irgendwann um 2:00 Uhr Nachts fand die „Auf ein Kölsch“ Kneipentour 2017 dann ihren glorreichen Abschluss unter den letzten verbliebenden Kölschfans. Wie immer Folgen ein paar Bilder und unser Videorecap. Die Bilder und Videos der anderen Tage findet ihr natürlich weiterhin in den Blogposts, auf unserer Facebook-Seite und bei YouTube.

Danke allen Mittrinkern, Organisatoren und Helfern für die Realisation dieser Tour. Danke auch dem Grünfeld für den Support. Einen schöneren Abschluss hätten wir uns nicht backen können! Much Love.

Wie Nicole den Abschlussabend im Grünfeld empfunden hat, könnt ihr auf We Are City nachlesen. Hier geht’s zu Nicoles Artikel

Buchhaltung in der Cloud mit Debitoor

Eine der ersten Schritte zur Professionalisierung und hin in Richtung Flexibilität und mobiles Arbeiten machte ich 2014. Bis dahin habe ich, wie viele von uns wahrscheinlich auch, mit Excel-Tabellen und InDesign/Pages gearbeitet, um Rechnungen auszustellen. Ein Weg, der zwar legitim ist, aber durchaus einschränkt und auch viele Flüchtigkeitsfehler ermöglicht. Etwas, was man eigentlich nicht brauchen kann.

2014 begann ich dann ernsthaft mit der Recherche nach Rechnungssoftware / Buchhaltungssoftware und wollte anfangs eigentlich auf ein Desktopprogramm wie GrandTotal zurückgreifen. Schlussendlich überzeugte mich aber dann doch eine Facebook-Werbung und ich registrierte einen Testaccount bei der Cloud-basierten Buchhaltungssoftware Debitoor.

Übersichtliche Oberfläche und ein schneller Durchblick

Die Vorteile von Debitoor im Überblick

  • Systemunabhängigkeit (läuft in jedem Browser egal ob Mac oder Windows)
  • Bietet alle Rechnungssoftware üblichen Funktionen, wie Anlegen von Produkten, Verwalten von Kunden, Digitalisieren von Belegen etc.
  • Kann von jedem Gerät mit Internetzugang geöffnet werden
  • Bequeme Verwaltung via Handy App. Selbst der Versand von Rechnungen und Angeboten ist direkt über Debitoor möglich
  • Geringe monatliche Kosten. Abhängig vom gewählten Plan.

Verschiedene Debitoor-Pläne mit verschiedenen Funktionen

Ich habe mich damals für den Plan M entschieden. Er ermöglicht es für 12,00 Euro im Monat mit einem Benutzer 800 Rechnungen zu schreiben. Außerdem ermöglicht er als erster Plan den automatischen Abgleich Eures Geschäftskontos. Die Funktionsweise dabei ist relativ simpel. Erkennt Debitoor eine Buchung auf Eurem Konto deren Verwendungszweck zu Eurer Rechnungsnummer passt, markiert Debitoor die Rechnung automatisch als bezahlt und gleicht die Summe ab. Sollte eine Differenz auftauchen zwischen Rechnungssumme und gebuchter Summe, weist Debitoor darauf hin. Ich habe so schon das ein oder andere Mal Unstimmigkeiten erst entdeckt. Praktisch vor allem, wenn Rechnungen in Teilen bezahlt werden.

Weitere Schnittstellen dank Apps

Es gibt zwar keine Unmengen an Apps für Debitoor, aber ein paar sehr wichtige sind dabei. Zum Beispiel lässt sich Debitoor auch mit Eurem Facebook / WooCommerce Shop verbinden und übernimmt so die Rechnungsstellung. Etwas, was leider noch immer nicht mit Shopify möglich ist, wodurch praktisch zwei Rechnungsnummern-Kreisläufe abgearbeitet werden müssen.

Rechnungs- und Angebotsversand über Debitoor

Wer möchte, kann seine Angebote und Rechnungen auch direkt über Debitoor an die im Kundenstamm hinterlegte E-Mail-Adresse versenden. Ich für meinen Teil nutze diese Funktion nicht, bevorzuge aber die Erinnerungsmöglichkeit, wenn Zahlungsfristen nicht eingehalten werden und man über Debitoor selbst die Zahlungserinnerungen in vordefinierten Zeitintervallen abschicken kann.

Anekdote am Rande: Ein guter Kumpel, dem ich Debitoor auch empfohlen habe, erzählte mir nach ein paar Monaten, dass viele seiner Kunden die Rechnungen wohl deutlich schneller bezahlen, wenn er sie über Debitoor rausmailt. Vielleicht hat auch das etwas mit wahrnehmbarer Professionalisierung zu tun. Vielleicht hat er es sich auch eingebildet. Ich glaube aber fest daran, dass die Rechnungen mit dem Debitoor-Rechnungsdesigner einfach besser und professioneller als so manche Word-Rechnung aussehen.

Mein Fazit zu Debitoor

Seit inzwischen 5 Jahren nutze ich Debitoor und bin immer noch so zufrieden wie zu Beginn. Auch wenn die Plankosten gestiegen sind, finde ich 12 Euro im Monat einen sehr fairen Preis für eine Software, die überall funktioniert und mir die nicht gerade schönste Beschäftigung des Arbeitsalltags vereinfacht. Mir macht Debitoor tatsächlich heute noch „Spaß“ und die Buchhaltung erträglich. Außerdem verliere ich weniger Zeit bei der Rechnungsstellung, da ich nicht mehr auf einen spezifischen Rechner angewiesen bin, an dem meine Rechnungen, Kundendaten und Rechnungsdaten gespeichert sind.


Wenn Ihr Bock bekommen habt, Debitoor zu testen, gibt’s über diesen Link 25% Rabatt auf Eure Registrierung und jeden gewählten Plan.Debitoor testen und 25% Rabatt sichern

Mit Immo Fuchs in Berlin

Es war Mittwoch in meiner Erinnerung, als Immo und ich in unseren Studios zusammensaßen und über unsere Pläne für 2019 philosophierten. Relativ spontan hatte Immo entschieden, am Freitag eine freie Strecke mit Caro Lossberg in Berlin zu produzieren. (Seinen kleinen Blogpost zur Produktion könnt ihr drüben bei ihm lesen) Wir beide sind keine großen Karnevalsfans. Also Immo und ich. Nicht Caro und ich. Nach unseren ausufernden Konferenztischphyschologie fragte er, ob ich nicht mitkommen will. Ein paar Tage raus. Ich meinte in meiner zurückgewonnenen Abenteuerlust: Na klar, aber dann mach ich auch ein paar Making-Of’s. Immo war einverstanden.

Es war sowieso schon lange überfällig, dass ich Immo mal über die Schultern schaue. Ich glaube, ich kenne niemanden im Bekanntenkreis so lange wie Immo, ohne dass auch nur mal für einen Tag gemeinsam unterwegs waren. Also viel die Entscheidung sehr einfach. Er hatte für die kleine Produktion sein Kapstadt-Team bestehend aus Joy Fischer (Produktion) und Sabine Szekely (MakeUp-Artist) reaktiviert.

Dass es dann in Köln viel wärmer sein sollte, als in Berlin stand nicht auf dem Plan. Also hieß es im kalten Berlin improvisieren. Bei 5 Grad und leichtem Wind, sind die Knochen auch bei der dicksten Jacke irgendwann durch. Aber was beschwere ich mich, den härtesten Job hatte schließlich Caro in ihren sommerlichen Outfits von Stylistin Natalia Witschke. Also wurden zwischendurch kleine Aufwärmpausen im Auto eingelegt. Den Rest der Zeit versuchte ich ein paar Making-Of’s zur machen und irgendwie behilflich zu sein. Mal die Jacke halten, mal die Kamera. Als Belohnung gab’s Einblicke in Immos Arbeits- und Herangehensweise. Umso gespannter bin ich auf die finalen Bilder von ihm, die ihr schon bald drüben bei Immo finden werdet. Am besten schaut ihr mal auf Instagramvorbei.

Den Abend nach dem Shooting verbrachten wir im Beuster in Neukölln. Ein schöner Laden. Genau dort, wo ich vor ein paar Jahren das erste Mal die Jungs von KLAN getroffen und fotografiert habe. Aber das ist eine andere Geschichte. Vielleicht dazu irgendwann auch mal mehr. Wir werden sehen. Die restliche Zeit gabs Moscow Mule und Pils in der Ä Stube. Zusammen mit Immos Agenturkollegen Cem Guenes, den ich nun endlich nach 3 Jahren persönlich kennenlernen durfte. Allein dafür, hat sich die Reise nach Berlin natürlich schon gelohnt. So, und jetzt entlasse ich Euch aus meinem Textgeschwafel in die Making-Of Bilder.

Fotograf: Immo Fuchs
Produktion: Joy Fischer
MakeUp-Artist:Sabine Szekely
Model:Caroline Lossberg
Styling: Natalia Witschke

Ein kurzer Rückblick auf das Quartier am Hafen Festival

Vor einigen Wochen, bzw. letzten Monat, fand das erste Quartier am Hafen Festival hier im Atelierhaus Quartier am Hafen statt. Ich hatte damals im Außenbereich meine Fotografien in Kooperation mit Sebastian Trägner gezeigt und ein bisschen bei der Planung und Organisation der Außenfläche beraten.

Johnny kam Samstag’s auch auf zwei Kaffee und drei Kölsch vorbei und machte fing mit seiner Kamera auch ein paar videografische Erinnerungen in Form dieses kleinen Clips ein. Wenn ihr also dieses Jahr nicht dabei sein konntet, gibts hier und heute einen winzig kleinen Vorgeschmack auf das, was ihr verpasst habt.

Ich hoffe sehr, dass es nächstes Jahr eine Wiederholung gibt. So ein Wochenende mit Kunst und Kölsch ist im Sommer von Köln nämlich schon was feines. Grüüüße.

"Shake it like a polaroid picture" – WDR Markt Sendung zum Thema Sofortbildkameras

Sofortbildkameras sind in aller Munde. Zumindest für das öffentlich-rechtliche. In der Branche selbst, haben die Vintage Fotos dank Fujifilm Instax und Polaroid Originals (ehemals Impossible Project) schon länger ihre Renaissance gefeiert.

