Offene Ateliers 2020

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Dieses Wochenende finden im rechts-rheinischen Köln wieder die offenen Ateliers statt. Auch ich nehme dieses Jahr wieder mit meinem Studio an den offenen Ateliers teil.

Freitag: 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Samstag: 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Sonntag: 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Es gelten die gängigen Hygieneregeln im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie.

Fotografie Equipment Empfehlungen

Hier findest Du eine ausführliche Liste an Produkten, die ich selber in meinem Alltag nutze und fotografisch eingesetzt habe. Aber auch Produkte, die ich lange genutzt habe. Über die Produktlinks kannst Du meine Arbeit supporten oder einfach Dankeschön sagen. Für was auch immer. Den Tipp, meine Blogposts oder Kölsch. Dich kostet das keinen Cent mehr, aber mich und meine Arbeit unterstützt Du damit.

Wenn Du eine bestimmte Empfehlung suchst, kannst Du hier über das Inhaltsverzeichnis direkt zum entsprechenden Bereich springen. Zum Beispiel zu den Kameras, oder Analogkameras oder Lichtformern oder wo auch immer Du Empfehlungen suchst.

Inhaltsverzeichnis meiner Equipment Empfehlungen

Meine Kamera Empfehlungen

Seit Beginn meiner Fotografie habe ich die verschiedensten Kameras genutzt und auch getestet. Beginnend bei einer Canon 550 D kommen heute verschiedene Modelle verschiedener Hersteller für verschiedene Anforderungen zum Einsatz. Hier findest du eine Übersicht der digitalen Kameras.


Leica Q2

2017 habe ich mir die erste Leica Q gekauft und fast nicht mehr aus der Hand gelegt. Alle Reportagen, Outdoors, Events, Konzerte und Co. habe ich mit ihr geschossen. Jetzt wurde sie durch die Q2 abgelöst. Da die Leica Preise kaum fallen, würde ich immer die Q2 empfehlen.

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Meine Licht Empfehlungen

Wie fast alle, habe auch ich damals mit Aufsteckblitzen und China-Produkten angefangen. Wenn ich eins heute anders machen würde, wäre das die Investition in richtiges Lichtequipment. Es funktioniert oft gerade bei der Farbstabilität besser, ist robuster und gerade Lichtformer und Co. sind schneller verpackt oder kommen direkt mit richtiger Tasche für den Transport. Auf diese Lichtformer und Lichter schwöre ich inzwischen seit einigen Jahren:


Profoto B10

Weil ich mit meinen ProFotos so zu frieden bin, habe ich mir auch den B10 mit Accu geholt. Das Ding ist klein, kommt mit Tasche und super Flexibel. Außerdem leicht zu bedienen, sehr Formschön und das Einstelllicht lässt sich sogar in der Farbtemperatur und Helligkeit stufenlos regulieren. Das ist mein mobiler Alleskönner und ich bin froh ihn zu haben.

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ProFoto D2 Kit

Im Studio oder On-Location mit Strom schwöre ich auf die D2 von Profoto. Gibt’s mit 500 und 1000 Watt und haben für die meisten Anwendungen von mir genug Power. Außerdem gibt’s die im Kit etwas günstiger. Riesige Auswahl an Lichtformern, gute Farbstabiliät, einfach in der Bedienung und inzwischen auch mit TTL Auslösern für viele Kamerahersteller. Lassen sich auch direkt vom Funkauslöser steuern. Haben damals meine Jinbei’s abgelöst 😉

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Lichtformer

coming soon

Analogkameras

coming soon

Hinweis: Dieser Artikel enthält „Affiliate“-Links. Über diese Links bekomme ich vom Anbieter eine kleine Provision für deinen Einkauf, du zahlst dabei aber keinen Cent mehr. Außerdem hat keiner der Hersteller mir irgendetwas bezahlt, damit sie hier gelistet werden.

Wenn Du Fragen hast, lass es mich in den Kommentaren wissen. So können vielleicht auch andere Menschen davon profitieren.

Das Comeback des Newsletters

Ich habe in der aktuellen t3n gestern die Kolumne von Johnny Haeusler gelesen. Vor Jahren hab ich ihn auf meinem damals noch recht jungen Blog mal für meine Interview-Serie “Bloss nichts über Blogs” befragt und schaue heute noch in regelmäßigen Abständen und sehr zielgerichtet in seinen Kanälen vorbei. Er betreibt unter anderem den Spreeblick-Blog, moderiert bei FluxFM und ist nicht ganz unbeteiligt an der Republica. Kurzum: Ein umtreibiger Medienmensch mit viel Output und interessanten Denkansätzen.

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Gowland’s Girls

Lange Geschichte, möglichst kurz erzählt. Christian war einer von zwei Wildcard Gewinnern für meinen aller ersten Webtalk mit Steffen Böttcher. Damals noch auf dem Land. Bis heute gibt’s immer wieder Schnittmengen mit Christian, der in Köln arbeitet und in der Region lebt. Als er vor ein paar Jahren ein Haus kaufte, musste das alte Haus auf dem Grundstück abgerissen werden. Unzählige Fundstücke warteten auf ihn. Darunter auch eine Sammlung an „Schmuddelhäften“. Die letzten nahm ich mit, darunter auch ein paar Ausgaben von „Peter Gowland’s Girls“. Statt klassische Magazine handelt es sich dabei eher um „Bestellkataloge“ für seine PinUp Fotografien, die der amerikanische Fotograf an Werbekunden in klassischer Stock Manier verkaufte. Dank Corona habe ich gerade ein bisschen Zeit, auch alte Dinge abzuwickeln. Also habe ich mal begonnen, die alten Katalog/Magazine zu digitalisieren. Als Blick in die Vergangenheit oder auch Inspiration für die Zukunft. Viel Spaß damit.

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Zu Gast im Catch Us If You Can Podcast von Benjamin Diedering und Norman Keutgen

Es ist mal wieder Zeit für einen Podcast. Auch wenn der Chips & Champagner Podcast gerade ein wenig pausiert, soll es ja trotzdem was neues für die Ohren geben. Ich war zu Gast im Podcast von Fotograf und Videofilmer Norman Keutgen und Benjamin Diedering von der BDX Media Agentur aus Leipzig. Zwei sehr umtriebige Menschen, von denen ich bisher leider nur Norman schon ein paar Jahre persönlich kenne. Wir haben über dies und das gesprochen und wer Bock hat, mal wieder einen neuen Podcast zu entdecken, sollte einfach mal reinschauen – bzw. reinhören 😉

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Die Kunstwundertüte mit Foto-Prints

Die Fotografin Joy Dana aus Fulda, hat in diesen stürmischen Zeiten eine wunderbare Idee geboren. Unter dem Hashtag #supportartists hat sie die Kunstwundertüte ins Leben gerufen. Noch bis zum 15. April 2020 könnt ihr die Wundertüte mit 4 Fine-Art Fotografie Prints von 4 unterschiedlichen Fotografen bestellen.

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Auf einen Kaffee mit Niko Neithardt vom DNA kollektiv

Der erste richtige Studio-Besuch, seit diesem Corona Ding. Tatsächlich. Am Sonntag war Niko Neithardt vom Heidelberger Kreativ-Kollektiv DNA zu Besuch auf einen Kaffee. Eigentlich wollte ich ihm Abends Kölns geilste Bar zeigen, aber weil der gute Mann so busy ist, wurden es ein paar Kaffee und zwei Kebekuss-Shots. Das wird er Euch irgendwann erklären müssen, wenn er sich dafür bereit fühlt, sein Gulity-Foto-Pleasure öffentlich zu machen 😉

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Ein kleines Studio Update

Nach nun fast 4 Jahren im Studio wurde es Zeit für eine weitere Veränderung. Schon im ersten Winter nach meinem Einzug habe ich mir vorgenommen die Außenwand in der unteren Studio-Fläche zu dämmen. Während es im Sommer im ganzen Studio ordentlich warm ist, zieht im Herbst und Winter ein merklicher Zug durch die untere Ebene. Das mag nicht nur an den Oberlichtern aus Doppelstegplatten liegen, sondern auch an der rudimentären Bauart, die diese Künstlerhäuser wie das Quartier am Hafen überhaupt erst finanziell ermöglichen. Für mich bisher auch kein Grund zur Beschwerde, denn so konnte ich nun die Wand nach eigenem Ermessen gestalten und auf meine Bedürfnisse anpassen. Ich sage nur Netzwerksteckdosen und Strom.

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Meine ersten beiden Schwarz-Weiß Filter für Instagram

Es wurde aber auch mal Zeit, wa? Bei Instagram-Filtern denken die meisten wohl erstmal an den Beauty-Kram. Schöne Haut, lange Wimpern. All der Quatsch. Meiner Meinung nach, kann man auch die Welt einfach mit Monochrom verschönern. Oder wie Haller singen würde:„Du bist schön genug!“.

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Der Reiz der Schwarz-Weiß Fotografie

Eigentlich habe ich nichts gegen Farbfotos. Trotzdem habe ich die letzten Monate ausschließlich Schwarz-Weiß Fotografien gepostet und eigentlich alle meine freien Strecken in Schwarz-Weiß bearbeitet. Für mich haben Schwarz-Weiß Fotos nämlich einen ganz großen Vorteil.

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Meine ersten Silbersalz Filme

Als Silbersalz das Licht der Welt erblickte, konnte ich natürlich nicht wegsehen. Viel zu gut ist die Idee, viel zu schön ist auch die digitale Präsenz der Jungs. Zugegeben: Echten FilmFilm auf 35mm zu bringen und für ganz normale 35mm Fotokameras zugänglich zu machen, ist geil. So, wie es CineStill auch schon macht. Nur das Silbersalz eben das deutsche Pendant ist. Ich habe also zugeschlagen, jetzt endlich aber auch mal die Filme vollgehabt und zurückgeschickt.

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Buch-Tipp: Eins Reicht. Fotos gezielt auswählen und präsentieren.

Es ist eine kleine Premiere, dass ich hier wirklich mal allen Ernstes ein Fachbuch empfehle, obwohl ich fast immer der Meinung bin, dass das meiste Wissen inzwischen kostenfrei im Internet verfügbar ist. Heute ist das anderes. Dafür muss ich ein wenig ausholen. Seit meinem ersten eigenen Bildband, der 2016 entstanden und 2017 erschienen ist, werde ich nicht müde zu betonen, welchen Einfluss Sebastian H. Schroeder auf die finalen Werke hatte und noch heute hat. Ich hatte damals das Glück, Sebastian als Nachbarn hier im Quartier kennenlernen zu dürfen.

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So gut hat sich das soziale Netzwerk Ello entwickelt

Als ich am Donnerstag Abend mit Katja von Kwerfeldein für Photobooks.online zusammen saß, kam irgendwie unser Gespräch auf Ello.co einem dieser Social-Networks was vor Jahren mal released wurde. Zu einer Zeit, als gerade ziemlich viele Networks ins Internet gestolpert sind. Ich hatte mich damals sofort registriert, ein paar Bilder gepostet und das Netzwerk nun für 3 Jahre vergessen.

