Offene Ateliers 2020

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Dieses Wochenende finden im rechts-rheinischen Köln wieder die offenen Ateliers statt. Auch ich nehme dieses Jahr wieder mit meinem Studio an den offenen Ateliers teil.

Freitag: 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Samstag: 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Sonntag: 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Es gelten die gängigen Hygieneregeln im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie.

Infografik: Steht Deutschlands Mittelstand wirklich still?

Wie sich die aktuelle Coronakrise auswirkt, bekommen wir an allen Ecken und Enden zu spüren. Verlust von Aufträgen, Rückgang von Buchungsanfragen, Einbruck von Produktverkäufen. Kurzarbeit. Gewinn- und Umsatzeinbrüche. Fast überall sind die Auswirkungen zu spüren. Doch woran kann man die Auswirkungen gerade für den Mittelstand noch ausmachen? Dieser Frage hat sich das Berliner StartUp Vimcar gewidmet und im Zeitraum von 17. Februar bis 19. April die Nutzung von Firmenfahrzeugen analysiert. Die aufgearbeitete Infografik zeigt nun, wie die zurückgelegten Kilometer der Firmenwagen sich mit den politischen Ereignissen decken oder eben auch nicht. Ein Interessanter Einblick in die etwas anderen Auswirkungen.

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Zu Gast im “Alltag eines Fotoproduzenten” Podcasts von Robert Kneschke

Vor ein paar Tagen hatte ich Besuch von Robert. Robert habe ich vor inzwischen einigen Jahren auf einer Adobe Veranstaltung kennengelernt, weil Murat uns vorstellte. Robert ist als Stock-Fotograf tätig und unsere Wege kreuzten sich in den letzten Jahren immer mal wieder. In meinem alten „Benventures“ Podcast war er einst auch zu Gast, um mir das Thema der Stock-Fotografie näher zu bringen. Auf seinem Blog „Alltag eines Fotoproduzenten“ schreibt er inzwischen seit vielen Jahren sehr erfolgreich über den Alltag als Fotograf. Über Netzwerke, Plattformen, Lizenzmodelle. Trocken, nüchtern aber sehr lehrreich. Umso mehr hat es mich gefreut, dass er mich jetzt zu seinem Podcast eingeladen hat. Inzwischen ist unser fast eine Stunde langes Gespräch auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen zu hören. Wer mag, darf gerne reinhören.

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Fotografie Podcasts – Empfehlungen

Es ist mal Zeit für ein Update. Ich hatte schon letztes Jahr die wachsende Anzahl an deutschsprachigen Fotografie-Podcasts zum Anlass genommen und ein paar Empfehlungen ausgesprochen. Ich höre sehr wenige Fotografie-Podcasts wirklich regelmäßig, meist sind es eher Interview-Podcasts, die ich wirklich durchgehend höre. Trotzdem kann man aus der Mische aus Foto- und Interview-Podcast einige interessante Einblicke gewinnen. Also habe ich meine alte, etwa fünf Podcasts starke Liste, heute um ein paar Newcomer erweitert. Vielleicht kennt ihr den ein oder anderen Podcast ja noch nicht. Hört rein, lasst mich gerne in den Kommentaren wissen, welchen ihr besonders mögt. Für das nächste Update – ihr wisst schon.

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Neuanfang

Manche Menschen fangen mit Zeit ganz zauberhafte Dinge an. Sie wissen Zeit einfach gut zu nutzen. Ich bin ein Gegenbeispiel. Mit zu viel Zeit, fange ich an nachzudenken und beginne mich mit Dingen zu beschäftigen, die gerade eigentlich ganz und gar nicht akut sind. Die Corona-Krise schenkt uns gerade viel Zeit. Nicht allen, aber mir als Kreativer schon. 

Ich bin wie viele andere auch der Meinung, dass die Welt eine andere sein wird, wenn dieses Corona-Ding vorbei ist. Deswegen viel mir wahrscheinlich auch meine heutige Entscheidung deutlich einfacher: Neuanfang. Nach langer Zeit und unzähligen Experimenten habe ich heute also die Datenbank dieses Website gelöscht und den Fileserver geleert.

Zeit für was Neues. Mal gucken was es wird. Aber ich glaube das wissen die meisten von uns zur Zeit noch nicht. Ich auch nicht. Wahrscheinlich wird die Kamera mich weiterbegleiten. Wahrscheinlich auch das von mir sehr geschätzte WordPress.

Ich werde Dir auf jeden Fall berichten, oder Du ließt hier einfach mit. 

Jemand der dieses “Gefühl” sehr gut beschrieben hat, ist der werte Clueso mit seinem Song “Neuanfang”. Nicht umsonst ist der Track aber ja auch auf der Spotify-Playlist zu meinem zweiten Bildband “Tage Danach”.

Am 4. September kommt das Tony Hawks Pro Skater Remake!

Leute Leute, bin ich alt geworden. Das wird spätestens klar, wenn das erste Remake eines einstigen Jugend-Spielehits announced wird. Am 4. September ist es soweit, und das Tony Hawks Pro Skater Remake erscheint. Mit Tony hab ich damals die Spielewelt entdeckt. Legendäre Modi, wie „Graffiti“. Keine Frage also, dass ich mir das Remake natürlich vorbestellt habe. Dieses Mal nicht für den PC, sondern die PlayStation 4. Aber was soll sich da schon groß ändern. Mein damaliges Windows Gamepad war ja auch nur ein Nachbau des Playstation Controllers. Ich hab Bock! Mal gucken was das „FingerMemory“ so sagt 😉

Handelshof und die Digitalisierung. Jetzt doch keine digitalen Kundenkarten mehr?

In Zeiten von Abstandsregeln und weitgreifenden Hygienemaßnahmen entscheidet sich der Handelshof anders. Von jetzt auf gleich heißt die neue Ansage an die KassiererInnen: Keine Kundenkarten mehr vom Handyabscannen. Sinn? Fehlanzeige. Stattdessen werden lieber Tageskarten auf Papierausgestellt, dafür die Kundennummer vom Smartphone abgelesen und mit einem Perso verifiziert. Anschließend muss der Tageswisch natürlich auf dem Papier mit Kugelschreiber unterzeichnet werden. Sinn? Vielleicht die Angst, weniger von ihren schlecht-folierten Kundenausweisen rauszugeben? Weil, die Kundenkarten dank Apps Stocard relativ einfach auf jedem Smartphone „dupliziert“ werden können? Verständnis von meiner Seite ist gleich null. Das Verständnis diese Entscheidung auch noch in der aktuellen Zeit zu treffen, noch weniger.

Hätten sie wenigstens hochwertige Kundenkarten, Fehlanzeige. Mal von Ressourcen gar nicht erst zu sprechen. Kugelschreiber, Papier – alles für die Tonne nach 2 Minuten. Will mich nicht wirklich aufregen, aber Digitalisierung ist das nicht.

Mit Julian Eckes auf ein paar Kölsch

Gestern habe ich nach fast 3 Jahren Pause mein Fotoprojekt „Auf ein Kölsch“ wiederbelebt. Ich arbeite gerade noch daran, die Website wieder online zu bringen, aber die ersten Fotos sind im Kasten. Dafür traf ich mich gestern mit Julian Eckes am King Georg Büdchen am Ebertplatz. Eigentlich sollte das Ding ja noch „einem Kölsch“ abgehakt sein. Kam dann doch wieder anderes. Wir machten das Büdchen zu, danach den Getränkehandel und dann den nächsten Kiosk. War ein wunderbarer sommerlicher Abend mit guten Gesprächen und einer weiteren interessanten Lebensgeschichte. Ich liebe dieses Projekt dafür.

Ein neues Rücklicht fürs Bike

Nachdem mein Fixie das letzte Jahr und eigentlich auch das Jahr davor schon ein sehr tristloses Leben im Studio führte. Mehr als Dekoration, als als Fahrrad selbst. Wurde es Zeit ihm mal wieder etwas Liebe zu schenken. Weil meine China-Plastik-Lichtbomber inzwischen alle verschenkt, die Batterien lehr oder eben einfach kaputt sind, dachte ich, wird es mal Zeit ein wenig mehr als nur 9 Euro zu investieren. Auf unser aller liebsten Shopping-Plattform, Amazon, bin ich am Wochenende auch fündig geworden. Zumindest, was das Rücklicht angeht.

Ein Fischer LED Rücklicht ist es geworden. In schmal und länglich statt rund und kurz. Mit 50 LED Dioden, einer Brenndauer von ca. 4,5h und Universalhalterung mit Schnellbefestigung. Auf der lässt sich das Lichtpanel auf einfach drehen. Dank Micro USB Ladebuchse hoffe ich das lästige Batterie-Thema in Zukunft umgehen zu können. Etwas um die 17,00 Euro finde ich dafür sehr fair, mal gucken, wie lange es durchhält.

Für die Vorderseite bin ich noch auf der Suche nach dem richtigen „Frontscheinwerfer“. Wenn jemand eine Idee hat, gerne her damit. Und wenn jetzt einer auf die Idee kommt mir zu sagen, ich solle mal mein Fahrrad putzen. Dann sage ich ganz laut: „Spießer“. Haha, witzig, sagt der, der über Rücklicht am Fixie schreibt. Aber wenn ich ehrlich bin, geputzt werden muss es wirklich bald mal. Hat es verdient. Schließlich ein treues Drahtesel-Stück. Seit 3 Jahren oder so.

Ich habe Kunst gekauft.

Jajaja, eigentlich sollte man gerade auf sein Geld gucken. Corona und so. Aber, die Aktienmärkte sind auch auch nicht die stabilsten seit Jahresbeginn. Also habe ich mich lieber auf die solidarische Seite geschlagen und gesagt: „Komm, supporte ich mal einen Kölner Kollegen!“. So rede ich mir das jedenfalls schön. Eigentlich wollte ich das Werk von Random EXP einfach haben.

Als ich den Kölner Künstler durch die Kollaboration der Bierdeckel im Johann Schäfer Brauhaus entdeckt habe, hab ich mich sofort in seine poppigen „Skultpuren“ verliebt. Seitdem wartete ich auf den richtigen Zeitpunkt. Der ist jetzt gekommen und weil es im Studio mehr Menschen sehen und sich an der Pop-Kunst erfreuen können, hängt es nun hier und nicht Zuhause. Ein bisschen erinnert es mich an die älteren Arbeiten von Stefan Strumbl, was ich Random (Website) auch sagte, als er mir das Werk gut verpackt um Studio vorbeibrachte.

Zustandegekommen ist mein spontan Kauf übrigens nur über Instagram. Vormittags hatte Random das Ding in seine Story gepostet und zum Verkauf angeboten, ich habe spontan zugeschlagen. Abends brachte er das gute Stück schon im Studio vorbei. Da soll noch einmal jemand sagen, Social-Media wär kein ernstzunehmender Vertriebsweg für Künstler.

Ich für meinen Teil habe mich jedenfalls schon lange nicht mehr so über eine Anschaffung gefreut und es macht mir jeden Tag aufs neue Freude. Witzigerweise sehe ich mich an so Kunst nicht so schnell satt, wie an Fotografieren. Bin auch ganz froh, dass nicht mehr so viel meines eigenen Krams im Studio hängt.

Cheers, kauft einfach mehr Kunst. Macht Euch vielleicht auch Freude.

Tatsächlich ziemlich gut: Gaffel Wiess

Ja Mutti, es ist ein neues Kind in der Stadt. Hätte auch nicht absehen können, dass ich mal die Kölschstange tausche, aber Gaffel Wiess machts möglich. Der neuste Sprössling der Gaffel ist nämlich tatsächlich sehr lecker, süffig und im Seidel mit 0,3L echt ein Hingucker. Ist schon in kurzer Zeit zum guten Biergarten-Starter geworden. Will nicht wissen, wie der Corona-Sommer sonst gelaufen wär. Gibt’s allerdings nur frisch-gezapft aus’m Hahn, was die Auswahl ein wenig einschränkt. Kölner, probiert’s mal aus. In der Verliebt in Kölsch Facebook-Gruppe sagen das auch alle. Und die werdens wohl wissen. In diesem Sinne: Prost. Hab jetzt wieder Lust auf Biergarten.

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Die beste Bar Kölns

Man kann über vieles diskutieren. Gerne auch philosophieren. Aber die beste Bar Kölns ist und bleibt einfach das Grünfeld. Für immer. Liegt in meinen Augen natürlich vor allem am überdachten Biergarten, wo man einfach die ganze Zeit saufen und rauchen kann. Zum anderen aber auch am netten Team. Ich hatte schon so unendlich viele gute Abende dort. Wahrscheinlich haben ich das Kölschtrinken sogar dort gelernt. Der Person, die mich damals mal in das Ding geschleppt hat, müsste ich für immer dankbar sein. Bin ich auch. Irgendwann fällt mir auch wieder ein wer es war.

Lange Rede, kurzer Sinn. Seit dem es Corona bedingt nun auch das Sonnendeck auf den zwei Parkplätzen des Grünfelds gibt, ist die „angesagteste Nicht-Szene Bar des Belgisches Viertels“ noch ein bisschen besser. Jetzt kann man auch mal über das Grün des Biergartens hinwegsehen. Fühlt sich gleich viel urbaner an. Mit so einem Mural an einer Fassade. Ich hoffe dieses Sonnendeck bleibt noch etwas, vielleicht ja sogar über Corona-Wahnsinn hinaus. Bin da zwar wenig optimistisch, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen.

In diesem Sinne: Nichts als Liebe. Ihr findet mich dort.

Ein improvisiertes Gewächshaus

Was man aus so einem Mofa mit festverbautem Anhänger so machen kann. Eine Art GinkGo E-Roller nur eben viel älter und noch mit Sprit. Zum Beispiel ein Gewächshaus. Mit etwas Folie und irgendeinem Nährboden. Ich frage da aber lieber nicht weiter nach. Es funktioniert jedenfalls. Gelbe Tomaten sage ich da nur zu. Das gute Stück hat schon im Sommer meinen Mittagsschlaf gestört, deswegen bin ich froh, dass es die letzten Monate als Gewächshaus fungierte. Aber fahren tut es wohl auch noch.

Lang lebe der Mittagsschlaf!

Egal, ob ihr es klassischen Mittagsschlaf oder neumodern auch gerne “power-nap” nennen wollt. Ich für meinen Teil habe eine sehr lange und intensive Beziehung zum Mittagsschlaf. Er rettet mir den Tag. Und das schon sehr sehr lange.

Angefangen hat es irgendwann in der Schule. Entweder waren es die großen Pausen oder die Freistunden. Die Schülervertretung hatte einen Pausenraum initiiert. In meiner “Legislatur-Periode” haben wir den Raum ein bisschen schöner gemacht und die Couch wurde zu meinem besten Freund.