Stiftung Warentest nahm die aktuellen Sofortbildkameras unter die Lupe. Von Fujifilm Instax über Rollei bis zur Polaroid Originals. Zusätzlich strahlte die Verbrauchersendung WDR Markt am 26.6 eine Sendung zum Thema aus. Ein Teil des Beitrags wurde bei mir im Studio gedreht und nach meinen unzähligen Sofortbildprojekte durfte ich meinen Senf dazu geben.

Mein Favorite bleibt weiterhin die OneStep2 von Polaroid Originals, auch wenn die Fujifilm Instax Kameras durch die Bank weg einen guten Job machen. Gefehlt im Test hat für meinen Geschmack die Lomography Produktreihe, die auch auf das beliebte Fujifilm Instax Format zurückgreift, aber deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten und Spielereien mitbringt.

Aber seht selbst…

https://vimeo.com/346955133

„Shake it like a polaroid picture“ – WDR Markt Sendung

Sie haben einen gewissen Nostalgie-Faktor und sind gerade voll im Trend: Sofortbildkameras. Wie teuer ist das einzelne Foto unterm Strich und wie sieht es eigentlich in Sachen Nachhaltigkeit aus? Die Stiftung Warentest hat verschiedene Modelle getestet.

WDR Markt – 26.06.2019

Zur gesamten Sendung in der WDR Mediathek geht’s hier…

Der Traum vom eigenen Fotobuch

Vor ein paar Wochen hat Damian Zimmermann auf Facebook zu einer kleinen Umfrage aufgerufen. Für das fotoMagazin schrieb er einen Artikel über „Den Traum vom eigenen Fotobuch“. Zentrales Thema: Die wachsenden Flut der Verlags- und Eigenpublikationen und die Frage „Bist Du als Fotograf nur mit einem eigenen Bildband glaubwürdig?“

Ich habe mich an der Umfrage zwar nicht beteiligt, mir aber meine ganz eigenen Gedanken zu meinen bisherigen Werken gemacht. Diese Gedanken will ich mit Euch teilen. Dabei stelle ich mir auch heute in der Retrospektive die Frage: „Warum habe ich Das Leben und Sterben des BENHAMMER“ und „Tage Danach“ überhaupt gemacht?“

Der Buchdruck in Hamburg für meinen ersten Bildband bei der Druckerei Siepmann

Das Geld war es nicht

Auch wenn es Euch wahrscheinlich jeder Fotograf sagen wird, richtig „Geld“ verdient Ihr mit dem eigenen Bildband eher nicht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Vielleicht wenn Du Paul Ripke bist und die WM fotografiert hast. Ansonsten steht Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis. Selbes gilt für meine beiden Bildbände. Während Band 1 gar keine Chance hatte, sich selbst auch nur annähernd zu finanzieren, läuft Band 2 „Tage Danach“ ganz gut. Die Hälfte der Auflage ist bereits verkauft, viele wurden verschenkt. Trotzdem würde auch dieses Buch niemals seinen Break-Even erreichen, wenn nicht alle Beteiligten entweder aus der Lust an der Freude oder zu Freundschaftspreisen ausgeholfen hätten. Designer, Lektorat, Model und die eigene Arbeitszeit, stehen einfach in keinem Verhältnis, wenn Du – wie ich – von 1000er Auflagen sprichst und einen fairen Verkaufspreis von 35,00 Euro inkl. Mehrwertsteuer ansteuerst.

Der Traum war es auch nicht!

Auch wenn ich schon 2013 mit der Fotografie angefangen habe und inzwischen einige Jahre damit verbracht habe, habe ich die ersten Jahre nicht mal an einen Bildband gedacht. Was wohl vor allem meiner digitalen Herkunft geschuldet ist und mich das gedruckte Foto erst um 2015 angefangen hat zu interessieren. Irgendwann um die Zeit wuchs meine innere Faszination für einen eigenen Bildband.

Der Wunsch nach einer neuen Ausdrucksform

Viel mehr war es um 2015/2016 der Wunsch nach einer neuen Ausdrucksform. Irgendwie hat mich die digitale Publikationswelt zunehmend gelangweilt. Der Instagram-Account gefüllt mit Einzelfotos, die keine fortlaufende Geschichte erzählen können. Unzählige digitale Magazine, denen Du kostenfrei Bilder schickst, in der Hoffnung auf ein paar neue Follower und Klicks auf die eigene Website. Der eigene Blog, der lieblos eine nach der anderen Studiostrecke zeigt. Mit viel zu vielen Bildern und viel zu wenig tiefgründigen Texten oder wechselnden Motiven.

In dieser Zeit hatte ich auch die ersten Bücher von Kollege Ben Bernschneider in der Hand, der mir mit seiner Erzählform Mut zu etwas Eigenem gab.

Genau in dieser Zeit wuchs mein Wunsch, eine Liebesgeschichte zu erzählen. Persönlich, schmerzhaft, emotional. Fotografien, als Teil der Geschichte – nicht als Geschichte selbst.

Eine fast romantische Vorstellung

Inspiriert von „An American Summer“ entschied ich damals also, eine Geschichte in Buchform zu erzählen. Sie sollte persönlich, ehrlich und intim sein. Darum entschied ich mich für einen Bildband. Es sollte limitiert sein und nicht für immer für jeden zugänglich. Auch als kein besonders großer Bücherleser, gefiel mir die romantische Vorstellung, den Betrachter auf eine Reise einzuladen, die er nur selbst erleben kann. Zurückgezogen mit dem Buch auf einer Couch oder im Bett. Nicht an einem lauten Stammtisch, mit 10 Leuten, die über die Schulter gucken.

Es ist noch heute das, was mir die meiste Freude an den eigenen Werken bereitet. Wenn Menschen Bilder von ihren Bücherregalen teilen, wo meine Werke einen Platz gefunden haben. Oder wenn sie die Bücher bei Freunden entdecken und fotografieren. Eigentlich ist das das schönste am eigenen Bildband. Gepaart mit der leicht naiven Vorstellung, man habe etwas für die Ewigkeit geschaffen. Wir alle wissen, dass auch Bücher früher oder später in Vergessenheit geraten. Aber anders als Blogs, Facebook-Seiten und Instagram-Pages, denen wir immer wieder in großen Löschaktionen neues Leben einhauchen, hat der Bildband etwas beständiges in der heutigen Zeit.

Traut Euch!

Egal, ob die Flut an Publikationen steigt oder sinkt oder der Markt überflutet wird. Ich wünsche jedem, der in irgendeiner Form kreativ ist, dass er früher oder später den Weg wagt und den Mut aufbringt, seine Arbeiten einfach mal in gedruckte Form zu bringen. Es ist egal, ob es die Menschen interessiert oder nicht. Irgendwer wird an Eurer Arbeit immer Gefallen finden. Und was ich selbst nicht gedacht hätte, auf dem Weg zum eigenen Buch lernt Ihr so viel neues über Eure eigene Arbeit und wie ihr Euch vielleicht zukünftig ausdrücken wollt, dass es das alleine schon wert ist!

Ich habe meinen späten Traum vom Fotobuch sehr schnell realisiert. Genau deswegen und weil ich die Auswirkungen auf meine Arbeit nun kenne, appelliere ich für mehr Bildbände auf der Welt!

PS: Den Artikel von Damian mit den Worten vieler verschiedener Kollegen zu dem Thema, könnt Ihr übrigens hier online lesen.

Tag der offenen Tür und Studio Sale am Samstag

Einmal im Jahr veranstalte ich einen klassischen „Tag der offenen Tür“ hier im Studio. Die letzten Jahre war es immer die Möglichkeit, einen Einblick in meine Arbeitswelt und die Ateliersituation in Köln zu bekommen. Meistens hatte ich meine Bildband-Sammlung ausgelegt, damit Interessierte einfach ein bisschen stöbern konnten. Dabei haben wir fast immer das ein oder andere Kaltgetränk zu uns genommen. Ziemlich entspannt mit vielen guten Gesprächen.

Auch dieses Jahr mache ich am Samstag, den 13. Juli von 13:00 bis 18:00 Uhr wieder einen „Tag der offenen Tür“ dieses Mal mit einem richtigen Studio-Sale. Über die letzten Jahre haben sich im Studio so einige Schätzchen gesammelt. Viele davon benutzte oder brauche ich aus anderen Gründen nicht mehr. Darum habe ich mir überlegt, den diesjährigen Tag der offenen Tür mit einem Studio-Sale zu verbinden und mich von dem ein oder anderen Gegenstand zu trennen.

Ihr könnt neben alten Analogkameras, Sofortbildkameras, Studio-Equipment, allgemeinem Fotoequipment, Requisiten, Möbeln und einigem mehr stöbern und bei Interesse direkt mitnehmen.

Zahlen könnt ihr entweder in Bar, mit Paypal oder dank SumUp fast allen anderen Bezahlmethoden. Von Kreditkarte bis EC Karte ist fast alles möglich.

Kaltgetränke gibt’s auch. Wer also zu den Kölner Lichtern einen Abstecher in die Domstadt macht, kann vorher gerne noch bei mir vorbeischauen.

Bei Fragen haut mich einfach an! Ansonsten findet ihr weitere Infos und Updates in der Facebook-Veranstaltung!

Blickfang: Deutschlands beste Fotografen 2019/2020

Jedes Jahr bringt der Hamburger Norman Beckmann Verlag den Blickfang Bildband heraus. Ich nenne ihn liebevoll die deutsche Fotografen Bibel. Auf inzwischen 624 Seiten präsentiert der Verlag neben Interviews aus der Branche auch eine Menge in Deutschland beheimateter Fotografen und Fotografinnen und ihre Arbeiten. Wahlweise auf einer oder bis zu drei Doppelseiten gibt es einen Querschnitt ihrer Arbeitswelt. Nach 2015/2016 bin auch ich dieses Jahr wieder mit ein paar analogen Schwarz-Weiß Arbeiten im Blickfang vertreten.

Den Blickfang mit der ISBN 978-3-939028-88-8 in seinen 2 Farbvarianten (rot & blau) könnt ihr für 49,90 Euro über all dort kaufen, wo es Bücher gibt.