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Warum Ziele vielleicht doch wertlos sind?

Der Jahreswechsel steht bevor, gute Vorsätze gibt’s wahrscheinlich wieder hunderte. Aber vielleicht auch das ein oder andere neue Businessziel. Genau deswegen will ich Euch heute sagen, warum Ziele allein wertlos sind.

Witzigerweise hatte ich erst an Weihnachten ein ganz interessantes Gespräch mit meiner Schwester und meinem Vater zu dem Thema. Und beide hatten mit allem Recht, was sie mir aus ihrem Berufsalltag erzählt haben. Ich für meinen Teil habe meine persönlichen Lebensziele ja schon alle erreicht und kann deswegen umso entspannter einen Blick auf Lebensziele werfen. Schon vor Jahren habe ich also aufgehört mir harte Ziele zusetzen, strebe lieber meine “Soft Ziele” an — wie ich sie gerne nenne.

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Warum ein starkes Netzwerk Eure Kundenbindung verbessern kann

Ich kenne zwar den Ursprung nicht, aber für die meisten Menschen scheint es normal, dass Dienstleister in der selben Branche eher als Konkurrenten anstatt als Kollegen wahrgenommen werden. Vielleicht ist es bei mir aufgrund meiner Blogger-Vergangenheit anders. Vielleicht hat es auch wieder andere Gründe, aber ich sehe andere Fotografen eher als Kollegen, statt als Konkurrenten. Heute will ich Euch kurz erklären, wieso. Denn in meinen Augen stärkt ein gutes Netzwerk auch die Kundenbindung.

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Die beste finanzielle Investition meines Lebens

Es hat ein bisschen gedauert, aber bereits vor ein paar Jahren merkte ich, dass sich eine Investition als besonders nachhaltig herausgestellt hat. Ich habe schon früh begonnen in mein späteres Business zu investieren, weil ich immer versucht habe meinen “Workflow” zu verbessern. Fast nie habe ich mir private Spielereien gegönnt, sondern lieber in Technik und meinen Arbeitsplatz investiert. Vieles davon war sinnvoll, das meiste aber auch nur eingeschränkt auf einen speziellen Bereich.

Deswegen halte ich meine beste finanzielle Investition seit Jahren, für in der heutigen Zeit fast ein bisschen vernachlässigt. In meinen Augen ist es nämlich mein Führerschein.

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Infografik: Steht Deutschlands Mittelstand wirklich still?

Wie sich die aktuelle Coronakrise auswirkt, bekommen wir an allen Ecken und Enden zu spüren. Verlust von Aufträgen, Rückgang von Buchungsanfragen, Einbruck von Produktverkäufen. Kurzarbeit. Gewinn- und Umsatzeinbrüche. Fast überall sind die Auswirkungen zu spüren. Doch woran kann man die Auswirkungen gerade für den Mittelstand noch ausmachen? Dieser Frage hat sich das Berliner StartUp Vimcar gewidmet und im Zeitraum von 17. Februar bis 19. April die Nutzung von Firmenfahrzeugen analysiert. Die aufgearbeitete Infografik zeigt nun, wie die zurückgelegten Kilometer der Firmenwagen sich mit den politischen Ereignissen decken oder eben auch nicht. Ein Interessanter Einblick in die etwas anderen Auswirkungen.

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Zu Gast im “Alltag eines Fotoproduzenten” Podcasts von Robert Kneschke

Vor ein paar Tagen hatte ich Besuch von Robert. Robert habe ich vor inzwischen einigen Jahren auf einer Adobe Veranstaltung kennengelernt, weil Murat uns vorstellte. Robert ist als Stock-Fotograf tätig und unsere Wege kreuzten sich in den letzten Jahren immer mal wieder. In meinem alten „Benventures“ Podcast war er einst auch zu Gast, um mir das Thema der Stock-Fotografie näher zu bringen. Auf seinem Blog „Alltag eines Fotoproduzenten“ schreibt er inzwischen seit vielen Jahren sehr erfolgreich über den Alltag als Fotograf. Über Netzwerke, Plattformen, Lizenzmodelle. Trocken, nüchtern aber sehr lehrreich. Umso mehr hat es mich gefreut, dass er mich jetzt zu seinem Podcast eingeladen hat. Inzwischen ist unser fast eine Stunde langes Gespräch auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen zu hören. Wer mag, darf gerne reinhören.

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Fotografie Podcasts – Empfehlungen

Es ist mal Zeit für ein Update. Ich hatte schon letztes Jahr die wachsende Anzahl an deutschsprachigen Fotografie-Podcasts zum Anlass genommen und ein paar Empfehlungen ausgesprochen. Ich höre sehr wenige Fotografie-Podcasts wirklich regelmäßig, meist sind es eher Interview-Podcasts, die ich wirklich durchgehend höre. Trotzdem kann man aus der Mische aus Foto- und Interview-Podcast einige interessante Einblicke gewinnen. Also habe ich meine alte, etwa fünf Podcasts starke Liste, heute um ein paar Newcomer erweitert. Vielleicht kennt ihr den ein oder anderen Podcast ja noch nicht. Hört rein, lasst mich gerne in den Kommentaren wissen, welchen ihr besonders mögt. Für das nächste Update – ihr wisst schon.

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Neuanfang

Manche Menschen fangen mit Zeit ganz zauberhafte Dinge an. Sie wissen Zeit einfach gut zu nutzen. Ich bin ein Gegenbeispiel. Mit zu viel Zeit, fange ich an nachzudenken und beginne mich mit Dingen zu beschäftigen, die gerade eigentlich ganz und gar nicht akut sind. Die Corona-Krise schenkt uns gerade viel Zeit. Nicht allen, aber mir als Kreativer schon. 

Ich bin wie viele andere auch der Meinung, dass die Welt eine andere sein wird, wenn dieses Corona-Ding vorbei ist. Deswegen viel mir wahrscheinlich auch meine heutige Entscheidung deutlich einfacher: Neuanfang. Nach langer Zeit und unzähligen Experimenten habe ich heute also die Datenbank dieses Website gelöscht und den Fileserver geleert.

Zeit für was Neues. Mal gucken was es wird. Aber ich glaube das wissen die meisten von uns zur Zeit noch nicht. Ich auch nicht. Wahrscheinlich wird die Kamera mich weiterbegleiten. Wahrscheinlich auch das von mir sehr geschätzte WordPress.

Ich werde Dir auf jeden Fall berichten, oder Du ließt hier einfach mit. 

Jemand der dieses “Gefühl” sehr gut beschrieben hat, ist der werte Clueso mit seinem Song “Neuanfang”. Nicht umsonst ist der Track aber ja auch auf der Spotify-Playlist zu meinem zweiten Bildband “Tage Danach”.

Am 4. September kommt das Tony Hawks Pro Skater Remake!

Leute Leute, bin ich alt geworden. Das wird spätestens klar, wenn das erste Remake eines einstigen Jugend-Spielehits announced wird. Am 4. September ist es soweit, und das Tony Hawks Pro Skater Remake erscheint. Mit Tony hab ich damals die Spielewelt entdeckt. Legendäre Modi, wie „Graffiti“. Keine Frage also, dass ich mir das Remake natürlich vorbestellt habe. Dieses Mal nicht für den PC, sondern die PlayStation 4. Aber was soll sich da schon groß ändern. Mein damaliges Windows Gamepad war ja auch nur ein Nachbau des Playstation Controllers. Ich hab Bock! Mal gucken was das „FingerMemory“ so sagt 😉

Handelshof und die Digitalisierung. Jetzt doch keine digitalen Kundenkarten mehr?

In Zeiten von Abstandsregeln und weitgreifenden Hygienemaßnahmen entscheidet sich der Handelshof anders. Von jetzt auf gleich heißt die neue Ansage an die KassiererInnen: Keine Kundenkarten mehr vom Handyabscannen. Sinn? Fehlanzeige. Stattdessen werden lieber Tageskarten auf Papierausgestellt, dafür die Kundennummer vom Smartphone abgelesen und mit einem Perso verifiziert. Anschließend muss der Tageswisch natürlich auf dem Papier mit Kugelschreiber unterzeichnet werden. Sinn? Vielleicht die Angst, weniger von ihren schlecht-folierten Kundenausweisen rauszugeben? Weil, die Kundenkarten dank Apps Stocard relativ einfach auf jedem Smartphone „dupliziert“ werden können? Verständnis von meiner Seite ist gleich null. Das Verständnis diese Entscheidung auch noch in der aktuellen Zeit zu treffen, noch weniger.

Hätten sie wenigstens hochwertige Kundenkarten, Fehlanzeige. Mal von Ressourcen gar nicht erst zu sprechen. Kugelschreiber, Papier – alles für die Tonne nach 2 Minuten. Will mich nicht wirklich aufregen, aber Digitalisierung ist das nicht.

Mit Julian Eckes auf ein paar Kölsch

Gestern habe ich nach fast 3 Jahren Pause mein Fotoprojekt „Auf ein Kölsch“ wiederbelebt. Ich arbeite gerade noch daran, die Website wieder online zu bringen, aber die ersten Fotos sind im Kasten. Dafür traf ich mich gestern mit Julian Eckes am King Georg Büdchen am Ebertplatz. Eigentlich sollte das Ding ja noch „einem Kölsch“ abgehakt sein. Kam dann doch wieder anderes. Wir machten das Büdchen zu, danach den Getränkehandel und dann den nächsten Kiosk. War ein wunderbarer sommerlicher Abend mit guten Gesprächen und einer weiteren interessanten Lebensgeschichte. Ich liebe dieses Projekt dafür.

Ein neues Rücklicht fürs Bike

Nachdem mein Fixie das letzte Jahr und eigentlich auch das Jahr davor schon ein sehr tristloses Leben im Studio führte. Mehr als Dekoration, als als Fahrrad selbst. Wurde es Zeit ihm mal wieder etwas Liebe zu schenken. Weil meine China-Plastik-Lichtbomber inzwischen alle verschenkt, die Batterien lehr oder eben einfach kaputt sind, dachte ich, wird es mal Zeit ein wenig mehr als nur 9 Euro zu investieren. Auf unser aller liebsten Shopping-Plattform, Amazon, bin ich am Wochenende auch fündig geworden. Zumindest, was das Rücklicht angeht.

Ein Fischer LED Rücklicht ist es geworden. In schmal und länglich statt rund und kurz. Mit 50 LED Dioden, einer Brenndauer von ca. 4,5h und Universalhalterung mit Schnellbefestigung. Auf der lässt sich das Lichtpanel auf einfach drehen. Dank Micro USB Ladebuchse hoffe ich das lästige Batterie-Thema in Zukunft umgehen zu können. Etwas um die 17,00 Euro finde ich dafür sehr fair, mal gucken, wie lange es durchhält.