In der Ausbildung pflegte ich diese Kultur weiter. Was einst das Sofa im Oberstufenraum war, wurde das Sofa im Pausenraum. Den Kapuze des Hoodies weit über den Kopf gezogen, Kopfhörer ins Ohr und den iPhone Wecker auf 30 Minuten gestellt. Später wanderte für den Sommer eine Saunaliege ins Büro, mit der ich es mir in der Mittagspause auf dem Parkplatz hinter dem Büro in der Sonne gemütlich machte. Kopfhörer ins Ohr und den iPhone Wecker auf 30 Minuten gestellt. Wenn man es lange genug durchzieht, braucht man irgendwann sogar keinen Wecker mehr. Beim letzten Song vor dem Klingeln wurde ich automatisch wach. Dann ging’s zurück an den Schreibtisch. Eine Mittagsroutine, die ich übrigens bis heute durchziehe. Und das nun schon seit fast 10 Jahren.

Für mich hat sich die halbe Stunde als perfekt bewährt. Ein paar Minuten bis zum wegdösen, sodass am Ende vielleicht 15–20 Minuten effektiv übrig bleiben. In meinem Studio folgte dann eine größere Couch, später ein Bett. Selbst auf der ein oder anderen Tour oder meinen eigenen Veranstaltungen, findet der Mittagsschlaf von 20 Minuten immer seinen Platz. Er ist zu einer nicht mehr wegdenkenden Mittagspause geworden. Von 7 bis 9 Uhr hat man im Office meist noch Ruhe, bevor damals die Kollegen kamen oder heute das Telefon klingelt und die E-Mails reinprasseln. Zwischen 12 Uhr signalisiert mir mein Körper automatisch eine kleine Pause. Danach geht’s dann Ende weiter. Ende offen.

Mir hat es zum Glück nie was ausgemacht, in der “Öffentlichkeit” oder unter Kollegen zu pennen. Ich weiß aber auch nicht, wie viele meiner Mitschüler und EX-Kollegen ganze Bildkollektionen von mir auf ihren Handys in den unmöglichsten Schlafpostitionen gesammelt haben. Lediglich mit einem Penis im Gesicht, bin ich noch nie aufgewacht. Spielt aber auch keine Rolle. Vielmehr sollte eigentlich jeder Arbeitgeber dafür sorgen, dass seine Mitarbeiter eine Möglichkeit für den entspannten Power-Nap am Tag haben. Bei meinem Ex-Arbeitgeber hab ich das zwar leider nicht mehr durchbekommen, in anderen Ländern gibt’s diese Möglichkeit jedoch schon.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls großer Befürworter des guten alten Mittagsschlafs. Und das schon sehr lange.

Vlog: Benjamin Diedering bei Siepmann

Im Rahmen meiner kleinen Making-The-Book Serie hatte ich schon viel Lob der Druckerei Siepmann zukommen lassen. Das hat sich bis heute nicht geändert. Wahrscheinlich wird für den Rest meines Lebens jedes meiner „Print-Produkte“ bei Siepmann realisiert werden. Auch ich war damals zum Andruck in Hamburg und das Gefühl die ersten Druckbögen zu sehen, ist schwer begreiflich zu machen. Da hat Ben Bernschneider mit seiner American Trilogie einfach ein sehr gutes Händchen bewiesen. Noch heute profitiere ich von seiner Empfehlung, mit meinen Büchern zu Siepmann zu gehen. Inzwischen sind auch unzählige andere Fotografen der Empfehlung gefolgt.

Kein Wunder also, dass auch der Leipziger Benjamin Diedering für die Produktion seines Erstlingswerks „Everywhere“ nach Hamburg gegangen ist. Ebenfalls eine sehr gute Entscheidung. Er war so nett und hat in seinem Vlog zur Buchentstehung also auch den Familienbetrieb in der Hansestadt besucht. Anders als in vielen anderen Vlogs kommen hier aber endlich auch mal die Eigentümer und Mitarbeiter zu Wort und geben ein paar Einblicke in die Produktion und Maschinen eines solchen Buchprojekts. Übrigens auch einer der Gründe gewesen, warum ich mich für Siepmann entschieden hatte. Weil sie Besuchen von „Kunden“ offen gegenüber stehen und wir dort die Produktion filmen und fotografieren konnten. Benjamin geht mit seinem BDX Vlog jetzt noch einen Schritt weiter. Darum möchte ich Euch auch diese Einblicke nicht vorenthalten und empfehle einen Blick in den Vlog!

Benjamin Diederings Bildband Everywhere

Sein Bildband Everywhere ist auf 500 Exemplare limitiert und kann zur Zeit für einen reduzierten Kaufpreis von 25,00 Euro auf dem Shop seines Distributionspartner Feierstoff.de erworben werden. Benjamin war so nett und hat mir ein Exemplar schon vor Wochen zukommen lassen. Der farbenfrohe Bildband im Format A4 könnte Dir vor allem gefallen, wenn Du auf atmosphärische Reisefotos stehst, hin und wieder Portraits von schönen Frauen magst und vielleicht schon Gefallen an Büchern von André Josselin oder Fotos von Tobi Holzweiler gefunden hast.

Diese Fotografen kannst Du in der Coronakrise auf ihrem Shop unterstützen

Anders als frühere Finanzkrisen trifft die Corona-Pandemie ausnahmslosen jeden. Darunter besonders die, die keine hohen Rücklagen erwirtschaftet haben. Fotografen, Musiker, Veranstalter, Künstler im allgemeinen. In den letzten Wochen sind unzählige Veranstaltungen und damit auch Jobs für Fotografen abgesagt worden. Ob und wann sie nachgeholt werden ist ungewiss. Mit jedem weiteren Tag wird diese Lage ungewisser und die Situationen von vielen schlechter. Ich kriege das auch mit. Weiterlaufende Kosten müssen dennoch weiter getragen werden und fallen alle 30 Tage an. Egal, was die Wirtschaftminster in diesen Zeiten noch entscheiden, für viele kann es zu lange dauern. Schnelle Hilfe kann also nur durch die Gemeinschaft kommen. Solidarität ist ein oft genutztes Wort in den letzten Wochen. Und es stimmt. Gerade jetzt ist der Konsument gefragt.

Ich habe mir hier heute mal ungefragt ein paar Onlineshops von befreundeten Künstlern und Fotografen rausgesucht. Keiner von ihnen hat mich darum gebeten, ich weiß auch nicht wie ihre eigene Lage gerade ist. Ich bin mir aber sicher, dass jeder sich dieser Tage über die ein oder andere Bestellung freut. Vor allem profitieren bei diesen Shops die Künstler selbst. Euer hart erarbeitetes Geld landet also direkt bei einem Kulturschaffenden. Denkt mal drüber nach, den ein oder anderen Taler sollte man ja jetzt gerade sparen, wenn man eh nicht mit den Freunden in der Kneipe oder dem Restaurant hängen kann.

KünstlerShopProdukte
Andreas JornsShopBildbände, Bücher, Magazine,
Steffen „Stilpirat“ BöttcherShopBildbände, Prints, Digitale Produkte, Hörbücher
Patrick LudolphShopBildbände, Equipment, Magazine, Tutorials, Workshops
Robert WinterShopBildbände, Prints, Magazine
Ben BernschneiderShopBildbände
Jannis MattarShopMagazine, The Analogue Times Magazin
Chips & ChampagnerShopBildbände, Poster, Digitale Produkte
Tom HeinkeShopPrints, Fotokalender
Franz GrünewaldShopPrints
Boris BethgeShopMagazine
Bob SalaShopPrints
Kai-Hendrik SchroederShopBildbände

Habt auch ihr einen Shop und freut Euch dieser Tage über die ein oder andere Bestellung? Dann lasst es mich doch in den Kommentaren wissen und ich füge sie sofort hinzu! Wenn Du einen Blog hast, darfst Du diese Liste gerne übernehmen. Ich sammel unten auch die Pingbacks von weiteren Veröffentlichungen.

Hinweis: Wenn du dich explizit für Fotobücher interessierst, guck doch mal bei Photobooks.online rein. Dort gibt’s noch einiges mehr zu entdecken. Ich hatte das Projekt hier schon einmal vorgestellt.

Photo by Mike Petrucci on Unsplash

Linksammlung: Covid-19 Hilfen für Freiberufler

Künstlersozialkasse

Aufgrund der Corona-Krise kann die schon im letzten Jahr abgegebene Einkommensprognose sich natürlich drastisch ändern. Die Künstlersozialkasse gibt jetzt die Möglichkeit, seine Prognose zu korrigieren. Mehr Informationen gibt’s auf dieser Seite der KSK https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html

Bundesregierung will 40 Milliarden Euro für Kleinstunternehmen bereitstellen

Stand: 19.03.2020

Geldsparen in der Corona-Zeit.

Bei diesene digital Angeboten kannst Du gerade Geld sparen und von der Toleranz einiger Unternehmen profitieren. Zum Beispiel kannst Du gerade 2 Monate Adobe Cloud nutzen, wenn du dein Abo kündigst und die Promoaktion aktiviert. Setzt voraus, dass du es bisher noch nicht in deinem Abo gemacht hast.

https://www.computerbild.de/artikel/cb-Schnaeppchen-Technik-Corona-Krise-Gratisangebote-Home-Office-Freizeit-25393747.html

Für Kölner gibt es eine Sammelstelle mit Informationen

https://koeln.business/de/coronavirus/?fbclid=IwAR2-xhVHlPI6Pgdbf5YAbD94iMLeyDX0INzqnd4uvHwwBbhrJu3Od0rFUTM

Noch keine Geldsorgen?

Wenn der finanzielle Puffer bei dir noch Spielraum bietet und Du dich gerade noch nicht um deine Existenz sorgen musst, check mal mein Artikel zum Zeitvertreib für sinnvolle Beschäftigungen bei der Corona-Quarantäne hier im Blog.

Ansonsten hat auch das von mir sehr geschätzte t3n-Magazin vor ein paar Tagen einen digitalen Leitfaden als kostenfreies PDF herausgebracht. Dort gibt’s auch ein paar Infos zum Thema Home-Office und Rechtslagen. Könnte also für den ein oder anderen angestellten interessant sein.

Was ich wirklich vom Bloggen vermisse

Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich das meiste meines heutigen Schaffens meinem damaligen Bloggertum zu verdanken habe. Eine wilde Zeit, als ich mich irgendwann um 2010 in die deutsche Blogsphäre einarbeitete.

Inzwischen sind Blogs fast schon ein Relikt der Steinzeit. Social-Networks haben die “guten alten Blogs” in die zweite Reihe verdrängt. Sinkende Zugriffszahlen, weniger Werbebuchungen und weniger Leser. Auch den ehemaligen Blogcontent, hat es zunehmend in neue, alternative Social-Networks verdrängt. Wir kommunizieren über WhatsApp, checken Veranstaltungen auf Facebook, folgen unseren Websites per RSS oder Newsletter, posten die Fotos vom letzten Trip auf Instagram und posten vielleicht noch das ein oder andere Video auf Instagram-Story oder vielleicht sogar Snapchat. Der Content ist zwar noch der gleiche, aber hat sich verteilt. Auf verschiedene Netzwerke, die vielleicht genau auf diese eine spezielle Content Art abzielen.

Dabei ist eine Sache, die ich wirklich vermisse, verloren gegangen. Damals gab’s unter uns Bloggern noch eine gewisse Ethik. Man vernetzte sich, hatte seine Anlaufstellen für spezifische Inhalte und verlinkte seine Quellen unter den Beiträgen. Eine Art “Berufsethik”, die selbst bei den großen redaktionellen Publikationen nie Einzug erhalten hatte. Stattdessen vernetzten sich die Blogs und Blogger. Diese Einstellung stärkte unsere Blogs gegenseitig und gab unseren Lesern die Chance, auch die Quellen, die uns inspirieren, aufzusuchen, zudurchstöbern und ggf. sogar ebenfalls zu abonnieren. Mit einem großen Netzwerk aus gegenseitig lesenden Bloggern stieg die Relevanz. Das Google Ranking und das Netzwerk. Es war anerkennend, produktiv und irgendwie transparent.

Davon ist im Social-Web heute nichts mehr übrig. Wer einen schönen Inhalt sieht, teilt ihn nicht mehr, sondern lädt ihn selber hoch. Viele Netzwerke bieten heute kaum noch eine Funktion zum Quellenverweis – oder haben auch gar kein Interesse mehr daran.

Übrigens für mich eins der Argumente, warum Videoinhalte sich schneller verbreiten als statische. Sie können nicht so einfach herunter- und neuhochgeladen werden. Für die meisten Anwender bleibt also nur der Teilen-Button. Während Texte und Bilder gerne gescreenshottet oder kopiert werden. Und am Ende weiß niemand mehr, wo es eigentlich herkommt. Ich möchte hier niemandem Absicht unterstellen, lediglich unterstreichen, dass viele es im Social-Web nie richtig gelernt haben. Oder sich wie so oft, einfach keine Gedanken machen.

Und das vermisse ich am meisten.

Photo by Andrew Neel on Unsplash

10 Empfehlungen für deine Corona-Auszeit

Clickbait. Ole. Aber mal ganz ehrlich, lasse ich mich hier mal zu einem kleinen Posting hinreißen. Passiert mir selten, musst jetzt aber mal sein. Wir alle sitzen mehr oder weniger im selben Boot. Am Ende die einen mehr, die anderen weniger. Aber drin, sind wir alle irgendwie. Wir können uns jetzt aufregen, tolle Facebook-Diskussionen führen und in guter Stammtisch-Manier mit allen Verwandten und Freunden, die immer gleichen Gespräche führen. Nach Hilfe schreien oder Untergang vorhersagen. Tatsächlich haben wir selbst darauf aber wenig Einfluss. Vielleicht nehmen wir ein bisschen Rücksicht und konzentrieren uns ausnahmsweise einmal mehr auf uns selbst. Nicht eingeplante „freie Zeit“ kann nämlich auch Chancen bieten.

Darum einfach mal als Idee, was man so sinnvolles gerade mit seiner Zeit anfangen kann und nicht komplett nichtsnutzig Trübsal bläst, sondern vielleicht einfach in die Zukunft investiert?

Wie wäre es mit…?