Mein Blickfang online Portfolio findet ihr hier…

Impressionen vom Quartier am Hafen Festival 2019

Unter dem Motto „The Artists are Present“ fand dieses Jahr im Poller Kirchweg das erste Quartier am Hafen Festival statt. Seit inzwischen fast 5 Jahren bin ich schon mit meinem Studio hier ansässig. Im Außenbereich zeigte ich zusammen mit Sebastian Trägner ein paar Fotos. Das Wetter war gütig zu uns und ein schönes Wochenende und ein gelungener Start ins eigene Festival liegt hier uns. Anbei gibt’s ein paar Impressionen vom Festival. Vielleicht bis nächstes Jahr.

Das war unsere ersten Gruppenausstellung im Loft am Hafen

Das war sie also, unsere erste Gruppenausstellung im Loft am Hafen Mietstudio. Vor inzwischen fast drei Wochen hatte ich zusammen mit Marie, Teymur und Immo ins Studio von Immo und Johannes eingeladen, um erstmals in einer gemeinsamen Ausstellung unsere Bilder zu präsentieren. Wie es dazu kam, ist eigentlich eine längere Geschichte…

2014 zog ich nach Köln. Zufällig wurde da eine Wohnung in Poll frei, die ich mir leisten kann. Ich wollte unbedingt zur Photokina schon in Köln sein und pennte förmlich eine Woche auf dem Boden. Zu dem Zeitpunkt war mein Netzwerk in Köln noch relativ schlecht und eigentlich kannte ich nur Amanda Dahms – damals noch Berens – von zwei flüchtigen Begegnungen. Wie es dann so kommt, lernte ich genau 2 Tage später durch sie Mr. Immo Fuchs kennen, der sein Studio (Loft am Hafen) genau gegenüber von meiner Bude hat. Jetzt,  1 1/2 Jahre später bin ich im selben Haus und bewohne das Atelier genau gegenüber von seinem Loft am Hafen. Natürlich hätte man das alles so gar nicht planen können, aber es ist und einmal passiert. Zum Glück! Seitdem versuchen wir das Beste draus zu machen, und das kleine collaborative Privileg irgendwie möglichst kreativ und produktiv zu nutzen. Er war es auch, der mit der Idee einer Gemeinschaftsausstellung um die Ecke kam. Wer mich kennt, weiß ziemlich genau, mich braucht man nicht lange für so was überreden. Schnell war die Idee geboren, Marie sowieso Wunschkandidatin Nummer 1 und passend zum #RoadToPhotokinaWalk holten wir uns noch Teymur ins Boot. Damit war der Grundstein für die erste Gruppenausstellung gelegt.

Glücklicherweise entschied sich auch Julia aus Hannover zur #RoadToPhotokina anzureisen. Dank anschließender Ausstellung lohnt sich das bekanntlich doppelt. Sie durfte uns dann schon Freitags dabei zuschauen, wie wir absolut fachmännisch versuchten die AluDibonds / Acrylprints von Zoomwork akkurat an die Wand zu nageln. Was uns schlussendlich auch wirklich gelungen ist. Sie hielt das Treiben mit meiner Canon für Dich fest. Ich bin immer noch selbst überrascht, wie Menschen tatsächlich auf die Idee kommen könnten, dass ich handwerklich geschickt bin. (An dieser Stelle muss ich selber immer laut lachen). Egal, am Ende hingen alle Bilder.

Jeder von uns zeigte fünf Motive seiner Arbeit, es gab kein Thema, kaum Vorgaben und somit eine schöne Mischung. Mit Immo und Marie ziemlich fette Fashion Sachen aus Palm Springs und Kapstadt, mit Teymur und mir eine Mixtur aus Nude und Portrait. Eigentlich eine ganz angenehme und gut funktionierende Mischung.

Für Getränke sorgte die Kölner Privatbrauerei Gaffel mit ihrem Kölsch und den alkoholfreien Getränken Fassbrause und Cascara. Etwas Wein, weniger Wasser, ein bisschen Gin und ein paar Dosen Limo machten das Getränkeangebot dann rund. Warum man sich Orangenschalen in seinen Gin packt, werde ich aber nie verstehen.

Wir trafen am späten Nachmittag mit unserer RoadToPhotokina Truppe dazu und machten gegen 03:00 Uhr den Laden dicht. Das war schön. Viele bekannte-, einige neue Gesichter und ganz gutes Feedback auf die Stimmung und die Ausstellung bestärken uns in der Ansicht, dass es sicher nicht die letzte gemeinsame Ausstellung war.

An dieser Stelle noch mal ein kleines Dankeschön an alle, die geholfen haben und mit von der Partie waren. War ein schniecker Abend!

Das nächste Mal gibt es von mir übrigens vom 16.-18. September Bilder zu sehen und wieder am 23. Oktober im Rahmen der Museumsnacht, dürft ihr Euch gerne schon einmal in den Kalender eintragen, denn die Tage kommen früher als gedacht. Weitere Infos dazu gibt’s natürlich per Newsletter und Facebook!

Shooting mit Tina auf 6×6 Rollfilm in Köln

Es ist einer dieser sonnigen Herbsttage in Köln und ich laufe mit Tina in Richtung Parkhaus. Ja, wie so oft. Dieses Mal aber wirklich gezielt und nicht in Ermangelung einer besseren Location. Hier habe ich Mara fotografiert, hier weiß ich, dass es auch in den unteren Etagen hell genug ist, weil fast im gesamten Parkhaus Milchglas verbaut ist. Außerdem gibt es selbst auf dem Dach genug Schatten um ein paar Bilder zu machen. Warum ich dieses Mal so sehr auf Schatten fixiert bin? Ganz einfach.

In meiner Compagnon sind zwei Kameras. Eine Fuji X100T und eine Rolleiflex 3.5, denn ich wage mich an die Materie Film. Als Kind der Digitalisierung ein eher ungewohntes Unterfangen. Vor allem, weil ich Digitalfotos liebe. Aber es kam das eine zum anderen. Vielleicht hatte auch der Talk mit Olaf Heine seinen Einfluss, weil er in mir das Interesse am Schwarz-Weiß erweckte.

Die Rolleiflex 3.5 habe ich jedenfalls schon ziemlich lange im Schrank. Zusammen mit ein paar Kleinbildkameras gehörte sie meinem Opa. Der hat früher nämlich viel fotografiert, vor allem die Urlaube seiner Familie hat er dokumentiert. Im Keller gibt es noch immer die Überreste seiner Dunkelkammer. Mit ihm habe ich nie über Fotografie gesprochen, viel zu spät habe ich begonnen mich ihr zu widmen. Nunja, jedenfalls habe ich sie lange Zeit aus dekorativen Gründen und vielleicht auch als Mahnmal im Sideboard stehen haben.

Inzwischen dachte ich, es wär an der Zeit, das zu ändern. Unter anderem, weil ich aktuell ziemlich gelangweilt bin, von dem, was man fotografisch im Web präsentiert bekommt, zum anderen, weil ich glaube, man sollte in seinen freien Arbeiten auch etwas tun, was man sonst nicht tut, gerade dann, wenn man mit der Fotografie sein Geld verdient. Und zu guter Letzt glaube ich, ist es immer noch von Vorteil, wenn man die Fotografie auf möglichst vielen Ebenen ergründet. Ich denke genau, das macht sie nämlich ausaus.

Beim letzten Bierabend mit Yves, wurde dann mal wieder viel über Fotos gequatscht und ich klaute ihm einen seiner 6×6 Schwarzweiß Filme. 10 YouTube Tutorials später schrieb ich Tina, weil ich weiß, dass Tina für ziemlich jeden Spaß zu haben ist und ihr fotografisches Interesse dem Analog-Ding niemals widerstehen kann. Wir verabredeten uns genau 4 Tage später zum oben beschrieben Parkhaus-Shoot.

Das Ganze wirkte mit Sicherheit ziemlich unbeholfen, ich bin viel zu klein, um diese Modelfrauen mit einer Kamera zu fotografieren, die zwei Linsen hat und in die man hinunter gucken muss. Aber, das ganze Geheule hilft ja nichts – am Ende muss Licht auf den Film. Also schön die Fuji auf den ISO-Wert des Films gestellt und mit der Blende eingemessen. Denn nein, ich habe nicht mal einen Belichtungsmesser. Es hat mehr oder weniger funktioniert, wie ihr seht. Kein Kontrast, keine Tiefe aber man sieht etwas und es wirkt scharf.

Beim Entwickeln kam mir dann Yves wieder zur Hilfe. Bei ihm wurde der Film schön händisch mit Entwickler, Fixierer und dem ganzen Geschüttel entwickelt und anschließend eingescannt. Am Ergebnis habe ich dann nur mit Photoshop noch etwas am Kontrast gearbeitet und den Rahmen zugeschnitten.

Irgendwas hat nicht ganz funktioniert, aber ich habe keinen Plan davon. Was ich aber weiß, ist, dass es mich nicht wirklich fett angefixt hat, nicht zu sehen, was man dort gerade tut. Aber mein Ehrgeiz ist geweckt, etwas Vorzeigbareres zu produzieren. Also bestellte ich gerade auf Empfehlung von Christoph 5 verschiedene Filme bei FotoImpex und werde weitere Versuche wagen! Vielleicht halte ich Euch auf dem Laufenden, vielleicht ist es aber auch zwecklos. Wer weiß das schon.Tina wollte natürlich auch mal auslösen und hat mal wieder ein unverschämt gutes Foto gemacht. Vielleicht sollte diese Frau mal jemand fördern – nicht nur vor der Kamera!  Danke Tine fürs Vertrauen, die Zeit und fürs Awesome sein.

6x6 Rollfilm Porträt von Tina von mir

Analoge Fotografie. Der Videokurs von Ben Bernschneider (Bam Bam Club)

Wahrscheinlich habt Ihr es mitbekommen, vielleicht aber auch nicht – was eine Schande wäre. Aber Namensvetter und Analogkollege Ben Bernschneider hat vor einigen Monaten den „Bam Bam Club“ ins Leben gerufen. Ein Ort im Internet, an dem sich Fotografieinteressierte versammeln und austauschen können. Facebook-Gruppe, Newsletter, sogar einen Interview-Podcast gibt’s mit den Bam Bam Tapes.

Es ist eigentlich derselbe Community-Gedanken, den einst die Techniker von Krolop & Gerst groß gemacht hat, den die Hochzeitsfotografen Julia & Gil pflegen oder aber VSCO und die Communities von Looks Like Film ausmachen.