Für die Vorderseite bin ich noch auf der Suche nach dem richtigen „Frontscheinwerfer“. Wenn jemand eine Idee hat, gerne her damit. Und wenn jetzt einer auf die Idee kommt mir zu sagen, ich solle mal mein Fahrrad putzen. Dann sage ich ganz laut: „Spießer“. Haha, witzig, sagt der, der über Rücklicht am Fixie schreibt. Aber wenn ich ehrlich bin, geputzt werden muss es wirklich bald mal. Hat es verdient. Schließlich ein treues Drahtesel-Stück. Seit 3 Jahren oder so.

Ich habe Kunst gekauft.

Jajaja, eigentlich sollte man gerade auf sein Geld gucken. Corona und so. Aber, die Aktienmärkte sind auch auch nicht die stabilsten seit Jahresbeginn. Also habe ich mich lieber auf die solidarische Seite geschlagen und gesagt: „Komm, supporte ich mal einen Kölner Kollegen!“. So rede ich mir das jedenfalls schön. Eigentlich wollte ich das Werk von Random EXP einfach haben.

Als ich den Kölner Künstler durch die Kollaboration der Bierdeckel im Johann Schäfer Brauhaus entdeckt habe, hab ich mich sofort in seine poppigen „Skultpuren“ verliebt. Seitdem wartete ich auf den richtigen Zeitpunkt. Der ist jetzt gekommen und weil es im Studio mehr Menschen sehen und sich an der Pop-Kunst erfreuen können, hängt es nun hier und nicht Zuhause. Ein bisschen erinnert es mich an die älteren Arbeiten von Stefan Strumbl, was ich Random (Website) auch sagte, als er mir das Werk gut verpackt um Studio vorbeibrachte.

Zustandegekommen ist mein spontan Kauf übrigens nur über Instagram. Vormittags hatte Random das Ding in seine Story gepostet und zum Verkauf angeboten, ich habe spontan zugeschlagen. Abends brachte er das gute Stück schon im Studio vorbei. Da soll noch einmal jemand sagen, Social-Media wär kein ernstzunehmender Vertriebsweg für Künstler.

Ich für meinen Teil habe mich jedenfalls schon lange nicht mehr so über eine Anschaffung gefreut und es macht mir jeden Tag aufs neue Freude. Witzigerweise sehe ich mich an so Kunst nicht so schnell satt, wie an Fotografieren. Bin auch ganz froh, dass nicht mehr so viel meines eigenen Krams im Studio hängt.

Cheers, kauft einfach mehr Kunst. Macht Euch vielleicht auch Freude.

Tatsächlich ziemlich gut: Gaffel Wiess

Ja Mutti, es ist ein neues Kind in der Stadt. Hätte auch nicht absehen können, dass ich mal die Kölschstange tausche, aber Gaffel Wiess machts möglich. Der neuste Sprössling der Gaffel ist nämlich tatsächlich sehr lecker, süffig und im Seidel mit 0,3L echt ein Hingucker. Ist schon in kurzer Zeit zum guten Biergarten-Starter geworden. Will nicht wissen, wie der Corona-Sommer sonst gelaufen wär. Gibt’s allerdings nur frisch-gezapft aus’m Hahn, was die Auswahl ein wenig einschränkt. Kölner, probiert’s mal aus. In der Verliebt in Kölsch Facebook-Gruppe sagen das auch alle. Und die werdens wohl wissen. In diesem Sinne: Prost. Hab jetzt wieder Lust auf Biergarten.

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Die beste Bar Kölns

Man kann über vieles diskutieren. Gerne auch philosophieren. Aber die beste Bar Kölns ist und bleibt einfach das Grünfeld. Für immer. Liegt in meinen Augen natürlich vor allem am überdachten Biergarten, wo man einfach die ganze Zeit saufen und rauchen kann. Zum anderen aber auch am netten Team. Ich hatte schon so unendlich viele gute Abende dort. Wahrscheinlich haben ich das Kölschtrinken sogar dort gelernt. Der Person, die mich damals mal in das Ding geschleppt hat, müsste ich für immer dankbar sein. Bin ich auch. Irgendwann fällt mir auch wieder ein wer es war.

Lange Rede, kurzer Sinn. Seit dem es Corona bedingt nun auch das Sonnendeck auf den zwei Parkplätzen des Grünfelds gibt, ist die „angesagteste Nicht-Szene Bar des Belgisches Viertels“ noch ein bisschen besser. Jetzt kann man auch mal über das Grün des Biergartens hinwegsehen. Fühlt sich gleich viel urbaner an. Mit so einem Mural an einer Fassade. Ich hoffe dieses Sonnendeck bleibt noch etwas, vielleicht ja sogar über Corona-Wahnsinn hinaus. Bin da zwar wenig optimistisch, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen.

In diesem Sinne: Nichts als Liebe. Ihr findet mich dort.

Ein improvisiertes Gewächshaus

Was man aus so einem Mofa mit festverbautem Anhänger so machen kann. Eine Art GinkGo E-Roller nur eben viel älter und noch mit Sprit. Zum Beispiel ein Gewächshaus. Mit etwas Folie und irgendeinem Nährboden. Ich frage da aber lieber nicht weiter nach. Es funktioniert jedenfalls. Gelbe Tomaten sage ich da nur zu. Das gute Stück hat schon im Sommer meinen Mittagsschlaf gestört, deswegen bin ich froh, dass es die letzten Monate als Gewächshaus fungierte. Aber fahren tut es wohl auch noch.

Lang lebe der Mittagsschlaf!

Egal, ob ihr es klassischen Mittagsschlaf oder neumodern auch gerne “power-nap” nennen wollt. Ich für meinen Teil habe eine sehr lange und intensive Beziehung zum Mittagsschlaf. Er rettet mir den Tag. Und das schon sehr sehr lange.

Angefangen hat es irgendwann in der Schule. Entweder waren es die großen Pausen oder die Freistunden. Die Schülervertretung hatte einen Pausenraum initiiert. In meiner “Legislatur-Periode” haben wir den Raum ein bisschen schöner gemacht und die Couch wurde zu meinem besten Freund.

In der Ausbildung pflegte ich diese Kultur weiter. Was einst das Sofa im Oberstufenraum war, wurde das Sofa im Pausenraum. Den Kapuze des Hoodies weit über den Kopf gezogen, Kopfhörer ins Ohr und den iPhone Wecker auf 30 Minuten gestellt. Später wanderte für den Sommer eine Saunaliege ins Büro, mit der ich es mir in der Mittagspause auf dem Parkplatz hinter dem Büro in der Sonne gemütlich machte. Kopfhörer ins Ohr und den iPhone Wecker auf 30 Minuten gestellt. Wenn man es lange genug durchzieht, braucht man irgendwann sogar keinen Wecker mehr. Beim letzten Song vor dem Klingeln wurde ich automatisch wach. Dann ging’s zurück an den Schreibtisch. Eine Mittagsroutine, die ich übrigens bis heute durchziehe. Und das nun schon seit fast 10 Jahren.

Für mich hat sich die halbe Stunde als perfekt bewährt. Ein paar Minuten bis zum wegdösen, sodass am Ende vielleicht 15–20 Minuten effektiv übrig bleiben. In meinem Studio folgte dann eine größere Couch, später ein Bett. Selbst auf der ein oder anderen Tour oder meinen eigenen Veranstaltungen, findet der Mittagsschlaf von 20 Minuten immer seinen Platz. Er ist zu einer nicht mehr wegdenkenden Mittagspause geworden. Von 7 bis 9 Uhr hat man im Office meist noch Ruhe, bevor damals die Kollegen kamen oder heute das Telefon klingelt und die E-Mails reinprasseln. Zwischen 12 Uhr signalisiert mir mein Körper automatisch eine kleine Pause. Danach geht’s dann Ende weiter. Ende offen.

Mir hat es zum Glück nie was ausgemacht, in der “Öffentlichkeit” oder unter Kollegen zu pennen. Ich weiß aber auch nicht, wie viele meiner Mitschüler und EX-Kollegen ganze Bildkollektionen von mir auf ihren Handys in den unmöglichsten Schlafpostitionen gesammelt haben. Lediglich mit einem Penis im Gesicht, bin ich noch nie aufgewacht. Spielt aber auch keine Rolle. Vielmehr sollte eigentlich jeder Arbeitgeber dafür sorgen, dass seine Mitarbeiter eine Möglichkeit für den entspannten Power-Nap am Tag haben. Bei meinem Ex-Arbeitgeber hab ich das zwar leider nicht mehr durchbekommen, in anderen Ländern gibt’s diese Möglichkeit jedoch schon.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls großer Befürworter des guten alten Mittagsschlafs. Und das schon sehr lange.

Vlog: Benjamin Diedering bei Siepmann

Im Rahmen meiner kleinen Making-The-Book Serie hatte ich schon viel Lob der Druckerei Siepmann zukommen lassen. Das hat sich bis heute nicht geändert. Wahrscheinlich wird für den Rest meines Lebens jedes meiner „Print-Produkte“ bei Siepmann realisiert werden. Auch ich war damals zum Andruck in Hamburg und das Gefühl die ersten Druckbögen zu sehen, ist schwer begreiflich zu machen. Da hat Ben Bernschneider mit seiner American Trilogie einfach ein sehr gutes Händchen bewiesen. Noch heute profitiere ich von seiner Empfehlung, mit meinen Büchern zu Siepmann zu gehen. Inzwischen sind auch unzählige andere Fotografen der Empfehlung gefolgt.

Kein Wunder also, dass auch der Leipziger Benjamin Diedering für die Produktion seines Erstlingswerks „Everywhere“ nach Hamburg gegangen ist. Ebenfalls eine sehr gute Entscheidung. Er war so nett und hat in seinem Vlog zur Buchentstehung also auch den Familienbetrieb in der Hansestadt besucht. Anders als in vielen anderen Vlogs kommen hier aber endlich auch mal die Eigentümer und Mitarbeiter zu Wort und geben ein paar Einblicke in die Produktion und Maschinen eines solchen Buchprojekts. Übrigens auch einer der Gründe gewesen, warum ich mich für Siepmann entschieden hatte. Weil sie Besuchen von „Kunden“ offen gegenüber stehen und wir dort die Produktion filmen und fotografieren konnten. Benjamin geht mit seinem BDX Vlog jetzt noch einen Schritt weiter. Darum möchte ich Euch auch diese Einblicke nicht vorenthalten und empfehle einen Blick in den Vlog!

Benjamin Diederings Bildband Everywhere

Sein Bildband Everywhere ist auf 500 Exemplare limitiert und kann zur Zeit für einen reduzierten Kaufpreis von 25,00 Euro auf dem Shop seines Distributionspartner Feierstoff.de erworben werden. Benjamin war so nett und hat mir ein Exemplar schon vor Wochen zukommen lassen. Der farbenfrohe Bildband im Format A4 könnte Dir vor allem gefallen, wenn Du auf atmosphärische Reisefotos stehst, hin und wieder Portraits von schönen Frauen magst und vielleicht schon Gefallen an Büchern von André Josselin oder Fotos von Tobi Holzweiler gefunden hast.