  • Endlich mal die Daten sortieren
  • Die Website auf Vordermann bringen?
  • Die sozialen Netzwerke nachpflegen und die letzten Produktionen publizieren
  • Mal wieder was Lesen?
  • Sich vielleicht auch online weiterbilden? Suchmaschinen Optimierung und vieles mehr
  • Die Konzepte für die nächste Arbeit verfeinern
  • Einfach mal digital Netzwerken und paar Skype-Sessions zum kennenlernen ausmachen?
  • Steuern oder den digitalen Workflow optimieren?
  • Backups oder Archive sortieren?
  • Strecken an Online-Magazine schicken?
  • Sponsoren, Partner oder vielleicht schon mal neue freie Strecken planen

Die Auswahl ist fast grenzenlos. Und das ist ja nur der Anfang! Wahrscheinlich gibt es noch unzählige Altlasten und Baustellen mehr, die man jetzt mal ganz in Ruhe anfangen kann abzuarbeiten. Vielleicht muss man gerade jetzt als Kreativer mal besonders kreativ sein!

No offense. Ist ja nur so eine Idee. Lasst mich gerne in den Kommentaren mal wissen, was Euch gerade so beschäftigt und was ihr gerade vielleicht nach langer Zeit mal endlich in Angriff nehmt. Cheers.

Photo by CDC on Unsplash

Im Podcast-Gespräch mit Steffen Methner von ASICS Deutschland

Wir tauchen ab in die Welt der Sneaker. Steffen Methner ist nach seiner Zeit beim PRAISE Mag und unterschiedlichsten Projekten, wie der Sneakerness oder der Sneaker Society zum japanischen Konzern Asics gewechselt, wo er jetzt das Marketing des Lifestyle Segments betreut. Ich wollte von Steffen wissen, wie dieser enorme Sneaker-Hype eigentlich entstanden ist und was ihn so sehr an der Community rund um Schuhe besonders fasziniert. Dabei gab er vor allem sehr ehrliche Einblicke in seine Arbeitsehtik und warum er es mit der Arbeit in einem Konzern unbedingt ausprobieren wollte. Mit 2 Milliarden Umsatz weltweit und der Marktführerschaft im Deutschen „Running-Segment“ hat Steffen auf jeden Fall einiges zu erzählen. Von Arbeitsphilosophien und warum man manchmal auch einfach dem Künstler seine Freiheit lassen muss. Das am Ende aber nicht nur Zahlen wichtig für den ehemaligen Wahlkölner und geborenen Ossi sind, wird sehr schnell klar.

Auch in dieser Chips & Champagner Folge kommt jeder auf seine Kosten, selbst wenn ihr Euch weniger für Sneaker begeistern könnt. Vielen Dank für Euren Support und viel Spaß bei einer neuen Chips & Champagner Podcastfolge. Mit Steffen Methner – Marketing Manager bei Asics Deutschlands.

Ich will wissen, wie weit ich bei einem Weltkonzert komme, ohne mich zu verstellen

Steffen Methner

Die Podcastfolge mit Steffen Methner jetzt auf Spotify hören

Inhalte der Podcast-Episode mit Steffen Methner

TimecodeThema
00:00:00Key-City Berlin
00:01:26Studio BENHAMMER
00:02:10Mathematik nach der Arbeit
00:03:22Supreme und Adidas
00:04:44Der Sneaker Hype
00:07:44Sneakerness
00:08:40Big Ballermike
00:09:40Sneakerness – Die größte Sneaker Convention in Europa
00:12:55Steffens Weg zur Sneakerness
00:14:00Die Leidenschaft fürs Sammeln
00:17:00Johannes Höhn vom Sneakerfotograf zum GermanRoamer
00:19:00Das rasante Wachstum der Sneakerness
00:23:20Kollaborationen in der Szene
00:27:00Reseller und Wertseigerung von Schuhen – welchen Einfluss haben Bots?
00:33:00Air aus Zurück in die Zukunft 30.000 Pfund versteigert
00:36:00Sneaker Society – YouTube Format
00:42:40Das Praise Mag
00:50:00Corporate Design und Corporate Identity bei Marken
00:55:15ASICS ist Marktführer in Deutschland für das Thema „Running“. Sneaker als Wachstumsmarkt
00:58:50Die Kultur eines Weltkonzerns aus Japan kennenlernen
01:03:33Die Ziele für die Zukunft
01:08:00Vom Sohn lernen
01:10:01Ein guter Mensch sein

Wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich über die ein oder andere Bewertung auf Apple Podcasts, einen Follow auf Spotify oder Anchor und natürlich den ein oder anderen Shoutout.

Anmerkung: Das Foto von Steffen stammt vom Creator Meets Event von EyeEm in Berlin in Kooperation mit Canon Deutschland und Asics Deutschland. Hier geht’s zum Blogbeitrag von EyeEm. Copyright © Foto Thai Hoang

Eine Anekdote über das Verschenken, Vertrauen und Vorleistungen

Keine Sorge, es geht hier heute nicht um Weihnachts-Geschenke. So viel sei schon einmal verraten. Es geht um etwas anderes. Die meisten jungen Menschen wachsen in Deutschland mit Aussagen und Weisheiten wie diesen auf: “Gleiches Geld für gleiche Arbeit”“Lass dich nicht abziehen!”“Wenn Du etwas gut kannst, nimm Geld dafür” oder “Lass dich nicht ausnutzen”. Ihr kennt die Sprüche. Ich war einer von denen, die damit aufgewachsen sind. Mein Gegenpol war mein Onkel. Schon immer Selbstständig. Ich hatte das Glück sehr früh mit ihm und seinem Schaffen viel Zeit zu verbringen und habe gemerkt, dass er viele Dinge anders macht, als die Menschen, die mir ständig einen “guten” Rat geben wollten. Für ihn war es selbstverständlich, dass er das Essen zahlt, wenn er sich mit jemandem trifft. Er fuhr wie selbstverständlich hunderte Kilometer auf eigene Kosten, um jemanden zu treffen oder kennenzulernen. Er und sein Unternehmertum waren mein Ausgleich zur Schule und den Alman-Weisheiten. Er hat mich bis heute damit geprägt.

Und was mir immer dabei immer wieder das Gefühl gibt, es ist der richtige Weg, sind Anekdoten wie diese: Ich war irgendwo am Arsch der Heide in Detmold, hatte gerade auf einer kleinen Kreativkonferenz gesprochen und jemanden kennengelernt, den ich sehr sympathisch fand und der sich in Detmold sein Studio mit dem Veranstalter teilte. Irgendwann kam die Idee auf, doch noch ein paar Drinks im Studio zu nehmen. Als kleine Aftershow-Party zur Veranstaltung. Wer mich kennt weiss, dass ich großer Aftershow-Fan bin, also fuhr ich mit. Irgendwo in ein Industriegebiet in Detmold. Ich hatte damals ein paar Bücher für die Konferenz gespendet. Ein paar hatten wir auf der Aftershow noch.

Irgendwann stand Johannes vor mir. Ich hatte ihn noch nie gesehen, wir hatten aber wohl mal geschrieben. Er blätterte in meinem Buch. Und erzählte mir irgendwas von der Fotografie. Ich war gut angetrunken, konnte nicht mehr allem folgen. Aber in meiner Erinnerung fand er “Das Leben und Sterben des BENHAMMER” (meinen ersten Bildband) wohl sehr interessant und wollte es eigentlich schon lange haben. Ich sagte ihm, er könne es für 25,00 Euro statt 35,00 Euro haben oder im Shop bestellen. Irgendwas an seiner Reaktion ließ mich deuten, dass er irgendwie von meinem Angebot nicht überzeugt war. Kurzerhand sagte ich zu ihm: Ach scheiß drauf, nimms einfach mit. Ich schenks dir.

Ich habe wie so oft nicht drüber nachgedacht. Ich sah einen jungen Typen, der sehr nett war, sich ein Ticket für diese Konferenz gekauft hatte und damit schon was Gutes für Kinder in Detmold getan hat.

Er bedankte sich artig. Hatte aber wohl auch ein schlechtes Gewissen, warum er mir Anbot, dass er mir ein Abo von der t3n zukommen lassen könnte. Eine Zeitschrift, die mich schon mein Leben lang begleitet. Auch darüber dachte ich nicht weiter nach, sagte etwas wie “Das ist cool, danke!”hatte aber auch glaube ich nicht damit gerechnet, dass jemals eine t3n bei mir ankommen sollte und schlug ihm vor, dass wir doch jetzt ein Bier trinken sollten.

Ein paar Monate später lag die erste t3n in meinem Studio. Ich schrieb ihm auf Facebook: “Danke, erstes Magazin angekommen! Wort gehalten! Beim nächsten Mal gibts Bier!”.

Das war 2017. Bis heute freue ich mich auf jede Ausgabe der t3n. Und weil mir das heute auch wieder bewusst geworden ist, habe ich Johannes eben mein neues Buch “Tage Danach” in die Redaktion geschickt.

Photo by Matt Jones on Unsplash

Wie mich Fotografen auf Konzerten inzwischen selber nerven

Kürzlich war ich auf einem sehr sehr guten HipHop Konzert. Von einem Künstler, den ich selber sehr schätze. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, ich hätte ihm nicht angeboten Fotos zu machen als dankeschön für den Gästelistenplatz. Trotzdem stand ich am Ende ohne Kamera im Konzertpublikum.

Wer meinen Blog liest, weiß, dass ich eigentlich seit Beginn meiner Fotografie auch Konzerte dokumentiere und in den letzten Jahren sehr oft das Vertrauen von Künstlern bekam, ihre Auftritte und Touren in Bildern festzuhalten. Etwas, was mir inzwischen die Lust an der Konzertfotografie genommen hat, sind meine eigenen Kollegen. Fotografen.

Auf besagten HipHop Konzert war es besonders schlimm und hat mich tatsächlich erstmals richtig genervt. Die meisten Künstler haben inzwischen ihre eigenen Fotografen dabei oder kennen in der jeweiligen Stadt jemanden, der den Abend dokumentiert. Fair und richtig. Es befindet sich also bei fast jedem Konzert ein Fotograf in der Venue, der vom Künstler den Auftrag hat, die besten Fotos zu machen.

Zwischen die Handyfilmer aus dem Publikum gesellen sich nun aber immer mehr Hobby- und vielleicht auch Profifotografen, die ihre Chance wittern. Das Ergebnis sah ich vor ein paar Wochen im Gloria. Während der Künstler am FOH gerade die B-Stage eröffnet hatte, begannen sich ca. 5 Fotografen um das FOH zu drängeln. Man sah Fujis, Sonys und vielleicht sogar die ein oder andere Leica. Alles Kameras, die man heute meist ohne Probleme in eine Venue bekommt. Leider, wie ich jetzt sagen muss.

Denn es nervt. Mich als Konzertbesucher aber auch mich als Fotograf. Denn jetzt muss nicht mehr nur ich mich durch die Menge drängeln, sondern im schlimmstenfall haben sich bereits vor mir fünf Kollegen durchs Publikum geschlängelt. Wie zurückhaltend und vorsichtig, liegt damit nicht mehr in meiner Hand. Somit ist es durchaus verständlich, dass der ein oder andere Konzertbesucher auf uns genervt reagiert.

Dabei dürfen wir aus meiner Sicht nicht vergessen: Das Publikum ist wegen dem Künstler da. Der Künstler wegen dem Publikum. Teilweise zahlen Menschen viel Geld dafür oder müssen lange auf das ersehnte Konzert warten. Nichts ist dann nerviger, als ständig von Fotografen belagert zu werden. Die sich entweder durchdrängeln, vor dich stellen oder im schlimmsten Fall sogar ignorieren.

Denn ich rede hier nicht von Menschen, die eine Kamera auf einem Konzert dabei haben und von ihrem Platz in der Menge das ein oder andere Foto machen. Ich rede von denen, die sich durch die Venue bewegen als wäre es ihr Job, ohne dabei einen Auftrag zu haben. Die, die dann oft schon vor Konzert Ende die ersten Fotos auf ihr Handy ziehen und auf Instagram posten. In welcher Hoffnung auch immer. Euer Instagram ist nämlich das unwichtigste auf diesen Konzerten.

Allen, die ernsthaft Bock auf Konzertfotografie haben rate ich daher: Sucht Künstler und Venues raus, schreibt sie an, bietet Eure Arbeit an und besorgt Euch einen verdammten Pass. Erst dann kann man es annähernd als Job bezeichnen.

Denn so scheiße es auch klingt — ich habe nach dieser Erfahrung tatsächlich sehr wenig Bock, weiterhin einer von Euch zu sein.

Entweder müssen die Künstler was dagegen tun, oder die Veranstalter. Oder wir Fotografen stellen unsere Arbeit und das eigene Ego vielleicht einfach mal wieder ein Stück weiter hinten an.

2020 einfach mehr Bildbände von anderen Fotografen kaufen?

Da ist es also, das neue Jahrzehnt. Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht. Ich habs gestern gewohnt entspannt angehen lassen und in kleiner, gemischter Runde 2019 im Studio verabschiedet. Mitunter hatten wir auch eine sehr angeregte Diskussion zum Kaufverhalten der Gesellschaft. Argumente wurden ausgetauscht. Für und Gegen staatliche Regularien.

Etwas, was ich mir Weihnachten bereits für 2020 schon vorgenommen hatte, hat sich mit unserem Gespräch gestern Abend noch einmal verstärkt. Ich werden 2020 mehr Bildbände von anderen Fotografen kaufen!

Das ist in den letzten Jahren noch nicht so oft vorgekommen, weil ich entweder viele Bücher geschickt bekam, damit ich sie auf meinem Blog vorstelle, oder weil vielleicht in den letzten Jahren auch noch nicht so viele Fotografen eigene Bildbände rausgebracht haben. Letzteres ist dann auch der eigentlich Grund für mich. Gerne beschweren wir uns über kaputte Preise, dass es zu viele Fotografen gibt oder auch das das Handwerk nicht mehr geschätzt wird. Durchaus legitime Aussagen. Ich glaube aber, dass es sinnvoller ist, sich nicht einfach nur aufzuregen und Schuldige zu suchen, sondern einfach aktiv mit seinem eigenen Konsumverhalten dagegen zu wirken.

Ich hab in den letzten 3 Jahren zwei Bildbände veröffentlicht, ohne Verlag und Co. und habe sehr viel Support von Euch da draußen bekommen. Deswegen habe ich mir vorgenommen etwas davon zurückzugeben und im nächsten Jahr mehr Bildbände von Kollegen zu erwerben, die den selben Weg gehen und ihre Arbeit in gedruckter Form publizieren und dabei auf Verlage und klassische Distributionswege verzichten. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung: Dort landet das Geld wirklich beim Künstler!

Denn wenn wir ehrlich sind: Bildbände sind nicht günstig, aber am Ende geben wir das Geld gerne für Spotify,Netflix und Amazon-Prime aus. Wieso also nicht auch etwas mehr Geld aus dem eigenen Haushaltsetat in die Kunst und Produkte anderer Kreativer stecken. Heißt ja nicht umsonst: “Support your artist friend!”

Also heißt die Antwort auf die Frage “2020 einfach mehr Bildbände von anderen Fotografen kaufen?” JA!!!!