Mit Ben Bernschneider hat die Fotogemeinde nun aber endlich jemanden gefunden, der mit viel Fleiß und einigem Know-How (er hat inzwischen 3 Bücher gecrowdfunded, bei großartigen Kurzfilmen Regie geführt und auch bereits die ein oder andere Werbekampagne realisiert) das Lebensgefühl Fotografie in den Mittelpunkt stellt. Im Bam Bam Club dreht sich alles um Mindset, Philosophie und persönliche Emotionen. Das, was die Fotografie am Ende eben auch in meinen Augen ausmacht.

Mit „Analoge Fotografie“ ist jetzt der erste offizielle Videokurs erschienen. In über 6 Stunden gibt Ben Einblicke in seine Sicht auf die analoge Fotografie. Lässt uns teilhaben an seinem Know-How und seinem Weg von der digitalen zur analogen Fotografie mit der Buch-Trilogie „Tales of an American Summer“. Für die ersten 100 Besteller gibt es seinen einstündigen Vortrag vom „Workshops im Loft“ übrigens gratis dazu. Außerdem ist der gesamte Videoworkshop, den ihr bequem bei Euch zuhause auf der Couch machen könnt, aktuell von 199,99 auf 149,00 Euro reduziert.

Ich muss gestehen, ich habe seinen Videokurs noch nicht ganz durch bekommen, aber alleine der „Workshops im Loft“ Vortrag lehrt euch sehr schnell, warum Ben mit seinen Projekten so erfolgreich ist, während Du und ich vielleicht gerade wieder an der Kreativblockade verzweifeln.

Wenn Ihr vielleicht sogar Ben Bernschneider noch gar nicht kennt, habe ich hier aus dem Archiv mal meinen damaligen Webtalk mit dem Hamburger rausgesucht. Er hatte zu der Zeit gerade der Werbefotografie den Rücken gekehrt und die Arbeit an seinem ersten Buch hinter sich gebracht. Genau zu dem Zeitpunkt hatte ich zum Interview hier in Köln geladen. Vielleicht wurden damals schon die ersten Grundsteine für den Bam Bam Club gelegt 😉 Wer weiß das schon.

Ben Bernschneider zu Gast im Webtalk bei mir.

Kapitel des Analoge Fotografie Videokurses von Ben Bernschneider

  1. Intro
  2. Meine Geschichte
  3. Warum Analog?
    1. Kommentar zu Kameras
  4. Kameras
    1. Point & Shoot
    2. Spiegelreflex
    3. Rangefinder
    4. Mittelformat
  5. Filme
    1. Farbfilme
    2. Diafilme
    3. Schwarzweiß Filme
    4. Entwicklung
  6. Selbst entwickeln
    1. iPhone-Intermezzo
  7. Schwarz-Weiß-Film: Was brauche ich?
  8. Schwarz-Weiß-Film selbst entwickeln
    1. Kommentar zum Filmrausholen
  9. Farbe
    1. Was brauche ich?
    2. Farbe selbst entwickeln
  10. Scannen
    1. Welcher Scanner & welche Software
    2. Intermezzo: Film einlegen
    3. Schwarzweißfilme scannen
    4. Farbefilme scannen
    5. Diafilme scannen
    6. Rollfilm scannen
  11. Lightroom Konvertierung
  12. Ben’s Bonus
    1. Wie fange ich an?
    2. Meine Kompakten
    3. Meine M6
    4. Meine Hasselblad
    5. Meine SLR
    6. Epilog
  13. Q&A
    1. Teil 1
    2. Teil 2
Kleiner Einblick in die Inhalte des Kurses

Der Weg zum eigenen Fileserver: Die Komponenten

Anders als bei den Einsteiger-NAS und Desktoplösungen, wie die Diskstations von Synology, benötigen die Rackserver Lösungen noch ein paar Komponenten mehr. Klar könnte man auch den Rackserver einfach in den Schrank legen, aber ich wollte es mit dem Wissen auch eine Expansionseinheit dazuzuschlagen direkt richtig machen. Deswegen gibt’s hier jetzt eine kleine Liste an Komponenten, die ich mir überwiegend auf Amazon zusammengesucht habe.

Ein Netzwerkschrank von Digitus

Als Gehäuse für die Komponenten dient mir ein Netzwerkschrank von Digitus. Für den Einstieg reicht eigentlich immer ein Wandschrank, er bietet zwar nur begrenzte Möglichkeiten für weitere Komponenten, aber spart dadurch auch sehr viel Platz.

In meinem Fall habe ich mich für einen 19″ Zoll Schrank (Zoll bezieht sich hierbei auf die Breite der Einbaugeräte) mit 12 HE entschieden. 12 HE bedeutet, dass 12 Einheiten übereinander verbaut werden können. Jede 19″ Einheit wird immer auch mit einer HE-Angabe definiert. Somit könnt Ihr Euch relativ einfach ausrechnen, wie viel Platz Ihr braucht. Meine Komponenten aus Synology Tack-Server (2HE), Switch (1HE), Expansionseinheit (1HE) und Stromleiste (1HE) belegen in Summe also 5 der 12 HE-Einheiten. Somit habe ich noch Platz für weitere Komponenten oder Server-Updates.

Ich habe den Digitus Netzwerk-Schrank für knapp 100 Euro auf Amazon (Amazon Affiliate Link) gekauft. Natürlich stehen auch schönere Varianten in Schwarz oder mit anderen Features zur Verfügung.

Mit seinen Vorstanzungen für die Kabeldurchführung und den Zugriffen über die Seiten, bietet der Digitus allerdings bereits alle gängigen Netzwerkschrank-Features.

Achtung: Achtet auf die Tiefe Eurer Module, die Synology RS und RX sind besonders schmal in der Bauform und somit perfekt für den Einbau in Wandschränke geeignet. Größere Serverlösungen könnten bei Wandschränken Probleme machen. Checkt das vorher!

19″ Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz

Passend zum Digitus Serverschrank habe ich mir noch eine 19″ Steckdosenleiste von Digitus bestellt. Sie lässt sich perfekt einschrauben und bietet ingesamt 7 Abgriffe, was für die maximal 12 Einheiten reichen sollte. So findet die ganze Stromverkabelung im Inneren statt und lediglich ein Netzstromskabel muss aus dem Gehäuse geführt werden. Wie seit Jahren üblich greife ich bei den Steckdosenleisten meiner Rechner nur noch zu Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz. Dieses Feature hat auch die Digitus 19″ Steckdosenleiste und schützt damit Eure technischen Geräte im Serverschrank vor Spannungsschwankungen im Stromnetz.

Besonders praktisch, wenn auch in meinem Serverschrank unnötig, ist die durchsichtige Schutzkappe des Schalters. Sie verhindert Unglücke, wenn man gerne mal aus Versehen an den Schalter kommt. Kennt bestimmt jeder, wenn die Stromleiste mal unter dem Schreibtisch platziert war und der Fuß ziemlich genau den Power-Schalter erwischt hat. Gehört bei der Digitus der Vergangenheit an.

Sie kostet etwas um die 30,00 Euro und ist ebenfalls auf Amazon verfügbar. (Amazon Affiliate Link)

Ein Gigabit Switch von TP-Link

In den letzten Jahren kamen bei mir vor allem TP-Link Switches zum Einsatz. Da ich also gute Erfahrungen gemacht hatte, habe ich auch für den Server auf einen TP-Link gesetzt. Nach langem Überlegen, habe ich mich trotz 10Gbe Fähigkeit meines Synology Servers, gegen einen 10Gbe Switch entschieden und nochmal auf einen GigaBit Switch gesetzt. Noch sind die Preise für die 10Gbe Switches einfach enorm und einen Serverswitch kann man auch in ein paar Monaten relativ einfach nachrüsten.

Meine Wahl fiel auf den Rackmount Switch TP-Link TL-SG1024 mit insgesamt 24 Gigabit-Ports. (Amazon Affiliate Link) Wer mitrechnet, wird merken, dass es relativ überdimensioniert ist, denn 12 der Ports sind jetzt noch immer frei. Da mein Langzeitziel aber natürlich die komplette Verkabelung über den Switch ist, was auch externe Geräte, wie Drucker & Co. betrifft, habe ich einfach zugeschlagen. Die Investitionskosten sind mit 80,00 Euro auch sehr überschaubar.

So viel zur Peripherie. Kommen wir zum eigentlichen Herzstück, dem Server. Die reiße ich hier nun nur kurz an, weil ich auf diese Komponenten noch in eigenen Artikeln genauer eingehen werde, oder schon bin.

Der Fileserver an sich setzt sich zusammen aus:

Soviel nun also zu den Komponenten, die ich bisher verbaut habe. Auch wenn die Rackstations von Synology nicht viel teuerer sind, als die Diskstations, solltet Ihr die „Nebenkosten“ für nötige weitere Komponenten im Auge behalten. Switch, Gehäuse und Co. kosten zwar nicht so viel Geld, können summiert aber schon ein paar 100 Euro ausmachen.

Artikelserie: Der Weg zum eigenen Fileserver mit Synology

Transparenz: Die meisten hier gelisteten Komponenten habe ich mir auf Amazon gekauft. Lediglich die Synology Expansionseinheit und die 4 Seagate Iron Wolf Pro 14TB habe ich von den Herstellern für den Test zur Verfügung gestellt bekommen.

Bei Fragen zum Server oder den Komponenten, haut mich gerne an bzw. schreibt unten in die Kommentare!

Podcast: Ben trifft Max Bäumker

Dieses Mal mache ich mit meinem Podcast „Ben trifft…“ für Chips & Champagner einen Ausflug und die Veranstaltungsbranche. Zu Gast ist Max Bäumker, der zusammen mit Björn die Kulturschaffner in Köln gegründet hat und mit Lagerfeuer Deluxe und der Blind Audition bereits zwei sehr schöne Veranstaltungsreihen realisiert.

Ich habe Max vorletztes Jahr im Rahmen der Ben Hammer & Friends kennengelernt und schon immer gerne mit ihm über Veranstaltungskonzepte und ihre Herausforderungen gesprochen. Irgendwann, dachte ich, könnten wir das eigentlich auch direkt vorm Mikrofon machen. Schließlich konnte ich durch Max‘ Erfahrung schon einiges für meine eigenen Veranstaltungen lernen und überdenken, warum also nicht für Euch da draußen aufzeichnen. Gesagt, getan. Vor einigen Wochen nahmen wir bei einem der ersten warmen Sommertage hier in Köln diesen Podcast auf. Viel Spaß beim Hören.