Diese Fotografen kannst Du in der Coronakrise auf ihrem Shop unterstützen

Anders als frühere Finanzkrisen trifft die Corona-Pandemie ausnahmslosen jeden. Darunter besonders die, die keine hohen Rücklagen erwirtschaftet haben. Fotografen, Musiker, Veranstalter, Künstler im allgemeinen. In den letzten Wochen sind unzählige Veranstaltungen und damit auch Jobs für Fotografen abgesagt worden. Ob und wann sie nachgeholt werden ist ungewiss. Mit jedem weiteren Tag wird diese Lage ungewisser und die Situationen von vielen schlechter. Ich kriege das auch mit. Weiterlaufende Kosten müssen dennoch weiter getragen werden und fallen alle 30 Tage an. Egal, was die Wirtschaftminster in diesen Zeiten noch entscheiden, für viele kann es zu lange dauern. Schnelle Hilfe kann also nur durch die Gemeinschaft kommen. Solidarität ist ein oft genutztes Wort in den letzten Wochen. Und es stimmt. Gerade jetzt ist der Konsument gefragt.

Ich habe mir hier heute mal ungefragt ein paar Onlineshops von befreundeten Künstlern und Fotografen rausgesucht. Keiner von ihnen hat mich darum gebeten, ich weiß auch nicht wie ihre eigene Lage gerade ist. Ich bin mir aber sicher, dass jeder sich dieser Tage über die ein oder andere Bestellung freut. Vor allem profitieren bei diesen Shops die Künstler selbst. Euer hart erarbeitetes Geld landet also direkt bei einem Kulturschaffenden. Denkt mal drüber nach, den ein oder anderen Taler sollte man ja jetzt gerade sparen, wenn man eh nicht mit den Freunden in der Kneipe oder dem Restaurant hängen kann.

KünstlerShopProdukte
Andreas JornsShopBildbände, Bücher, Magazine,
Steffen „Stilpirat“ BöttcherShopBildbände, Prints, Digitale Produkte, Hörbücher
Patrick LudolphShopBildbände, Equipment, Magazine, Tutorials, Workshops
Robert WinterShopBildbände, Prints, Magazine
Ben BernschneiderShopBildbände
Jannis MattarShopMagazine, The Analogue Times Magazin
Chips & ChampagnerShopBildbände, Poster, Digitale Produkte
Tom HeinkeShopPrints, Fotokalender
Franz GrünewaldShopPrints
Boris BethgeShopMagazine
Bob SalaShopPrints
Kai-Hendrik SchroederShopBildbände

Habt auch ihr einen Shop und freut Euch dieser Tage über die ein oder andere Bestellung? Dann lasst es mich doch in den Kommentaren wissen und ich füge sie sofort hinzu! Wenn Du einen Blog hast, darfst Du diese Liste gerne übernehmen. Ich sammel unten auch die Pingbacks von weiteren Veröffentlichungen.

Hinweis: Wenn du dich explizit für Fotobücher interessierst, guck doch mal bei Photobooks.online rein. Dort gibt’s noch einiges mehr zu entdecken. Ich hatte das Projekt hier schon einmal vorgestellt.

Photo by Mike Petrucci on Unsplash

Linksammlung: Covid-19 Hilfen für Freiberufler

Künstlersozialkasse

Aufgrund der Corona-Krise kann die schon im letzten Jahr abgegebene Einkommensprognose sich natürlich drastisch ändern. Die Künstlersozialkasse gibt jetzt die Möglichkeit, seine Prognose zu korrigieren. Mehr Informationen gibt’s auf dieser Seite der KSK https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html

Bundesregierung will 40 Milliarden Euro für Kleinstunternehmen bereitstellen

Stand: 19.03.2020

Geldsparen in der Corona-Zeit.

Bei diesene digital Angeboten kannst Du gerade Geld sparen und von der Toleranz einiger Unternehmen profitieren. Zum Beispiel kannst Du gerade 2 Monate Adobe Cloud nutzen, wenn du dein Abo kündigst und die Promoaktion aktiviert. Setzt voraus, dass du es bisher noch nicht in deinem Abo gemacht hast.

https://www.computerbild.de/artikel/cb-Schnaeppchen-Technik-Corona-Krise-Gratisangebote-Home-Office-Freizeit-25393747.html

Für Kölner gibt es eine Sammelstelle mit Informationen

https://koeln.business/de/coronavirus/?fbclid=IwAR2-xhVHlPI6Pgdbf5YAbD94iMLeyDX0INzqnd4uvHwwBbhrJu3Od0rFUTM

Noch keine Geldsorgen?

Wenn der finanzielle Puffer bei dir noch Spielraum bietet und Du dich gerade noch nicht um deine Existenz sorgen musst, check mal mein Artikel zum Zeitvertreib für sinnvolle Beschäftigungen bei der Corona-Quarantäne hier im Blog.

Ansonsten hat auch das von mir sehr geschätzte t3n-Magazin vor ein paar Tagen einen digitalen Leitfaden als kostenfreies PDF herausgebracht. Dort gibt’s auch ein paar Infos zum Thema Home-Office und Rechtslagen. Könnte also für den ein oder anderen angestellten interessant sein.

Was ich wirklich vom Bloggen vermisse

Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich das meiste meines heutigen Schaffens meinem damaligen Bloggertum zu verdanken habe. Eine wilde Zeit, als ich mich irgendwann um 2010 in die deutsche Blogsphäre einarbeitete.

Inzwischen sind Blogs fast schon ein Relikt der Steinzeit. Social-Networks haben die “guten alten Blogs” in die zweite Reihe verdrängt. Sinkende Zugriffszahlen, weniger Werbebuchungen und weniger Leser. Auch den ehemaligen Blogcontent, hat es zunehmend in neue, alternative Social-Networks verdrängt. Wir kommunizieren über WhatsApp, checken Veranstaltungen auf Facebook, folgen unseren Websites per RSS oder Newsletter, posten die Fotos vom letzten Trip auf Instagram und posten vielleicht noch das ein oder andere Video auf Instagram-Story oder vielleicht sogar Snapchat. Der Content ist zwar noch der gleiche, aber hat sich verteilt. Auf verschiedene Netzwerke, die vielleicht genau auf diese eine spezielle Content Art abzielen.

Dabei ist eine Sache, die ich wirklich vermisse, verloren gegangen. Damals gab’s unter uns Bloggern noch eine gewisse Ethik. Man vernetzte sich, hatte seine Anlaufstellen für spezifische Inhalte und verlinkte seine Quellen unter den Beiträgen. Eine Art “Berufsethik”, die selbst bei den großen redaktionellen Publikationen nie Einzug erhalten hatte. Stattdessen vernetzten sich die Blogs und Blogger. Diese Einstellung stärkte unsere Blogs gegenseitig und gab unseren Lesern die Chance, auch die Quellen, die uns inspirieren, aufzusuchen, zudurchstöbern und ggf. sogar ebenfalls zu abonnieren. Mit einem großen Netzwerk aus gegenseitig lesenden Bloggern stieg die Relevanz. Das Google Ranking und das Netzwerk. Es war anerkennend, produktiv und irgendwie transparent.

Davon ist im Social-Web heute nichts mehr übrig. Wer einen schönen Inhalt sieht, teilt ihn nicht mehr, sondern lädt ihn selber hoch. Viele Netzwerke bieten heute kaum noch eine Funktion zum Quellenverweis – oder haben auch gar kein Interesse mehr daran.

Übrigens für mich eins der Argumente, warum Videoinhalte sich schneller verbreiten als statische. Sie können nicht so einfach herunter- und neuhochgeladen werden. Für die meisten Anwender bleibt also nur der Teilen-Button. Während Texte und Bilder gerne gescreenshottet oder kopiert werden. Und am Ende weiß niemand mehr, wo es eigentlich herkommt. Ich möchte hier niemandem Absicht unterstellen, lediglich unterstreichen, dass viele es im Social-Web nie richtig gelernt haben. Oder sich wie so oft, einfach keine Gedanken machen.

Und das vermisse ich am meisten.

Photo by Andrew Neel on Unsplash

10 Empfehlungen für deine Corona-Auszeit

Clickbait. Ole. Aber mal ganz ehrlich, lasse ich mich hier mal zu einem kleinen Posting hinreißen. Passiert mir selten, musst jetzt aber mal sein. Wir alle sitzen mehr oder weniger im selben Boot. Am Ende die einen mehr, die anderen weniger. Aber drin, sind wir alle irgendwie. Wir können uns jetzt aufregen, tolle Facebook-Diskussionen führen und in guter Stammtisch-Manier mit allen Verwandten und Freunden, die immer gleichen Gespräche führen. Nach Hilfe schreien oder Untergang vorhersagen. Tatsächlich haben wir selbst darauf aber wenig Einfluss. Vielleicht nehmen wir ein bisschen Rücksicht und konzentrieren uns ausnahmsweise einmal mehr auf uns selbst. Nicht eingeplante „freie Zeit“ kann nämlich auch Chancen bieten.

Darum einfach mal als Idee, was man so sinnvolles gerade mit seiner Zeit anfangen kann und nicht komplett nichtsnutzig Trübsal bläst, sondern vielleicht einfach in die Zukunft investiert?

Wie wäre es mit…?

  • Endlich mal die Daten sortieren
  • Die Website auf Vordermann bringen?
  • Die sozialen Netzwerke nachpflegen und die letzten Produktionen publizieren
  • Mal wieder was Lesen?
  • Sich vielleicht auch online weiterbilden? Suchmaschinen Optimierung und vieles mehr
  • Die Konzepte für die nächste Arbeit verfeinern
  • Einfach mal digital Netzwerken und paar Skype-Sessions zum kennenlernen ausmachen?
  • Steuern oder den digitalen Workflow optimieren?
  • Backups oder Archive sortieren?
  • Strecken an Online-Magazine schicken?
  • Sponsoren, Partner oder vielleicht schon mal neue freie Strecken planen

Die Auswahl ist fast grenzenlos. Und das ist ja nur der Anfang! Wahrscheinlich gibt es noch unzählige Altlasten und Baustellen mehr, die man jetzt mal ganz in Ruhe anfangen kann abzuarbeiten. Vielleicht muss man gerade jetzt als Kreativer mal besonders kreativ sein!

No offense. Ist ja nur so eine Idee. Lasst mich gerne in den Kommentaren mal wissen, was Euch gerade so beschäftigt und was ihr gerade vielleicht nach langer Zeit mal endlich in Angriff nehmt. Cheers.

Photo by CDC on Unsplash

Im Podcast-Gespräch mit Steffen Methner von ASICS Deutschland

Wir tauchen ab in die Welt der Sneaker. Steffen Methner ist nach seiner Zeit beim PRAISE Mag und unterschiedlichsten Projekten, wie der Sneakerness oder der Sneaker Society zum japanischen Konzern Asics gewechselt, wo er jetzt das Marketing des Lifestyle Segments betreut. Ich wollte von Steffen wissen, wie dieser enorme Sneaker-Hype eigentlich entstanden ist und was ihn so sehr an der Community rund um Schuhe besonders fasziniert. Dabei gab er vor allem sehr ehrliche Einblicke in seine Arbeitsehtik und warum er es mit der Arbeit in einem Konzern unbedingt ausprobieren wollte. Mit 2 Milliarden Umsatz weltweit und der Marktführerschaft im Deutschen „Running-Segment“ hat Steffen auf jeden Fall einiges zu erzählen. Von Arbeitsphilosophien und warum man manchmal auch einfach dem Künstler seine Freiheit lassen muss. Das am Ende aber nicht nur Zahlen wichtig für den ehemaligen Wahlkölner und geborenen Ossi sind, wird sehr schnell klar.