Photo by David Lezcano on Unsplash

Im Gespräch mit Gastronomie-Unternehmer Till Riekenbrauk

Wenn es um erfolgreiche Gastronomie-Konzepte geht, führt in Köln kein Weg an Gastronomie-Unternehmer Till Riekenbrauk vorbei. Mit dem Street Food Festival brachte er und sein Team das Street Food 2014 nach Deutschland. Inzwischen findet sein Street Food Festival in ganz Deutschland statt. Mit seinem LADEN EIN Konzept, mehrere Gastronomie-Auszeichnungen und gab angehenden Gastronomen die Chance, ihr Konzept für zwei Wochen in Köln zu testen. Ableger in Hamburg und Köln folgten. Seit 2017 beweist er sich auch als klassischer Gastronom und realisierte mit dem Brauhaus Johann Schäfer ein modernes Brauhaus Konzept, was sich seit Eröffnung guter Buchungszahlen erfreut. Ich sprach mit Till über seine Ideen, die Liebe zur Gastronomie und warum gute Partner so wichtig sind. Was es bedeutet in Deutschland ein Street Food Festival zu organisieren und wie schwer die Verantwortung für sämtliche Mitarbeiter inzwischen auf seinen Schultern lastet. Aber auch, warum Glück und der Faktor X immer noch nicht zu vernachlässigen sind. 

Am Ende wird sich immer die Qualität im Laden und am Gast durchsetzen. Marketing ist wichtig für den Erstkontakt, danach entscheidet die Qualität.

Till Riekenbrauck über Marketing in der Gastronomie

Den Podcast mit Till Riekenbrauk jetzt auf Spotify hören

Inhalte der Podcast-Folge mit Till Riekenbrauk

TimecodeInhalt
00:01:30Till Riekenbrauk stellt sich vor
00:02:35Die Projekte von Till. Das Street Food Festival, LADEN EIN und Johann Schäfer seit 2017
00:03:44Beratung der Gastronomie und Catering
00:05:30Gastronomie als Wertsteigerung bei der Stadtentwicklung
00:07:21Die Unternehmen und Partner von Till Riekenbrauk
00:08:50Das erste Street Food Festival 2014 im Odonien in Köln
00:13:41Die Entwicklung der Street Food Szene in Deutschland
00:14:33Gründungen aus dem Street Food Festival. Vom Street Food Festival zum eigenen Restaurant
00:15:38Der Veranstaltungsplan vom Street Food Festivals in ganz Deutschland
00:17:31Der Reiz von Off-Locations
00:19:30Der Qualitätsanspruch beim Street Food Festival
00:22:35Das Finanzierungsmodell des Street Food Festivals
00:25:50Hygienevorschriften und Auflagen in Deutschland
00:31:50Vom Street Food zum stationären LADEN EIN (Testlabor für angehende Gastronomen)
00:38:00Die Wirtschaftlichkeit vom LADEN EIN und die Sichtbarkeit in der Außendarstellung
00:44:50Die Bedeutung von Marketing in der Gastronomie?
00:50:00das Ladenlokal und das Design-Konzept für eine Pop-Up Gastronomie
00:54:20Das Finanzierungskonzept von LADEN EIN und die Pro- und Contras einer Umsatzbeteiligung.
01:00:50Die Zukunft des LADEN EIN Konzepts
01:05:00Die Verantwortung der IHK bei der Gründerförderung in der Gastronomie
01:07:15Der eigene romantische Traum von der Gastronomie
01:09:24Die Gründung des Johann Schäfer Brauhaus
01:10:25Spedition Johann Schäfer
01:11:50Das Glück mit dem Vermieter vom Umbau und der Nutzungsänderung für das Johann Schäfer
01:17:00Die Größe des Johann Schäfer Brauhauses
1:21:00Die Motivation ein guter Gastgeber zu sein
1:24:00Wie wichtig gute Geschäftspartner sind
1:25:50Kunstkollaborationen für das Johann Schäfer. Wo kommt deine Ästhetik her?
1:29:15Gibt es mehr Konzepte die einen Raum suchen oder mehr Räume als Konzepte
1:29:47Was würdest Du dir von der Stadt Köln wünschen?

Keine Folge „Ben trifft…“ verpassen und den Podcast abonnieren

Wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich über die ein oder andere Bewertung auf Apple Podcasts, einen Follow auf Spotify oder Anchor und natürlich den ein oder anderen Shoutout.

Woher kommen eigentlich Eure Kunden? Was ich durchs Nachfragen gelernt habe.

Es ist ja so: Akquise macht nicht wirklich Spaß und ich habe auch nie eine große Strategie entwickelt, um Neukunden zu gewinnen. Ich arbeite nach der Motto: Mach das was dir Spaß macht, dass ist die beste Werbung.

Trotzdem sind bereits auf die unterschiedlichsten Wege die verschiedensten Menschen auf mich und meine Arbeit aufmerksam geworden und haben am Ende meine Dienstleistungen als Fotograf gebucht. Das ist einer der Gründe, warum ich Menschen, die mich anschreiben oft frage, wie sie eigentlich auf mich aufmerksam geworden sind. Vorausgesetzt, ich kann mir gar nicht erklären wo sie herkommen. Netterweise schreiben die meisten Menschen heute eigentlich immer beim Erstkontakt dazu, wer mich empfohlen hat oder von wem sie meine Nummer haben.

Trotzdem ist die Frage nach dem “wie” für mich immer wieder interessant, denn so erfahre ich etwas über meine Sichtbarkeit und die Kanäle, die potentielle Kunden scheinbar nutzen. Auf das Thema für den heutigen Artikel bin ich übrigens vor ein paar Wochen gekommen.

Aus dem Nichts bekam ich von einem Künstlerduo eine Pressefoto-Anfrage. Dankbarer Job. Ich hab ein Herz für Künstler und die beiden wollten genau meinen Stil an Schwarz-Weiß Fotos für ihre Pressefotos im kommenden Jahr.

Als die beiden dann beim Kaffee im Studio saßen, fragte ich sie, wie sie eigentlich auf mich aufmerksam geworden sind. Die Antwort war simpel und doch verblüffend: “Wir haben auf Google nach Kölns beste Fotografen gesucht und so einen Magazin Artikel gefunden, wo Du vorgestellt wurdest. Dann haben wir uns Dein Instagram angeguckt und dir die Mail geschrieben.”

Ein interessanter Weg. Denn ich hätte niemals gedacht, dass Künstler nach “beste Fotografen Köln” suchen. Ich dachte sie fragen Homies und lassen sich von anderen Künstlern aus ihrer Branche Fotografen empfehlen oder gucken bei Künstlern die sie mögen, wer die Fotos gemacht hat. Außerdem wusste ich gar nicht, dass dieser Artikel existiert und habe nach unserem Shooting erst einmal danach gesucht. Ich muss sagen, ich kam auch sehr gut darin weg:

“Ben Hammer ist besonders in der Portraitfotografie aktiv und hat schon zahlreiche Promis sowie namhafte Musiker abgelichtet. Von Ben Hammer stammen auch die Fotografien der Kampagne „Jugend gegen Aids“ aus dem Jahr 2016. Mehr über die Arbeiten des Kölner Fotografen kannst du dir auf seiner Website anschauen.” — MOLOGUE Artikel

Was ich Euch mit diesem kleinen Beispiel sagen möchte:

  1. Oft, suchen Kunden ganz anders nach Euch, als ihr selber denkt.
  2. Fragt immer mal wieder nach, es eröffnet Euch neue Möglichkeiten und Erkenntnisse.

Photo by Nik MacMillan on Unsplash

Rami Eiserfey für Gaffel Kölsch

Für die Gaffel Kampagne „Meine Stimme für Köln“ durfte ich im letzten Jahr mein inzwischen viertes Motiv shooten. Sneakerhead, Praise-Mag Chef-Redakteuer und Sneaker-Stammtisch-Host Rami Eiserfey fotografieren. An einem sommerlichen Herbsttag im letzten Jahr, trafen wir uns am Rheinboulevard für das richtige Motiv. Ein bisschen Lokalpatriotismus. Mit Dom, Sonne und einem kalten Gaffel Kölsch am frühen Nachmittag. „So wird ein Schuh draus!“ wie Rami sagen würde.

PRAISE Mag Anzeige in Ausgabe 15 Winter 2019

Gedruckte Anzeige in der PRAISE Mag Ausgabe 15 aus dem Winter 2019

Social-Media Outtakes vom Shooting

Podcast mit Jasmin Dannenberg vom IMAGING LAB der Photokina

Dieses Jahr ist endlich wieder Photokina! Nach der Absage im letzten Jahr und dem Wechsel in den Mai, sind meine Erwartungen groß! Ich habe mich letzte Woche mit Jasmin Dannenberg von der Kölnmesse getroffen. Sie gehört zum Team der Photokina und betreut mit dem Imaging Lab einen für meinen Geschmack besonders interessanten Teil der Fotomesse.

Im Imaging Lab haben vor allem StartUps aus der Fotoszene die Chance sich zu präsentieren. Neben einem modernen Präsentationskonzept, lockt das Imaging Lab mit ca. 1000 qm Fläche in Mitten der Halle 4.2 für eine würdige Präsentationsfläche. Neben guten Kontakten, einem sehr fairen Preis-Leistungsverhältnis gibt’s auf der angeschlossenen Bühne aber auch Insights, Keynotes und Speaker-Slots für die Startups. Ich wollte von Jasmin wissen, was die Photokina so besonders macht, was eine Leitmesse von anderen Messen unterscheidet und warum gerade das Imaging Lab so besonders und interessant ist. Eine gute drei-viertel-Stunde haben wir über die Photokina, die Fotobranche und die Innovationen des ImagingLabs gesprochen, die sich vor allem um digitale Themen drehen. Künstliche Intelligenz, Bildrecherchen aber auch Neuentwicklungen von Objektiven und anderen Hardware-Teilen. Wenn Du schon immer einen Blick hinter die Kulissen der Photokina werfen wolltest und dich für Trends und Innovationen rund um das Thema Fotografie interessierst, hör unbedingt in die neuste Folge unseres Chips & Champagner Podcasts!

Ich mag, dass das IMAGING LAB immer weiter wächst. Außerdem freut uns natürlich auch das gute Feedback der teilnehmenden StartUps aus den letzten Jahren.

Jasmin Dannenberg – Imaging Lab der Photokina

Du kannst den Podcast mit Jasmin Dannenberg jetzt auf Spotify hören

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Fotos für den "montags besoffen" Podcast

Mancher Mensch könnte in der heutigen Zeit behaupten, es gäbe schon genug Podcasts. Ist eine Meinung. Ich hab eine andere. Zumindest solange, wie Gemischtes Hack, OMR, Fest & Flauschig und Co. nicht jeden Tag releasen. Deswegen konnte ich auch nicht nein sagen, als Moritz und Julian von ihrem Podcast-Debüt erzählten: montags besoffen. So heißt das gute Miststück. Ein schöner Name. Identifikationspotential für alle Freelancer vorhanden. Kein Wunder, denn Moritz und Julian machen beide irgendwas mit Medien.

Moritz und Julian wünschten sich also Bildmaterial. Für Social-Media und eventuell auch das ein oder andere Cover. Moods Fehlanzeige, irgendwelche in bayrisch formulierten „Idee“. Die Hälfte kam bei mir an. Den Rest ignorierte ich. „Aber so wie in deinem Buch“. Danke Moritz, das hättest Du nicht sagen sollen. Auch wenn natürlich ein dankbares Auftragsbriefing ist.

Das nächste was ich von Moritz hörte. „Ein zwei Bier, ja, aber wir können nicht saufen!“. Am Telefon antwortete ich was von okay, easy, blabla. Was in meiner Sprache soviel heißt wie etwa „abwarten“. Nach 2 1/2 verballerten Filmen im Studio, gings dann in die Comfort-Zone. Belgisches Viertel, Kneipen, Contax G2 und noch ein paar Filme mehr… Aus zwei Bier wurden zweiundfünfzig Bier. 4 Läden 8 Filme und 150,00 Euro weniger. Aber sie haben bekommen, was sie wollten – Bilder wie im Buch.

Danke Moritz und Julian. Ich hoffe ihr könnt was damit anfangen und viel Spaß, Erfolg und dumme Kommentare mit und zu Eurem neuen Podcast. 3 Folgen sind übrigens schon online, ihr könnt sie auf Spotify und überall dort, wo es Podcasts gibt, hören.

Die ersten Folgen und ihre Cover auf Spotify

Anbei folgen ein paar meiner Lieblingsshots. Könnten tatsächlich nahtlos in „Das Leben und Sterben des BENHAMMER“ passen. Sind aber einfach 4 Jahre später entstanden. Gibt übrigens noch ein paar der Bücher im Shop, falls ihr jetzt Bock auf mehr so Trash-Flash Krams habt.

Im Gespräch mit Sebastian Lenninghausen – Produkt-Manager bei Gaffel

Über mein Projekt „Auf ein Kölsch“ habe ich 2016 Sebastian Lenninghausen kennengelernt. Seines Zeichens Produkt-Manager bei der Privatbrauerei Gaffel hier in Köln. Er gehörte zu den Ersten, die auf mein Fotoprojekt eingestiegen sind. Aus einer Folge „Auf ein Kölsch“ wurde schnell mehr. Jetzt arbeiten wir schon 4 Jahre an gemeinsamen Projekten. Was mit der Produktion von Social-Media Content begann, ist heute sehr komplex. Veranstaltungssupport, Netzwerk-Dienstleistungen und Foto-Dienstleistungen. Was für mich an der Gaffel Brauerei besonders ist, ist die Agilität mit der Sebastian Lenninghausen, der zu einem Team aus drei Marketing-Fachleuten bei der Gaffel Brauerei gehört, Projekte realisieren.

Mit einem Ohr an den Trends des Internet, mit dem anderen Ohr immer bei der Historie der eigenen Marke. Ich bin großer Fan der Arbeitsmoral sowohl der unkomplizierten und schnellen Abwicklung, mit der Ideen bei der Brauerei entstehen und auch auf kurzen Dienstwegen in die Tat umgesetzt werden. Wie die Drei das bei den unzähligen Veranstaltungen, Produkt-Entwicklungen und Kooperationen schaffen, wollte ich von Sebastian jetzt im Podcast wissen. Ein Podcast der zeigt, dass mittelständische Unternehmen gar nicht so „langweilig“ sind wie ihr Ruf, sondern auch in ganz eigenen Märkte als Digitalpioniere agieren können. Welche Tools sie nutzen, wie die Gaffel Privatbrauerei funktioniert, welche Strukturen wichtig sind damit auch das Marketing funktioniert, all das erfahrt Ihr in der heutigen Folge vom Chips & Champagner Podcast mit Sebastian Lenninghausen – Produktmanager bei der Gaffel Privatbrauerei in Köln.