Die Folge „Ben trifft Max Bäumker“ könnt ihr hier hören

Keine Folge „Ben trifft…“ verpassen und den Podcast abonnieren

Making-The-Book: Das Buch-Layout mit Matthes Zimmermann

Vor langer Zeit hab ich schon mal drüber geschrieben, wie es ist die eigenen Bilder auf Druckbögen zu sehen. Es ist einer dieser magischen Momente, bei der Produktion eines Bildbands. Oder besser gesagt: Bei der Produktion des ersten Bildbands.

Nichts mit Magie haben hingegen die unzähligen Stunden am Rechner während des Entstehungsprozesses zu tun. Mit meinem ersten Bildband „Das Leben und Sterben des BENHAMMER“ habe ich entweder alles richtig, oder alles falsch gemacht. Als ich entschieden habe, dass ich die Layoutarbeit aus den eigenen Händen geben werde.

Ich kann fast mit jeder Software umgehen, InDesign hingegen raubt mir jedes Mal den letzten Nerv. Schon seit Jahren. Also entschied ich mich lieber meine Zeit in die Kuration zu investieren und beim Layouten einfach „nur“ über die Schulter zu gucken, um meinen Senf abzugeben. Damals saß ich mit Grafikerin Anja Nordmann unzählige Wochenenden über 4 Monate hinweg am Schreibtisch und entwickelte einen gesamten Bildband „on the fly“, wie ich es gerne nenne. Für das nächste Buchprojekt nahm ich mir jedoch vor, vorbereiteter in den Layout Prozess einzusteigen.

Glücklicherweise fand ich viele der Ideen, die wir damals entwickelt haben, immer noch so gut, dass klar war, dass wir die Elemente auch in Band 2 „Tage Danach“ wieder aufnehmen wollen. Dazu gehören beispielsweise:

  • die Schriftart
  • die Art des Impressums
  • das Songverzeichnis
  • die handschriftlichen Notizen
  • die Cover-Idee
  • die Überzüge der Bilder
  • die Seitenzahlen
  • Die Playlist zum Buch

Irgendwie alles, was die Äußerlichkeit von „Das Leben und Sterben des BENHAMMER“ für mich ausgemacht hat. Damit war die Arbeit an „Tage Danach“ (Frührausch Interview nach dem Klick) schon einmal in seine Bahnen gelenkt.

Grafiker Matthes Zimmermann

Einige Wochen vor Druckabgabe kam dann Matthes Zimmermann ins Spiel. Matthes kenne ich inzwischen schon einige Jahre. Er ist irgendwann aufgetaucht. Wahrscheinlich bei der Road-To-Photokina. Er fotografiert, aber hat in den letzten Jahren auch immer wieder grafisch die ein oder andere Sache umgesetzt, die mir gefiel. Ein paar Wochen vor Druckabgabe besuchte er mich im Studio und hörte von meinem noch nicht vorhandenen Layout. Kurzerhand bot er mir seine Hilfe an. Zugegeben: Ich war zu dem Zeitpunkt ein bisschen verloren. Ich hatte die Bilder produziert, hatte meine Geschichte im Kopf und die vielen Rahmenpunkte (siehe oben), fühlte in den Bildern die Geschichte aber noch nicht und hatte keine Idee, wie sich das in zwei Wochen ändern sollte. Wir machten einen Termin, weil Matthes wusste, dass er mich ein bisschen unter Druck setzen muss und eine Woche später saß er bei mir im Studio.

Ein Tag zuvor musste ein Nachtschicht ran, ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf die Idee kam, aber es war die Idee, die mich motivierte. Um meinen Hass gegenüber InDesign zu umgehen, entschied ich mich kurzerhand auf Keynote zu wechseln. Ich dachte, es wäre am einfachsten in dieser simpel gehaltenen Software meine Ideen zu skizzieren. Also layoutete ich praktisch das gesamte Buch in Keynote vor, alle Songtexte, Notizen, Texte und verwendeten Bilder packte ich in einen Ordner und gab so Matthes die Möglichkeit, einfach vom Secondscreen das Buch nachzubauen. Eine Schnapsidee, die sich aber bewährte. Die Keynote auf Querformat gestellt und in die Mitte einen Trennstreifen gesetzt. Schon konnte es losgehen. Ok, es waren 3 Flaschen KiwiTrail und 2 Nachtschichten nötig, aber meine Idee nahm dadurch rasant Form an.

Am nächsten Tag musste ein letzter Kurationsdurchlauf bei Kurator und Nachbar Sebastian H. Schroeder war möglich, der die Seiten nochmal was zusammenstauchte, mir aber mit seinem ersten Verständnis der Geschichte ein gutes Gefühl gab. Das ist aber eigentlich eine ganz eigene Geschichte.

Zurück zu Matthes, da waren wir ja stehen geblieben. Er kam also donnerstags ins Studio, brachte seinen MacBook mit und machte sich an die Arbeit. Gegen 00:00 Uhr in der Nacht hatten wir die erste Version fertig. Womit ich in meiner Meinung bestätigt wurde, dass es absolut Sinn macht einen Designer für ein solches Projekt mit an Bord zu nehmen. Gerade jemanden mit Erfahrung.

  1. Er zieht kompromisslos durch, bis das Projekt fertig ist
  2. Er hat genug Erfahrung, um Fehler zu vermeiden – gerade was Druckproduktionen angeht
  3. Er setzt die eigenen Ideen dank seiner Softwarekenntnisse viel schneller um
  4. Er bringt an den richtigen Stellen neue Ideen, Blickwinkel und Lösungen ein.

Gerade Punkt 4 ist es, der aus einem Eigenwerk ein besseres machen kann. Oft sind es auch nur kleine Ideen, Änderungen und Details, die ich selber nach Stunden vor dem Monitor und den Bildern, nicht mehr sehe.

Songzitate von deutschen Popkünstlern

Am nächsten Tag druckte ich das gesamte Layout nochmal auf DinA4 aus und blätterte es mehrmals durch. Hier finde ich immer noch Ungereimtheiten, die ich am Display nie entdecken würde. Gerade beim richtigen Blättern merke ich erstmals Bilddopplungen, Layoutsprünge und andere Details. Mit ein paar Dutzend Markierungen auf den Ausdrucken ging es in die Finalisierung. Matthes kam also Freitag nochmal rein, auch wenn er dachte, er würde dieses Mal früher nach Hause fahren.

Irgendwann um 00:00 Uhr war das Druck-Pdf fertig geschrieben und ich stieg am nächsten Tag ins Auto nach Hamburg, wo ich der KLAN Tour jointe. Am Sonntag entdeckte ich auf dem Handy (GoogleDrive sei Dank) noch einen Fehler im Inhaltsverzeichnis und am Montag ging die korrigierte Druck-PDF bei Siepmann in Hamburg in die Produktion.

Wie schon letztes Mal, eine Punktlandung. Auch wenn ich sehr lange dachte, ich würde dieses Mal alles besser machen. Viele Dinge liefen besser, einige Sachen ändern sich aber wohl nie. Zum Beispiel Abgaben kurz vor Deadline. Aber irgendwer hat mal jemand gesagt, man soll sein Schicksal akzeptieren. Vielleicht ist es meins.

Fazit zum Layouten von Büchern

Ich für meinen Teil habe aber auch daraus wieder unfassbar viel gelernt. Zum Beispiel, dass man nie früh genug mit dem Layouten anfangen kann, um einen richtigen Eindruck von seiner imaginären Idee zu bekommen. Im Kopf sieht vieles doch anders aus als in der Realität. Außerdem lohnt es sich, jemanden zu bezahlen, der sowas beruflich macht. Wenn es ein Freund ist, wie Matthes, der die eigene Arbeit kennt und verfolgt, umso besser.

Auch wenn fast der ganze Artikel um Matthes geht. Hier nochmal: Danke Matthes für deinen Support. Bin nicht sicher, was aus „Tage Danach“ ohne Dich geworden wäre.

Mein erster angepasster Gehörschutz von Vision Ears

Ich werde echt alt und hätte selber nicht gedacht, dass ich solche Themen mal hier im Blog aufgreife. Dabei ist die Intention ja immer noch dieselbe: Ich schreibe über das, was mich interessiert oder begeistert. Genau wie 2010, als ich mit dem Zeug hier angefangen habe. Aber darum soll’s ja hier jetzt gar nicht gehen.

Dafür mache ich erstmals ein Thema zur Gesundheit auf. Gehörschutz. Wer hätte es für möglich gehalten. Seitdem ich mich die letzten beiden Jahre immer öfter auf Konzerten und in Clubs wiederfand, musste ich mir was überlegen. Immer öfter finde ich mich beim Soundcheck, nah an der Konzertbühne oder auf der Bühne, wieder. Und auf dröhnende Ohren am nächsten Tag hatte ich irgendwann keinen Bock mehr. Bis ich das Thema mit dem Gehörschutz dann aber endlich in Angriff nehmen sollte, verging ein halbes Jahr und ein dummer Zufall musste mir helfen…

Es fing damals an mit meinem Tauchgang im Gasometer bei einer Jever Aktion. Irgendwann machte der Druckausgleich nicht mehr so mit und mein linkes Ohr bekam einen mit. Nichts großes, tat ein paar Wochen weh und bis heute macht der Druckausgleich in dem Ohr so seine Schwierigkeiten. Egal, weiter. Wie immer bisher.

Bis ich dann genau mit dem Ohr vor einer Box bei der B&F stand und ein sattes Feedback abbekam. Hier sagte dann selbst meine relativ gering ausgeprägter Sinn für Vernunft: „Du solltest mal was daran tun, Junge!“

Jeder, der auch nur hin und wieder mit Bands unterwegs ist, weiß, dass es da doch öfters als gewollt Feedbacks im Soundcheck gibt. Oder man auch mal blöd steht, wenn die Box vor dem Graben wieder Vollgas gibt. Es ist einfach scheiße laut. Und fast niemand, der regelmäßig in Clubs oder mit Bands unterwegs ist, macht den ganzen Job ohne Gehörschutz.