Auch in dieser Chips & Champagner Folge kommt jeder auf seine Kosten, selbst wenn ihr Euch weniger für Sneaker begeistern könnt. Vielen Dank für Euren Support und viel Spaß bei einer neuen Chips & Champagner Podcastfolge. Mit Steffen Methner – Marketing Manager bei Asics Deutschlands.

Ich will wissen, wie weit ich bei einem Weltkonzert komme, ohne mich zu verstellen

Steffen Methner

Die Podcastfolge mit Steffen Methner jetzt auf Spotify hören

Inhalte der Podcast-Episode mit Steffen Methner

TimecodeThema
00:00:00Key-City Berlin
00:01:26Studio BENHAMMER
00:02:10Mathematik nach der Arbeit
00:03:22Supreme und Adidas
00:04:44Der Sneaker Hype
00:07:44Sneakerness
00:08:40Big Ballermike
00:09:40Sneakerness – Die größte Sneaker Convention in Europa
00:12:55Steffens Weg zur Sneakerness
00:14:00Die Leidenschaft fürs Sammeln
00:17:00Johannes Höhn vom Sneakerfotograf zum GermanRoamer
00:19:00Das rasante Wachstum der Sneakerness
00:23:20Kollaborationen in der Szene
00:27:00Reseller und Wertseigerung von Schuhen – welchen Einfluss haben Bots?
00:33:00Air aus Zurück in die Zukunft 30.000 Pfund versteigert
00:36:00Sneaker Society – YouTube Format
00:42:40Das Praise Mag
00:50:00Corporate Design und Corporate Identity bei Marken
00:55:15ASICS ist Marktführer in Deutschland für das Thema „Running“. Sneaker als Wachstumsmarkt
00:58:50Die Kultur eines Weltkonzerns aus Japan kennenlernen
01:03:33Die Ziele für die Zukunft
01:08:00Vom Sohn lernen
01:10:01Ein guter Mensch sein

Wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich über die ein oder andere Bewertung auf Apple Podcasts, einen Follow auf Spotify oder Anchor und natürlich den ein oder anderen Shoutout.

Anmerkung: Das Foto von Steffen stammt vom Creator Meets Event von EyeEm in Berlin in Kooperation mit Canon Deutschland und Asics Deutschland. Hier geht’s zum Blogbeitrag von EyeEm. Copyright © Foto Thai Hoang

Eine Anekdote über das Verschenken, Vertrauen und Vorleistungen

Keine Sorge, es geht hier heute nicht um Weihnachts-Geschenke. So viel sei schon einmal verraten. Es geht um etwas anderes. Die meisten jungen Menschen wachsen in Deutschland mit Aussagen und Weisheiten wie diesen auf: “Gleiches Geld für gleiche Arbeit”“Lass dich nicht abziehen!”“Wenn Du etwas gut kannst, nimm Geld dafür” oder “Lass dich nicht ausnutzen”. Ihr kennt die Sprüche. Ich war einer von denen, die damit aufgewachsen sind. Mein Gegenpol war mein Onkel. Schon immer Selbstständig. Ich hatte das Glück sehr früh mit ihm und seinem Schaffen viel Zeit zu verbringen und habe gemerkt, dass er viele Dinge anders macht, als die Menschen, die mir ständig einen “guten” Rat geben wollten. Für ihn war es selbstverständlich, dass er das Essen zahlt, wenn er sich mit jemandem trifft. Er fuhr wie selbstverständlich hunderte Kilometer auf eigene Kosten, um jemanden zu treffen oder kennenzulernen. Er und sein Unternehmertum waren mein Ausgleich zur Schule und den Alman-Weisheiten. Er hat mich bis heute damit geprägt.

Und was mir immer dabei immer wieder das Gefühl gibt, es ist der richtige Weg, sind Anekdoten wie diese: Ich war irgendwo am Arsch der Heide in Detmold, hatte gerade auf einer kleinen Kreativkonferenz gesprochen und jemanden kennengelernt, den ich sehr sympathisch fand und der sich in Detmold sein Studio mit dem Veranstalter teilte. Irgendwann kam die Idee auf, doch noch ein paar Drinks im Studio zu nehmen. Als kleine Aftershow-Party zur Veranstaltung. Wer mich kennt weiss, dass ich großer Aftershow-Fan bin, also fuhr ich mit. Irgendwo in ein Industriegebiet in Detmold. Ich hatte damals ein paar Bücher für die Konferenz gespendet. Ein paar hatten wir auf der Aftershow noch.

Irgendwann stand Johannes vor mir. Ich hatte ihn noch nie gesehen, wir hatten aber wohl mal geschrieben. Er blätterte in meinem Buch. Und erzählte mir irgendwas von der Fotografie. Ich war gut angetrunken, konnte nicht mehr allem folgen. Aber in meiner Erinnerung fand er “Das Leben und Sterben des BENHAMMER” (meinen ersten Bildband) wohl sehr interessant und wollte es eigentlich schon lange haben. Ich sagte ihm, er könne es für 25,00 Euro statt 35,00 Euro haben oder im Shop bestellen. Irgendwas an seiner Reaktion ließ mich deuten, dass er irgendwie von meinem Angebot nicht überzeugt war. Kurzerhand sagte ich zu ihm: Ach scheiß drauf, nimms einfach mit. Ich schenks dir.

Ich habe wie so oft nicht drüber nachgedacht. Ich sah einen jungen Typen, der sehr nett war, sich ein Ticket für diese Konferenz gekauft hatte und damit schon was Gutes für Kinder in Detmold getan hat.

Er bedankte sich artig. Hatte aber wohl auch ein schlechtes Gewissen, warum er mir Anbot, dass er mir ein Abo von der t3n zukommen lassen könnte. Eine Zeitschrift, die mich schon mein Leben lang begleitet. Auch darüber dachte ich nicht weiter nach, sagte etwas wie “Das ist cool, danke!”hatte aber auch glaube ich nicht damit gerechnet, dass jemals eine t3n bei mir ankommen sollte und schlug ihm vor, dass wir doch jetzt ein Bier trinken sollten.

Ein paar Monate später lag die erste t3n in meinem Studio. Ich schrieb ihm auf Facebook: “Danke, erstes Magazin angekommen! Wort gehalten! Beim nächsten Mal gibts Bier!”.

Das war 2017. Bis heute freue ich mich auf jede Ausgabe der t3n. Und weil mir das heute auch wieder bewusst geworden ist, habe ich Johannes eben mein neues Buch “Tage Danach” in die Redaktion geschickt.

Photo by Matt Jones on Unsplash

Danke DSGVO

Ich kenne das Internet, da war es noch jung, wild and free. Das war eine geile Zeit. Die DSGVO tut inzwischen seit ein paar Jahren alles dafür, dass das Internet kaum noch Spaß macht. Ich bin ein Befürworter von Datenschutz im Allgemeinen. Es ist wichtig, aber die DSGVO mit ihren vielen Fallstricken und Löchern und wirklich alltagsfremden Vorgaben, hat nur einen Nutzen. Es macht uns kleinen Internet-Website-Betreibern das Leben einfach nur unnötig schwer.

„Danke DSGVO“ weiterlesen

Wie mich Fotografen auf Konzerten inzwischen selber nerven

Kürzlich war ich auf einem sehr sehr guten HipHop Konzert. Von einem Künstler, den ich selber sehr schätze. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, ich hätte ihm nicht angeboten Fotos zu machen als dankeschön für den Gästelistenplatz. Trotzdem stand ich am Ende ohne Kamera im Konzertpublikum.

Wer meinen Blog liest, weiß, dass ich eigentlich seit Beginn meiner Fotografie auch Konzerte dokumentiere und in den letzten Jahren sehr oft das Vertrauen von Künstlern bekam, ihre Auftritte und Touren in Bildern festzuhalten. Etwas, was mir inzwischen die Lust an der Konzertfotografie genommen hat, sind meine eigenen Kollegen. Fotografen.

Auf besagten HipHop Konzert war es besonders schlimm und hat mich tatsächlich erstmals richtig genervt. Die meisten Künstler haben inzwischen ihre eigenen Fotografen dabei oder kennen in der jeweiligen Stadt jemanden, der den Abend dokumentiert. Fair und richtig. Es befindet sich also bei fast jedem Konzert ein Fotograf in der Venue, der vom Künstler den Auftrag hat, die besten Fotos zu machen.

Zwischen die Handyfilmer aus dem Publikum gesellen sich nun aber immer mehr Hobby- und vielleicht auch Profifotografen, die ihre Chance wittern. Das Ergebnis sah ich vor ein paar Wochen im Gloria. Während der Künstler am FOH gerade die B-Stage eröffnet hatte, begannen sich ca. 5 Fotografen um das FOH zu drängeln. Man sah Fujis, Sonys und vielleicht sogar die ein oder andere Leica. Alles Kameras, die man heute meist ohne Probleme in eine Venue bekommt. Leider, wie ich jetzt sagen muss.

Denn es nervt. Mich als Konzertbesucher aber auch mich als Fotograf. Denn jetzt muss nicht mehr nur ich mich durch die Menge drängeln, sondern im schlimmstenfall haben sich bereits vor mir fünf Kollegen durchs Publikum geschlängelt. Wie zurückhaltend und vorsichtig, liegt damit nicht mehr in meiner Hand. Somit ist es durchaus verständlich, dass der ein oder andere Konzertbesucher auf uns genervt reagiert.

Dabei dürfen wir aus meiner Sicht nicht vergessen: Das Publikum ist wegen dem Künstler da. Der Künstler wegen dem Publikum. Teilweise zahlen Menschen viel Geld dafür oder müssen lange auf das ersehnte Konzert warten. Nichts ist dann nerviger, als ständig von Fotografen belagert zu werden. Die sich entweder durchdrängeln, vor dich stellen oder im schlimmsten Fall sogar ignorieren.

Denn ich rede hier nicht von Menschen, die eine Kamera auf einem Konzert dabei haben und von ihrem Platz in der Menge das ein oder andere Foto machen. Ich rede von denen, die sich durch die Venue bewegen als wäre es ihr Job, ohne dabei einen Auftrag zu haben. Die, die dann oft schon vor Konzert Ende die ersten Fotos auf ihr Handy ziehen und auf Instagram posten. In welcher Hoffnung auch immer. Euer Instagram ist nämlich das unwichtigste auf diesen Konzerten.

Allen, die ernsthaft Bock auf Konzertfotografie haben rate ich daher: Sucht Künstler und Venues raus, schreibt sie an, bietet Eure Arbeit an und besorgt Euch einen verdammten Pass. Erst dann kann man es annähernd als Job bezeichnen.