Wir sind auf dem Papier zwar „nur“ zu dritt. Aber wir greifen auch auf ein riesiges Netzwerk aus Agenturen und Freelancern zurück, die unsere Ideen mittragen.

Sebastian Lenninghausen – Produkt-Management bei der Gaffel Privatbrauerei

Den Podcast mit Sebastian Lenninghausen auf Spotify hören

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Mit Maxim und Mightkillya beim "Wie man loslässt" Videodreh

Es ist der erste Vorbote für die neue Musik von Maxim. „Wie man loslässt“ ist heute als Single erschienen. Ohrwurmqualität, ein bisschen melancholisch, ein bisschen positiv. Ein klassischer Maxim. Irgendwie und irgendwie auch nicht. Aber am Set zum Videodreh hat der Song bereits allen gefallen. Was das heißt, dürft Ihr heute selbst entscheiden. Denn neben der Single ist auch das Musikvideo soeben erschienen. Gedreht und produziert von Fabian und Julian – von Mightkillya.

Die Jungs aus Hattingen haben sich zuletzt mit ihrer Arbeit für KLAN und deren visuelle Filmzitate in meine Aufmerksamkeit gespielt. Dabei flimmerte eigentlich schon viel früher ein Musikvideo von Mightkillya über meinen Bildschirm: Das legendäre Rarri von Amilli.

Wie der Zufall es so wollte, entschied sich auch Maxim bei seine erste Single „Wie man losläßt“ für die videografischen Fähigkeiten der sehr sympathischen und ultra-fleißigen Mightkillya Bois. So kam es, dass ich mich eines sonnigen Herbsttages irgendwo im Umland von Hattingen wiederfand. Ich darf an dieser Stelle zugeben, dass ich schon lange mal bei einem Musikvideodreh dabei sein wollte – kurzerhand ergriff ich also die Chance.

Dabei weiß ich gar nicht so genau, was ich erwartet habe. Vielleicht hatte ich auch keine Erwartungen. Am Ende ist es aber wohl so, wie es oft in der Medienbranche auf Produktionen endet: Warten, Rauchen, Kaffee trinken. Maxim und seine von Mightkillya gescoutete Schauspielpartnerin Caya drehten Runde um Runde in diesem geilen alten Ford PickUp. Dann Location-Wechsel. Dann selbes Spiel von vorne. Dann Location-Wechsel. An sich nichts super spannendes. Umso interessanter ist aber, wie die Locations jetzt im Video wirken und wie die Jungs aus eigentlich alltäglichen Settings die Atmosphäre für die Bebilderung des Songs gebaut haben.

Während sie das Material zwischen den Einstellungen sichteten, nutzte ich die paar Minuten immer wieder für ein paar Fotos von Maxim. Meine persönlichen Favs findet iÍhr hier im Blogpost, viel mehr habe ich aber auch eigentlich nicht gemacht. Dazwischen vertrieb ich mir die Zeit mit Sven, dem Besitzer des Ford PickUps, der den Scheunenpfund vor einigen Jahren mal aus Amerika importiert hatte.

Schneller als gedacht endete der Videodreh zu früher Abendstunde in einer von Hattingen’s Pizzerien. Was übrigens auch der Stärke von Fabian und Julian zu verdanken ist und die ich bisher nur selten bei jungen Kreativen kennengelernt habe – zu wissen, wann man genug Material hat und die Klappe fallen zu lassen, statt den Dreh unnötig in die Länge zuziehen. Das gefällt.

Aber nun genug meiner Worte. Das heute veröffentlichte Musikvideo zu „Wie man loslässt“ findet Ihr unten im Blogpost. Viel Spaß beim Schauen und zuhören und lasst mich mal in den Kommentaren wissen, wie Ihr’s findet. Außerdem findet Ihr den Song natürlich jetzt auch auf Spotify und Co.

Für die bald startende kleine Maxim Vorabtour gibt’s übrigens noch ein paar Tickets. Der Gute spielt unter anderem in der Elbphilharmonie und ich bin fest überzeugt, dass es ziemlich gut werden wird. Außerdem kann ich Euch Maxim’s neuen Newsletter wärmstens empfehlen. Er schreibt dort sehr persönlich und ehrlich über die Musik, seine Gedanken und was ihn so im Schaffensprozess beschäftigt. Für mich ist es aktuell der beste Newsletter, den ich bekomme. Ihr könnt ihn hier ganz einfach abonnieren. Also den Newsletter.

Und zum Abschluss nun das gerade veröffentlichte Mightkillya Video zu Maxim’s neuer Single „Wie man loslässt“

Die 10 besten WordPress-Themes für Fotoblogger in 2020

Wer 2020 nutzen möchte, um mal wieder mehr über seine Fotografie zu schreiben, findet hier jetzt meine persönlichen Lieblings-Themes für WordPress. In den letzten Jahren hat der Theme-Markt sich stark in Richtung „Magazine“ und „Portfolio“ Themes entwickelt. Umso schwerer wird es, ein passendes Theme für Fotografie und Schrift zu finden. Dabei ist es genau der Markt, der für uns Fotografen interessant ist, wenn wir es leid sind nur noch Fotos auf Instagram zu posten. Schließlich lässt sich zu den meisten Fotografien auch eine interessante Entstehungsgeschichte erzählen. Ich habe mal in meinem Themeforest Archive gestöbert und ein paar Themes für Euch herausgesucht.

Mir ist es bei Themes für den Blog immer wichtig, dass sie große Bilder zeigen und Gutenberg Support bieten, damit sich die Inhalte auch schnell und einfach mit dem Gutenberg Editor von WordPress 5 gestalten lassen. Da bei den großen Themes meist der Textbereich, also der eigentliche inhaltliche Content, schlecht zur Geltung kommt, habe ich extra mal Themes für Euch gesucht, die ein besonders schönes Schriftbild in der Blogpost- und Seitenansicht ausgeben. Hierbei handelt es sich meist um Blogger, Magazine und Schreiber-Themes. Guckt gerne mal rein, über einen Klick auf Demo könnt ihr Euch die Themes direkt in einem neuen Browserfenster angucken.


FOTOMAG – visuelles Storytelling

Wie der Titel des WordPress-Themes bereits erahnen lässt, konzentriert sich FOTOMAG ganz auf die Darstellung von Bildern und baut sie in ein übersichtliches und formatfüllendes Raster. Die Navigation spielt eher eine untergeordnete Rolle, dafür finden Deine Profile in den sozialen Netzwerken einen priorisierten Platz. Perfekt für Dich, wenn Du Deine Bilder sprechen lassen willst.

FOTOMAG Screenshot des WordPress Themes für Fotografen
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme FOTOMAG

Mira – Photo Story Theme

Auch Mira baut auf der Startseite ein vollformatiges Grid aus Deinen Artikeln. Die Vorschaubilder dienen als Eye-Catcher. Wer nicht auf eine klassische Navigation verzichten will, ist hier genau richtig.

MIRA Screenshot des WordPress Themes für Fotografen
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme MIRA

Bookside – ein persönliches Fotoblog Theme

Bookside geht mit seinen verschiedenen Demo-Vorlagen einen etwas anderen Weg und sortiert deine Beiträge in einem Grid mit mehr Weißraum. Dadurch wirkt es etwas luftiger und übersichtlicher. Perfekt für Dich geeignet, wenn Du eher unregelmäßig neue Beiträge und Fotostrecken veröffentlichst.

BOOKSIDE Screenshot des WordPress Themes für Fotografen
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Bookside

Gutentim – Ein Gutenberg orientiertes Blog-Theme

In Gutentim steckt Gutenberg. Der neue WordPress-Editor. Auch Gutentim gibt dir mehrere Layouts für die Startseite an die Hand. Ich habe mich hier explizit für die sehr klassische 1-spaltige Ansicht entschieden, die an alte Blogzeiten erinnert. Die großen Bilder und der schöne Textsatz bieten eine perfekte Kombination für deine Fotogeschichten. Außerdem unterstützt es verschiedene Templates, sodass sogar in der Vorschau auf der Startseite schon Galerien als Slideshow ausgegeben werden. Sehr minimalistisch. Sehr schön.

GUTENTIM Screenshot des WordPress Themes für Fotografen
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Gutentim

Edge – Ein minimalistisches Theme für WordPress

Edge orientiert sich mehr an einer modernen Magazin-Optik. Hebt dafür wunderschön verschiedene Beiträge hervor. Wer multimedial arbeitet und auch mal Videos oder Gifs präsentieren will, sorgt so sogar für Bewegung auf der Startseite, weil sie direkt in der Vorschau wiedergegeben werden. Es präsentiert sehr viele Eurer Inhalte direkt auf der Startseite und tröstet so auch über längere Veröffentlichunspausen hinweg.

EDGE Screenshot des WordPress Themes für Fotografen
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Edge.

Stein – ein WordPress Theme für Fotoblogger

Noch komplexer wird es mit Stein. Vor allem das große Featured-Bild ist ein echter Eye-Catcher. Es gibt Euch die Möglichkeit die Inhalte bereits auf der Startseite zu sortieren und besonders wichtige Inhalte sehr präsent zu platzieren. Desweiteren müsst ihr nicht auf eine ausführliche Navigation verzichten. Auch die Social-Media Networks und eine klassische Navigation finden im Header Platz. Perfekt, wenn ihr fotografisch mehrere Themen bearbeitet.

Screenshot des STEIN WordPress Themes für Fotografen und Fotografie Blogger
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Stein

Rosemarie – Persönliches WordPress Theme mit Magazin Charakter

Das WordPress-Theme Rosemarie richtet sich an Fotografen, die es gerne minimalistisch haben. Es bietet die wichtigsten Funktionen im Header, schafft aber mit seinem großzügigen Weißraum und der schmalen Content-Spalte eine gewisse Ruhe.

Screenshot des Rosemarie WordPress Themes für Fotografen und Fotografie Blogger
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Rosemarie

Weeland – Eine Lifestyle Theme für Fotografen

Weeland lässt isch als kleiner lfiestyliger Exot bezeichnen und bricht mit gängigen Strukturen. Die feste Navigation auf der linken Seite dient gleichzeitig als Vorschaubild in der Artikel-Ansicht. Besonders schön, weil somit nur Bewegung im rechten Bereich des Browserfensters passiert. Interessierte können sich also ganz auf Eure Fotos und den textlichen Inhalt konzentrieren. Wer gerne Geschichten zu seinen Bildern auch einmal länger mit mehr Text erzählt, wird an Weeland seine Freude finden.

Screenshot des Weeland WordPress Themes für Fotografen und Fotografie Blogger
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Weeland

Literatum – Ein textorientiertes WordPress Theme für Fotografen

Literatum ist eigentlich für Schreibwütige gedacht. Umso besser lässt es sich für Storytelling mit Fotografien missbrauchen. Ein sehr großer Header, bringt Eure Fotos in den Vordergrund. Unzählige Formatierungsoptionen für Texte, lassen gerade lange Texte sehr gut strukturieren. Außerdem bietet es die Möglichkeit kleine Textsnippets als Teasertext zu verwenden. Wer viel Text hat, kann so eine wunderschöne Ausgeglichenheit und richtig gute Layouts mit Fotografien und Text entstehen lassen.

Screenshot des Literatum WordPress Themes für Fotografen und Fotografie Blogger
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Literatum

NORD – Ein simples WordPress-Theme für Fotografen die Bloggen

NORD hatte ich selbst bei einigen Projekten im Einsatz. Wie Literatum konzentriert es sich auf die Text / Bild Komponente, kommt aber etwas schmaler und damit auch ruhiger daher. Perfekt für persönliche Fotostories. Auch weil schon im Header ganz prominent auf den Inhalt eingeleitet wird. Die großen Bilder und die schmale Text-Spalte machen NORD sehr gut lesbar und gerade im mobilen Einsatz besonders viel Spaß beim Konsumieren Eurer Inhalte. Wer regelmäßig von neuer Fotografie berichten will, ist mit Nord gut beraten. Auch, weil es lediglich ein Vorschaubild braucht, damit ein Beitrag gut aussieht. Selbst mit kurzen Texten.

Screenshot des NORD WordPress Themes für Fotografen und Fotografie Blogger
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Nord

Das waren meine 10 Favoriten, für Deinen WordPress Fotografie Blog in 2020. Lass mich gerne in den Kommentaren wissen, ob Dir ein Theme gefällt oder welches Du aktuell auf deinem Fotografie-Blog einsetzt. Sollte hier nichts für Deinen Geschmack dabei gewesen sein, wirf gerne mal selbst einen Blick in den ThemeForest Marktplatz. Dort gibt’s unzählige und günstige WordPress Themes, die deine Website aufhübschen. Ich empfehle Schlagworte wie „Blog“, „Magazin“, „Creative“ und „Minimal“. Hier kannst Du auf ThemeForest stöbern gehen.

Was mach ich eigentlich mit den ganzen Fotografien?

Lasst uns über Quoten reden. Wie beim guten alten linearen langweiligen Fernsehen. Sie suchen hier chancenlos ein Komma. Selbst mit einer sehr guten Quote, produzieren wohl die meisten von uns sehr sehr viele Bilder. Digitalisierung sein dank. Oder eben nicht. Etwas, was ich durch meine beiden Bildbände auf die harte Tour gelernt habe, ist Bilder auszuwählen. Getreu dem Motto „Less is more“. Less is more bedeutet aber auch, dass die Quote immer schlechter wird. Obwohl die Qualität der Fotos eigentlich besser wird.

Genau dieses Thema möchte ich hier mal als Input geben. Bildreste. Je weniger Bilder wir ausgeben, desto mehr Bilder bleiben auf der Festplatte. Was tun, mit ihnen? Klar, man kann unendlich viele Bilder auf Behance, Instagram und Co. posten. Was eigentlich aber nicht der „less is more“ Philosophie entspricht. Im Gegenteil. Wenn ihr Euch mal explizit Bildstrecken auf Behance anguckt, oder auch das ein oder andere Instagram-Profil, werdet ihr feststellen, dass sich sehr sehr viele Motive mit der inhaltlich gleichen Aussage doppeln. Weil man sich eben nicht entschieden konnte, oder weil man glaubt, das eine Bild mehr würde der Strecke noch gut tun. Das Gegenteil ist der Fall.

Doch je mehr sich diese „Less is more“ Philosophie einbrennt, desto größer wird bei mir die Frage? Was ist mit dem Rest? Zum Beispiel habe ich sehr viele gute Nudes, die ich nicht publiziere, weil ich keinen Bock auf Zensur habe. Was bleibt, dann? Auf dem eigenen Blog posten? Auf einem anderen Netzwerk posten? Ello.co zum Beispiel? Oder doch lieber auf der Festplatte lassen und irgendwann ein weiteres Buch daraus formen?