Ich schon. Zumindest die letzten Jahre. Mich nervten Ohropax immer. Irgendwie klang alles scheiße, wenn jemand mit mir sprechen wollte, musste ich die Dinger immer wieder ausm Ohr fummeln. Ich zog mir also lieber die Mütze oder Kapuze vom Hoodie über die Ohren. Eine sehr dilettantische Schutzmaßnahme.

Vision Ears sei dank!

Das hat sich nun zu Beginn des Jahres geändert. Als ich die InEars von Carlo zurück zu Vision Ears hier auf der Luxemburger Straße brachte, fragte ich einfach kurzerhand nach. Auf der Website hatte ich gesehen, dass die Jungs auch maßgefertigten Gehörschutz anbieten. Gelesen, gefragt, getan.

Keine 10 Minuten später hatte ich irgendeine grüne Maße in beide Gehörgänge gespritzt bekommen und der individuelle Abdruck war fertig. Bestellzettel ausgefüllt, ein paar Entscheidungen getroffen und voilà.

Zwei Wochen später konnte ich meinen Gehörschutz abholen. Ich entschied mich für den mittleren ER-Filter mit -15db und kann nach den ersten paar mal Tragen bei KLAN Konzerten, dem c/o Pop oder im VeedelClub sagen: Es ist eine der besten Investitionen, die ich die letzten Jahre für meine Gesundheit getätigt habe. Dank der Filter, die übrigens gewechselt und nachbestellt werden können, kann man sich entspannt im Club unterhalten. Ok, einseitig. Für alle anderen sprichst Du zu leise und für deinen Geschmack schreien alle rum, aber es ist ein wahrer Segen für die Ohren. Dafür gibt’s vollen Konzertgenuss ohne komisches Gefühl im Ohr und falls jemand dir was sagen möchte, verstehst Du ihn sogar. Geil!

Zugegeben, das Einsetzen bzw. Eindrehen in den Gehörgang gelingt mir nicht immer auf Anhieb, aber man merkt sehr schnell, ob das Ding nun richtig sitzt oder noch nicht. Dank der individuellen Anpassung sitzt der Gehörschutz ausgesprochen gut.

Hätte ich vorher auch nicht gedacht, aufgrund meiner großen Abneigung gegenüber Ohropax oder InEar Kopfhörern, dass ich das mal sagen werde.

Mein persönliches Fazit zum angepassten Gehörschutz von Vision Ears

Heute weiß ich nicht, warum ich so lange darauf gewartet habe. Hätte ich gewusst, wie gut diese Dinge sind, hätte ich viel viel früher zugeschlagen. Gut, sagt das ältere Ich dem jüngeren wahrscheinlich sowieso immer. Aber ganz im Ernst, wenn Ihr viele Konzerte, Partys oder Events fotografiert, tut Euch und Euren Ohren diesen Gefallen und investiert die knapp 175,00 Euro. Es ist wirklich die beste Investition, am Ende habt Ihr von den Dingern mehr als einem weiteren 50mm Objektiv. Versprochen.

Außerdem ist das Vision Ears Team hier in Köln äußerst nett, zuverlässig und kundenfreundlich. Eben so, wie man es sich bei einem Produktkauf wünscht. Von mir gibt’s eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

Transparenz: Ich habe meine VisionEars ganz normal und ohne irgendeinen Rabatt im Laden gekauft. Empfehle sie trotzdem und aus voller Überzeugung gerne weiter.

angepasster Gehörschutz mit 15db Filter von Vision Ears

Die richtigen Festplatten für den Fileserver: Iron Wolf Pro von Seagate

Machen wir uns nichts vor, auf dem Markt der Speicherlösungen gibt es nicht viel Auswahl. Seit Jahren beherrschen die Marktriesen Western Digital und Seagate das Geschäft. Jeder, der einen Rechner besitzt, hat wohl mindestens ein Produkt der beiden Hersteller in seinem Fundus. In meinem ersten Synology DiskStation NAS und etliche externe Devices laufen seit Jahren mit Western Digital Festplatten. Für meinen neuen Rackserver habe ich mich dieses Mal aber für Seagate entschieden. Im Folgenden Blogpost möchte ich Euch erklären, warum:

Inkludiert Datenwiederherstellung dank Rescue-Serviceplan

Für mich ein starkes Argument für Seagate ist der beim Kauf von Iron Wolf Festplatten inkludierte Rescue-Serviceplan. Auch wenn mir in meinen bisher 28 Jahren Lebenszeit noch nie auch nur eine Festplatte verreckt ist, gibt es einige Kollegen, die schon den ein oder anderen Ausfall miterleben mussten. Im Ernstfall kann das für wichtige Daten bedeuten, dass die Festplatte in ein Datenlabor geschickt werden muss und für einige Tausend Euro und etwas Glück tatsächlich wiederhergestellt werden kann. Kosten, die vermeidbar sind. Durch ein gutes Backup-System oder eben den Rescue-Serviceplan für Seagate. Der Hersteller garantiert nämlich für jede seiner Iron Wolf Festplatten einen 2-jährigen Rescue-Serviceplan. Heißt: Im Falle eines Festplatten Defekts, kann die gesamte Platte kostenfrei zu Seagate geschickt werden, damit die Firma in ihrem Labor die Daten wiederherstellt. Eine Garantie gibt’s natürlich nicht, trotzdem ist diese Dienstleistung ein klares Plus im Kundensupport und für die Anwendung im Profi-/Business-Bereich ein nicht zu vernachlässigendes Feature. Gegen kleine Gebühr von ein paar Euro kann der Serviceplan über Seagate sogar um einige Jahre erweitert werden.

Iron Wolf Health Management mit Synology
Mit dem DSM-Betriebssystem und Health-Management die Iron Wolf Pro Gesundheit überwachen

Health Management mit Synology

Genau hier kommt auch Synology ins Spiel. Wie andere NAS Hersteller supporten auch die DSM von Synology die Iron Wolf Festplatten mit dem Health Management. Über die Oberfläche der Server kann in der Festplatten Sektion pro Festplatte ein Integritätstest durchgeführt werden, dieser gibt Auskunft über den Gesundheitszustand der Festplatten.

Praktisch: Iron Wolf Festplatten werden vom Betriebsystem Synologys (DSM) erkannt und mit dem Wolfskopf Symbol von Iron Wolf gekennzeichnet. Solltet Ihr also vergessen haben, in welchen Slots die Iron Wolf eingebaut sind, erkennt Ihr es im DSM trotzdem.

Über den Speichermanager und Test Planer können diese Health Tests automatisch geplant und terminiert werden. Nach Durchführung kommt auf Wunsch eine E-Mail von Synology mit den Testergebnissen. Dank dieses Features solltet Ihr Festplatten Ausfälle ziemlich sicher vorbeugen können.

Seagate Iron Wolf Pro mit 14 TB für deinen Fileserver

Preis/Leistung

Eigentlich gilt heute die weitverbreitete Meinung: Speicherplatz kostet nichts mehr. Das stimmt leider nur bedingt. Zwar werden die Speicherkapazitäten im niedrigen Preissegment immer größer, trotzdem hat Speicherplatz immer noch seinen Preis. Gerade dann, wenn man sich vielleicht auch für ein paar Jahre in der Zukunft absichern will. Die Seagate Iron Wolf Pro schlagen immer hin mit 544,00 Euro (aktueller Amazon-Preis) zu Buche.

Hinweis: Gerade bei Festplatten lohnt es sich Preise zu vergleichen. So hab ich meine Seagate Iron Wolf Pro 10TB im Sale von Cyberport deutlich günstiger als auf Amazon bekommen. Guckt also gerne vor dem Kauf nochmal auf Google nach. Checkt dabei aber unbedingt die Bezeichnungen, nicht, dass Ihr aus Versehen ein anderes Modell kauft.

Vergleicht man den Preis allerdings mit Produkten vom Konkurrenzunternehmen Western Digital, fällt relativ schnell auf, dass es marktübliche Preise sind. Die NAS-Serie von Western Digital hört zum Beispiel auf den Namen WD Red bzw. WD Red Pro. Allerdings gibt’s die WD Red Pro zur Zeit nur bis 10 TB, wo sie mit 398,00 Euro auf Amazon zu Buche schlägt, was 39,80 Euro pro Terabyte entspricht. Die 14 TB Seagate Iron Wolf Pro mit ihren 7200 rpm und dem Rescue-Serviceplan ist also mit 38,85 Euro pro Terabyte nicht einmal teurer.

Lautstärke der Iron Wolf Pro

Wie heißt es im Leben so schön. Es gibt nichts geschenkt. So ist es bei den Iron Wolf Pro auch. Die 7200 Umdrehungen machen sie schnell, was auf dem Desktop freut. Allerdings auch hörbar. Gerade in meiner Lacie 2Big unter Volllast, brummte das Gehäuse ordentlich. Da die Lüfter vom Synology Server jetzt aber sowieso durchlaufen, ist nur schwer zwischen Festplatten-Zugriffen und Lüftergeräuschen zu unterscheiden. Da ich mir Festplatten sowieso nie ins Schlafzimmer stellen würde, ist mir die Lautstärke also ziemlich egal. Für meinen Geschmack sind die Festplatten alle gleich laut bzw. gleich leise. Jenachdem aus welcher Seite Ihr guckt 😉

Mein erstes Fazit zur Seagate Iron Wolf Pro

Die Festplatten laufen inzwischen die ersten Wochen im neuen Fileserver und bisher freue ich mich natürlich über extrem viel Speicherplatz. Das Health-Management in Zusammenarbeit mit Synology gibt mir ein gutes Gefühl und den Rescue-Serviceplan muss ich hoffentlich nie in Anspruch nehmen, finde es aber sehr lobenswert, dass es ihn gibt. Vielleicht teste ich ihn in den nächsten Wochen ja mal für Euch. Mit einer Festplatte und unwichtigen Daten, mal gucken. Jetzt wisst Ihr jedenfalls, warum ich mich für die Seagate Iron Wolf Pro entschieden habe.

Im nächsten Artikel werde ich noch etwas genauer auf meine RAID Entscheidungen und die Zusammensetzungen in meinen Synology NAS eingehen. Bis dahin lege ich Euch die anderen Artikel dieser Serie ans Herz.