Denn so scheiße es auch klingt — ich habe nach dieser Erfahrung tatsächlich sehr wenig Bock, weiterhin einer von Euch zu sein.

Entweder müssen die Künstler was dagegen tun, oder die Veranstalter. Oder wir Fotografen stellen unsere Arbeit und das eigene Ego vielleicht einfach mal wieder ein Stück weiter hinten an.

2020 einfach mehr Bildbände von anderen Fotografen kaufen?

Da ist es also, das neue Jahrzehnt. Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht. Ich habs gestern gewohnt entspannt angehen lassen und in kleiner, gemischter Runde 2019 im Studio verabschiedet. Mitunter hatten wir auch eine sehr angeregte Diskussion zum Kaufverhalten der Gesellschaft. Argumente wurden ausgetauscht. Für und Gegen staatliche Regularien.

Etwas, was ich mir Weihnachten bereits für 2020 schon vorgenommen hatte, hat sich mit unserem Gespräch gestern Abend noch einmal verstärkt. Ich werden 2020 mehr Bildbände von anderen Fotografen kaufen!

Das ist in den letzten Jahren noch nicht so oft vorgekommen, weil ich entweder viele Bücher geschickt bekam, damit ich sie auf meinem Blog vorstelle, oder weil vielleicht in den letzten Jahren auch noch nicht so viele Fotografen eigene Bildbände rausgebracht haben. Letzteres ist dann auch der eigentlich Grund für mich. Gerne beschweren wir uns über kaputte Preise, dass es zu viele Fotografen gibt oder auch das das Handwerk nicht mehr geschätzt wird. Durchaus legitime Aussagen. Ich glaube aber, dass es sinnvoller ist, sich nicht einfach nur aufzuregen und Schuldige zu suchen, sondern einfach aktiv mit seinem eigenen Konsumverhalten dagegen zu wirken.

Ich hab in den letzten 3 Jahren zwei Bildbände veröffentlicht, ohne Verlag und Co. und habe sehr viel Support von Euch da draußen bekommen. Deswegen habe ich mir vorgenommen etwas davon zurückzugeben und im nächsten Jahr mehr Bildbände von Kollegen zu erwerben, die den selben Weg gehen und ihre Arbeit in gedruckter Form publizieren und dabei auf Verlage und klassische Distributionswege verzichten. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung: Dort landet das Geld wirklich beim Künstler!

Denn wenn wir ehrlich sind: Bildbände sind nicht günstig, aber am Ende geben wir das Geld gerne für Spotify,Netflix und Amazon-Prime aus. Wieso also nicht auch etwas mehr Geld aus dem eigenen Haushaltsetat in die Kunst und Produkte anderer Kreativer stecken. Heißt ja nicht umsonst: “Support your artist friend!”

Also heißt die Antwort auf die Frage “2020 einfach mehr Bildbände von anderen Fotografen kaufen?” JA!!!!

Photo by David Lezcano on Unsplash

Im Gespräch mit Gastronomie-Unternehmer Till Riekenbrauk

Wenn es um erfolgreiche Gastronomie-Konzepte geht, führt in Köln kein Weg an Gastronomie-Unternehmer Till Riekenbrauk vorbei. Mit dem Street Food Festival brachte er und sein Team das Street Food 2014 nach Deutschland. Inzwischen findet sein Street Food Festival in ganz Deutschland statt. Mit seinem LADEN EIN Konzept, mehrere Gastronomie-Auszeichnungen und gab angehenden Gastronomen die Chance, ihr Konzept für zwei Wochen in Köln zu testen. Ableger in Hamburg und Köln folgten. Seit 2017 beweist er sich auch als klassischer Gastronom und realisierte mit dem Brauhaus Johann Schäfer ein modernes Brauhaus Konzept, was sich seit Eröffnung guter Buchungszahlen erfreut. Ich sprach mit Till über seine Ideen, die Liebe zur Gastronomie und warum gute Partner so wichtig sind. Was es bedeutet in Deutschland ein Street Food Festival zu organisieren und wie schwer die Verantwortung für sämtliche Mitarbeiter inzwischen auf seinen Schultern lastet. Aber auch, warum Glück und der Faktor X immer noch nicht zu vernachlässigen sind. 

Am Ende wird sich immer die Qualität im Laden und am Gast durchsetzen. Marketing ist wichtig für den Erstkontakt, danach entscheidet die Qualität.

Till Riekenbrauck über Marketing in der Gastronomie

Den Podcast mit Till Riekenbrauk jetzt auf Spotify hören

Inhalte der Podcast-Folge mit Till Riekenbrauk

TimecodeInhalt
00:01:30Till Riekenbrauk stellt sich vor
00:02:35Die Projekte von Till. Das Street Food Festival, LADEN EIN und Johann Schäfer seit 2017
00:03:44Beratung der Gastronomie und Catering
00:05:30Gastronomie als Wertsteigerung bei der Stadtentwicklung
00:07:21Die Unternehmen und Partner von Till Riekenbrauk
00:08:50Das erste Street Food Festival 2014 im Odonien in Köln
00:13:41Die Entwicklung der Street Food Szene in Deutschland
00:14:33Gründungen aus dem Street Food Festival. Vom Street Food Festival zum eigenen Restaurant
00:15:38Der Veranstaltungsplan vom Street Food Festivals in ganz Deutschland
00:17:31Der Reiz von Off-Locations
00:19:30Der Qualitätsanspruch beim Street Food Festival
00:22:35Das Finanzierungsmodell des Street Food Festivals
00:25:50Hygienevorschriften und Auflagen in Deutschland
00:31:50Vom Street Food zum stationären LADEN EIN (Testlabor für angehende Gastronomen)
00:38:00Die Wirtschaftlichkeit vom LADEN EIN und die Sichtbarkeit in der Außendarstellung
00:44:50Die Bedeutung von Marketing in der Gastronomie?
00:50:00das Ladenlokal und das Design-Konzept für eine Pop-Up Gastronomie
00:54:20Das Finanzierungskonzept von LADEN EIN und die Pro- und Contras einer Umsatzbeteiligung.
01:00:50Die Zukunft des LADEN EIN Konzepts
01:05:00Die Verantwortung der IHK bei der Gründerförderung in der Gastronomie
01:07:15Der eigene romantische Traum von der Gastronomie
01:09:24Die Gründung des Johann Schäfer Brauhaus
01:10:25Spedition Johann Schäfer
01:11:50Das Glück mit dem Vermieter vom Umbau und der Nutzungsänderung für das Johann Schäfer
01:17:00Die Größe des Johann Schäfer Brauhauses
1:21:00Die Motivation ein guter Gastgeber zu sein
1:24:00Wie wichtig gute Geschäftspartner sind
1:25:50Kunstkollaborationen für das Johann Schäfer. Wo kommt deine Ästhetik her?
1:29:15Gibt es mehr Konzepte die einen Raum suchen oder mehr Räume als Konzepte
1:29:47Was würdest Du dir von der Stadt Köln wünschen?

Keine Folge „Ben trifft…“ verpassen und den Podcast abonnieren

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Woher kommen eigentlich Eure Kunden? Was ich durchs Nachfragen gelernt habe.

Es ist ja so: Akquise macht nicht wirklich Spaß und ich habe auch nie eine große Strategie entwickelt, um Neukunden zu gewinnen. Ich arbeite nach der Motto: Mach das was dir Spaß macht, dass ist die beste Werbung.

Trotzdem sind bereits auf die unterschiedlichsten Wege die verschiedensten Menschen auf mich und meine Arbeit aufmerksam geworden und haben am Ende meine Dienstleistungen als Fotograf gebucht. Das ist einer der Gründe, warum ich Menschen, die mich anschreiben oft frage, wie sie eigentlich auf mich aufmerksam geworden sind. Vorausgesetzt, ich kann mir gar nicht erklären wo sie herkommen. Netterweise schreiben die meisten Menschen heute eigentlich immer beim Erstkontakt dazu, wer mich empfohlen hat oder von wem sie meine Nummer haben.

Trotzdem ist die Frage nach dem “wie” für mich immer wieder interessant, denn so erfahre ich etwas über meine Sichtbarkeit und die Kanäle, die potentielle Kunden scheinbar nutzen. Auf das Thema für den heutigen Artikel bin ich übrigens vor ein paar Wochen gekommen.

Aus dem Nichts bekam ich von einem Künstlerduo eine Pressefoto-Anfrage. Dankbarer Job. Ich hab ein Herz für Künstler und die beiden wollten genau meinen Stil an Schwarz-Weiß Fotos für ihre Pressefotos im kommenden Jahr.

Als die beiden dann beim Kaffee im Studio saßen, fragte ich sie, wie sie eigentlich auf mich aufmerksam geworden sind. Die Antwort war simpel und doch verblüffend: “Wir haben auf Google nach Kölns beste Fotografen gesucht und so einen Magazin Artikel gefunden, wo Du vorgestellt wurdest. Dann haben wir uns Dein Instagram angeguckt und dir die Mail geschrieben.”

Ein interessanter Weg. Denn ich hätte niemals gedacht, dass Künstler nach “beste Fotografen Köln” suchen. Ich dachte sie fragen Homies und lassen sich von anderen Künstlern aus ihrer Branche Fotografen empfehlen oder gucken bei Künstlern die sie mögen, wer die Fotos gemacht hat. Außerdem wusste ich gar nicht, dass dieser Artikel existiert und habe nach unserem Shooting erst einmal danach gesucht. Ich muss sagen, ich kam auch sehr gut darin weg:

“Ben Hammer ist besonders in der Portraitfotografie aktiv und hat schon zahlreiche Promis sowie namhafte Musiker abgelichtet. Von Ben Hammer stammen auch die Fotografien der Kampagne „Jugend gegen Aids“ aus dem Jahr 2016. Mehr über die Arbeiten des Kölner Fotografen kannst du dir auf seiner Website anschauen.” — MOLOGUE Artikel

Was ich Euch mit diesem kleinen Beispiel sagen möchte:

  1. Oft, suchen Kunden ganz anders nach Euch, als ihr selber denkt.
  2. Fragt immer mal wieder nach, es eröffnet Euch neue Möglichkeiten und Erkenntnisse.

Photo by Nik MacMillan on Unsplash

Rami Eiserfey für Gaffel Kölsch

Für die Gaffel Kampagne „Meine Stimme für Köln“ durfte ich im letzten Jahr mein inzwischen viertes Motiv shooten. Sneakerhead, Praise-Mag Chef-Redakteuer und Sneaker-Stammtisch-Host Rami Eiserfey fotografieren. An einem sommerlichen Herbsttag im letzten Jahr, trafen wir uns am Rheinboulevard für das richtige Motiv. Ein bisschen Lokalpatriotismus. Mit Dom, Sonne und einem kalten Gaffel Kölsch am frühen Nachmittag. „So wird ein Schuh draus!“ wie Rami sagen würde.