Dann ist es wie mit diesen beiden Bildern hier, die es eben nicht in meinen zweiten Bildband „Tage Danach“ geschafft haben. Die mir aber trotzdem beide gefallen. Ohne diesen Blog, würden sie also weiterhin auf der Festplatte verschimmeln, obwohl ich in „Tage Danach“ alles unterbekommen hab, was ich wollte.

Und trotzdem stelle ich mir jedes Mal wieder die Frage, wenn ich durch mein PicDrop klicke, was ich denn mit den ganzen Bildern machen kann, die ich nie nie nie gezeigt habe. Wie macht ihr da draußen das denn? Diese Frage wollte ich eigentlich stellen – freu mich über Input in den Kommentaren!

50% Rabatt bei MeinFilmLab

Schon sehr lange schiebe ich einen Artikel vor mir her, in dem ich Euch eigentlich von MeinFilmLab überzeugen will. Wie geil die Scans und die Abwicklung ist, wie wichtig das Labor für den Erfolg von „Tage Danach“ ist. Aber gut, wen interessiert das heute schon, wenn der Artikel immer noch nicht online ist. Stattdessen habe ich mit dem Gründer Jörg lieber einen Podcast aufgenommen. Am Ende kann man in der einen Stunde Podcast wahrscheinlich mehr lernen, als ich in jeden Artikel hätte schreiben können.

Das gute ist heute aber, dass ich ein bisschen um den ausführlichen Artikel herumschiffe, indem ich Euch einfach nur ganz nüchtern mitteile, dass es von Montag bis Freitag 50% Rabatt auf die M bis XXL Filmentwicklung inklusive Scans bei MeinFilmLab gibt. Da die Entwicklung dort nicht günstig ist, ist der Rabatt perfekt für die von Euch geeignet, die bisher einfach unsicher waren. Kleiner Disclaimer: Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr danach immer zu MeinFilmLab geht, ist sehr sehr groß. Aber probiert’s halt einfach mal aus!

Mein Podcast mit MeinFilmLab Gründer Jörg Bergs auf Spotify

Für alle Unschlüssigen an dieser Stelle nochmal der explizite Hinweis auf den Podcast mit Jörg. Da gibt’s einen Haufen Insights zu den Entwicklungsverfahren und der Qualitätssicherung bei MeinFilmLab.

Kennt ihr Robert Winter? Eine neue Podcast-Folge

Ok, ich kannte den schönsten Fotografen-Kölns bis vor ein paar Wochen auch nicht. Ok, auch nicht richtig. Name, Gesicht. Ja. Aber irgendwie haben wir es nie mal auf zwei Worte geschafft. Ich weiß nur, dass er immer die coolen Cover gemacht hat. Von den Bands die ich eben geil finde. Welche das sind weiß ich aber gerade auch nicht. Deswegen hab ich ihn aber nicht in den Chips & Champagner Podcast eingeladen. Eigentlich wollte ich nur mal herausfinden, wie das Phönomen Robert Winter funktioniert. Nach über einer Stunde Podcast hier im Studio – glaube ich – bin ich der Antwort ein Stück näher. Was ich verraten kann: Ein guter Mann. Sympathisch, sehr energisch. Kreativ, Detailverliebt. Alles, was man eben an einem guten Kreativen schätzt. Was Robert durch seine Energie schon alles umgesetzt und erlebt hat, ist der Hammer. Bald kommt sein erster richtiger Bildband „Prod by.“ den er mit 30.000 Euro gecrowdfunded hat. Was Euch und mich mit „Prod by.“ erwartet und wie tief der Wahlkölner in der Produzenten Szene hängt, erfahrt ihr in dieser Podcast-Folge von Chips & Champagner. Solltet reinhören!

Guck mal, Weinbank-Köln. So als Wohnzimmer für Dich und Deine Jungs?

Robert Winter

Achja und nun hier das wichtigste. Für alle Spotifyer. Ihr könnt den Podcast mit Robert jetzt auf Spotify hören. Und natürlich überall, wo es Podcasts gibt. Aber Spotify-Embeds sehen hier einfach am coolsten aus!

Wer mit Bildern mehr anfangen, als mit meiner überaus liebevollen textlichen Einleitung in diese Podcast-Episode, sollte einfach mal bei Robert Winter im Web vorbeisurfen. Lohnt sich, gibt nämlich einiges zu entdecken. Dabei kann man auch entspannt den Podcast hören 😉

Podcast mit Robert Winter aus Köln
Wie der Kölner Robert Winter aussieht, wenn er nachdenklich in den Sonnenuntergang schaut und von dopen Beat-Sets träumt.

Ich darf die Lagerfeuer Deluxe Künstler portraitieren

Dieses Jahr findet das wunderschöne Kunstformat von den Freunden von den Kulturschaffnern tatsächlich zwei Mal im Monat statt. Wer auf handgemachte Musik steht, bekommt im ehemaligen Studio 672 (heute Jaki) im Stadtgarten, drei stets gut ausgewählte Bands in kleinem Setup live. Die Ticketpreise sind mehr als fair und die LineUps stets ziemlich gut. Ich hatte beim Lagerfeuer Deluxe schon den ein oder anderen guten Abend. Egal ob alleine oder mit Freunden und mag, was die Jungs von den Kulturschaffnern so konzipieren. Darum freue ich mich umso mehr, dass wir dieses Jahr das erste so richtige Projekt gemeinsam angegangen sind. Bis zur Sommerpause werde ich also alle Künstler des Lagerfeuer Deluxe im Umfeld des Stadtgarten portraitieren. Was wir daraus machen wissen wir noch gar nicht so genau. Vielleicht eine Ausstellung, vielleicht ein Buch? Mal gucken. Erstmal machen, lautet meine Devise. Das ganze mache ich übrigens wieder mit meiner Leica Q und habe mir dafür einen neuen ProFoto Auslöser und den B10 Akku-Blitz geholt. Das ganze funktioniert tatsächlich ganz gut, auch wenn ich mich noch ein bisschen eingrooven muss.

Hier werde ich Euch hin und wieder einfach ein paar Fotos von den Akustiksessions zeigen. Mal gucken, wie viele es in der Zukunft noch werden.

Lagerfeuer Deluxe Episode #2 in 2020

Lagerfeuer Deluxe Episode #1 in 2020

Vielleicht sehen wir uns ja auch mal auf einem Lagerfeuer Deluxe 😉

PHOTOBOOKS.ONLINE – Das Photobook Archive ist da!

Es ist endlich online! Mit dem Studio BENHAMMER und unserem Kollektiv Chips & Champagner haben wir heute PHOTOBOOKS.ONLINE gelauncht. Eine Website, die vor allem selbstveröffentlichte, gecrowdfundete und selbstverlegte Bildbände aka Photobooks archivieren soll. Nicht inhaltlich, eher eine Art Verzeichnis. Ich bekomme immer mal wieder von Fotografen Crowdfunding-Links geschickt und unterstütze sie gerne. Leider wird der Platz dafür hier immer kleiner. Weil ich auf meiner Suche nach Fotobüchern bis heute keine gute Anlaufstelle gefunden habe, haben wir also entschlossen PHOTOBOOKS.ONLINE zu launchen. Die letzten Tage haben wir den Launch hier im Studio vorbereitet. Jetzt ist das Photobooks online Archive für Euch alle verfügbar.

Anderes als die meisten meiner anderen Projekte, ist Photobooks Online bereits jetzt als Community angelegt und kann qualitativ auch nur wachsen, wenn ihr mithelft.

Das kann PHOTOBOOKS Online schon

  • Du kannst Dir ein Profil bei PHOTOBOOKS.ONLINE anlegen und pflegen
  • Mit dem Weekly bekommst Du jede Woche eine E-Mail mit den neusten Büchern auf Photobooks.online und interessanten Crowdfundings
  • Fotografen und andere Kreative können über Submission ihre eigenen Werke einsenden
  • Photobooks zeigt die Bücher in einer kurzen Vorschau und ermöglicht es Bücher bei Interesse direkt beim Künstler zu bestellen (über den eigenen Shop des Künstlers)

Was das PHOTOBOOKS Online Archive bald können soll

  • Wir haben bereits einen Event-Kalender inkludiert, in dem ihr Eure Buch-Releasepartys oder Ausstellungen selber einstellen können sollt

Soweit der jetzige Stand! Würde mich freuen ein paar von Euch auch dort drüben zu begrüßen!

Gerne entweder auf Facebook, Instagram, Pinterest oder als Abonnent auf Photobooks – dem Photobook Archive selbst oder im Weekly.

Im Podcast mit Flimmy Hendrix vom Team Rhythmusgymnastik

Seit gefühlt zwei Jahren habe ich Rene Tillmanns alias Flimmy Hendrixxx zum Podcast eingeladen, nachdem wir uns immer mal wieder in die Arme gelaufen waren und er schlussendlich sogar bei der BENHAMMER & FRIENDS im Hochsommer aufgelegt hatte. Leider im leeren VeedelClub, bei 36 Grad im Schatten. Ich will jetzt nicht sagen ich hatte ein schlechtes Gewissen und habe ihn deswegen in den Podcast eingeladen,aber…. ich hatte ein schlechtes Gewissen.

Und weil Flimmy Hendrixxx ein bunter Hund ist, ein Entertainer durch und durch und mit dem Team Rhythmusgymnastik in Köln beweist, wie man abreißt, dachte ich, frage ich einfach mal nach der ein oder anderen Anekdote. Außerdem wollte ich endlich wissen, wie es Rene nach Köln verschlagen hat, wann die Turntables in sein Leben eingezogen sind und was er eigentlich gelernt hat 😉 Eine Stunde lang gab’s von Flimmy die schönsten Anekdoten, lustigsten Geschichten und viel viel mehr. Partypeople schmeißt die Bluetooth-Box an und gebt Euch Episode 10 vom Chips & Champagner Podcast.

Podcast mit Flimmy Hendrixxx vom Team Rhythmusgymnastik auf Spotify hören

Keine Folge „Ben trifft…“ verpassen und den Podcast abonnieren

Hier geht’s zur Website vom Bingolinchen. Eine der unzähligen Veranstaltungen auf denen ihr Rene alias Flimmy Hendrixxx antreffen könnt.

#Anfang20 zum Ersten

Liebe Leute, das war ein wunderschöner Start ins Jahr 2020 mit Euch. Samstag fand im Fuchsbau.Studio von Fotografen-Nachbar Immo Fuchs unsere erste gemeinsame „Hallo neues Jahr, lass Gas geben und gemeinsam Spaßhaben“ Party statt! Was eigentlich mal eine Weihnachtsfeier von Immo, Jenny und mir werden sollte, ist jetzt eben eine Starter Party geworden. Wir hatten sehr sehr viel Spaß mit Euch und einen wunderbaren Abend 🙂 Vieeelen Dank. Es könnte sein, dass wir das ganze nochmal wiederholen.

Achja, großes Dank auch nochmal an dieser Stelle an alle Partner, Sponsoren & Supporter! Danke Gaffel Kölsch, Jägermeister, RedBull und Brick Gin. Danke DJ Densen & Mikey Dyna für den Spaß an den Turntables (Danke Lasse fürs einfach mitmachen 😉

Wir sehen uns. Anbei ein paar Bilder vom Abend. Auch hier Danke an alle, die die Kamera mal mitgenommen haben. Lukas Piel, Steffen Skopp, Mo Schinn, Lena Heckl und und und…

Fotos von #Anfang20 im Fuchsbau.Studio

Ein paar Bilder aus der Fotobox gibt’s jetzt auf Chips & Champagner. Guckt gerne mal rein, wir wollen ihr in Zukunft einen festen Platz auf Veranstaltungen schenken.

Im Podcast-Gespräch mit Agenturgründer Ulli Kilberth von Lauter,Leute

Neues Jahr, neuer Podcast. Zwischen den Jahren habe ich mit Agenturgründer Ulli Kilberth im Studio getroffen und fast 2 Stunden über das Agenturleben und vor allem die Schulzeit gesprochen. Er gehört nämlich zu der kleinen Gruppe von Menschen, die es in Deutschland trotz Schulpflicht geschafft haben, nicht in die Schule zugehen. Aber der 3. Klasse war Ulli nicht mehr in der Schule. Erst am Abend-Gymnasium holte er seine Ausbildung nach. Bis dahin organisierte er sich seine Tage mit Hilfe seiner Familie selbst. Was es heißt, in Deutschland nicht zur Schule zu gehen, welche Belastung es für die eigene Familie ist und wie überfordert das Deutsche Schulsystem mit dieser Entscheidung war, erzählt Ulli im Laufe dieser Chips & Champagner Podcast Folge. Ein sehr interessantes Gespräch über das eigene Handeln, Konsequenzen und Lernsysteme. Aber auch die Agentur Lauter,Leute und was diese Kommunikationsagentur vielleicht auch wegen Ullis persönlichem Werdegang von anderen Kreativagenturen unterscheiden. Eine Folge, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet!

Podcast mit Ulli Kilberth von Lauter,Leute jetzt auf Spotify hören

Keine Folge „Ben trifft…“ verpassen und den Podcast abonnieren

Hier geht’s zur Website vom der Kölner Kommunikations- und Kreativagentur Lauter,Leute.

Ulli Kilberth über „Survival“ bei den Creative Mornings in Köln

Als kleiner Bonus zum Podcast gibt’s hier noch additional den 30-Minütigen Vortrag von Ulli von der Creative Mornings Veranstaltung in Köln.

Profilfoto Ulli Kilberth © Niren Mahajan

Passwort-Tresor Enpass gerade im Angebot

Schon einige Jahre nutze ich jetzt den Passwort-Tresor von Enpass für die Verwaltung meiner Passwörter. Ich habe ihn damals noch zum Festpreis gekauft und Euch letztens hier auch erklärt, wie ihr den Tresor statt über Dropbox oder GoogleDrive auch über Euren eigenen Synology Server synchronisieren könnt.

Jetzt haben die Macher von Enpass etwas an der Preisstruktur geschraubt und bieten ihre Software wahlweise in einem jährlich zahlbaren Abo oder zum Festpreis an. Wer Enpass einmal genutzt hat, will nie wieder ohne die Software, darum kann ich Euch die Software wärmstens im Festpreis empfehlen. Seit dem 24. Dezember gibt’s Enpass in dem App-Store Eures Vertrauens zum Vorzugspreis. Die Aktion läuft noch bis zum 2. Januar 2020. Also ein guter Zeitpunkt sich für das neue Jahr auszurüsten und Ordnung in die eigenen Passwörter zu bringen.