Artikelserie: Der Weg zum eigenen Fileserver mit Synology

Transparenz: Die Freunde von Seagate waren so nett und haben mir die 14 TB Festplatten für den Test zur Verfügung gestellt. Alle 10TB Festplatten habe ich ganz normal im Sale von Cyberport gekauft.

Iron Wolf Pro
Eingebaut in den Festplattenkäfig der Synology Expansionseinheit RX418

Sonos Beam: Ein neues Mitglied in der Familie

Nachdem ich Sonos den letzten Jahren den Rücken gekehrt hatte, ist mit der Sonos One vor einigen Monaten ein neuer Mitbewohner eingezogen. Ich hatte Euch bereits berichtet und war überaus überrascht von dem Wifi-Lautsprecher. Durch die Sonos Beam hat die kleine Lautsprecherfamilie jetzt Zuwachs bekommen.

Mit der Beam bietet der Hersteller nach der Playbar inzwischen nämlich eine deutlich kompaktere und deutlich formschönere Soundbar an. Sie ist vor allem eins: Die perfekte Ergänzung für jeden Smart-TV, dessen schwächelnde Lautsprecher nicht genug Sound ins Wohnzimmer bringen.

Sonos Beam perfekt für das Smart-TV
Formschön und unkompliziert, dank HDMI-ARC Verbindung.

Schnelle unkomplizierte Installation

Was mir schon immer an Sonos gefallen hat, ist die einfache Installation. Die Beam macht dort keine Ausnahme. Mit lediglich zwei Kabeln ist die Soundbar einsatzbereit. Neben dem Stromanschluss wird die Beam einfach per HDMI mit dem Fernseher verbunden. Die Fernsteuerung wird anschließend automatisch erkannt und schon kann’s losgehen.

Übrigens ein großer Pluspunkt, dass die Beam keine eigene Fernsteuerung benötigt, sondern einfach über die Fernbedienung des Fernsehers gesteuert werden kann.

Hinweis: Wer auf das HDMI Kabel setzt, sollte vorher noch einmal verifizieren, ob am Fernseher noch ein HDMI-ARC Anschluss frei ist und nicht schon von anderen Geräten belegt wird. Die „High Definition Multimedia Interface Audio Return Channel“ Schnittstelle ermöglicht es nämlich erst, dass ihr die Lautstärke per Fernsteuerung des Fernsehers regulieren könnt. Das passende HDMI ARC Kabel liegt bei der Sonos Beam natürlich bei. Ansonsten müsst ihr auf den optischen Audioadapter ausweichen.

Beam die zweite Soundbar von Sonos
Formschön, schlicht und elegant. Die Soundbar Sonos Beam.

Bass: Weniger ist mehr.

Während ich bei den Sonos One und Play:1 immer das Gefühl hatte, dass sie sehr basslastig sind (Ihr könnt meinen Bericht zur Sonos One natürlich hier lesen), sieht es bei der Beam ganz anderes aus. Sie ist das erste Produkt, was ich nicht im digitalen Equilizer der App nachjustiere. Im Gegenteil, gerade die Höhen, die mir bei den integrierten Lautsprechern der Fernseher oft fehlen, kommen dank der Beam viel besser durch. Vorteilhaft ist hier natürlich ein Sideboard wie das Mycs im Bild, was mit seinem Hohlraum durchaus als Resonanzkörper unter der Beam funktioniert.

Die digitale Steuerung mit dem Sonos Controller

Da ich erst kürzlich im Rahmen meines Sonos One Berichts auch ausführlich über die neuen digitalen Controller geschrieben habe, möchte ich das Thema hier gar nicht so ausführlich ausschmücken. Die Controller sehen inzwischen top aus, funktionieren einwandfrei über alle Geräte und Betriebssysteme hinweg. Ich habe nichts zu meckern, ausführlicher dürft Ihr gerne hier drüben reinlesen.

Sonos Beam Steuerungselemente auf der Oberfläche

Sprachsteuerung mit Amazon’s Alexa und Google Assistant

Wie alle anderen neuen Sonos Produkte unterstützt auch die Sonos Beam die Sprachassistenten von Amazon und Google. Da ich diese nicht nutze und wahrscheinlich auch nicht so schnell werde, habe ich einfach von der Funktion zur Deaktivierung des Mikrofons an der Sonos Beam Gebrauch gemacht. Das geht einfach über die Touchoberfläche direkt neben den anderen drucksensitiven Bedienelementen.

Mein Fazit zur Soundbar von Sonos

Mit Beam liefert Sonos eine formschöne Alternative zu ihrer etwas größeren und auch in die Jahre gekommenen PLAYBAR (Amazon Link). Gerade das schlichte Design gefällt mir ausgesprochen gut. Es steht in schwarz und weiß zur Auswahl. Ähnlich, wie der deutlich „kleinere“ Klang, der nicht so bass-überladen wirkt, wie die großen Geschwister der Sonos Produktlinie. Die einfache Bedienung und unkomplizierte Installation waren schon immer Pluspunkte bei Sonos. Alles in allem ist die Beam für mich die perfekte Soundbar, die Podcasts und Filme gut klingen lässt, ohne dass ich im Equalizer groß Hand anlegen musst. Mit ihren 449 Euro (Amazon Link) liegt sie im üblichen Preissegment der Sonos Produkte, ist für ihre Größe aber mit Sicherheit kein Schnäppchen.

Würde sie nicht so formschön mit dem Sideboard unter einem Fernseher einhergehen, würde ich für andere Anwendungsbereich und Räume die Sonos One empfehlen. Als Soundbar zum Fernseher, gibt’s in meinen Augen zur Zeit allerdings nichts schöneres als die Sonos Beam.

Transparenz: Für diesen Testbericht habe ich die Sonos Beam mit Presserabatt bei den Freunden von Sonos im Onlineshop gekauft. Vielen Dank an dieser Stelle für den Support. Bei Fragen zum Produkt, steht Euch die Kommentarspalte natürlich jederzeit offen.

Song der Woche: Alright von den KYTES

Auch wenn, oder gerade weil das Wetter aktuell nicht so nach guter Laune ausschaut, zumindest hier in Köln, müsst Ihr euch unbedingt Alright von den KYTES anhören. Oder noch besser: schaut euch das gestern erschienene Musikvideo an.

Good vibes only mit Alright

In einem meiner letzten Blogbeiträge habe ich über unseren Besuch beim c/o pop Auftritt der KYTES berichtet. Unter Anderem spielten die Jungs dort auch ihre, einen Tag zuvor releaste, Single Alright. Einen kurzen Snippet und den ganzen Bericht dazu findet Ihr hier. Dabei ist es nicht nur der eingängige Rhythmus, der gute Laune bereitet, sondern auch der Text. Es ist jetzt vielleicht kein literaturpreisverdächtiges Meisterwerk, aber oft reicht es auch aus, Zeilen wie „I feel fantastic – because I’m classy – I shake my ass – because I’m so damn sexy“ zu hören, um sich des Lebens zu freuen. Wobei mir jetzt auch kein Bob Dylan Song einfällt, der lebensbejahender ist als Alright von den KYTES. Just sayin‘. Und der Song funktioniert so nicht nur auf der Bühne, sondern auch, wenn man ihn zuhause oder unterwegs hört. Man bekommt einfach Lust, sich, in welcher Form auch immer zu bewegen. Das Motiv haben die Münchner dann auch für das zugehörige Musikvideo aufgegriffen.

Must-Watch: das dazugehörige Musikvideo

Das in Cinemascope gefilmte Video zu Alright ist irgendwie ein Mix aus Eric Prydz‘ legendärem Call on Me Video und den best-choreographierten Boyband Videos der 90er Jahre. Und ein lustiger älterer Herr, aka der Alright Man, ist auch am Start. Und hübsche Girls. Und die nicht minder hübschen KYTES – Boys. Und ganz viel Neon. Also Ihr merkt schon, das ist eine ziemlich sichere Nummer, dass das Video gute Laune versprüht. Deswegen, schaut es Euch an und überzeugt euch davon, dass die KYTES vielleicht doch die nächsten N*SYNC werden.

Alright – KYTES directed by Bob Heinemann

Alright bei Spotify hören

Die Rackserver Expansionseinheit RX418 von Synology

Irgendwann wird’s in jedem Server eng. Wenn alle Festplatten-Bays bestückt sind, müssen entweder größere Festplatten oder weitere Festplatten-Slots her. Bei Synology hat man sich in diesem Fall für Expansionseinheiten entschieden, die den eigenen Server kurzfristig erweitern. Für die Rackserver-Serie (RS) kommen die Expansionseinheiten mit der Produktbezeichnung RX zum Einsatz. Insgesamt stehen mit der RX1217 / RX1217RP und der RX418 (Amazon Link) direkt zwei Expansionseinheiten im Produktportfolio zur Verfügung, die nahtlos unter die Servereinheit in den Rackserver geschraubt werden können. Ich habe von Synology die kleine Expansionseinheit RX418 mit 4 weiteren Festplattenslots zur Verfügung gestellt bekommen, um sie zu testen. Was sie Euch bringt, erfahrt Ihr hier:

Synology RX418 Expansionseinheit mit 4 Festplattenplätzen
Synology RX418 Expansionseinheit unter einer RS1219+

Die RX418 Expansionseinheit von Synology

Wie auch die Rackserver von Synology, unterstützt die RX418 sowohl 3,5″ SATA HDDS, als auch 2,5″ SATA HDD & SDDs und erweitert Euren Synology Server um 4 weitere Festplatten. In meinem Fall habe ich mich für die klassischen 3,5″ SATA HDDS entschieden, weil sie mir von der Performance mit ihren 7200 Umdrehungen absolut ausreichen. Zur Zeit supporten die RX418 mit ihren vier Festplatten-Bays insgesamt maximal 56 TB Speicherkapazität, was vier 14 TB Festplatten entspricht.

Die resultierende Speicherkapazität variiert je nach gewähltem RAID. Ich habe mich für 4 Seagate Iron Wolf Pro (Amazon Link) NAS Festplatten mit 10 TB entschieden, welche im RAID 5 konfiguriert sind und in knapp 30 TB effektiv nutzbarer Speicherkapazität enden.