PRAISE Mag Anzeige in Ausgabe 15 Winter 2019

Gedruckte Anzeige in der PRAISE Mag Ausgabe 15 aus dem Winter 2019

Social-Media Outtakes vom Shooting

Podcast mit Jasmin Dannenberg vom IMAGING LAB der Photokina

Dieses Jahr ist endlich wieder Photokina! Nach der Absage im letzten Jahr und dem Wechsel in den Mai, sind meine Erwartungen groß! Ich habe mich letzte Woche mit Jasmin Dannenberg von der Kölnmesse getroffen. Sie gehört zum Team der Photokina und betreut mit dem Imaging Lab einen für meinen Geschmack besonders interessanten Teil der Fotomesse.

Im Imaging Lab haben vor allem StartUps aus der Fotoszene die Chance sich zu präsentieren. Neben einem modernen Präsentationskonzept, lockt das Imaging Lab mit ca. 1000 qm Fläche in Mitten der Halle 4.2 für eine würdige Präsentationsfläche. Neben guten Kontakten, einem sehr fairen Preis-Leistungsverhältnis gibt’s auf der angeschlossenen Bühne aber auch Insights, Keynotes und Speaker-Slots für die Startups. Ich wollte von Jasmin wissen, was die Photokina so besonders macht, was eine Leitmesse von anderen Messen unterscheidet und warum gerade das Imaging Lab so besonders und interessant ist. Eine gute drei-viertel-Stunde haben wir über die Photokina, die Fotobranche und die Innovationen des ImagingLabs gesprochen, die sich vor allem um digitale Themen drehen. Künstliche Intelligenz, Bildrecherchen aber auch Neuentwicklungen von Objektiven und anderen Hardware-Teilen. Wenn Du schon immer einen Blick hinter die Kulissen der Photokina werfen wolltest und dich für Trends und Innovationen rund um das Thema Fotografie interessierst, hör unbedingt in die neuste Folge unseres Chips & Champagner Podcasts!

Ich mag, dass das IMAGING LAB immer weiter wächst. Außerdem freut uns natürlich auch das gute Feedback der teilnehmenden StartUps aus den letzten Jahren.

Jasmin Dannenberg – Imaging Lab der Photokina

Du kannst den Podcast mit Jasmin Dannenberg jetzt auf Spotify hören

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Fotos für den "montags besoffen" Podcast

Mancher Mensch könnte in der heutigen Zeit behaupten, es gäbe schon genug Podcasts. Ist eine Meinung. Ich hab eine andere. Zumindest solange, wie Gemischtes Hack, OMR, Fest & Flauschig und Co. nicht jeden Tag releasen. Deswegen konnte ich auch nicht nein sagen, als Moritz und Julian von ihrem Podcast-Debüt erzählten: montags besoffen. So heißt das gute Miststück. Ein schöner Name. Identifikationspotential für alle Freelancer vorhanden. Kein Wunder, denn Moritz und Julian machen beide irgendwas mit Medien.

Moritz und Julian wünschten sich also Bildmaterial. Für Social-Media und eventuell auch das ein oder andere Cover. Moods Fehlanzeige, irgendwelche in bayrisch formulierten „Idee“. Die Hälfte kam bei mir an. Den Rest ignorierte ich. „Aber so wie in deinem Buch“. Danke Moritz, das hättest Du nicht sagen sollen. Auch wenn natürlich ein dankbares Auftragsbriefing ist.

Das nächste was ich von Moritz hörte. „Ein zwei Bier, ja, aber wir können nicht saufen!“. Am Telefon antwortete ich was von okay, easy, blabla. Was in meiner Sprache soviel heißt wie etwa „abwarten“. Nach 2 1/2 verballerten Filmen im Studio, gings dann in die Comfort-Zone. Belgisches Viertel, Kneipen, Contax G2 und noch ein paar Filme mehr… Aus zwei Bier wurden zweiundfünfzig Bier. 4 Läden 8 Filme und 150,00 Euro weniger. Aber sie haben bekommen, was sie wollten – Bilder wie im Buch.

Danke Moritz und Julian. Ich hoffe ihr könnt was damit anfangen und viel Spaß, Erfolg und dumme Kommentare mit und zu Eurem neuen Podcast. 3 Folgen sind übrigens schon online, ihr könnt sie auf Spotify und überall dort, wo es Podcasts gibt, hören.

Die ersten Folgen und ihre Cover auf Spotify

Anbei folgen ein paar meiner Lieblingsshots. Könnten tatsächlich nahtlos in „Das Leben und Sterben des BENHAMMER“ passen. Sind aber einfach 4 Jahre später entstanden. Gibt übrigens noch ein paar der Bücher im Shop, falls ihr jetzt Bock auf mehr so Trash-Flash Krams habt.

Im Gespräch mit Sebastian Lenninghausen – Produkt-Manager bei Gaffel

Über mein Projekt „Auf ein Kölsch“ habe ich 2016 Sebastian Lenninghausen kennengelernt. Seines Zeichens Produkt-Manager bei der Privatbrauerei Gaffel hier in Köln. Er gehörte zu den Ersten, die auf mein Fotoprojekt eingestiegen sind. Aus einer Folge „Auf ein Kölsch“ wurde schnell mehr. Jetzt arbeiten wir schon 4 Jahre an gemeinsamen Projekten. Was mit der Produktion von Social-Media Content begann, ist heute sehr komplex. Veranstaltungssupport, Netzwerk-Dienstleistungen und Foto-Dienstleistungen. Was für mich an der Gaffel Brauerei besonders ist, ist die Agilität mit der Sebastian Lenninghausen, der zu einem Team aus drei Marketing-Fachleuten bei der Gaffel Brauerei gehört, Projekte realisieren.

Mit einem Ohr an den Trends des Internet, mit dem anderen Ohr immer bei der Historie der eigenen Marke. Ich bin großer Fan der Arbeitsmoral sowohl der unkomplizierten und schnellen Abwicklung, mit der Ideen bei der Brauerei entstehen und auch auf kurzen Dienstwegen in die Tat umgesetzt werden. Wie die Drei das bei den unzähligen Veranstaltungen, Produkt-Entwicklungen und Kooperationen schaffen, wollte ich von Sebastian jetzt im Podcast wissen. Ein Podcast der zeigt, dass mittelständische Unternehmen gar nicht so „langweilig“ sind wie ihr Ruf, sondern auch in ganz eigenen Märkte als Digitalpioniere agieren können. Welche Tools sie nutzen, wie die Gaffel Privatbrauerei funktioniert, welche Strukturen wichtig sind damit auch das Marketing funktioniert, all das erfahrt Ihr in der heutigen Folge vom Chips & Champagner Podcast mit Sebastian Lenninghausen – Produktmanager bei der Gaffel Privatbrauerei in Köln.

Wir sind auf dem Papier zwar „nur“ zu dritt. Aber wir greifen auch auf ein riesiges Netzwerk aus Agenturen und Freelancern zurück, die unsere Ideen mittragen.

Sebastian Lenninghausen – Produkt-Management bei der Gaffel Privatbrauerei

Den Podcast mit Sebastian Lenninghausen auf Spotify hören

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Mit Maxim und Mightkillya beim "Wie man loslässt" Videodreh

Es ist der erste Vorbote für die neue Musik von Maxim. „Wie man loslässt“ ist heute als Single erschienen. Ohrwurmqualität, ein bisschen melancholisch, ein bisschen positiv. Ein klassischer Maxim. Irgendwie und irgendwie auch nicht. Aber am Set zum Videodreh hat der Song bereits allen gefallen. Was das heißt, dürft Ihr heute selbst entscheiden. Denn neben der Single ist auch das Musikvideo soeben erschienen. Gedreht und produziert von Fabian und Julian – von Mightkillya.

Die Jungs aus Hattingen haben sich zuletzt mit ihrer Arbeit für KLAN und deren visuelle Filmzitate in meine Aufmerksamkeit gespielt. Dabei flimmerte eigentlich schon viel früher ein Musikvideo von Mightkillya über meinen Bildschirm: Das legendäre Rarri von Amilli.

Wie der Zufall es so wollte, entschied sich auch Maxim bei seine erste Single „Wie man losläßt“ für die videografischen Fähigkeiten der sehr sympathischen und ultra-fleißigen Mightkillya Bois. So kam es, dass ich mich eines sonnigen Herbsttages irgendwo im Umland von Hattingen wiederfand. Ich darf an dieser Stelle zugeben, dass ich schon lange mal bei einem Musikvideodreh dabei sein wollte – kurzerhand ergriff ich also die Chance.

Dabei weiß ich gar nicht so genau, was ich erwartet habe. Vielleicht hatte ich auch keine Erwartungen. Am Ende ist es aber wohl so, wie es oft in der Medienbranche auf Produktionen endet: Warten, Rauchen, Kaffee trinken. Maxim und seine von Mightkillya gescoutete Schauspielpartnerin Caya drehten Runde um Runde in diesem geilen alten Ford PickUp. Dann Location-Wechsel. Dann selbes Spiel von vorne. Dann Location-Wechsel. An sich nichts super spannendes. Umso interessanter ist aber, wie die Locations jetzt im Video wirken und wie die Jungs aus eigentlich alltäglichen Settings die Atmosphäre für die Bebilderung des Songs gebaut haben.

Während sie das Material zwischen den Einstellungen sichteten, nutzte ich die paar Minuten immer wieder für ein paar Fotos von Maxim. Meine persönlichen Favs findet iÍhr hier im Blogpost, viel mehr habe ich aber auch eigentlich nicht gemacht. Dazwischen vertrieb ich mir die Zeit mit Sven, dem Besitzer des Ford PickUps, der den Scheunenpfund vor einigen Jahren mal aus Amerika importiert hatte.

Schneller als gedacht endete der Videodreh zu früher Abendstunde in einer von Hattingen’s Pizzerien. Was übrigens auch der Stärke von Fabian und Julian zu verdanken ist und die ich bisher nur selten bei jungen Kreativen kennengelernt habe – zu wissen, wann man genug Material hat und die Klappe fallen zu lassen, statt den Dreh unnötig in die Länge zuziehen. Das gefällt.

Aber nun genug meiner Worte. Das heute veröffentlichte Musikvideo zu „Wie man loslässt“ findet Ihr unten im Blogpost. Viel Spaß beim Schauen und zuhören und lasst mich mal in den Kommentaren wissen, wie Ihr’s findet. Außerdem findet Ihr den Song natürlich jetzt auch auf Spotify und Co.

Für die bald startende kleine Maxim Vorabtour gibt’s übrigens noch ein paar Tickets. Der Gute spielt unter anderem in der Elbphilharmonie und ich bin fest überzeugt, dass es ziemlich gut werden wird. Außerdem kann ich Euch Maxim’s neuen Newsletter wärmstens empfehlen. Er schreibt dort sehr persönlich und ehrlich über die Musik, seine Gedanken und was ihn so im Schaffensprozess beschäftigt. Für mich ist es aktuell der beste Newsletter, den ich bekomme. Ihr könnt ihn hier ganz einfach abonnieren. Also den Newsletter.