Die neue Enpass Preisstruktur

AngebotspreisNormalpreis
6-Monate Abo3,99 Euro7,99 Euro
12-Monate Abo6,49 Euro12,99 Euro
Lifetime (Einmalpreis)28,99 Euro57,98

Die Abos werden nicht monatlich, sondern direkt für den gesamten Abo-Zeitraum bezahlt. Beim 6-monatigen Abonnement liegen die monatlichen Kosten für den Enpass Tresor also bei 66 Cent. Egal, für welches Preismodell ihr Euch entscheidet, bis zum 2. Januar könnt ihr 50% beim Enpass-Kauf sparen.

Meine Empfehlung für den Enpass-Tresor

Holt Euch das Lifetime-Abo zum Festpreis. Keine monatlichen Kosten, keine wiederholenden Belege, keine ständigen Auslandstransaktions-Gebühren auf Eurer Kreditkarte. Ihr werdet es definitiv nicht bereuen.

Desktop, Smartphone und Tablet

Übrigens: Jede Lizenz ist übrigens für jede Plattform inklusive. Einmal lizensieren, überall nutzen. Egal, ob auf dem iPhone, dem WindowsPC, dem Android Handy oder Mac. Genau da entfaltet Enpass auch seine volle Stärke, wenn alle Passwörter auf jedem Device verfügbar sind. Nervige Passwort-Resets oder veraltete Schlüsselbünde von Browsern und OS gehören damit der Vergangenheit an.

Enpass Passwort-Tresor im Angebot

Wie mache ich mein erstes Buch? Der Online-Workshop von Ben Bernschneider

Vor einiger Zeit hatte ich hier im Blog unter dem Titel „Der Traum vom eigenen Bildband“ schon einmal über meine eigene Motivation und meinen Traum vom Bildband geschrieben. Für viele ist der eigene Bildband ein großes Ziel des eigenen Schaffens. Vollkommen gerechtfertigt, wie ich finde. Wir haben das Glück in einer Zeit zu leben, wo wir nicht mehr Verlage von unserer Arbeit überzeugen müssen, sondern auch einfach den Traum selbst in die Hand nehmen können. Die Zahl der selbstverlegten Bildbände ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Auch Dank vieler erfolgreicher Crowdfundings im World Wide Web. Ein Vorreiter in der deutschen Lifestyle-Fotografie-Bubble war und ist mit Sicherheit der Kollege Ben Bernschneider. Erst kürzlich, hat er mit „Voyageur“ sein inzwischen fünftes Buch veröffentlicht und sich wieder ein Stück weit neu erfunden. Ben gehört zu den Kollegen, die immer für einen Rat zu haben sind. Er ist einer, der nicht nur nimmt, sondern sein Know-How auch gerne teilt. Egal, ob man ihn persönlich Anhaut oder seiner riesigen Community auf Facebook beitritt. Mit dem Bam Bam Club hat er eine Anlaufstelle im Web für alle Fotobegeisterten geschaffen, denen die Hochzeitsfotografie zu spießig und die klassischen Fotocommunities zu technisch sind.

Online Workshop –
Wie mache ich mein erstes Buch? (NEU)

Mit seinem Online-Workshop „Wie mache ich mein erstes Buch“ ist im Bam Bam Club nun der erste Kurs erschienen, der sich explizit und ausschließlich der eigenen Buchproduktion widmet. Wer Ben’s Werke kennt, weiß, dass er mit seinen Büchern ziemlich viel richtig macht. Papier, Format, Layout…etcpp… Warum also Fehler selber machen, wenn man von Menschen lernen kann, die den Prozess bereits hinter sich haben.

Inhalte von „Wie mache ich mein erstes Buch?“

  1. INTRO
  2. MEINE STORY
  3. WARUM EIN BUCH MACHEN?
  4. WARUM KEIN VERLAG?
  5. WIE FANGE ICH AN?
  6. WOHER KOMMEN DIE IDEEN/INSPIRATION?
  7. DIE WAHL DER WAFFEN (KONTEXT)
  8. WOHER MODELS NEHMEN?
  9. INTERMEZZO: KOSTENKALKULATION
  10. CROWDFUNDING
  11. WIE PRÄSENTIERE ICH MEIN PROJEKT?
  12. WELCHE CROWDFUNDING PLATTFORM?
  13. FALLBEISPIEL: TALES OF AN AMERICAN SUMMER
  14. DIE VORBEREITUNG
  15. DIE KAMERAS
  16. STYLING & MODELLE
  17. DIE FILME
  18. MIT FILMMATERIAL REISEN
  19. DIE REISE
  20. DIE ENTWICKLUNG
  21. DIE POSTPRODUKTION
  22. PAPIERWAHL UND FORMAT
    1. SEITEN- UND STÜCKZAHL
  23. LAYOUT & DESIGN
  24. WELCHE DRUCKEREI?
  25. DIGITALDRUCK VS. OFFSET-DRUCK
  26. WIE LÄUFT DER DRUCK AB?
  27. WICHTIGE INFOS
  28. DO IT YOURSELF
  29. EPILOG

Den 4-stündigen Onlinekurs gibt’s gerade zum Kennenlernpreis von 49,00 Euro im Bam Bam Club. Ein fairer Preis für alles, was ihr zum ersten Bildband wissen müsst.

Wie mache ich meinen ersten Bildband
4-Stunden Online-Kurs über den Weg zum ersten eigenen Fotobuch von und mit Ben Bernschneider

Im Gespräch mit Andreas Schmitz, Inhaber des Künstlerhauses Quartier am Hafen in Köln

Vor 15 Jahren entschied Andreas Schmitz zusammen mit seinem Geschäftspartner ein Künstlerhaus zu bauen. Eins, was sich selbst trägt und durch die Miete der Künstler finanziert wird. Ohne dabei horrende Mietpreise fordern zu müssen. Nächstes Jahr wird das Quartier am Hafen 10 Jahre alt. Inzwischen ist es komplett vermietet. Es gibt lange Wartelisten und ein Anbau ist bereits geplant. Auch ich bin hier im Quartier am Hafen seit ein paar Jahren beheimatet mit meinem Studio. Nach nun fast 5 Jahren, wurde es nun endlich mal Zeit Inhaber Andreas Schmitz zum Podcast einzuladen. Ich plauderte mit ihm über das, was mich schon länger selbst an dem Projekt „Künstlerhaus“ interessiert hat. Wie kommt man eigentlich auf die Idee? Warum baut man nicht einfach ein klassisches Mietobjekt? Was sind die Herausforderungen? Viele viele Fragen. Über eine Stunde nahm sich Andreas Zeit, meinen Fragen Rede und Antwort zu stehen. Alles, gibt’s jetzt in dem knapp 1-stündigen Podcast bei Chips & Champagner. Wer sich für Arbeitsraum und Künstler in Großstädten interessiert, ist genau richtig. Viel Spaß beim Hören.

Podcast mit Andreas Schmitz jetzt auf Spotify hören

Keine Folge „Ben trifft…“ verpassen und den Podcast abonnieren

Hier geht’s zur Website vom Quartier am Hafen in Köln. Dort und auf Facebook und Co. gibt’s Aktuelles, Veranstaltungen und Ausstellungen. Generell passiert hier immer viel im Haus und es gibt unzählige Möglichkeiten über das Jahr hinweg das Haus und die Künstler hier kennenzulernen und sich die Arbeit und Architektur hier anzuschauen. Lohnt sich auf jeden Fall mal vorbeizukommen.

Jahresrückblick 2019

Ein neues Jahrzehnt steht vor der Tür und ich dachte, es ist ein guter Anlass mal wieder zurückzublicken. So, wie ich es früher hier auf dem Blog auch immer gemacht habe. Es könnte auch als kleine Gedächtnisstütze interpretiert werden. Nach den wilden Jahren mit BENHAMMER & FRIENDS, wollte ich dieses Jahr mal etwas kürzer treten, mich neu sammeln, nachdenken und evaluieren. Was wieder zu mehr Blogposts, aber weniger Veranstaltungen führte. Über vieles habe ich hier schon lange nicht mehr gebloggt. Dafür habe ich in den letzten Jahren ziemlich viel mit Videofilmern machen dürfen, was zum Ergebnis hat, dass 2019 wohl der erste Jahresrückblick in diesem Blog wird, der ausschließlich aus Bewegtbild besteht. Großen Dank an dieser Stelle mal an die Jungs, die in den letzten Jahren allen möglichen Kram mit ihren Kameras dokumentiert und so geil geschnitten haben. Kristof Schloesser, Johnny Brungs und Louis Bürk.

Dieses Jahr haben wir mit Chips & Champagner und den Fotografen des Kollektivs erstmals gemeinsam ausgestellt. Im Liebefeld in Ehrenfeld. Im Rahmen von Ehrenfeld XXL. Das war ein wilder Tag. Mit vielen bekannten und neuen Gesichtern.

Dann haben wir uns mal das Phänomen Grüngürtelrosen genauer angeguckt. Bei ihrer ersten Soloshow in der Live Music Hall. So ein Männerchor ist schon ein verrücktes Gebilde. Ich machte Fotos. Johnny filmte.

Zum ersten Mal fand dieses Jahr auch das Quartier am Hafen Festival statt. Im Künstlerhaus, wo ich beheimatet bin. Zwei Tage bestes Wetter, viele Drinks und ein Haufen Kunst & Künstler. Das war tatsächlich ein sehr anstrengendes aber auch schönes Wochenende im Sommer.

Mit meiner besten menschlichen Neuentdeckung der letzten Jahre durfte ich die Werthalle eröffnen. Mit „Warming Werthalle“ zeigten Sebastian Trägner und ich ein paar unsere besten Bilder von Photocircle gerahmt. Ich hatte noch nie so groß gedruckt, will es aber wieder tun.

In Bremen besuchte ich mit Johnny meine aktuellen Deutschpop-Lieblinge von Klan. Bremen ist schön, viele nette neue Menschen dort kennengelernt und mal wieder KLAN live gesehen.

Eine der größten Produktionen in diesem Jahr war der KLAN Livestream aus dem CBE. Mit großem Team hatte ich das Ding zur C/O Pop organisiert. Endlich konnte man auch von Zuhause mal die geile Performance der Jungs verfolgen. Simon Grohé machte auch noch mit. Fetten Dank an die gesamte Crew, die mal wieder geholfen hat, meine wirren Ideen in die Tat umzusetzen.

Mit Johnny und Trägi produzierten wir mit Chips & Champagner etwas Social-Media Content für die Gaffel und ProCar Kollaboration. Alle Fotos von mir findet, ihr auf meinem Behance.

Höhenverstellbarer Schreibtisch von Ergotopia

Man wird nicht jünger. Die Zeiten, wo man nächtelang auf klapprigen Holzstühlen die Nacht zum Tag gemacht hat und mit seinen Kumpels um die Wette gezockt hat, sind auch bei mir lange vorbei. Vor ein paar Jahren, mit Einrichtung meines Home-Offices, investierte ich in meine Gesundheit und Griff zu einem Bürostuhl von Ergohuman. Eine meiner besten Büroinvestitionen jemals. Er leistet mir bis heute noch gute Dienste und Rückenschmerzen hatte ich seitdem kaum.

Vor ein paar Monaten folgte dann der nächste Schritt. Da MacBooks, Monitore, iPads und andere elektronische Arbeitsgeräte immer kleiner werden, muss auch der Schreibtisch nicht mehr so riesig sein, wie noch vor ein paar Jahren. Außerdem fand ich Gefallen an der Vorstellung, auch im Stehen arbeiten zu können. Ich begab mich also auf die Suche nach einem höhenverstellbaren Schreibtisch für die Zukunft im Studio. Relativ schnell wurde ich fündig bei Ergotopia. Unter anderem bekannt aus der T3N, aber auch die Freunde von Canon setzen auf die ergonomischen Schreibtische des deutschen Unternehmens.

Meine Auswahlkriterien für Erogtopia

  • Mit dem Ergotopia Pro in 180 cm x 80 cm gibt es eine angenehm große und nicht zu kleine Variante
  • Das Gestell ist dezent und nicht so klobig wie bei ähnlichen Produkten anderer Hersteller
  • Man kann den Ergotopia Schreibtisch mit weißen Füßen und weißer Arbeitsplatte sehr dezent gestalten
  • Das Bedienpanel lässt sich frei nach den eigenen Bedürfnissen montieren und ist weitaus schöner gestaltet als vergleichbare Panels anderer Hersteller
  • Die Website ist übersichtlich und informativ
  • Es gibt einen schnellen Support

Ihr seht, wie so oft, sind die meisten meiner Auswahlkriterien sehr subjektiv und nicht von technischer Natur. Somit habe ich mich für den Ergotopia Pro in komplett weiß und 180 x 80 cm entschieden. Der Kaufpreis von 699,00 Euro (Produktseite ansehen) liegt dabei absolut im Rahmen. Im Vergleich: Mein Eiermann in 210 x 90 hat ohne technische Funktionen genau so viel gekostet.

Lieferung über Ergotopia

Gerade größere Produkte können dem Besteller Sorgen bereiten. Auch ich war anfangs skeptisch. Jedoch umsonst. Der Logistiker lieferte den Schreibtisch nach 3 Tagen bis zu meiner Studiotür, packte die zwei Pakete von der Palette und nahm das gesamte Verpackungsmaterial wieder mit. Ich konnte ihn auch nicht davon überzeugen, es liegen zu lassen, weil ich sowieso später noch Müll entsorgen musste.

Der Aufbau des Ergotopia Pro

Ergotopia selbst empfiehlt auf der Website, sich helfende Hände für den Aufbau zu holen und zwischen 30 und 45 Minuten einzuplanen. Ich habe als Handwerks-Legasteniker natürlich das Projekt in Eigenregie angefasst. Ich behaupte mal, es war einfacher als so manches Ikea Produkt, gut dokumentiert und lediglich zum Aufstellen suchte ich mir Hilfe. Denn schwer ist der Schreibtisch mit seinen beiden Motoren auf jeden Fall. Also besser genau dort aufbauen, wo er hin soll. Treppen möchte ich damit nämlich nicht steigen wollen. Die Querstrebe, beide Füße und die Verkabelung sind also wirklich in wenigen Handgriffen gemacht. Lediglich das Kabelmanagement auf dem Tisch bedarf später ein paar Kniffen. Aber das Problem hat wohl jeder mit vielen Geräten auf dem Schreibtisch.

Und wie ist es jetzt mit dem höhenverstellbaren Schreibtisch?

Eine gute Frage. Die Antwort ist nicht ganz leicht. Zu Beginn habe ich die Funktionen sehr viel genutzt und mindestens drei Mal am Tag zwischen einer Sitz- und einer Stehposition gewechselt. Beim Bloggen, Telefonieren oder Skype-Calls ist das nämlich tatsächlich eine gute Alternative zum Sitzen. Mit der Zeit hat das jedoch etwas abgenommen. Zuletzt nutzte ich die Funktion also weniger. Seitdem ich den Tisch aber nun auf der unteren Ebene meines Studios stehen habe, habe ich ein paar nützliche Life-Hacks entdeckt.