Plug’n’Play

Was mich so sehr an den Synology Produkten überzeugt, ist die einfache Installation mittels Plug’n’Play. Mit vier Schrauben ist das RX418 im Server verschraubt und braucht lediglich noch eine eSATA Verbindung zum Rackserver und Strom, um einsatzbereit zu sein. Das alles ist in weniger als 10 Minuten installiert und alle nötigen Kabel liegen dem Produkt bei. Ich mag Dinge, die schnell funktionieren.

Kaum Werkzeug nötig

Außerdem kommt die Einrichtung ohne große Werkzeuge aus. Lediglich die Festplatten müssen mit Schrauben in ihre Käfige geschraubt werden. Vorbohrungen und die entsprechenden Schrauben liegen bei. Ansonsten ist die Expansionseinheit sofort einsatzbereit. Auch die Schrauben für die Kit-Rails oder die Befestigungsstücke für 2-Pfosten-Racks sind bereits vormontiert und im Handumdrehen verschraubt. All das wirkt sehr wertig und durchdacht.

Einbau in den Serverschrank

Anders als die Diskstations von Synology, die als Standalone Einheit auch auf dem Schreibtisch funktionieren, benötigt die RS Serie und die Expansionseinheiten einen Serverschrank. Ich hatte mich aus verschiedenen Gründen dazu entschieden (Ihr könnt sie hier nachlesen). Mit dem passenden Zubehör, kann die RX in jeden klassischen 19″ Serverschrank eingebaut werden. Aufgrund der geringen Bautiefe von 32,5 cm können die RS und RX Module auch in 2-Pfosten Racks eingebaut werden, die nur an den Gehäusefront-Pfosten befestigt werden können. Wer bereits über ein 4-Pfosten-Rack verfügt, kann mit dem Synology Rail Kit RKM114/RKS1317 (Amazon Link) seine Synology Servermodule auch auf Schiebeschienen befestigen.

Die RX418 im Serverschrank montiert
Die Expansionseinheit passt formgenau unter die Synology Server

DSM – das Serverbetriebssystem von Synology

Im Inneren werkelt der Synology DiskStation Manager (das Betriebssystem der Synology Server) und erkennt über das mitgelieferte eSATA Kabel die Expansionseinheit automatisch und fügt die eingebauten Festplatten im DSM Manager hinzu.

Hinweis: Für die Performance empfiehlt es sich übrigens, die vier Festplatten der Expansionseinheit RX418 auch gemeinsam zu Clustern und nicht Festplatten aus der RS mit Festplatten im RX zu mischen und zu Clustern. Irgendwie logisch.

Wie der Name Expansionseinheit schon verlauten lässt, ist das RX418 nur in Kombination mit einem der beiden kompatiblen RS-Einheiten funktionsfähig und läuft nicht alleine.

Kompatibilität-Tabelle

RX418
RS818+​/​RS818RP+ja
RS1219+ja
RS819ja
RS2418+​/​RS2418RP+nein
RS816ja
RS815 / RS815+ / RS815RP+ja
RS217ja

Hot-Swap Support

Auch wenn es vielleicht dem Serverstandard entspricht, möchte ich es hier noch einmal unterstreichen: Sowohl die RS als auch die RX Einheiten verfügen über HotSwap Laufwerke, die es ermöglichen defekte Festplatten eines RAIDS einfach im laufenden Betrieb auszutauschen, ohne das System runterfahren zu müssen. Gerade, wenn wichtige Daten auf dem Server liegen, auf die man fast ständig zugreifen muss, ist es von Vorteil, wenn defekte Festplatten in der Expansionseinheit einfach ausgetauscht werden können, ohne die Servereinheit herunterfahren zu müssen.

Transparenz: Die Freunde von Synology haben mir die RX418 für diesen Test zur Verfügung gestellt. Wenn ihr im Studio BENHAMMER vorbeischaut, gibt’s auch gerne eine kleine Produktpräsentation vor Ort.

Artikelserie: Der Weg zum eigenen Fileserver mit Synology

Synology Expansionseinheit

Eine neue Podcast-Folge "Ben trifft…" mit Sebastian Trägner

Die Wege von Sebastian und mir kreuzten sich vor ein paar Jahren. Damals fotografierte ich die Jugend gegen Aids Kampagne hier in Köln und er war als „Influencer“ mit dabei. Dabei merkte ich ziemlich schnell, dass Trägi, wie ihn alle nennen, kein Klischee-Instagrammer ist. Der Mann hat etwas erlebt.

Seitdem er, vor etwas mehr als einem Jahr, die Fotografie für sich entdeckte und sich ihr verschrieben hat, sind unsere Schnittpunkte größer geworden. Sebastian hat diese Gabe, sich in Dinge reinzubeißen und sie mit voller Aufopferung anzugehen. Was jetzt die Fotografie ist, war früher mal das Skaten, das Modeln oder eben seine Zeit als Vertriebler und Store-Manager.

Ich habe ihn also kurzerhand zum Podcast eingeladen, weil er ein Paradebeispiel für Lebenserfahrungen, Abzweigungen statt Abkürzungen ist und ich schon lange niemanden mehr kennengelernt habe, der sich in so kurzer Zeit so schnell und so gut in die Fotografie eingearbeitet hat. Ohne Kompromisse. Dass er statt nackten Frauen und Partys lieber gesellschaftliche Themen, wie Prostitution und Obdachlosigkeit fotografiert, ist etwas, dass mich an ihm sehr stark beeindruckt.

Wir haben eine lange intensive Stunde über die Fotografie, Burnout, das Leben und seinen bisherigen Weg geplaudert. Sebastians Offenheit sei dank, dass es die vielleicht bisher intensivste „Ben trifft…“ Podcast Folge ist. Besucht den Sebastian auch unbedingt mal auf seiner Website, Behance oder lest sein Kwerfeldein-Interview. Seine Bilder und Geschichten sind großartig.

Die Folge „Ben trifft Sebastian Trägner“ könnt ihr hier hören

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Das war die Chips & Champagner Gruppenausstellung zum Ehrenfeld Hopping 2019 im Liebefeld

Jedes Jahr findet im Kölner Veedel Ehrenfeld das Ehrenfeld Hopping statt. Dieses Jahr haben wir zusammen mit unserem Kollektiv Chips & Champagner eine kleine Ausstellung in der neueröffneten Bar „Liebefeld zu Ehren“ realisiert.

Zusammen mit den anderen beiden Reportage- und Porträtfotografen und dem Videographen aus dem Kollektiv zeigten wir einen kleinen Querschnitt unserer Arbeit. Ich entschied mich dabei, einige der unveröffentlichten Bilder aus meinem Bildband „Tage Danach“ zu zeigen, an denen klar deutlich wurde, dass das Buch überwiegend in unserer Heimatstadt Köln produziert wurde. Zusammen mit den beiden Inhabern Thomas und Daniel hatten wir uns bei der ersten Begehung überlegt, dass wir das Thekendesign mit den Kupferrohren auch für die Ausstellung aufgreifen wollten. Die beiden zogen also kurzerhand ein paar Kupferrohre über die freie Ausstellungswand, die sich geschickt zu Hochformat-Rahmen in A2, A3 und A4 verwandelten. Genau hier fanden meine Bilder ihren Platz. Gedruckt habe ich dieses Mal nach langer Zeit mal wieder bei Saal-Digital auf Hahnemühle Papier. Auch wenn man gegen die Qualität und den Preis nichts sagen kann, ist mir der Bestellprozess im Vergleich zu anderen Dienstleistern, wie Photocircle oder eben Whitewall, aber inzwischen viel zu umständlich. Nun ja.

Für Tobias und Lukas Aufhängungen mussten wir etwas improvisieren, da die beiden überwiegend im Querformat arbeiten. Für Tobias wählten wir klassische Dokumentenklemmen und passten die Farbe mit rosé-gold an die Kupferrohre an. Lukas bekam den Spot über dem Goldspiegel, sodass wir seine Bilder nur noch in einem Filmstreifen verbinden und aufhängen mussten. Auch in der gefühlt 100. Veranstaltung gewinnt am Ende immer noch die Improvisation. Aber Filmsteifen und Analogfotografie passt ja auch irgendwie zusammen.

Unser neu im Team beheimateter Videograf Johnny Brungs, schnitt in ein paar Nachtschichten ein kleines Showreel zusammen, welches den Abend über geloopt auf einem 55″ Fernseher im hinteren Bereich der Bar zwischen den Bildern lief. Auch wenn die meisten Smart-TVs inzwischen Videos von Speichermedien loopen können, nutzen wir seit dem PopUp-Store den kleinen Mediacomputer von 235media namens „Loopo“. Das kleine Entwicklerteam hat diesen Mediacomputer im Handtaschenformat extra für den Video-Anwendungsbereich in Museen und Co. entwickelt und vertreibt ihn über die Website selbst. Vielleicht schreibe ich dazu an anderer Stelle noch einmal ausführlicher. Er lässt sich dank 4x USB Ports und Netzwerkanschluss jedenfalls äußerst einfach aufbauen und bedarf keiner weiteren Einrichtung. Less is more.

Ansonsten war unsere erste Gruppenausstellung ein „typisches“ Chips & Champagner Event. Über den Tag verteilt trafen Freunde und Fremde ein, um sich bei dem ein oder anderen kalten Kölsch bis in die späten Abendstunden über Fotografie und Videografie zu unterhalten. Großer Dank an dieser Stelle gilt also nicht nur den Sponsoren und dem Liebefeld, sondern auch Euch treuen Besuchern. Ich denke wir sehen uns schon bald wieder. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass Chips & Champagner zur kleinen gemeinsamen Kunstsause einlädt.

Für musikalische Unterhaltung zum Abend hin sorgte die liebe Sophia Wahnschaffe mit ein paar Songs auf ihrer Gitarre. Vielen Dank dafür, liebe Sophia.

Sophia Wahnschaffe auf Spotify

Alle ausgestellten Prints aus dem Liebefeld von Tobias, Lukas und mir gibt’s jetzt auch für die eigenen Wände bei uns im Onlineshop von Chips & Champagner. Klickt gerne mal rein…

Fotos © Tobias Holzweiler

Making-Of

Unser Videomän Johnny hat den Aufbau der Gruppenausstellung mit seiner Kamera dokumentiert. Einen kleinen Einblick in die Entstehung im Liebefeld, gibt’s jetzt hier. Kurz und knackig.