Und zum Abschluss nun das gerade veröffentlichte Mightkillya Video zu Maxim’s neuer Single „Wie man loslässt“

Die 10 besten WordPress-Themes für Fotoblogger in 2020

Wer 2020 nutzen möchte, um mal wieder mehr über seine Fotografie zu schreiben, findet hier jetzt meine persönlichen Lieblings-Themes für WordPress. In den letzten Jahren hat der Theme-Markt sich stark in Richtung „Magazine“ und „Portfolio“ Themes entwickelt. Umso schwerer wird es, ein passendes Theme für Fotografie und Schrift zu finden. Dabei ist es genau der Markt, der für uns Fotografen interessant ist, wenn wir es leid sind nur noch Fotos auf Instagram zu posten. Schließlich lässt sich zu den meisten Fotografien auch eine interessante Entstehungsgeschichte erzählen. Ich habe mal in meinem Themeforest Archive gestöbert und ein paar Themes für Euch herausgesucht.

Mir ist es bei Themes für den Blog immer wichtig, dass sie große Bilder zeigen und Gutenberg Support bieten, damit sich die Inhalte auch schnell und einfach mit dem Gutenberg Editor von WordPress 5 gestalten lassen. Da bei den großen Themes meist der Textbereich, also der eigentliche inhaltliche Content, schlecht zur Geltung kommt, habe ich extra mal Themes für Euch gesucht, die ein besonders schönes Schriftbild in der Blogpost- und Seitenansicht ausgeben. Hierbei handelt es sich meist um Blogger, Magazine und Schreiber-Themes. Guckt gerne mal rein, über einen Klick auf Demo könnt ihr Euch die Themes direkt in einem neuen Browserfenster angucken.


FOTOMAG – visuelles Storytelling

Wie der Titel des WordPress-Themes bereits erahnen lässt, konzentriert sich FOTOMAG ganz auf die Darstellung von Bildern und baut sie in ein übersichtliches und formatfüllendes Raster. Die Navigation spielt eher eine untergeordnete Rolle, dafür finden Deine Profile in den sozialen Netzwerken einen priorisierten Platz. Perfekt für Dich, wenn Du Deine Bilder sprechen lassen willst.

FOTOMAG Screenshot des WordPress Themes für Fotografen
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme FOTOMAG

Mira – Photo Story Theme

Auch Mira baut auf der Startseite ein vollformatiges Grid aus Deinen Artikeln. Die Vorschaubilder dienen als Eye-Catcher. Wer nicht auf eine klassische Navigation verzichten will, ist hier genau richtig.

MIRA Screenshot des WordPress Themes für Fotografen
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme MIRA

Bookside – ein persönliches Fotoblog Theme

Bookside geht mit seinen verschiedenen Demo-Vorlagen einen etwas anderen Weg und sortiert deine Beiträge in einem Grid mit mehr Weißraum. Dadurch wirkt es etwas luftiger und übersichtlicher. Perfekt für Dich geeignet, wenn Du eher unregelmäßig neue Beiträge und Fotostrecken veröffentlichst.

BOOKSIDE Screenshot des WordPress Themes für Fotografen
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Bookside

Gutentim – Ein Gutenberg orientiertes Blog-Theme

In Gutentim steckt Gutenberg. Der neue WordPress-Editor. Auch Gutentim gibt dir mehrere Layouts für die Startseite an die Hand. Ich habe mich hier explizit für die sehr klassische 1-spaltige Ansicht entschieden, die an alte Blogzeiten erinnert. Die großen Bilder und der schöne Textsatz bieten eine perfekte Kombination für deine Fotogeschichten. Außerdem unterstützt es verschiedene Templates, sodass sogar in der Vorschau auf der Startseite schon Galerien als Slideshow ausgegeben werden. Sehr minimalistisch. Sehr schön.

GUTENTIM Screenshot des WordPress Themes für Fotografen
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Gutentim

Edge – Ein minimalistisches Theme für WordPress

Edge orientiert sich mehr an einer modernen Magazin-Optik. Hebt dafür wunderschön verschiedene Beiträge hervor. Wer multimedial arbeitet und auch mal Videos oder Gifs präsentieren will, sorgt so sogar für Bewegung auf der Startseite, weil sie direkt in der Vorschau wiedergegeben werden. Es präsentiert sehr viele Eurer Inhalte direkt auf der Startseite und tröstet so auch über längere Veröffentlichunspausen hinweg.

EDGE Screenshot des WordPress Themes für Fotografen
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Edge.

Stein – ein WordPress Theme für Fotoblogger

Noch komplexer wird es mit Stein. Vor allem das große Featured-Bild ist ein echter Eye-Catcher. Es gibt Euch die Möglichkeit die Inhalte bereits auf der Startseite zu sortieren und besonders wichtige Inhalte sehr präsent zu platzieren. Desweiteren müsst ihr nicht auf eine ausführliche Navigation verzichten. Auch die Social-Media Networks und eine klassische Navigation finden im Header Platz. Perfekt, wenn ihr fotografisch mehrere Themen bearbeitet.

Screenshot des STEIN WordPress Themes für Fotografen und Fotografie Blogger
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Stein

Rosemarie – Persönliches WordPress Theme mit Magazin Charakter

Das WordPress-Theme Rosemarie richtet sich an Fotografen, die es gerne minimalistisch haben. Es bietet die wichtigsten Funktionen im Header, schafft aber mit seinem großzügigen Weißraum und der schmalen Content-Spalte eine gewisse Ruhe.

Screenshot des Rosemarie WordPress Themes für Fotografen und Fotografie Blogger
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Rosemarie

Weeland – Eine Lifestyle Theme für Fotografen

Weeland lässt isch als kleiner lfiestyliger Exot bezeichnen und bricht mit gängigen Strukturen. Die feste Navigation auf der linken Seite dient gleichzeitig als Vorschaubild in der Artikel-Ansicht. Besonders schön, weil somit nur Bewegung im rechten Bereich des Browserfensters passiert. Interessierte können sich also ganz auf Eure Fotos und den textlichen Inhalt konzentrieren. Wer gerne Geschichten zu seinen Bildern auch einmal länger mit mehr Text erzählt, wird an Weeland seine Freude finden.

Screenshot des Weeland WordPress Themes für Fotografen und Fotografie Blogger
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Weeland

Literatum – Ein textorientiertes WordPress Theme für Fotografen

Literatum ist eigentlich für Schreibwütige gedacht. Umso besser lässt es sich für Storytelling mit Fotografien missbrauchen. Ein sehr großer Header, bringt Eure Fotos in den Vordergrund. Unzählige Formatierungsoptionen für Texte, lassen gerade lange Texte sehr gut strukturieren. Außerdem bietet es die Möglichkeit kleine Textsnippets als Teasertext zu verwenden. Wer viel Text hat, kann so eine wunderschöne Ausgeglichenheit und richtig gute Layouts mit Fotografien und Text entstehen lassen.

Screenshot des Literatum WordPress Themes für Fotografen und Fotografie Blogger
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Literatum

NORD – Ein simples WordPress-Theme für Fotografen die Bloggen

NORD hatte ich selbst bei einigen Projekten im Einsatz. Wie Literatum konzentriert es sich auf die Text / Bild Komponente, kommt aber etwas schmaler und damit auch ruhiger daher. Perfekt für persönliche Fotostories. Auch weil schon im Header ganz prominent auf den Inhalt eingeleitet wird. Die großen Bilder und die schmale Text-Spalte machen NORD sehr gut lesbar und gerade im mobilen Einsatz besonders viel Spaß beim Konsumieren Eurer Inhalte. Wer regelmäßig von neuer Fotografie berichten will, ist mit Nord gut beraten. Auch, weil es lediglich ein Vorschaubild braucht, damit ein Beitrag gut aussieht. Selbst mit kurzen Texten.

Screenshot des NORD WordPress Themes für Fotografen und Fotografie Blogger
Screenshot der Startseite vom WordPress Theme Nord

Das waren meine 10 Favoriten, für Deinen WordPress Fotografie Blog in 2020. Lass mich gerne in den Kommentaren wissen, ob Dir ein Theme gefällt oder welches Du aktuell auf deinem Fotografie-Blog einsetzt. Sollte hier nichts für Deinen Geschmack dabei gewesen sein, wirf gerne mal selbst einen Blick in den ThemeForest Marktplatz. Dort gibt’s unzählige und günstige WordPress Themes, die deine Website aufhübschen. Ich empfehle Schlagworte wie „Blog“, „Magazin“, „Creative“ und „Minimal“. Hier kannst Du auf ThemeForest stöbern gehen.

Was mach ich eigentlich mit den ganzen Fotografien?

Lasst uns über Quoten reden. Wie beim guten alten linearen langweiligen Fernsehen. Sie suchen hier chancenlos ein Komma. Selbst mit einer sehr guten Quote, produzieren wohl die meisten von uns sehr sehr viele Bilder. Digitalisierung sein dank. Oder eben nicht. Etwas, was ich durch meine beiden Bildbände auf die harte Tour gelernt habe, ist Bilder auszuwählen. Getreu dem Motto „Less is more“. Less is more bedeutet aber auch, dass die Quote immer schlechter wird. Obwohl die Qualität der Fotos eigentlich besser wird.

Genau dieses Thema möchte ich hier mal als Input geben. Bildreste. Je weniger Bilder wir ausgeben, desto mehr Bilder bleiben auf der Festplatte. Was tun, mit ihnen? Klar, man kann unendlich viele Bilder auf Behance, Instagram und Co. posten. Was eigentlich aber nicht der „less is more“ Philosophie entspricht. Im Gegenteil. Wenn ihr Euch mal explizit Bildstrecken auf Behance anguckt, oder auch das ein oder andere Instagram-Profil, werdet ihr feststellen, dass sich sehr sehr viele Motive mit der inhaltlich gleichen Aussage doppeln. Weil man sich eben nicht entschieden konnte, oder weil man glaubt, das eine Bild mehr würde der Strecke noch gut tun. Das Gegenteil ist der Fall.

Doch je mehr sich diese „Less is more“ Philosophie einbrennt, desto größer wird bei mir die Frage? Was ist mit dem Rest? Zum Beispiel habe ich sehr viele gute Nudes, die ich nicht publiziere, weil ich keinen Bock auf Zensur habe. Was bleibt, dann? Auf dem eigenen Blog posten? Auf einem anderen Netzwerk posten? Ello.co zum Beispiel? Oder doch lieber auf der Festplatte lassen und irgendwann ein weiteres Buch daraus formen?

Dann ist es wie mit diesen beiden Bildern hier, die es eben nicht in meinen zweiten Bildband „Tage Danach“ geschafft haben. Die mir aber trotzdem beide gefallen. Ohne diesen Blog, würden sie also weiterhin auf der Festplatte verschimmeln, obwohl ich in „Tage Danach“ alles unterbekommen hab, was ich wollte.

Und trotzdem stelle ich mir jedes Mal wieder die Frage, wenn ich durch mein PicDrop klicke, was ich denn mit den ganzen Bildern machen kann, die ich nie nie nie gezeigt habe. Wie macht ihr da draußen das denn? Diese Frage wollte ich eigentlich stellen – freu mich über Input in den Kommentaren!