Tethered-Shootings: Beim Tethered-Shooting ist es gerade sehr praktisch, dass ich den Tisch auf bis 127cm hoch-fahren kann. Das erleichtert das Betrachten der Bilder mit mehreren Personen auf einem Monitor enorm. Früher musste eine zweite Abstellmöglichkeit her, die oft viel zu niedrig war, sodass wir uns zu zweit oder dritt über den kleinen MacBook Monitor krümmten. Das gehört zumindest bei meinen Studio Produktionen und freien Strecken nun der Vergangenheit an.

Verpacken von Buch Bestellungen: Gleiches gilt für das Verpacken meiner Buchbestellungen. Ihr wisst ja vielleicht, dass ich meine Bildbände über den Chips & Champagner Store selbst vertreibe. Alle Bestellungen werden also hier im STUDIO BENHAMMER von mir verpackt, signiert und verschickt. Bisher hatte ich dafür immer eine Ablage oder habe es in ungünstiger Haltung an meinem Schreibtisch verpackt. Mit dem höhenverstellbaren Schreibtisch von Ergotopia mache ich mir nun einfach etwas Platz auf der Arbeitsfläche und fahre den Tisch auf eine Höhe zwischen 110 cm und 120 cm. Das macht gerade das Verpacken von mehreren Bestellungen um ein vielfaches angenehmer.

Produktfotos: Als weiterer schöner Anwendungsbereich haben sich Produktfotos herausgestellt. Hin und wieder muss ich neue Produkte für den Chips & Champagner Store ausleuchten. Aufgrund meiner sehr hohen Studio-Decke, bin ich nach oben sehr flexibel, was es mir erstmals ermöglicht, nicht nur an die Stative und ihre Beinlängen angewiesen zu sein, sondern auch den Tisch via Steuerungspanel Zentimeter genau auf das Motiv ausrichten kann.

Alles eigentlich nicht die typischen Anwendungsbereiche für einen Schreibtisch. Doch umso praktischer, dass man mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch diese Bereiche erschließen und vereinfachen kann.

Mein Fazit zum Ergotopia Pro

Nach nun einigen Monaten am Ergotopia Pro darf ich feststellen: Die Investition hat sich gelohnt. Zum Einen habe ich durch den etwas kleineren Schreibtisch Platz im Studio gespart, zum anderen weiß ich nun, dass ich die Möglichkeit habe, auch in wenigen Sekunden meine Arbeitsposition am Schreibtisch zu wechseln. Auch wenn mein Ergohuman Bürostuhl unfassbar angenehm ist, bin ich für jede weitere Option, die zur Verfügung steht dankbar. Auch von der Abwicklung im Onlineshop bei Ergotopia bis zur Lieferung lief alles reibungslos. Den Aufbau habe ich mit Anleitung und Akkuschrauber in unter einer Stunde selbst machen können. Seitdem läuft der Tisch – wer hätte gedacht, dass wir so etwas mal über einen Tisch sagen – tadellos. Selbst EIZO Monitor, MacMini, Windows 10 Höllenmaschine und weitere Gewichte werden von den in den Beinen untergebrachten Motoren ohne Probleme auf eine Arbeitshöhe von 127 cm gebracht. Hin und wieder knackt’s hier und da, beim Auflehnen – aber das hat der Eiermann auch gemacht. Was dann wohl eher an mir als an den Tischen liegt 😉

Wer plant, sich einen höhenverstellbaren Schreibtisch anzulegen, sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf die Ergotopia Website werfen. Ziemlich sicher werdet Ihr dort fündig.

Bei Fragen meldet Euch gerne unten in den Kommentaren. Oder guckt Euch das gute Stück einfach beim nächsten Mal im Studio an.

Ein Unternehmen sollte der Gesellschaft dienen und nicht umgekehrt. Deswegen entwickeln wir nachhaltige Produkte, die Menschen und Organisationen helfen. Ergotopia – und die Mitglieder des Ergotopia Teams im Privaten – setzen sich für soziale Projekte und Umweltorganisationen ein. Ein Beispiel: Unsere Tischplatten stammen aus nachhaltiger Waldwirtschaft und wir pflanzen zusätzlich für jede verkauften Tisch mindestens einen Baum über die Organisation Plant for the Planet, um aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

Ergotopia – Ethik und Nachhaltigkeit

Disclaimer: Im Sinne der Transparenz, enthält dieser Beitrag Affiliate Links von Ergotopia. Meinen Ergotopia Pro habe ich ganz offiziell über die Website mit Presserabatt bestellt.

Podcast mit Jörg Bergs von MeinFilmLab

Der aufmerksame Leser weiß, dass ich für die Entwicklung des analogen Filmmaterials für mein Buch, aber auch für Jobs auf MeinFilmLab zurückgreife. Ein kleines feines Entwicklungs- und Digitalisierungsoffice für Analogfetischisten. Jörg Bergs hatte mein MeinFilmLab vor 5 Jahren gegründet. Eigentlich aus einer naiven Idee. Heute ist es mit fünf Angestellten sein neuer Job. Wir hatten schon länger geplant, mal einen Podcast aufzunehmen. Vor ein paar Wochen war es dann endlich soweit. Jörg kam mich hier in Köln besuchen und wir quatschten eine Stunde lang über MeinFilmLab, die Analogfotografie, Cinestill und andere Themen des Unternehmertums. Am Ende hab ich wieder mal einen beeindruckenden Menschen und damit verbunden auch ein schönes Projekt vor meinem Podcast-Mirkofon sitzen gehabt. Die Folge ist nun endlich bei Chips & Champagner auf Spotify verfügbar und ich freue mich über den ein oder anderen Analogfan, den wir mit der Folge vielleicht gewinnen können. Brauche bestimmt nicht mehr zu betonen, dass Ihr es gerne mal ausprobieren könnt. Schickt Euren nächsten Analogfilm doch einfach mal zu MeinFilmLab. Ich wette, Ihr werdet von den Scans begeistert sein. Ich bin es jedenfalls immer wieder. Im Podcast erfahrt Ihr übrigens auch, warum die Qualität von MeinFilmLab so gut ist. Viel Spaß beim Hören.

Die Folge „Ben trifft Jörg Bergs von MeinFilmLab“ könnt ihr hier auf Spotify hören

Keine Folge „Ben trifft…“ verpassen und den Podcast abonnieren

Hier geht’s zum Blog von MeinFilmLab. Dort schreibt Jörg über interessante Themen rund um die Analogfotografie. Ambitionierte Fotografen können dort sogar noch das ein oder andere über die historische Fotografietechnik lernen. Ein Blick lohnt sich.

Neue Pressebilder für Maxim

Maxim steht wieder in Startlöchern. Neue Musik, neue Tour im nächsten Jahr. Er ist einer der Künstler, die ich fotografisch schon am längsten und intensivsten begleiten darf. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich irgendwann vielleicht mal erzählen werde.

Vor ein paar Monaten zeigte er mir erstmals ein paar seiner neuen Songs und ich kann Euch verraten, es wird wieder richtig gut. Ich weiß selbst nicht wie er es immer wieder schafft, sich selbst und seine Musik so facettenreich weiterzuentwickeln, ohne dabei sich selbst zu verlieren. Jedes Mal, wenn ein neues Album von ihm rauskommt, denke ich, es kann nicht besser als sein letztes sein. Und doch setzt er immer wieder neue Highlights. Dabei ist es fast egal, ob es textlich, musikalisch oder am Ende einfach in der Live-Performance liegt. Nicht selten hinterfrage ich meine eigene Arbeit, wenn ich wieder sehe, wie allumfänglich, konsequent und informiert er sich seiner Musik hingibt.

Jedefalls war es vor ein paar Wochen auch mal wieder Anlass für ein paar Fotos loszuziehen. Neue Pressefotos für die Pressekommunikation, Tour-Plakate und Co. standen auf dem Plan.

Wir hatten Glück. Es war einer dieser schöneren Herbsttage in Köln. Morgens bewölkt und gegen Nachmittag zog die Wolkendecke auf. Ich hatte zwei Locations im Hinterkopf, wir starteten im Belgischen Viertel. Maxim mit zwei Outfits im Rucksack und los gings. Nach 30 Minuten waren wir fertig. Ich war selbst überrascht.

Es ist eine von Maxims größten Fähigkeit den Leuten, die er an sich und seine Musik heranlässt zu vertrauen. Für meinen Fall heißt das, dass wir meist ziemlich schnell mit Fotos fertig sind. Ich kann mich nicht mal erinnern, dass es in den letzten fünf Jahren einen Moment gab, in denen ich keine Fotos machen durfte. Meist versuche mich zu beeilen oder gar nicht aufzufallen. Sicherlich nicht einfach, wenn man zu zweit auf einem Parkdeck steht 😉 Dafür hat er diese entspannte Haltung, wenn Du ihn nicht fragst, würde er sich nicht mal die Bilder auf der Kamera angucken, weil er weiß, „dass da schon was bei sein wird. Mach einfach so wie immer“!

Als ich die Bilder auf dem Rechner hatte, wusste ich: 30 Minuten reichen. Ich habe die letzten 5 Jahre unzählige Bilder von ihm gemacht. Die von unserem 30-minütigen Parkdeck Shooting sind für meinen Geschmack, die besten, die ich bisher von ihm gemacht habe.

Am Ende wurde es nun dieses Bild, was zum Beginn seine Tour-Plakate schmückt. Der sehr talentierte Philipp Stephan Gisbert Rose zauberte diese Plakate daraus. Großartiger Typ, wer sich für Layout & Design interessiert, sollte mal auf seinem Portfolio vorbeisurfen!

Weil’s mich selbst fotografisch immer sehr interessiert und ich eigentlich alle Bilder aus der Strecke mag, gibt’s hier noch ein paar mehr Fotos.

Maxim Tour-Dates 2020

Wer jetzt Bock auf Musik in Farbe und Live hat, der kann sich schonmal die Termine der kleinen Vorab-Tour in den Kalender eintragen:

DatumStadtVenueTickets
01. März 2020KölnKulturkircheeventim.de
02. März 2020HamburgElbphilharmonieeventim.de
03. März 2020BerlinColumbia Theatereventim.de
05. März 2020MannheimAlte Feuerwacheeventim.de

Da gibt’s dann auch noch mehr neue Songs zu hören 🙂

Die Spotify-Playlist zur Veranstaltung

Es ist der Spot im Lineup, der die meiste Arbeit verursacht: Die Live-Band. Lange haben wir im Vorfeld darüber diskutiert, ob wir nur Singer-Songwriter auftreten lassen. Das wollte wir auf keinen Fall. Am Ende haben wir uns dagegen entschieden, weil wir eine Live-Band zum Abschluss des Bühnenprogramms als so wichtig erachtet haben, dass wir die Arbeit mit Bühnenprogramm, Technik und Techniker in Kauf genommen haben. Eine gute Entscheidung. Nach Interviews, Videos und Fotos haben die BENHAMMER & FRIENDS Besucher so am Ende noch die Möglichkeit ein bisschen das Tanzbein zu schwingen.

Jetzt, wo wir uns dem Ende und der großen Jubiläumsfolge nähern, haben wir ein paar der schönsten Songs der letzten Monate als kleines Dankeschön in eine Spotify Playlist gepackt. Nicht alle Bands sind auf Spotify gelistet – leider – dafür geben die anderen Bands einen umso schöneren Einblick in die musikalische Ausrichtung unserer kleinen Kunstveranstaltung. Ihr dürft der Spotify Playlist gerne folgen, in den nächsten Episoden folgen ja noch ein paar mehr Bands, die ihr nicht verpassen solltet.

Best of BENHAMMER & FRIENDS – Die Spotify Playlist zur Veranstaltung

Alle Bands und musikalischen Künstler im Überblick

EpisodeBand
01Ray Novacane
02Mond
03Nadim
04Girl
05Kayam
06Planetarium
07Madanii
08Young Paul
09Schafe & Wölfe
10Heen
11Soeckers
12nicosams|sd
13Dan O’Clock
14Paul Weber

DAS WAR TAG 2 UNSERES POP-UP STORES ZUR PHOTOKINA

Donnerstag. Tag 2 unseres Pop-Up Stores zur Photokina und gleichzeitig letzter BENHAMMER & FRIENDS Abend. Mit Kevin McElvaney, Valentin Lindt in Vertretung von Micha Fritz für Viva Con Agua, den Jungs von Aevor, die einwenig über die Produktentstehung und Neuheiten bei Aevor erzählten, DJ Densen als neuer Sidekick auf der Bühne und Menschen, wie Jan Altmann, Christian Hedel und dem Paul Weber Duo. Im Little Lui spielte Helsinkiyeah Musik und Tilmann Cologner & Raffi Balboa schmissen die Aftershow an den Turntables, während das Team den Pop-Up Store wieder umbaute.

Bilder © Lukas Piel

Sebastian Trägner für "Meine Stimme für Köln"

Vor einigen Wochen, als es in Köln noch etwas wärmer war, durfte ich Kollegen und Freund Sebastian Trägner für die „Meine Stimme für Köln“ Kampagne von der Privatbrauerei Gaffel fotografieren. Schon seit Jahren lässt Gaffel Menschen aus der Stadt ablichten und ihre Stimme für Köln erheben. Alle, die Sebastian kennen, wissen, dass er ein beeindruckender Mensch mit einem sehr krassen Lebensweg ist. Umso mehr freue ich mich, dass auch er Teil der Kampagne geworden ist. Neben den dem Anzeigen-Motiv, dienen die Fotos auch für die heißbegehrten Gaffel-Bierdeckeln für die Kölner Gastro.

Aufgenommen haben wir die Fotos im wunderschönen QVEST Hotel in der Kölner Innenstadt.

Meine Stimme für Koeln - Sebastian Trägner für Gaffel
Gaffel Bierdeckel Sebastian Trägner
10.000 Bierdeckel mit Sebastian Trägner

Wenn ihr noch mehr über Sebastian selbst erfahren wollt, empfehle ich Euch an dieser Stelle übrigens noch mal unseren Chips & Champagner Podcast. Für den Podcast habe ich mit Sebastian mehr als eine Stunde über seine Fotografie und sein Leben gequatscht und es ist ein sehr intensives Gespräch dabei herausgekommen. Zum Glück haben wir es aufgenommen.

Zum Abschluss gibt’s hier noch ein paar Shots aus der Produktion, die es nicht zum finalen Motiv geschafft haben. Mein persönlicher Favorit ist übrigens Nummer 4. Aber wie heisst es so schön: „Das Leben ist kein Wunschkonzert!“